Beiträge von Steuermann

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Feiertag?

    Den Tag abgeschlossen hat ein Rundgang durch den schönen Park Passeggio del Prato und ein Besuch der Festung (Fortezza Medicea) - siehe oben. Letzteres lohnt sich eher für Militär-Interessierte und Hobby-Festungsbauer. Es wird mittels Tourguide ( auch auf deutsch herunterladbar) ausführlich erläutert, warum die Zitadellenecken so gebaut wurden, warum die Schießscharten und die Kanonenöffnungen diesen und jenen Winkel haben, dass man Belagerungsöl auch von oben in die Festung gießen kann, wenn unten und innen schon die Angreifer sind, usw.


    Das ist gut gemacht und sehenswert, Eintritt fünf Euro, Zeitbedarf 1 bis 3 Stunden, je nachdem, wie enthusiastisch man ist und wieviel Energie noch im persönlichen Akku steckt.


    Da wir beide schon seit mindestens 2 Stunden keinen Espresso mehr getrunken hatten, waren unsere Energiespeicher nahe Null. Wir sind zurück durch die Stadt Richtung Bahnhof geschlendert, was angesichts der Straßen und Häuser nochmal eine Besichtigung der Extraklasse ist.


    Die Bahnfahrt zurück (der Zug zurück war fast pünktlich) bietet dann wieder solche Aussichten.


    Wir mussten uns dann etwas beeilen, um trocken auf den CP zurückzukommen, hat aber geklappt und es war auch noch Zeit für einmal in den Pool jumpen und bei Adele Tomaten und Zwiebeln einzukaufen, sowie eine Flasche hiesigen Roten, ohne Herkunft und Etikett, aber lecker und bekömmlich, vermutlich ein Chianti.

    Schluss für heute, der Roller ist verladen, eine Maschine Wäsche ist in Arbeit (Waschmaschine und Trockner sind ebenso verfügbar, wie Kochstellen und Gästekühlschrank), morgen geht es Richtung Montalcino auf den Agritourismo Piombaia.

    Gruß

    Steuermann

    Moin, Charly, Sacco & Vanzetti sind neben ihrer durchaus tragischen Geschichte der US-amerikanischen Gewerkschaftsrepressionen auch ein Sinnbild für die gebremste Arbeitsamkeit auf Baustellen. Man hätte auch Bomber & Paganini ( Mario Adorf!) nehmen können, oder das Baustellen Bild mit „Horst“.

    Gruß

    Steuermann

    Gestärkt durch toskanische Eierspeisen haben wir dann den restlichen Hausberg und die Umgebung der Festung erkundet, bis wir bei unserem eigentlichen Ziel, dem Casa Vasari angekommen sind. Das ist ein Museum als Gesamtkunstwerk, denn Signore Vasari hat dieses Haus, möglicherweise sein Elternhaus, im frühen sechzehnten Jahrhundert über und über mit Wandgemälden, Fresken, Bildern uns sonstigen Kunstwerken gefüllt. Er war Maler, Zeichner, Keramiker, Architekt, Gartenbauer, Chronist und gilt als Erfinder der aufgeschriebenen Kunstgeschichte. Ein frühes Universalgenie, lange vor Michelangelo, Da Vinci, etc.


    Der Eintritt kostet 4, Euro pP - - das Museum ist recht klein, aber übervoll mit wunderbarer Kunst inklusive eines Dachgartens, den er für seine 14 jährige Ehefrau angelegt hat. Klingt etwas creepy, man sollte das aber nicht mit heutigen Maßstäben messen.

    Zum Zeitpunkt unserer Ankunft waren die Festivitäten beendet, sodass wir im Vasari Café unmittelbar am Piazza Grande frühstücken konnten.

    Das war schonmal ein schöner Anfang, finde ich. Eine freundliche Kellnerin empfahl uns die Spezialität des Hauses, Omelette mit Käse und Schinken, bzw. mit Speck. Dazu Salat und frische 🍅 mit dickem Toast. Ein Genuss!


    Als Rahmenprogramm haben wir den Bauarbeitern dabei zugeschaut, wie sie den Platz nach Ende des Festes aufräumten. Man muss dazu wissen, dass oben genannte Veranstaltung am 06.09. war, also vor drei Tagen. Es waren immer 3-4 Leute zu sehen, besser gesagt, zu hören, von denen einer durch messbare Tätigkeit auffiel ( Gabelstapler fahren), die drei anderen waren für das Gestikulieren zuständig und für wichtige Telefonate. Erinnerungen an Sacco & Vanzetti kamen auf… wir hatten viel Freude 🥹

    Heute stand Arezzo auf dem Programm. Wir sind von unserem Platz in San Lorenzo mit dem Roller nach Camucia Cortona zur Bahnstation gefahren. Dauert 10-12 Minuten. Wir wollten nicht die ganze Strecke nach Arezzo mit dem 🛵, der Fahrer hat Rücken, die Sozia hat Becken, die Reiseleitung hat Bedenken - auch, wegen des angekündigten Wetters.


    Von Camucia aus fährt Italferrovia für 4,10 Euro nonstop nach Arezzo. Und zwar jede Stunde, theoretisch :P. Unser Zug hatte zuerst 15 Minuten Verspätung, dann 35, 40, 50. Er erschien dann mit exakt nur 1 Stunde Verspätung :!: Nimm das, deutsche Bahn :evil: .


    Arezzo ist eine wirklich schöne Stadt, am Bahnhof empfängt einen direkt ein pittoresker Markt mit Allem, was keiner braucht. Wir sind hoch Richtung alte Festung (gebaut von den Etruskern, ausgebaut von den Römern, umgebaut von den Medici ( wer sonst?), geschliffen von den Franzosen.


    Unser erstes Ziel war die Piazza Grande, der zentrale Platz, an dem jedes Jahr im September die Giostra Saracino stattfindet, Pferdewettkämpfe und Tjosten, also Lanzenreiterkämpfe der Arezzo-Stadtteile. So ähnlich, wie die traditionellen Pferderennen in Siena.

    Wir sind bei nachlassen der Hitze am späten Nachmittag noch mit dem Roller nach Castiglione del Lago an den Lago Trasimeno gefahren. Der Hinweg über die SS71 war nicht so prickelnd, den Rückweg haben über die ganz kleinen Dörfer gewählt. Die Strassen sind zwar markerschütternd schlecht, aber die Aussichten und Ansichten sensationell.

    Zum See gibt es wenig zu sagen, er ist überraschend groß, hat die Saison hinter sich und ist dementsprechend in einem schlechten Zustand. Der See ist sehr flach, hat keine natürlichen Zu- und Abflüsse und verliert sehr viel Wasser, wenn es nicht regnet. Und die Qualität des verbliebenen Wassers ist eher fragwürdig.


    Für einen Drink am Seeufer hat es gereicht und das kleine Städtchen mit der Burg auf dem Berg ist einen Besuch wert.


    Gruß

    Steuermann

    Moin, Charly,


    Wir haben ganz normal über die HP gebucht und uns einen Stellplatz ausgesucht, dabei die Hinweise auf die Grössenbegrenzung ignoriert. Telefonisch hatten wir keinen Kontakt. Als der Platz dann zu klein war, hat man uns freundlich einen passenden zugewiesen.


    Das mit der Längenbegrenzung auf der HP verstehe ich auch nicht, wir waren nicht das größte Mobil am Platz, es waren auch Morelos und Ähnliches da.


    Gruß

    Steuermann

    La Spineta liegt etwas abseits der Straßen, die Anmutung ist ländlich. Finden auch die örtlichen Fliegen, deren Befragung einfach ist, es gibt genug von ihnen. 🪰 🪰


    Am Eingang zum Stellplatz, der eigentlich ein vollwertiger CP ist, erwartet uns Adele. Adele ist ein ca. 10 Jahre altes Mädchen, Tochter des Hause und fungiert als Platzwartin. Adele durchläuft offenkundig eine klassisch gute Schulausbildung, spricht Englisch und ist freundlich, höflich, kenntnisreich. Der uns zugewiesene Platz (Nr. 12) ist sehr groß.


    Man kann sich in mehreren Richtungen frei positionieren und dennoch ist ausreichend Platz zum 🛵 abladen.

    Begrenzt wird unser Platz durch eine bunt gemischte Hecke, eine junge Eiche, eine Kirsche und eine Blutpflaume - alles sehr schön und liebevoll gepflegt. Sagen auch die 🪰.

    Es ist jetzt früher Nachmittag, die Photonenpumpe am Himmel gibt alles und ich aale mich in Bob´s Schatten, nachdem ich unmittelbar im Anschluss an unser spätes Frühstück in ein tiefes Suppenkoma geglitten bin - den Angaben der besten Ehefrau von allen zufolge :whistling:


    Ich schaue mich auf unserem Stellplatz um und denke so: wann immer man meint, die Toskana könnte nicht mehr toskanischer werden, setzt die Toskana noch einen oben drauf:

    Das ist unser Frühstücksausblick

    Und so sieht es in der anderen Richtung aus.

    Wir hatten heute Ausschlaf-Tag. Für Menschen unseres Alters heißt das: bis sieben Uhr durchgepennt. Der medizinische Fachausdruck ist „senile Bettflucht“. Hat trotzdem gut getan. Nach zwei Espressi den Bob abgetakelt und dann über die südliche Arnobrücke in Firenze ab auf die Autostrada del Sole! Ist es nicht wunderbar, dass selbst ein simpler Straßenname Urlaubsgefühle auslöst? Bella Italia… :love:

    Mit „Sauerlandlinie“ funktioniert das irgendwie nicht so :/


    Wir haben für 3 Nächte auf dem CP hu Firenze 165,- Euro bezahlt. Das ist gewiss kein Schnapper, bedenkt man aber, wo der liegt und was er bietet, finde ich das eigentlich ganz okay.


    Jetzt also eine Stunde Fahrt, dann sind wir auf dem kleinen Stellplatz La Spineta in der Nähe von Cortona, etwa 30 Minuten südlich von Arezzo.


    Gruß

    Steuermann

    Da hochgeistige Kunstgenüsse und sakrale Erbauung somit ausfielen, haben wir das naheliegendste getan und sind in denTempel der weltlichen Genüsse übergewechselt, sprich, in die Großmarkthalle, welche nur wenige hundert Meter vom Dom entfernt liegt. Colacione!

    Kaffee, Foccacia, Dolce :* <3 :)


    Die große Markthalle verfügt im Erdgeschoss über viele Geschäfte aller Art, Schlachter, Bäcker, Obst-, Gemüse- und Weinhändler, eben alles, was das Herz begehrt.

    Es gibt aber auch ein Obergeschoss und das ist eine Fressmeile im besten Wortsinne. Es ist zwar auch hier nicht gerade leer, aber angenehm im Vergleich zur Innenstadt. Hier lässt es sich sehr dolce far niente aushalten ;)


    Solcherart seelisch gestärkt haben wir dann noch etwas Schlender-Shopping betrieben, die Einkaufszone ist natürlich gigantisch und hält für jeden Geldbeutel etwas bereit, vom 1- Euro Shop( der hier 1,19 Bodega heißt :/) bis zu Massimo Dutti, Ermenegildo Zegna, Van Cleef Arpels und Hastenichgesehn.


    Auf dem Rückweg noch etwas Brot, Chianti und Porchetta eingekauft und dann ab auf den CP.


    Morgen geht es weiter in den Süden von Arrezzo, dort stehen wir auf einem Platz von Agricampeggio.

    Gruß

    Steuermann

    Wir sind heute mit den Fahrrädern nach Florenz reingefahren - natürlich nur, um für Euch auch andere Verkehrsträger auszuprobieren und darüber berichten zu können. Da wir heute eigentlich den Dom auf dem Zettel hatten, trugen wir auf Wunsch der katholischen Kirche den ganzen Körper bedeckende Kleidung, sprich, lange Hosen. In Verbindung mit den auch heute herrschenden Temperaturen war das nur eine semi-gute Idee. Wir haben schon bei der Hinfahrt geölt, wie die Lokheizer vor dem Feuerloch.


    Der Weg am Arno entlang ist eigentlich ganz schön und man braucht mit Rad nicht länger, als mit Auto oder Roller. Doch auch das liegt mehr am Straßenverkehr, als an unseren Radelkünsten. Unsere Hoffnung, dass am Montag vielleicht etwas weniger los ist, als am Wochenende, wurde von hunderttausenden Touristenfüssen zertrampelt, die heute auch noch von Aida-Passagierkohorten verstärkt wurden. 8| :evil: <X ||


    Grausam, einfach nur grausam. Ich könnte mir bei diesen Zuständen gut vorstellen, dass auch die Florentiner bald auf die Straße gehen und gegen die Touristen protestieren, so, wie z.B. in Barcelona.


    Für uns bedeutete das: der Dom ist gestrichen! Der Eintritt in den Dom ist frei, die dortige Warteschlange ca. 500 Meter lang, einmal um zwei Domseiten. Und zwar in Dreierreihen! Für den Turm, die Kuppel und das Baptisterium muss man Extratickets für 39,- vorbestellen, spontane Besuche nicht möglich. Hätte aber auch nix gebracht - auch hier wartende Menschenmengen bei 40 Grad in der Sonne :evil:


    Aber schön isser schon :saint:

    Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Nachdem die Außentemperatur und die Anzahl der Grotesk-Touristen in der Innenstadt absolut abenteuerliche Werte annahm, haben wir uns auf die Maolette geschwungen, die von weitem (und für den Laien) aussieht, wie eine Edel-Vespa aus den Sechzigern. Damit sind wir durch die Straßen von Firenze gecruised, was natürlich viel stilechter und cooler ist, als mit vor dem Bauch baumelnder Kamera und Tennissocken in Sandalen durch die Gegend zu latschen. Noblesse oblige und Eitelkeit ist eine Zier.


    Diese Fake-Promotour für Retro-Mopeten aus dem Reich der Mitte führte uns nach einigen Nahtoderfahrungen ( der italienische Verkehr ruht auch am Sonntag nicht) zur Piazzale Michelangelo oberhalb der Stadt. Tolle Rundum-Aussicht über fast ganz Florenz und als Zugabe ein sehr großer Bronzeguss von dessen David. Sonst gibt es auf diesem Platz nichts weiter nennenswertes, vor allem keine Bäume 🌳 🌲 🌴 . Dementsprechend waren hier die Temperaturen die gleichen, wie auf der Tagseite des Merkur.


    Also zurück auf den CP gerollert, kurz in den Pool zu den anderen 12.000 Italienern und dann in Bobˋs Schatten abhängen. Großes Einschlafpotential! :sleeping:

    Gruß

    Steuermann

    Wir haben nach 5 einhalb Stunden in den Uffizien nur noch ein klein wenig Sightseeing in der unmittelbaren Umgebung gemacht - man wird einfach älter :rolleyes:

    Die Ponte Vecchio einmal hoch und runter, ausschließlich Goldschmiede, die zu meinem Leidwesen auch Sonntags geöffnet haben. Es ist mir dennoch gelungen, die beste Ehefrau von allen an den Geschmeideauslagen vorbeizulotsen, diese strategische Meisterleistung versagte jedoch vor einem der anschließenden Leder-Fachgeschäfte, die dort für einen durchaus vernünftigen Preis erworbenen Kalbsleder-Damenhandschuhe mit Kaschmir-Innenfutter sind aber auch wirklich schön und stehen der Gattin ausgezeichnet. :saint: :love: :thumbup:

    Zu den Uffizien selbst:


    Allein der Bau und die Ausgestaltung der riesigen Innenräume sind schon ein Besuchsgrund, die Deckengestaltung ist absolut erschlagend (im positiven Sinne).


    Was die Medici hier über Jahrzehnte zusammen getragen haben, ist ein unfassbarer Querschnitt der europäischen Geschichte und Kunst vom antiken Griechenland über die Römerzeit und die Sakralkunst des Frühmittelalters bis zur Renaissance. Jeder, wirklich jeder Künstler vom 12. bis zum 17. Jahrhundert ist hier vertreten. Bevor ich hier ins Schwärmen und Dozieren abdrifte: fahrt hin! Wenn ihr euch auch nur ein kleines bisschen für große Kunst interessiert: fahrt hin! Blick aus dem Fenster gefällig?


    Gruß

    Steuermann

    Heute Sightseeing in Florenz. Obschon Sonntag und zu erwartenden Touristenmassen sind wir um 07:30h mit dem Roller 🛵 in die City gefahren, sind vom Platz aus knapp 5 km geradeaus am Arno entlang. Der Grund: an jedem ersten Sonntag sind die Uffizien für jedermann kostenlos zugänglich, kein Ticket, keine Anmeldung. Geöffnet wird um 08:15h. Während man in der unvermeidlichen Schlange steht, kann man schon mal schöne Fotos machen.

    Apropos Schlange: ja, die ist natürlich da, und am Kostnixtag vermutlich auch ein bisschen länger als sonst, aber: da es keine Tickets braucht, gibt es auch keine Einlasskontrolle (außer natürlich Security). Die Wartezeit war also nur 45 Minuten und, da noch früh morgens, bei erträglichen Temperaturen.


    Eine gute Idee also, wenn man kunstinteressiert ist.

    Der Ausflug mit dem Roller hat uns hoch nach Fiesole geführt. Es führt eine schöne, aber gefährlich stark befahrene Serpentine dorthin. Unsere Maolette musste die gesamten, ihr noch zur Verfügung stehenden PS aus dem Einzylinder wringen, um uns beide da hoch zu bringen.

    Wie man sehen kann, lohnt sich der Aufstieg auf jeden Fall. Es fährt naturalmente auch der ÖPNV. Ein kleines Örtchen weiter den Berg hinauf befindet sich das Restaurant Pietra Forte, was ich mal locker mit „starker Stein“ übersetzen würde. Das Restaurant war eine Empfehlung aus Trip Advisor. Wir haben dort sehr gut gegessen bei freundlichem Service und - natürlich- sensationeller Aussicht.


    Aber man muss auch sagen, dass Aussicht und das qualitativ hochwertige Essen Ihren Preis haben. 120,- Euro für zwei Personen inklusive Tip sind schon eine Ansage. Der perfekte Abend war es wert. :P

    Gruß

    Steuermann

    Ab heute Mittag haben wir Firenze umrundet und sind von Süden über Fiesole wieder reingefahren, hier liegt hu Camping Firenze. Sehr groß, sehr gut durchorganisiert, super freundliche Anmeldung, die uns auch nicht übel genommen hat, dass wir bei der Fahrzeuglänge ein bisschen sehr nach unten abgerundet hatten. :whistling:


    Auf der HP wurden Längen über 7 Meter nicht angeboten, da haben wir Bob eben fiktiv gekürzt. Der uns zugewiesene Platz war zu knapp, aber man hat uns sehr freundlich was Passendes besorgt.


    Der Platz hat Top Sanitär Anlagen und auch sonst alle Einrichtungen und Annehmlichkeiten. Sehr große Schwimmbecken (derer Drei - Eins für Jung, eins für Alt und eins für Leute, die auch schwimmen können).




    Ein großes Restaurant ist am Eingang, das haben wir nicht ausprobiert, denn wir haben bereits heute mit der frisch abgeladenen Maolette 🛵 einen Ausflug gemacht.

    Pista heißt dementsprechend: Mantua, Modena, Bologna, Florenz. Über die Autobahn. Ging heute am Samstag verhältnismäßig gut, keine Rush Hour, zwei kleinere Baustellen 🚧, ein Teil der Strecke über die 🏔️ 🏔️ auf der Panoramico - wirklich sehr schön.

    Was noch zu bemerken wäre:

    - Es gibt fast nur Raststätten mit allem Zick und Zack, so gut wie keine Rastplätze

    - Alle Raststätten sind immer bombenvoll - ohne Ausnahmen

    - Der Diesel an den Raststätten wird in Feinunze Gold aufgewogen, unser Spitzenreiter wollte 2,76 :D

    - Es lohnt sich, von der Autostrada runterzufahren, auch einige Kilometros. Ersparnis bei einer Tankfüllung bis zu 30,- Euro

    - HVO wird in Italien offenbar subventioniert und ist billiger, als der Diesel :/

    - die Maut von Trient bis Florenz betrug insgesamt 49,-

    - auf den meisten Raststätten gibt es für Camper eine vollständige Ver- und Entsorgung, also Grauwasser, WC und unbegrenzt Frischwasser, kostenlos.


    Gruß

    Steuermann