Durch´s wilde Korsistan

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Feiertag?
  • Moin, Paul, danke Dir. Wir fahren morgen erstmal nur bis Vero, ist die gleiche Strecke, also unproblematisch.


    Zur Ausfahrt Chez Antoine: ja, bergauf könnte das tricky werden, denn man muss nach der steilen Ausfahrt vom eigentlichen Platz auch noch scharf rechts und dann den Asphalt Weg hoch zur Straße. Wenn da deine Automatik nicht mitspielt, ist das unangenehm =O. Eine alternative, weniger steile Zufahrt ist mir nicht bekannt. Die Fahrzeuggrösse an sich ist aber kein Problem. Hier steht ein Bergheimer mit einem umgebauten Sparkassen Bus 7,5 to. Er sagt, das geht, man hat aber nur einen Versuch :!: 8|

    Gruß

    Steuermann

  • Hallo Steuermann,

    Danke für die Info

    Die Automatik als solches ist ja nicht das Problem ich kann ja vorher von Hand in den 1. Gang schalten.

    Aber wenn ich aus welchem Grund auch immer an der steilen Strecke stehen bleiben müsste komme ich vielleicht nicht mehr los.

    Bei Zonza ist ein CP da traue ich mich auch nicht reinzufahren.

    Gruß

    Paul

    Paul und Gabi, Nähe Heidelberg
    1 VW LT 28 Eigenausbau einschl. Hochdach 1982 bis 1994
    2. Hymer Camp 56 1994 bis 1996
    3. Hymer Camp 59 1996 bis 2008
    4 Hobby Sphinx I 725 AK GFMC, auf IVECO 50 C 18, Agile, Baujahr 2008 ab 01 2009

  • Moin Steuermann,

    erstmal noch ein Dankeschön für das Mitbringsel von eurer Shopping Tour 🍷. Die Wildsaurebe hat meiner Nica sehr gemundet 🥰 und es wurden bereits schon mehrere Flaschen in Digga zwischen gelagert 🤫🤣. Sorry, dass wir uns nicht mehr verabschiedet haben 🥴🫣. Aber vielleicht sehen wir uns ja die Tage wieder 🤔. Bis dahin wünschen wir euch nur das Beste 😚.

    Gruß Dirk


    Planlos geht der Plan los 🫣😘
    DIGGA=Optima Ontour Edition V65GE 2021, 165 🐎, AHK, Solar 240W, 2x 100A Lithium, Ladebooster 1212-30A, Ectiv 20 SI Wechselrichter, Zentralverriegelung an der Aufbautür, Alarmanlage, Regal in der Heckgarage, Hohlraumversiegelung, Unterbodenschutz mit MS, usw.


    ⬇️SIEHE UMBAUTEN⬇️


  • Moin, Dirk, das wünschen wir euch auch! Und an Paul: wir werden das morgen tatsächlich so machen, dass sich die beste Ehefrau von allen oben an die Straße stellt und mir ein Zeichen gibt, wenn keiner kommt. Dann feuere ich den Ducato-Kessel an und werde da im ersten Gang und 3500 U/min hochbrettern.

  • Jetzt aber weiter im Reiseblog :* . Gestern sind wir mit der Maolette die nördlich von Propriano gelegenen Strände abgefahren. Wir waren in Porto Pollo, nettes kleines Dorf und eine schöne, alte Marina. Dann haben wir uns den CP U Caseddu angeschaut. Auch schon etwas in die Jahre gekommen, aber akzeptabel. Und sehr schöne Stellplätze direkt am Wasser. Auch das Restaurant sah gut aus, war aber noch zu früh zum ausprobieren.


    Dann weiter über die Brücke ( einspurig, reicht aber auch für größere Womos) und quasi zurück Richtung Olmeto. Dort führt ein kleiner, unscheinbarer Weg von dem Parkplatz einer Appartment Wohnanlage zu einem sehr schönen, großen Strand, es ist aber nichts ausgeschildert. Ob dieser 🏖️ einen Namen hat, konnten wir nicht herausfinden, er liegt aber in der Ortslage Arcobiatto. Ist wohl eher ein Geheimtipp, denn wir haben uns die ca. 3 km lange Beachline mit vielleicht 10 Leuten geteilt.


    Nach dem wir als gute Grillgermanen ausreichend lange in der Sonne gelegen und zweimal Baden waren, hat sich ein erstes, leichtes Hüngerchen eingestellt und wir haben ein Restaurant gesucht und mit dem Una Stonda circa 3 km und eine Bucht weiter auch gefunden. Dort wunderbar gesessen und gegessen.

  • Für den Abend hatten his Lordship and her Ladyship (wir) schon wieder einen Tisch bestellt - wir sind wohl gerade etwas kochfaul. Wir sind in Dinnerkleidung am Strand entlang gelaufen, das Chez Angele liegt nur 10 Minuten an Backbordseite des CP Chez Antoine. Reservierung erforderlich. Sehr freundlicher, persönlicher Service durch den Besitzer (vermuten wir mal), der uns als erstes mit großem Bedauern mitteilte, dass die Fischgerichte auf der Karte nicht verfügbar seien, er habe verschlafen und sei deshalb nicht zum Angeln rausgefahren :D :D . Ehrlich wahr, Originalton.


    Wir haben erstmal eine Flasche des korsischen Hausweines in Rot genommen, der, obwohl relativ preiswert, doch ausgesprochen gut war. Da ich gerne scharf esse und im U Rosumarinu so enttäuscht wurde, habe ich im Chez Angele einer „Diavola“ nochmal eine Chance gegeben. Und wurde angenehm überrascht, die war gar keine Diavola, sondern eine Spagnola mit Chorizo und richtig 👍


    Meine Frau hatte Ruccola Salat mit Rinderstreifen, wobei man dazu sagen muss, dass die Streifen wohl von einem Rind stammten, dass noch gar nicht tot war! Wir hatten aus mangelnder Erfahrung mit der französisch/korsischen Auffassung von roh und medium nicht explizit gesagt, dass wir keinen Wert darauf legen, das arme Tier noch muhen zu hören, wenn wir es essen 8|


    Anders gesagt: könnten Sie den Koch wohl überreden, dass er dem blutigen Gemetzel auf dem Teller zumindest nochmal kurz das beheizte Innere einer Bratpfanne zeigt??? Merci beaucoup! Dem wurde mit Stirnrunzeln entsprochen.

    Verrückte Deutsche eben, pffff! Degoutant.


    Aber egal, es war trotzdem sehr nett. Und es gab eine korsische Version eines Tiramisu, sehr lecker :P


    Wir können beide Restaurants empfehlen.

  • Da wegen der wechselnden Wind- und Wellenbedingungen mit dem SUP nicht so ganz lange Distanzen auf dem offenen Meer zu bewältigen sind, haben wir für den Folgetag eine Bootstour mit einem größeren Glasbodenboot gebucht. Los ging’s um 09:30h im Hafen von Propriano. Dort sind wir in aller Frühe mit Sack und Pack, Proviant und Schnorchelsachen hingerollert, dauert vom CP ungefähr 15 Minuten.


    Natürlich ist die Tour etwas „touristisch“, aber nicht allzu sehr. Der Kapitän, welcher das ziemlich große Boot (97 Pax) von der Flybridge aus fährt - und original aussah wie Enzo Molinari (Jean Reno) aus le grand bleu - fährt wirklich in jede kleine Bucht und zeigt einem die irren Felsformationen, die man von Land aus tatsächlich nicht erreichen kann. Es gibt wirklich viel sensationelles zu sehen und die Crew reicht zwischendurch ☕️. Sehr entspannt und angenehm.


    Ich kann aufgrund der Verbindungsqualität aktuell keine Fotos hoch laden, versuche das aber nachzuholen.

  • Die Bootstour dauert ca. 7 Stunden, in einer besonders schönen Bucht wird eine Pause von knapp drei Stunden eingelegt zum sonnenbaden, baden und vor allem schnorcheln. Die Bucht heißt Tivella und ist ebenfalls nur per Boot zu erreichen, oder von Wanderern, die im Naturschutzgebiet unterwegs sind.


    In dieser Land-Pause kann man auch an Bord ein Mittagessen zu sich nehmen, wenn man das mitgebucht hat. Enzo und seine Crew werfen einen großen Grill an und dem Geruch nach werden Sardinen getoastet, dazu gibt es Beilagen und kalten Rosé, soweit wir das vom Strand aus erkennen konnten. Wir waren Selbstversorger und haben am Strand Wurst und Käse mit frischem Rustico/Baguette Artisanal gegessen, welches wir morgens vor der Tour in einer Boulangerie im Hafen erworben hatten. Danach wieder Schnorcheln, bis die Lunge pfeift.


    Auf der Rückfahrt lässt El Capitano es richtig krachen, wir fahren mit hoher Geschwindigkeit direkt gegen gut und gerne 2-3 Meter Dünung an, ein herrliches Vergnügen, anscheinend wird niemand seekrank, wir riechen jedenfalls nichts :whistling: .


    Um 16:30h ist die Tour zu Ende, es hat sich sehr gelohnt :!:


    Wir haben für diesen Tagesausflug 75,- Euro pro Person gezahlt. Nicht wenig, aber für das, was geboten wird, jeden Centavo wert, finde ich. Wenn Ihr das Ganze mit Essen bucht, kostet es 95,- pP.

  • Gestern haben wir dann Chez Antoine nach dem Frühstück verlassen, die Ausfahrt war entgegen den Befürchtungen kein Problem, ich denke, wenn das Fahrzeug über ein gutes Verhältnis von Masse zu Drehmoment verfügt, ist das easy. Wir sind die Straße Richtung Ajaccio/Corte bis nach Vero gefahren, oben im Wald befindet sich der CP d´Eau Vivre, was man wohl am besten mit lebendiges Wasser übersetzt. Der Name ist treffend, der Platz liegt unmittelbar am Fluss Gavrone:

    Direkt rechts runter ist das Wasser.

    Es gibt mehrere steile Zugänge und hinterm Waschhaus auch eine Betontreppe.

  • Der Fluss Gavrone ist so ähnlich, wie der Solenzara, hat aber deutlich größere Steine und deshalb dazwischen nur kleinere Gumpen. Also richtig Baden oder Schwimmen geht nicht, man kann sich aber an zahlreichen Stellen reinhocken oder legen. Das ist überaus erfrischend, der Fluss ist gefühlt kälter als der Solenzara.

    Man kann mit Wasserschuhen sehr schön flussaufwärts oder flussabwärts wandern, bzw. klettern.

    Verlängern kann man das Vergnügen mit einem Neopren Shorty, dann macht auch die Blase hinterher keine Probleme ;)

  • Zum CP Deal Vivre: traditionell schmale Zufahrt, aber machbar, freundlicher Empfang, es gibt an der Rezeption auch ein paar Kleinigkeiten zum Einkaufen und morgens um 08:30h einen Bagutte und Croissant Service auf Vorbestellung.


    Man hat freie Platzwahl, es ist bereits nicht mehr viel los. Die Plätze am Wasser haben Strom (jeder dritte nach beiden Seiten).


    Insgesamt ein nett gelegener Platz, was allerdings gar nicht geht, ist das Sanitär Häuschen. Duschen, Toiletten und Waschgelegenheiten sind zwar leidlich sauber, aber in einem altersbedingt mehr als bedauerlichen Zustand.


    Wir haben für eine ÜN, Bob, zwei Personen und Strom 26,44 bezahlt, da kann man vielleicht auch nicht viel mehr erwarten.

  • Der Hauptgrund für diese Platzwahl war der Umstand, dass dieser nur 500m vom Schildkröten Zoo a Cupulatta entfernt liegt. Das ist zu Fuß leicht zu machen, obwohl man leider an der Straße entlang laufen muss.


    Wer Schildis mag, ist hier genau richtig : mehr als 1.600 Tiere von über 100 unterschiedlichen Arten. Man ist auch sehr aktiv und erfolgreich bei der Aufzucht von Mini-Schildis jeglicher Art und Form :love:


  • Es gibt auch Schildkröten, denen man nicht nachts auf unbeleuchteten Straßen begegnen will, zum Beispiel Schnappschildkröten oder der großen Geier-Schildkröte: der Kopf so groß wie eine Kegelkugel, 50 kg Kampfgewicht und ein Hornschnabel, der Dir mühelos einen Unterarm abtrennt.


    Alles hochinteressant und der große, wunderschön bewachsene Park mit den Gehegen ist toll angelegt. Absolute Empfehlung.

  • Heute morgen an der Rezeption die bestellten Baguette 🥖 und Croissant 🥐 abgeholt, die waren noch warm :whistling: :love: .


    In den Fluss sind wir allerdings nicht nochmal gegangen, draußen waren es morgens herbstliche 14 Grad Celsius.


    Also Ränzel schnüren und weiter geht die Fahrt durchs Gebirge und über die Cols und Pässe auf der T20 Richtung Corte ( COL de Vizzavona, 1163m ü.d.M).


    Die beste Ehefrau von allen ist nach einiger Zeit weniger begeistert von dem Kurven- und Serpentinen Geschlängel, aber Bob zieht das gut durch, bergauf im Dritten, bergab teilweise im zweiten, um die Bremsen zu schonen. So gelangen wir nach ca. 1,5 Stunden nach Corte, wo wir direkt im Ort und unterhalb der Zitadelle auf dem Campingplatz U Sognu eintreffen.

    Man steht schön unter Oliven, es gibt Strom und V+E, das Waschhaus ist ein uraltes Bauernhaus- sehr pittoresk. Und das ist unser Ausblick zum Frühstück:

    Geht so, oder?

  • Zu Corte selber nur so viel: sie ist die einzige, größere Stadt im Landesinneren und gilt immer noch so ein bisschen als heimliche Hauptstadt, seit Pasquale Paoli sie vor drei Jahrhunderten dazu ausgerufen hat.


    Die alte Cité mit der Zitadelle ist schon sehenswert, aber auch hier ist vieles touristisch geprägt. Das schöne am CP U Sognu ist, dass man alles zu Fuß erledigen kann.

  • Guten Morgen!


    Gestern Abend haben wir noch ein nettes „Zusatz-Feature“ unseres Platzes kennengelernt: der Nachbar des Platzbetreibers hat im hinteren Teil seines Gartens eine 🛖 mit Holzofenpizzeria eingerichtet und verkauft ab 19:00h frisch gebackene Pizzen. Es stehen 5 Sorten zur Wahl, man bestellt und holt nach 10 Minuten seine knusprig heiße Pizza ab, um sie genüsslich am Wohnmobil zu verpompfen :)


    Win-Win: ihr braucht schon wieder nicht zu kochen und der CP Nachbar macht noch etwas Nebensaison Umsatz. Es ist ein älterer Herr, vermutlich Rentner und spricht natürlich kein Wort Englisch. Ist aber auch nicht nötig, er ist sehr freundlich und weiß, was ihr wollt. :thumbup:


    Wir schnüren hier gleich nach dem Frühstück unser Ränzel, beenden den kulturhistorischen Ausflug in den Bergen von Korsika und lassen die letzten zwei Tage beim Strandcamping an der Ostküste ausklingen. Von da ist es dann nicht mehr weit nach Bastia, wo wir uns für Samstag eingeschifft haben.

  • Sind seit heute Mittag auf dem CP Calamar in Prunete/Cervione. Wirklich sehr schöner Platz unmittelbar am Strand. Wir stehen in der ersten Reihe unter Bäumen, die ich noch nicht identifiziert habe.

    Zum Wasser sind es dreißig Meter, wäre die Hecke nicht, würde man das Meer sehen.


    Heute eine sehr entspannten Resttag am Strand verbracht:

    Jetzt wird erstmal gekocht, irgendwann müssen die mitgebrachten Vorräte ja mal reduziert werden 8)

  • Hallo Steuermann, auch wir haben letztes Jahr diesen Platz vor der Heimreise gewählt. Die Spülmöglichkeit direkt am Meer ist Mega. Wenn Du zurück auf die Hauptstraße fährst ist links vor der Kreuzung der beste Bäcker den wir besuchten. Gelegenheit um sich den Reiseproviant zu sichern.

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