Apropos Wind: das Wetter wechselt derzeit dreimal täglich. Es ist immer schön warm, aber dann auch gerne mal stark bewölkt und dann knallt wieder der Lorenz 🌞. Es ist für ein paar Stunden windig, dann schläft er wieder ein. Und mit ihm Welle und Brandung. Eine solche Ruhephase haben wir gestern Mittag genutzt und unser SUP zu Wasser gelassen. Wir konnten Backbord und Steuerbord von unserem Platz schöne Felsenriffe erreichen, an denen sich prima schnorcheln 🤿 ließ. Nach gut zwei Stunden war dann aber wieder ordentlich Wind aufgekommen und der hat direkt einen knappen Meter Welle 🌊 mitgebracht. Da sind wir hurtig zum Heimatstrand zurück
gepaddelt.
Zum Chez Antoine kann ich eigentlich nur positives berichten, freundlicher Empfang, großes Areal, gute, saubere Sanitäranlagen. Die Einfahrt auf den Platz von der Strasse ist allerdings recht eng und steil, aber auch mit größeren Mobilen machbar. Am besten, man schickt den Copiloten vor, der sicherstellt, dass nicht gerade einer hochkommt, wenn man runter will. Das gibt sonst wildes Rangieren, das ist uns passiert und war etwas schweißtreibend.
Vernünftiges Wlan gibt es hier auch nicht, brauche ich aber auch nur, um Euch mit Reiseberichten zu versorgen. Müsst ihr also warten
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Der absolute Wahnsinn ist aber die Anordnung der Grauwasser und Schwarzwasser Entsorgung: Grauwasser liegt direkt zwischen der Rezeption und dem Restaurant
. Da soll man auf die Kieseinfahrt rangieren, auf der gerade die Anmeldewilligen stehen, dort ein großes, graues Plastikrohr unter den Auslass fummeln und auf der anderen Seite, also zwischen den Restauranttischen in eine Bodenöffnung ableiten
.
Dafür ist der Chemie Klo Schlund genau auf der anderen Seite des Restaurants, von den „Dinierenden“ einen Meter entfernt und durch ein kärgliches Mäuerchen optisch getrennt
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Wer sich das ausgedacht hat, raucht offenbar korsischen Ziegenkäse auf Lunge.
Kann aber auch sein, dass ich den netten Leutchen hier unrecht tue und sich das im Laufe der Jahrzehnte so entwickelt hat. Wie dem auch sei, die Anordnung ist unglücklich, diplomatisch formuliert. Ist aber auch das einzige, was hier ernsthaft zu beanstanden wäre.