Nächster Teil des Berichtes:
Am zweiten Tag ging es zum Colosseum mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (erst Bus und dann die U-Bahn/Metro) und zum Forum Romanum. Hier sollte man die "Roma Card" in Betracht ziehen. Mit dieser Karte kann man drei Tage kostenlos in Rom alle öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und man hat zwei mal einen Eintritt in ein beliebiges Museum ( außer Vatikanisches Museum) frei.
Das beste ist, das man beim Colosseum und auch beim Forum Romanum jeweils eine extra Spur zum Eintritt hat, weil man ja keine Karten mehr kaufen muss. Man glaubt gar nicht wie viele Leute dort immer Schlange stehen. Gegen 15:00-16:00 Uhr sind die Schlangen erheblich kleiner, aber immer noch sehr lästig. Eine 3 Tageskarte für die öffentlichen kostet alternativ 11€ . Ich würde in Zukunft die Roma Card immer nehmen denn 1-2 Stunden in der Schlange warten ist gar nichts und tierisch nervig, vor allem wenn man in der prallen Sonne steht. Die Eintrittskarte zum Forum Romanum gilt auch für das Colosseum und umgekehrt. Somit benötigt man von der Roma Card nur einen Eintrittsgutschein. Also immer ganz nach vorne gehen und in die extra Schlange stellen (geht viel schneller).
Ansonsten kann man die Fülle an Informationen gar nicht aufnehmen und ein Führer ( entweder Audioguide oder ein echter) ist sicherlich angebracht um zumindest ein bisschen von dieser Fülle an Informationen, Bilder, Bauwerken und ähnlichem, auch nur annähernd verstehen zu können.
Abends ist man ziemlich froh sich mal wieder setzen zu können und man sollte sich nicht zu viel für einen Tag vornehmen.
Am dritten Tag haben wir es etwas ruhiger angehen lasse und sind erst gegen 12:00 Uhr vom Campingplatz mit dem Bus zum Piazza Navona gefahren. Dann gab es den 4 Ströme Brunnen. Anschließend ging es, alles zu Fuß zum Pantheon an der Piazza dela Rotonda um dort auch in der Tazza D'Oro, einer Kaffeerösterei für 1 € einen super leckeren Cappucino zu trinken. Habe mir gleich ein paar Bohnen ( Regina heißt die Marke) kaufen müssen um diesen Kaffee auch zu Hause ausprobieren zu können. Über die Piazza Colonna (dort steht die Säule des Mark Aurel) ging es zum berühmten Trevio-Brunnen. Das so viele Leute an so einem kleinen Platz sich tummeln können, grenzt schon an ein überlaufenes Volksfest. Aber den sollte man trotzdem gesehen haben. Weiter ging es zur spanischen Treppe am Piazza de Spagna. Hier war es schon fast leer im Gegensatz zum Trevio Brunnen. Hier sollte man die Stufen komplett erklimmen um oben den Künstlern beim Zeichnen und porträtieren über die Schultern schauen zu können. Oben die Strasse entlang, Richtung Villa Borghese mit einem tollem Ausblick auf Rom, ging es zur Piazza del Popolo. Schnell noch in die Kirche Santa Maria del Popolo hinein geschaut. Diese wurde angeblich auf dem Grabmal Neros errichtet.
Dann war es aber auch schon genug und wir gingen zur Metro um den Heimweg zum Campingplatz anzutreten.

