Den Tag abgeschlossen hat ein Rundgang durch den schönen Park Passeggio del Prato und ein Besuch der Festung (Fortezza Medicea) - siehe oben. Letzteres lohnt sich eher für Militär-Interessierte und Hobby-Festungsbauer. Es wird mittels Tourguide ( auch auf deutsch herunterladbar) ausführlich erläutert, warum die Zitadellenecken so gebaut wurden, warum die Schießscharten und die Kanonenöffnungen diesen und jenen Winkel haben, dass man Belagerungsöl auch von oben in die Festung gießen kann, wenn unten und innen schon die Angreifer sind, usw.
Das ist gut gemacht und sehenswert, Eintritt fünf Euro, Zeitbedarf 1 bis 3 Stunden, je nachdem, wie enthusiastisch man ist und wieviel Energie noch im persönlichen Akku steckt.
Da wir beide schon seit mindestens 2 Stunden keinen Espresso mehr getrunken hatten, waren unsere Energiespeicher nahe Null. Wir sind zurück durch die Stadt Richtung Bahnhof geschlendert, was angesichts der Straßen und Häuser nochmal eine Besichtigung der Extraklasse ist.
Die Bahnfahrt zurück (der Zug zurück war fast pünktlich) bietet dann wieder solche Aussichten.
Wir mussten uns dann etwas beeilen, um trocken auf den CP zurückzukommen, hat aber geklappt und es war auch noch Zeit für einmal in den Pool jumpen und bei Adele Tomaten und Zwiebeln einzukaufen, sowie eine Flasche hiesigen Roten, ohne Herkunft und Etikett, aber lecker und bekömmlich, vermutlich ein Chianti.
Schluss für heute, der Roller ist verladen, eine Maschine Wäsche ist in Arbeit (Waschmaschine und Trockner sind ebenso verfügbar, wie Kochstellen und Gästekühlschrank), morgen geht es Richtung Montalcino auf den Agritourismo Piombaia.
Gruß
Steuermann

