Beiträge von FRODO

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Feiertag?

    Hallo Erich,

    hallo Werner,


    da ist ganz viel Theorie im Spiel.


    Letztendlich ist die Dauer des Ladevorgangs abhängig von der Batteriekapazität und der Ladeleistung.


    Von daher ist es mit der Lebensdauer des Ladegerätes eher umgekehrt. Ist die Leistung niedrig, so dauert der Ladevorgang entsprechend länger. Längerer Ladevorgang bedeutet längerer Einsatz des Gerätes und somit kürzere Lebensdauer. Aber wie gesagt, alles Theorie.


    Ich habe 10 Jahre lang ein 1215 an zwei 120ah betrieben. Das hat sogar zu Anfang meine 400ah Lithium geladen. Im letzten Jahr dann in der Familie weitergegeben und es läuft immer noch.


    Mein aktuelles 1230 lädt meine 600ah ebenfalls auf, nur dauert es halt länger als wenn ich da mit doppelter Amperezahl „reinblasen“ würde.


    Eine 100ah LiFePo4 benötigt bei 20A Ladestrom ca 5 Stunden, bis sie von „leer“ auf 100% Kapazität geladen ist. Mit zunehmender Leistung verringert sich die zeitliche Schiene bis zum Erreichen der max. Kapazität.


    LiFePo4 Batterien sollte man aber nicht unnötig stressen. Heißt, ein etwas längerer Ladevorgang bei max 14,4V verlängert die Lebensdauer der Batterie.


    Der „Mikroprozessor“ ist übrigens nur für die Ladeprogramme zuständig. Die Leistungsteile entsprechen dem jeweiligen Ladestrom, welcher bei den verschiedenen Typen abgegeben wird.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Werner,


    der Unterschied ist der Ladestrom.

    Je weniger, desto länger braucht das Ladegerät um die Batterien voll zu laden.


    Ich nutze die Votronic Ladegeräte seit über 20 Jahren und bin damit sehr zufrieden. Bei keinem bisher ein Ausfall. Da ich auch Votronic Solar-Laderegler zusammen mit dem Batterie-Computer verwende, habe ich einen super Überblick über den tatsächlichen Ladestand.


    Habe nun das dritte und werde mir demnächst wieder eines zulegen. Hatte im letzten Jahr auf das 1230 SMT 2B aufgerüstet, jedoch ist mir das jetzt mit dem neuen Batterieblock (600ah) zu klein.


    Werde daher demnächst auf 1260 SMT 3B aufrüsten.


    Wenn Du Interesse an meinem 1,5 Jahre alten 1230 hast, bitte melden. Da werden wir uns bestimmt preislich einig.


    Gruß

    Olaf

    Hallo zusammen,


    mal ein kleiner Zwischenstand zum Thetford T2175.


    Der Kühli läuft jetzt seit 9 Tagen auf mittlerer Stufe (6 Grad im Kühlfach, -15 im Gefrierfach). Gefahren sind wir in Etappen zwischenzeitlich knapp 600km. Heutiger Stand der Wohnraumbatterie: 75%. Durch die Fahrten wurden ca. 140A geladen. Das entspricht einem Verbrauch von ca. 290A, incl. Heizung auf Stufe 2, Lichtstrom, Wasserpumpe und einem Fernsehabend.


    Meine frühere Skepsis gegenüber einem Kompressorkühlschrank, diesen im Winter ohne Landstrom betreiben zu können, hat sich vollständig ins Gegenteil gekehrt.


    Aus meiner Sicht eine klare Empfehlung für Wohnmobilisten, welche Schwierigkeiten mit ihren Absorberkühlschränken haben.


    Insbesondere, weil der Tausch wirklich sehr einfach ist. Alle Maße sind genormt und man muss nicht mit irgendwelchen Füllleisten arbeiten.

    Es gibt übrigens bei Thetford auch eine Vergleichsliste, welcher originale Thetford oder Dometic gegen welchen Kompressorkühlschrank getauscht werden kann.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Kurt,


    Deinen Kommentar könnte mam als „vernichtend“ bezeichnen.

    Aber es handelt sich um nichts anderes als eine Sammlung von verschiedenen Problemen aller Mitglieder.


    Du könntest dich ja jetzt mal ins Knaus Forum begeben und eine gleiche Sammlung erstellen. Das würde Dir dort ebenfalls sehr leicht fallen.


    Mein Nachbar fährt einen Knaus und hat mittlerweile die zweite Seitenwand, eine komplett neue Bordelektrik und das dritte Heki.


    Hobby hat definitiv nicht mehr „Probleme“ als andere Hersteller. Aus meiner Sicht und Erfahrung, kann man bei Hobby allerdings über die Kulanz viel erreichen.


    Und das Forum ist exakt aus dem Grund gegründet, dass sich Hobby Wohnmobilfahrer bei Problemen gegenseitig helfen.



    Du magst vielleicht etwas Pech gehabt haben. Aber auch der Händler ist bei der Betreuung und der Lösung ein sehr entscheidender Faktor.


    Und auch der Eigner selbst spielt in der Abwicklung eines Problems eine gewichtige Rolle.


    Denn so wie man in den Wald ruft, so schallt es auch hinaus.


    Wer ein Wohnmobil fährt muss sich darüber im Klaren sein, dass man immer etwas zu tun hat.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Stella,


    wenn da jetzt weniger rauskommt, dann ist die Kantop Matte nicht richtig positioniert und verschließt teilweise die Luftdüse.

    Da musst Du nochmal ran.


    Nachtrag:

    Ich kenne die Situation der aktuellen X250/290 nicht.


    Bei unserem 2014er Baujahr gibt es größere Düse rechts oberhalb der Pedale, auf der Beifahrerseite eine links und eine mitte/rechts.


    Der Luftstrom selbst ist auf beiden Seiten gleich und somit verteilt es sich auf der Beifahrerseite auf beide Düsen. „Gefühlt“ kommt damit weniger Luft als auf der Fahrerseite.


    Gruß

    Olaf

    Hallo zusammen,


    da kann ich Marco definitiv zustimmen.

    Auch die Foren der anderen Hersteller lesen sich wie eine Auflistung aller Arten von Problemen. Da tun sich die Hersteller alle nichts.

    Und je größer das Fahrzeug, umso länger die Mängellisten.


    Gruß

    Olaf

    Abgesehen von dem räumlichen Effekt, ist der Thetford T2175 Kühlschrank von der Größe her ein Raumwunder.


    Durch den Wegfall der Absorbereinheit, ist der Kühlschrank extrem tief. 1,25l PET Flaschen können locker reingelegt werden.





    Und das Eisfach……🤦‍♂️


    Wir sind jetzt 14 Tage unterwegs und es gibt absolut gar nichts, was wir frisch zukaufen müssten.


    Verbrauch überrascht, denn durch die Solaranlage stehen wir sogar heute in Bezug auf die Batteriekapazität absolut neutral. Obwohl die Heizung auf Stufe 2 dazu läuft.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Erich,


    das ist klar geregelt.

    Eine Zulassung bis 100km/h ist nur möglich, wenn das Zugfahrzeug unter 3,5t liegt.

    Selbst wenn der Anhänger eine 100er Zulassung hat


    Gruß

    Olaf

    Hallo zusammen,


    da möchte ich etwas korrigieren.


    Die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Wohnmobile von 3,5-7,49t beträgt 100km/h. Viel mehr fährt man aus meiner Erfahrung eh nicht. Reisen, nicht Rasen ist doch eigentlich das Thema. Und 5-10km/h drüber, wird niemanden stören.


    Um 105 fahren wir ohne Anhänger regelmäßig. Und die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt ohnehin darunter.


    Was das Überholverbot angeht, so werden seit einigen Jahren auf vielen Strecken die LKW Überholverbote mit dem Zusatzschild 1024-19 ausgerüstet. Dieses Schild nimmt Wohnmobile von 3,5-7,49t vom LKW Überholverbot aus.



    Gruß

    Olaf

    Hallo Ronald,


    prinzipiell reden wir vom gleichen.


    Eine höhere Cetanzahl steigert die „Zündwilligkeit“ des Diesel, verringert somit besonders beim Kaltstart das bekannte „Nageln“.


    Es steigert aber nicht die Leistung, sondern hilft, mit zunehmenden Alter des Motors eine gleichbleibende Leistung zu erhalten.


    Wie ich schon anmerkte, macht das eine Motorspülung aber auch.


    Die häufige Abneigung gegen alles wo Bio draufsteht, lässt auch den Biodiesel im Volksmund schlecht dastehen.

    Das allerdings völlig zu Unrecht, denn Biodiesel hat im Gegensatz zu normalem Diesel, ohne Additive bereits eine Cetanzahl von knapp 60.

    Das ist auch weit höher als die mit hochgiftigen chemischen Zusätzen versehenen „Superdiesel“.

    Je höher also der Biodiesel Anteil im Normalen Dieselkraftstoff liegt, desto höher wird auch die Cetanzahl.


    Auch wird mehr und mehr GtL Diesel produziert, welcher nochmals ein höhere Cetanzahl aufweist (bis zu 80). Der synthetische Diesel aus Erdgas oder Biogas enthält so gut wie keinen Stickstoff und verringert somit ebenfalls Ablagerungen oder Rußbildung.

    Vielfach wird dieser Kraftstoff dem normalen Diesel bereits beigemischt.


    Die Superdiesel werden somit in den nächsten Jahren überholt sein.


    Gruß

    Olaf

    Moin zusammen,


    Nellys /Ronalds Ausführungen lesen sich wie die Werbeanzeige eines Tuning Anbieters.


    Um den Motor auf 165PS zu bringen, reicht es nicht ein paar Parameter der Motorsteuerung zu ändern.

    Hier wird massiv eingegriffen. Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge, etc. verändert, bzw. Multiplikatoren „aufgespielt“, welche dem Motor suggerieren weiterhin im „Normalbetrieb“ zu laufen.


    Beim 2,2l ist der Unterschied zwischen 120 und 140 PS tatsächlich „nur“ eine andere Programmierung des Steuergerätes. Der 165PS Motor hat durch die höhere Leistung allerdings auch ein paar wichtige Änderungen in der Mechanik. Die höhere Leistung erfordert hier stärkere Pleuel und Kurbelwellen Lager, der Turbolader erzeugt mehr Ladedruck. Die Leistung dem „leichteren“ Motor abzuverlangen bedeutet, dass die übliche Laufleistung aufgrund der höheren Belastung der Bauteile nicht erreicht werden kann.


    Ein moderner Motor ist dafür gebaut mit B7 und zukünftigen Nachfolgern zu laufen. Dieser Kraftstoff hat bei der Verbrennung keinen geringeren Wirkungsgrad als B0 aus dem Jahre Katarina der Heizbaren. Warum sollte man daher einen solchen teureren Diesel tanken? Außerdem bekommt man den im Ausland meist eh nicht.


    Wer hier einen Vorteil sieht, der fällt auch auf die Werbung von Shell/Aral zum Superkraftstoff rein. Denn obwohl Ultimate oder V-Power laut Werbung kein FAME enthalten sollte, sind durch die Transportwege trotzdem hohe Anteile enthalten. Bei einem Test von V-Power entsprach der FAME Anteil über 6%.


    Es ist genügend wissenschaftlich nachgewiesen, dass dieser Kraftstoff weder zu geringerem Verbrauch, noch zu mehr Leistung führt. Die minimalen Steigerungen liegen unterhalb der Streubreite/Toleranz, welche die Motoren ohnehin aufweisen.


    Der Rest sind ein paar „geheimnisvolle“ Additive, welche sich die Hersteller fürstlich bezahlen lassen. Diese verhindern bis zu einem gewissen Grad Ablagerungen und „halten“ den Motor sauberer. Daher bleibt die Leistung auch bei längerer Betriebszeit auf dem Auslieferungszustand. Bei neuen Motoren gibt es überhaupt keinen Unterschied.

    Das alles erreicht man übrigens, gegenüber dem regelmäßig teureren Sprit, auch mit einer weitaus günstigeren Motorspülung beim Ölwechsel.


    Der anscheinend geringere Verbrauch durch eine Leistungssteigerung ist objektiv auch nicht gegeben. Durch die höhere Leistung beschleunigt das Fahrzeug schneller und kommt eher in den Schubbetrieb. Flachland Tiroler haben da eventuell tatsächlich einen kleinen Vorteil. Sobald es hügelig wird, kehrt es sich ins Gegenteil um. Denn mehr Leistung kommt nicht von allein, sondern nur dann, wenn entsprechend Energie im Sinne von Kraftstoff zugeführt wird. Rein physikalisch ist es nicht möglich dem Diesel mehr Vebrennungsenergie zu entlocken, als er in dem Motor schon vorher hatte.


    Gerne dürft ihr mich anhand Testreihen und/oder sonstigen Informationen eines Besseren belehren. Mein Nachbar und Freund, leitender Entwicklungsingenieur für Verbrennungstechnolgie bei Mahle, freut sich bestimmt auch darüber, Das würde nämlich seine ganze bisherige Arbeit „auf den Kopf stellen“.


    Rechtlich ist es tatsächlich ein absolutes Risiko. Seit einigen Jahren „sammelt“ jedes Fahrzeug über den Data Recorder so ziemlich alles auf. Bei einem Unfall mit Personenschäden werden diese Daten ausgelesen.


    Und die Versicherung sind besonders bei Wohnmobilen sehr aufmerksam, was die nicht eingetragene Leistungssteigerungen angeht.


    Tuning also nur dann, wenn eine entsprechende Abnahme erfolgt.


    Ansonsten ist das unverantwortlich.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Erich,

    hallo zusammen,


    grundsätzlich verbaue ich dabei Leisten aus Buchenholz.


    Die Innenform des Daches habe ich immer mit Buchenholz nachgeformt, auf dem Dach die Gegenformen mit Leisten aus PE oder POM.


    Somit eine absolut Ebene Fläche sowohl von unten, als auch von oben geschaffen.

    Die Kunststoff Leisten auf dem Dach, aber auch die Holzleisten von unten mit Sika verklebt.


    Danach alles nochmals eben eingeschliffen.


    Die Abdichtung des Außenrahmen zum Dach, dann mit einer Butylmasse (Sika 710 oder Dekaseal 8936).


    Nur durch den stabilen Rahmen können die Klammern eine gleichmäßig verteilte Zugkraft am Außenrahmen erreichen.


    Das mach ich seit meinem VW Bus in den 80er Jahren so. Habe nie ein Problem mit Undichtigkeit gehabt.


    Gruß

    Olaf

    Moin FRIda

    (Ein Name würde die Ansprache einfacher machen ;) ),


    Ich kann so etwas nicht nachvollziehen. Welchen Kleber verwenden die denn beim Einbau?


    Ich habe in meinem Leben so viele Dachfenster und Luken in verschiedenste Dächer und Dachformen eingesetzt, dass ich die schon gar nicht mehr aufzählen kann.


    Sobald das Dach keine ebene Fläche hat, gehören Formstücke unter den Rahmen. Als Kleber bzw Dichtstoff muss grundsätzlich eine dauerelastische Masse verwendet werden. Ansonsten können die unterschiedlichen Ausdehnungen nicht abgefangen werden.

    Und natürlich spielt auch die Unterkonstruktion eine große Rolle.

    Gerne wird bei den Herstellern mit Weichholzleisten gearbeitet und die Dachform wird von innen nicht abgebildet.

    In dieser Art eingesetzte Luken überstehen maximal 2 Jahre.


    Gruß

    Olaf

    Da kann ich Winfried nur zustimmen.


    Ein Fahrzeug in der Länge kann selbst bei Nutzung sämtlicher Leichtbau Möglichkeiten kein 3,5t Fahrzeug bleiben.

    Das Grundgewicht steht jeglichem normalen Campingverhalten im Weg.


    Ich vermute mal einfach, dass über 90% dieser Fahrzeuge mit zu viel Gewicht unterwegs sind.


    Das passt nur dann, wenn man selbst in die Fliegengewichtsklasse gehört, den Lebenspartner gegen eine Schaumstoffpuppe austauscht und auf jeglichen Komfort verzichtet.


    Gruß

    Olaf

    Mensch Matthias,


    geht es nicht noch dicker aufgetragen?


    Den Vorschlag, eine jährliche Prüfung ab 6 Jahre durchzuführen, mit einer Entmündigung gleichzusetzen, ist schon arg weit am Ziel vorbeigeschossen.


    Und gerade wenn es die Herstellung ist, dann wäre es ja sogar umso wichtiger, die Prüfungsabstände zu verringern.

    Denn wie sollen die Hersteller sonst in die Pflicht genommen werden? Freiwillige Selbstkontrolle hat noch nie funktioniert.


    Gruß

    Olaf

    Moin zusammen,


    der Artikel birgt jetzt in sich keine Neuigkeiten, fasst aber die Situation gut zusammen.


    Es ist ein ganz klarer Käufermarkt. Und das wird bis Mitte des nächsten Jahres auch definitiv noch so bleiben.


    Interessant wird es sein, wenn man Neufahrzeuge aus der Insolvenzmasse kaufen kann.

    Hier werden nochmals weitere Abschläge möglich sein, denn es geht dann nur noch darum Kapital zu erhalten um Gläubiger zu befriedigen.


    Im Bereich der Vans gibt es da bereits Abschlüsse, die bei 25% Nachlass und mehr getätigt worden sind.


    In Bezug auf die Garantie muss in dem Fall vom Hersteller selbst übernommen werden. Welchem Händler er eventuelle Kosten für Reparaturen erstattet, ist dabei völlig unerheblich.


    Dürfte noch richtig spannend werden.


    Gruß

    Olaf