Beiträge von mnagel

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Feiertag?
    Zitat von "Landsailor post=81670"

    Hallo Marcus,


    an der Abschlussleiste sind keinerlei Schrauben zu sehen. Weder innen noch außen oder oben oder unten. Keine Ahnung wie ich die los bekommen soll.


    Moin Peter,
    doch, da sind Schrauben. Kannste mir glauben. Geh mal mit den Fingern über die Kante und dahinter dann mit den Fingerspitzen soweit nach unten, dass die Fingerkuppen auf dem Ablagebrett leicht aufliegen. Wenn Du jetzt langsam die gesamte Innenecke hinter der Leiste abfährst, dann solltest Du die Schraubenköpfe ertasten können. Die Schrauben sind vollständig versenkt und leicht schräg eingeschraubt. Es sind 6 oder 8 Schrauben, glaube ich. Ich hatte die Leiste schon 2 x ausgebaut, um Kabel zu meinem Spiegelmonitor zu legen.
    In der Schräge ist wenig Platz für den Schraubendreher. Nimm am besten einen kurzen Knubbel mit Kreusschlitz.
    Ich glaube, das Foren-Mitglied "Jambo" hatte in seinem V65GE-Erweiterungs-Thread mal Fotos von der demontierten Leiste ge-postet.

    Hallo Peter,
    versuche mal, die Abschlussleiste von der umlaufenden Hutablage zu demontieren. Dazu must Du mit einem kurzen Kreuzschlitzschraubendreher die Schrauben oben hinter der Abschlussleiste in der Innenkante lösen. Wenn die Leiste locker ist dann ganz vorsichtig die Seite nach innen drücken, damit Du an dem Versprung der B-Säule vorbeikommst. Wenn die Abschlussleiste raus ist hat Du freie Sicht zwischen Ablagebrett und dem textilen Dachhimmel. Bei mir hat der Händler an Deinem geplanten Montageplatz die Anzeige des Büttner-Batterie-Shunts gesetzt und die Leitung da entlang gefummelt. Eine biegsame Zughilfe für Elektrokabel hilft vermutlich auch bei der "Operation". Kannst Du bitte noch ein paar Bilder posten, wenn Du weitere Blenden entfernst. Dann habe ich schon mal eine Ahnung, was mich bei weiteren Bastelarbeiten erwartet.

    Hallo Doris und Martin,
    das DAB-Thema ist in diesem Thread ein bisschen "off topic".
    Beim 2020er V56GE ist serienmäßig das Blaupunkt Series 690 DAB CAMPER verbaut. Habt Ihr auch dieses tolle Gerät oder ist ein anderes NAVI in Eurem Hobby zu finden?
    Das Blaupunkt zeichnet sich durch eine Vielzahl von Unzulänglichkeiten aus und verdient das Prädikat "Scheiß Gerät". Falls Ihr mit dem Series 690 keinen DAB-Empfang habt, kann es vielleicht sein, das Ihr beim Zappen durch die DAB-Senderliste auf den Sender-Eintrag "NDR2" gekommen seid?. Bei diesem Sender fror seltsamerweise die DAB-Funktionalität bei meinem Gerät ein. Vorher hatte ich Empfang von einer ganzen Reihe DAB-Sender. Jetzt ist tote Hose. Man kommt mit keinem Tastendruck aus dieser Fehlerschleife heraus. Der User Landsailor (Peter) hat auch schon vom gleichen Fehler berichtet.
    Hobby wechselt bei dem aktuellen Jahrgang auf PIONEER. Vielleicht ist das Kunden-Feedback zum Blaupunkt so negativ, das jetzt mal etwas anderes ausprobiert wird.

    Hallo Peter,
    "Stromlos machen" - und am besten nie wieder anschließen - ist echt das angemessenste Vorgehen bei diesem Mistgerät.
    Meine üblichen Technikprobleme, wie z.B. der Ladebooster, der die 50A-Hauptsicherung regelmäßig abgeschossen hat - oder die Truma Combi 6, die gerne ihren Reset-Knopf gestreichelt bekommt - haben bei der letzten Ausfahrt keine Mucken gemacht. Deshalb hatte ich etwas Zeit, um mich mit dem DAB zu befassen. Als "NDR 2 NDS" in der Senderliste auftauchte musste ich an Dich und Deinen Beitrag im Forum denken. Und siehe da: Dieses Problem ist wieder mal ein "Serien-Feature" des 2020er Modells. Meine Reklamationsliste ist noch lange nicht vollständig abgearbeitet; nun kommt wieder ein neuer Punkt dazu.
    So langsam bekomme ich Lust, die Firma Hobby auf ihrem Messestand beim Caravan-Salon Düsseldorf dieses Jahr zu besuchen und dort Stunk zu machen.

    Hallo Peter,
    ich war letztes Wochenende rund um Bückeburg in Niedersachsen unterwegs und hatte tatsächlich Empfang von einer Menge DAB-Sender. Der Antrennensplitter lag noch wie am ersten Tag stromlos im Cockpit-Schacht. Da hatte ich noch keine weiteren Experimente gemacht. Beim Durchzappen der Senderliste bin ich auch bei NDR2 gelandet - und der DAB-Empfang fror ein. Ich kann nun auf keinen anderen DAB-Sender mehr umschalten. Ausschalten und Neustarten bringen keine Verbesserung. Wie hattest Du Deine Möhre wieder zum Leben erweck? Ich hatte im Thread nix dazu gefunden. Bitte eine kurze Rückmeldung, wenn Du noch einen Tipp für mich hast. Danke schön.

    Hallo Peter,


    Danke für Deine Rückmeldung. Das der DAB-Empfang durch USB-Kabel gestört ist, habe ich auch schon mal festgestellt. Ich habe noch ein kleines DAB-Radio von Dual mit eingebautem Akku und 5V-USB Anschluss (dies wird genutzt, wenn wir auf dem Stellplatz rumlümmeln und das Blaupunkt nicht anschmeißen wollen, das Blaupunkt zieht ja doch einige Ampere mehr aus der Bordbatterie).
    Bei Betrieb über 5V-USB sind deutliches Brummen und Signalstörungen feststellbar, im Akku-Betrieb ist alles wundebar. Ich habe für die Störungen erstmal das USB-Kabel in Verdacht gehabt (China-Ware von Ebay. Sah qualitativ gut aus, ist aber elektrisch murks). Weitere Ursachenforschung und Problem-Forensik habe ich noch nicht durchgeführt.


    Warum das Hobby-Werk einen DAB-Splitter von ATTB einbaut und nicht anschließt bleibt also weiter erst mal ein Mysterium....

    Hallo nochmal an die Hobby-Gemeinde,


    bisher ist meine Frage unbeantwortet geblieben, ob der verbaute Antennensplitter an die 12V-Versorgung angeschlossen werden sollte oder ob es technisch ausreicht, die DAB-12V Phantomspannung zu aktivieren - oder ob etwas ganz anderes erforderlich ist, damit ich einen ordentlichen DAB-Empfang bekomme.


    Vielleicht findet sich ja doch noch ein Wissender in diesem Forum....

    Hallo Hobby-Gemeinde,


    ich hatte letztens das "super-gute Premimium-Navi" von Blaupunkt ausgebaut und einen Blick auf den Antennensplitter von ATTB geworfen. Bei diesem war die 12V-Leitung nicht angeschlossen und mit gefühlt einem Kilometer Iso-Band zusammengebunden. Ist dieser Installationszustand so richtig? Ich habe zwar DAB Empfang, ab so richtig dolle ist die Empfangsleistung nicht. Im Blaupunkt-Navi habe ich bei den Einstellungen "DAB-12V (Phantom-Spannung) aktiviert, aber auch keine merkliche Verbesserung feststellen können.


    Wer hat das Geheimnis des Spannungsanschlusses vom DAB-Splitter bereits ergründet und kann berichten, ob dann besserer DAB-Empfang möglich ist? Versorgt die Phantom-Spannung von Blaupunkt die Antennen mit benötigtem Strom? Hat Hobby bei der Montage mal wieder eine Glanzleistung abgeliefert?

    Moin Rainer,


    da hast Du wieder mal saubere Arbeit abgeliefert. Auch die optische Anpassung mit Pulvern in Schwarz gefällt mir sehr gut. Auf der HomePage von womo-sicherheit habe ich auf die Schnelle nicht die Schienen-Ausführung gefunden, welche für die Hobby-Fenster passend sind. Kannst Du vielleicht die Typ-Bezeichnung posten, damit ich die richtigen finde?
    Wie tief musstest Du ins Portemonnaie greifen? Sehe das ich richtig: Mit den Schienen hast Du nur das Küchenfenster und das Dinette-Fenster gesichert? Die schmalen Fenster-Scharten im Schlafbereich und die Dachhauben sind weiterhin "ohne".

    Hallo Peter,


    ich habe mir auch die Reifendruckwerte in der Citroen-Werkstattauch runter programmieren lassen (VA 4,0 bar / HA 4,5 bar). Die Werkstatt wollte erst nicht, da Citroen dies nicht freigibt und wegen Haftungsfragen, falls dann doch mal was passiert Habe den Meister dann überzeugen können, dass dies technisch ok und sicher ist und für Haftungsfragen nur ich als Fahrzeuglenker vernantwortlich bin. Das WoMo fährt sich einwandfrei und rüttelt den Aufbau nun nicht mehr so durch. Lenkverhalten bei gemütlichen 100 - 110 km/h ist ohne Beanstandung. Die Reifen werden bei der Fahrt nicht überhitzt. Bei einer Rast nach mehrstündiger Fahrt auf der Autobahn handwarm 40 - 50°C, also für mich ok. Vorab hatte ich auch testweise mal VA 3,5 / HA 4,0 probiert. Da sah mir allerdings die Reifenwandung ein bisschen zu stark verbeult aus. Deshalb wieder etwas mehr Luft auf die Reifen.


    Die Web-Seite zum Thema kennst Du sicherlich schon, oder?:
    https://www.springmann-web.de/der-richtige-reifendruck/


    Mittlerweile habe ich die Serienbereifung Michelin Agilis 225/75 R16 CP 116Q aber getauscht gegen BF Goodrich All Terrain T/A KO/2 LT 225/75 R16 112/115 S. Dadurch entfällt für mich die dämliche Vorgabe von Michelin, bei Verwendung der Agilis-Schluffen auf dem WoMo immer HA 5,5 bar fahren zu müssen. Die groben Stollen haben eine volle Winterreifenzulassung und etwas mehr Grip auf unwegsamen Gelände, nasser Wiese und Sandstrand. Falls es interessiert: Der Durchschnittverbrauch über die ersten 1500 gefahrene Autobahnkilometer mit ca. 100 - 110 km/h lag bei 10,5 L/100 km.


    Hallo Wiwo,
    Danke für die Rückmeldung. Auch von meiner Seite missbrauche ich diesen Thread noch ein letztes mal für das RDKS-Thema (Sorry dafür an die Hobby-Gemeinde):


    Bei meinem Fahrzeug hat letzte Woche Citroen-Wandner in Wuppertal-Barmen einen defekten RDKS-Sensor im linken Hinterrad kostenlos auf Citroen-Neufahrzeug-Gewährleistung ausgetauscht. Ich musste vorab einmal hin, um den Defekt auslesen zu lassen; 2 Tage später war der Ersatz-Sensor vor Ort. Die Montage/Demontage des Rades fand unter freiem Himmel mit einem Rangierwagenheber auf dem Werkstatthof statt. War in 30 min erledigt. Das WoMo passte nicht in die Halle bzw. konnte aufgrund der zusätzlichen Ein- und Umbauten ( z.B. Wassertank unterflur) nicht auf die Hub-Bühne.


    Zum Glück schien in der Regenstadt Wuppertal auch mal die Sonne und es war an diesem Morgen trocken, sonst hätte der Monteur halt eine Regenjacke gebraucht. Nach 10 min Fahrt hat sich der neue Sensor offenbar selbstständig angelernt und die Warnlampe sowie die Fehlermeldungen beim Fahrzeugstart sind erloschen - und bisher ausgeblieben.


    Was bleibt ist die Erkenntnis, dass ich nach Ablauf der Citroen-Gewährleistung wohl in eine Fiat-Professional-Werkstatt wechseln muss, wenn größere Sachen beim WoMo anstehen. Die sollten ja mit der Jumper/Ducato/Boxer-Technik vertraut sein und können ja auch die kleinen Iveco-LKW auf ihren Hub-Bühnen managen.

    Hallo Leidensgenossen,
    der Fehler ist bei meinem Dachfenster im Bad seit dem ersten Tag aufgetreten. Ein Austausch des Plisees durch den Händler hat nichts verbessert. Seitdem verzichte ich auf den Schatten beim Klo-Gang oder Duschen - oder wenn es unbedingt sein soll, dann bewege ich das Plisee immer mit zwei Händen, damit die Kräfte gleichmäßig auf beide Seite wirken. Dann verkanntet das Plisee nicht. Angeblich sollen sich die Laufflächen, an denen die Fäden reiben, ja mit der Zeit einarbeiten. Ich habe aber noch keine Verbesserung bemerkt.

    Hallo Hobby-Gemeinde,
    auch bei meinem 2020er V65GE Ontour Edition macht das Skyroof Probleme (so, wie hier im Thread bereits geschildert). Die Wölbung der Plastikscheibe passt auch bei mir nicht zur Dachkontur. Die Seitenkanten liegen auf dem GFK-Dach auf und haben bereits die Deckschicht angescheuert. Die seitliche Verschlussknebel laufen frei und können keine Zugkräfte entfalten, um die Plastikscheibe gegen die Dichtung zu ziehen. Aufgrund des nicht ordnungsgemäß geschlossenen Skyroofs habe ich bei der Fahrt mächtig Krach im Fahrzeuginneren, dessen Ursprung ich bisher nicht eindeutig zuordnen konnte. Nun habe ich einen starken Verdacht, woher der Lärm kommt. Die magere Audioqualität des Blaupunkt-Navis wurde jedenfalls durch die Fahrgeräusche mächtig übertönt.


    Das Reklamationsschreiben an den Händler ist heute rausgegangen. Dies ist mittlerweile mein 21. Reklamationspunkt an dem Fahrzeug. Viele Kleinigkeiten sind mittlerweile abgearbeitet, aber ich habe noch einige starke Klemmer im Fahrzeug. Es ist echt nicht feierlich, was Hobby und der Händler da abliefern. Das verleidet einem die Freude am ersten eigenen WoMo erheblich.


    Gruß an alle Hobby-Geschädigten.


    Peter,
    ist ja auch eine knifflige Angelegenheit und eine Entscheidung, die es in sich hat. Ein schlecht gemachtes Loch auf dem WoMo-Dach sorgt möglicherweise für Probleme über das ganze Fahrzeugleben hinweg. Von daher kann ich deine Entscheidungs-Hemmung voll nachvollziehen. Ging mir ja nicht anders. Am Ende meiner Überlegungen habe ich mich halt für die sichere Methode entschieden und den Preis für die Montageleistung bezahlt. Da es ein Angebotspreis bei WCS war, tat es in der Geldbörse zwar auch weh, aber mittlerweile sind die Schmerzen auch wieder abgeklungen. Und ich kann gut damit leben.


    Ich bin halt ein Pingel und brauche immer eine 100%ige Qualität bei Allem. Mit mit schlechten Arbeitsergebnissen kann ich ganz mies umgehen und bekomme schlechte Laune. Das war dann auch der Grund, die Solarlage nicht vom Hobby-Händler nachrüsten zu lassen, sondern bei jemanden, der das hauptamtlich ein paar tausend mal im Jahr macht - und die Routine hat. Bei unsere Hobby-Werkstatt läuft es leider nie glatt und gab schon viel Ärger und Diskussionen.


    Manche Forenmitglieder hier kennen ja echt keine Angst und reißen Ihr Neufahrzeug für Ihre Do-It-Yourself-Umbauten komplett auseinander. Da bin ich schon mächtig beindruckt über die "Cojones". Ich habe bei meinem ersten nicht rückbaubarem Loch im Fahrzeug echt geschwitzt....

    Moin Peter,
    zu der HDZ-Dose von Kathrein kann ich Dir nur meine persönliche Einschätzung geben (alles blanke Theorie).


    Die Konstruktion von der HDZ haut mich nicht vom Hocker und ich bin da etwas skeptisch, was die Dauerdichtigkeit nach einigen Jahren auf dem Dach so angeht. Die Kabel werden ja lediglich in die Eingangsöffnung eingelegt und der Deckel presst dann die Gumimdichtung gegen das Kabel (dabei auf den vorgegebenen Kabel-Durchmesser achten!). Diese Durchdringung hat dann ein gewisses Maß an Wasserdichtigkeit - oder auch nicht. Eine etwaige Korrektur ist nicht mehr möglich, Bei einem Schraubnippel hilft vielleicht noch eine viertel Umdrehung zusätzlich, um die Gummidichtung vollständig gegen das Kabel zu pressen. Bei Materialschrumpf über die Jahre kann man dann vielleicht auch noch mal etwas nachziehen, wenn erforderlich. Wenn da etwas undicht ist oder wird, hilft nur Dekalin oder Sikaflex.


    Die Dose hat laut Montageanleitung nur die Schutzklasse IP55 (Dichtigkeit gegenüber einem Wasserstrahl, wie er aus aus einem Wasserhahn kommt). Das wäre mir persönlich zu wenig und ich würde auf Nummer-Sicher gehen und etwas in IP67/IP68 aussuchen. Richtig Wasserdicht auch unter Druck.


    Die serienmäßige Montage mit den eingelegten SAT-Kabeln versteh ich auch nicht so recht. Die kritische Seite mit den Kabeln zeigt und Fahrtrichtung. Bei einer Autobahnfahrt im Regen drückt der Fahrtwind alles vorhandene Wasser durch die kleinste Lücke in die Dose. In vielen Tutorials wird immer darauf hingewiesen, bei Dachdurchführungen die Kabel auf der windabgewandten Seite (seemännisch: nach Lee) nach hinten aus der Dose kommen zu lassen - und die Kabel dann in einer Schlaufe weiter nach vorne auf das Dach zu führen. Vielleicht hält die davorliegende SAT-Schüssel ja einen Großteil der Wind- und Wasserladung bei der Fahrt ab. Hat mich jedenfalls gewundert.


    Kathrein schließt ja eine anderweitige Nutzung der HDZ mit weiteren Kabeln, wie z.B. Solar , bereits aus. Warum? Haben die so wenig Vertrauen in Ihre Konstruktion?


    Die Dose hat keine zusätzliche Sicherung gegen eindringendes Wasser. Der zweigeteilte Gummistopfen (mit den drei Löchern für die Kabel) wird Wasser, das bereits in die Dose gewandert ist, nicht davon abhalten, weiter nach innen Richtung Aufbau zu wandern. Ob Du in den Gummistopfen noch zusätzliche Löcher reinbohrst, macht dann eigentlich auch keinen Unterschied mehr. Ein in die Bohrung (ich meine den eigentlichen Wanddurchbruch durch das GFK-Sandwich) dicht eingeklebtes Rohrstück mit höherstehenden Rand staut eine gewisse Menge Wasser auf dem Dach auf und verhindert, dass dann die Schwerkraft den Rest erledigt.


    Bei der Montage unserer 250Wp-Anlage auf dem Dach hat WCS diese HDZ-Dose jedenfalls nicht genutzt und lieber ihr Haus-und-Hof-Fabrikat neu gesetzt. Ich habe auch erst später hier im Forum gelesen, dass die HDZ-Dose theoretisch noch zusätzliche Einführungsmöglichkeiten für ein Solarkabel bietet. Da hatte ich mich ein bisschen über mich selber geärgert, denn der kritische Punkt mit dem Loch im Dach wäre ja bereits erledigt gewesen und man hätte für ein kleineres Budget die Anlage auch in Eigenleistung montieren können. Je mehr ich aber dieses Kathrein-System auf mich wirken lasse, umso skeptischer werde ich, ob das auch alles so dicht bleibt. Das Gute daran ist, man kann den Deckel lösen und erkennt womöglich anhand von Ablaufspuren und Wasserkränzen in der Dose, dass da etwas feucht ist oder war. Und von Innen kommt man beim V65GE ja auch gut an das Loch. Einfach die obere Deckelblende im Hängeschrank abschrauben und nachschauen. Das werde ich dann wohl auch ab und an mal machen, wenn unsere Fahrzeug aus der 5-Jahre-Dichtigkeitsgaratie raus ist..


    Vielleicht stellst Du nochmal eine Anfrage in einem neuen Thread in Forum, wie die konkreten Erfahrungen mit der HDZ-Dose über die Jahre sind. Vielleicht hat ja schon ein Kollege seine praktischen "Solarkabel-durch-die-HDZ-Dose"-Erfahrungen und kann berichten.

    Hallo,
    ich bin von Beruf Lacklaborant. Hier eine kleine Kommentierung zum Thema mit der "Kreide":
    Hier liegt vermutlich ein Verständnisproblem vor oder man hat sich verhört. Unter "Kreidung" versteht man bei Lackierungen die Korrosion der Lackschicht, d.h. durch, Hitze, UV-Licht, Salz, Feuchte löst sich über die Zeit die Lackschicht (oder auch der Kunststoff) langsam auf und kleinste Partikel lösen sich von der Oberfläche. Um dies zu verhindern, muss der Lackentwickler viel Gehirnschmalz verwenden, um eine gute Lackformulierung zu mischen Die Beständigkeit gegen diese Korrosion ist direkt von den Rezeptbestandteilen abhängig: Bindemittelmittel, Auswahl an Pigmenten, Lichtschutzmitteln. etc. "Kreide" wird zwar auch in den Lacken und Kunststoffen als Füllstoff verwendet; diese ist aber durch das Bindemittel (synonym: Polymer, Kunstharz) fest gebunden. Wenn da etwas frei wird, dann liegt es an dem Abbau des Bindemittels durch Wettereinflüsse (=Bewitterung). Bei billigen Lacken wird aus Kostengründen gerne qualitativ schlechtere Bindemittelqualität (weniger beständig gegen UV-Licht) verwendet oder man spart am Lichtschutzmittel. Nach ein paar Jahren im Freien hat man dann die Bescherung und merkt, dass beim Putzen viel Farbe im Lappen hängen bleibt.

    Rainer,
    die Hobby-Gewährleistung läuft noch 11 Monate. Die Montageposition der Empfangseinheit hat die Händler-Werkstatt bereits umgebaut. Sah ziemlich lieblos hingestümpert aus, als ich mir das am Unterboden mal angeschaut habe. Der Fehler war immer noch da, und hätte vom Händler auch bemerkt werden können, wenn man mal eine kleine Testrunde mit dem WoMo gedreht hätte. Mal schauen, was die Citroen-Händler im Bergischen Land dazu sagen.

    Hummel, Hummel, Rainer!
    hat Deine Citroen-Werkstatt die Arbeiten am RDKS auf Neuwagen-Gewährleistung abgerechnet oder gab es noch Kuddel-Muddel, wer die Kosten trägt (Hobby oder Citroen)? Die miese Empfangsleistung vom Modul liegt ja wohl vermutlich an den zusätzlichen Ein-/Umbauten zum Womo (wie z.B. der Abwassertank am Boden).

    Hallo nochmal an Wiwo,
    ja, ja, der Delgado. Vermieten und WoMos verkaufen verläuft in Rosdorf ja recht problemlos. Dafür läuft in der Werkstatt leider nicht viel... Die machen mir auch viele Bauchschmerzen. Und an der Fahrzeugtechnik des Citroen-Grundfahrzeugs können die ja eh nichts selber machen. Meine Mängelliste innerhalb der Gewährleistung ist auch noch nicht abgearbeitet und erweitert sich gerade wieder. Wir sind somit "Brothers in Pain". Bin froh, wenn ich nach 5 Jahren Dichtigkeitsprüfung und -garantie nichts mehr mit denen zu tun habe.