Stellplatz Am Johannisberg Bielefeld

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Feiertag?
  • Moin ,zusammen,

    Vor dem großen Urlaub muss noch die (mehr oder weniger) bucklige Verwandtschaft besucht und abgefrühstückt werden. Deshalb 2 Tage Bielefeld ( entfernte Schwippschwagercousine der Frau Gemahlin) und 2 Tage Osnabrück ( Familienclan des Autors).


    Wir stehen auf dem städtischen Stellplatz am Johannisberg, das ist für westfälische Verhältnisse tatsächlich ein Berg mit schwindelerregenden 200 Metern Höhe. Man hätte hier wirklich einen schönen Blick über Bielefeld und Umgebung (Teutoburger Wald), wenn eben jene sehr schöne Vegetation nicht so hoch wäre.


    Die Stellplätze sind schön groß, es gibt deren Zehn, man kann aber auch auf dem unmittelbar anschließenden PKW Parkplatz stehen - das scheint geduldet zu werden.

  • Wie man erkennen kann, befindet sich im oberen Bereich des „Berges“ ein schöner, großer Kletterpark und Kletterwald. Macht einen sehr guten Eindruck. Da wäre übrigens auch eine zugängliche Toilette, wir wissen aber nicht, wie lange die geöffnet haben.


    Noch weiter die Sackgasse hoch liegt als letztes Ziel das Hotel „Sunday“. Offensichtlich ein Tagungshotel in 80er Jahre Chic, aber mit einer schönen Aussenterrasse, vom Stellplatz zu Fuß 5 Minuten/500 Meter. Die Aussenterrasse ist gemäß der freundlichen Rezeptionistin zwar auch für Nicht-Hotelgäste geöffnet, aber: es darf kein Alkohol ausgeschenkt werden, das Hotel hat keine Schanklizenz. Ein Gasthaus. In Westfalen. Darf kein 🍺 verkaufen! Let that sink in. Wir werden alle untergehen. :huh:

  • Der Stellplatz kostet 5 Euro pro Tag. Das finde ich sehr günstig. Man bezahlt (auch für mehrere Tage) an einem Parkautomaten - braucht dafür aber Münzen. Karte oder Smartphone geht nicht.


    Es gibt auch Landstrom, 1 Euro pro 2 kw/h.


    Vom Platz aus sind es zu Fuß ca. 20 Minuten in die City und Altstadt, mit dem Roller sind es 5 Minuten. Am Fuß des Berges ist aber auch eine Bushaltestelle.

  • Wir sind mit der Maolette 🛵 in die City gefahren und haben uns erstmal die Kunsthalle gegönnt. Die lohnt sich, wenn man auf Videokunst aus den 70ern steht, sonst eher nicht. Ein paar schöne Werke von Ücker, Baselitz, Delauney, aber sonst nicht viel erwähnenswertes. Eintritt ist dafür aber auch recht günstig, 10,- pro Nase. Zeitbedarf ca. 1,5 h.


    Wesentlich teurer kommt da das Abstellen des Rollers: wir haben den - wie eigentlich immer, am Eingang zur Einkaufszone zu den Fahrrad Stellplätzen gesellt. Als wir zurück kamen, hatten wir ein Knöllchen wegen Falschparken am Lenker. Schlappe 55,- euronen. Das ist uns wirklich noch nie passiert. Den Politessen fehlte vermutlich noch was zum Tagessoll. Sehr ärgerlich.


    Zur Altstadt/ Innenstadt: ganz nett, ein paar schöne, alte Häuser, die üblichen Geschäfte, aber auch ein paar ungewöhnliche Läden und viele einladende Lokale. Und erfreulich wenige Wettbüros, Shishabars, Nagelstudios und 1-Euro-Shops. Für mich sind das immer Anzeichen dafür, dass ein Stadtteil den Bach runtergeht. Subjektiver Eindruck.


    Morgen schauen wir mal, was die Stadt, die es angeblich gar nicht gibt, sonst noch so zu bieten hat.

    Gruß und gut Ruh´

    Steuermann

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