Beiträge von Kurt

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Feiertag?

    Guten Morgen Peter,


    der Kühlschrank ist ein Absorber. Voraussetzung für eine gute Kühlleistung sind:


    - geringe Umgebungstemperatur
    - exakt in der Waage. Abweichungen um 3° schmälern bereits die Kühlleistung.
    - Bei Neustart, nach Pause, ca. 12 Stunden Vorlaufzeit bis die Kühlung einsetzt.


    Quelle: Wiki "Absorber Kühlschränke"


    Fazit: Gerade stellen und ein wenig Geduld.


    Gruß aus Dorsten


    Kurt

    Hallo Uwe,


    Zitat

    Moin Eric,


    Ja, Radio und Navi haben jeweils eigene Firmware. Ich habe die Firmware vom Radio verglichen, ich hatte schon die neuste ab Werk installiert. Installationsanleitung und Firmware findest du hier.


    Gruß Uwe


    bist du dir sicher das dies die richtige Software ist?


    Aus der Updateanleitung:


    Update für


    Series 690 (2002019000018)


    Updateanleitung


    ---------------------------------------------------------------------


    *** WICHTIGE HINWEISE ***

    Dieses Update ist nur für Ihr Gerät geeignet, wenn der oben genannte Name und die Nummer vollständig übereinstimmen


    ----------------------------------------------------------------------


    In meinem 2020 V65GQ endet die Teilenummer mit 17 statt 18 und das Radio ist als Hobby gelabelt.
    Ich gehe davon aus das Hobby seine eigene Softwareanpassung von Blaupunkt vornehmen lassen hat und die Software
    zwar funktioniert aber einige Funktionen dann überschrieben werden und nach dem Update fehlen.


    Konntest du da Unterschiede feststellen?


    Gruß aus Dorsten


    Kurt

    Guten Morgen Marcus,


    Zitat

    Jetzt noch eine Frage vom Laien:Habe ich es richtig verstanden, dass die Haupsicherung der Aufbaubatterie zu schwach ausgelegt ist. Ist es als Problemlösung zulässig, diese Sicherung von 50A gegen eine 60A auszutauschen? Die Leitungsabgänge am Sicherungssockel sehen nach 10 mm2 aus. Gemäß dieser Tabelle


    http://www.sab-kabel.de/kabel-…er...barkeit-tabelle.html


    wären ja Ströme bis 73A zulässig. Oder gilt diese Tabelle für meinen Anwendungsfall nicht? Hält der Toptron EL624 das aus? Oder habe ich Euch missverstanden, und Ihr sprecht über eine andere Sicherung?


    Die Frage nach zulässig oder nicht kann ich dir ohne die technischen Daten des Toptron nicht abschließend beantworten.
    Das wäre Kaffeesatzleserei. Solche und ähnliche Aussagen gibt es schon zu genüge bei Youtube. Da möchte ich mich nicht einreihen.


    Zu deiner Frage:


    Zitat

    Habe ich es richtig verstanden, dass die Haupsicherung der Aufbaubatterie zu schwach ausgelegt ist


    Du schmeißt da einiges durcheinander. Bevor dein Ladebooster eingebaut wurde war die 50A Sicherung dafür zuständig die direkte Verbindung zwischen der Fahrzeugbatterie (Starterbatterie) und dem Toptron (Verteilerblock) abzusichern. Über diese Leitung fließt nur dann Strom wenn der Motor läuft, sonst nicht. Das Trennrelais im Toptron ist dafür zuständig.


    Nach dem Einbau des Ladeboosters (falls er korrekt verbaut wurde) ist die 50A Sicherung für die Absicherung zwischen Ladebooster (Sekundärseite / Ausgang) und Toptron zuständig. Die Versorgungsleitung Fahrzeugbatterie / Ladebooster wurde ersetzt und mit einer 80A Sicherung versehen.


    Die Aufbaubatterien haben beide eine eigene Absicherung und mit der 50A Sicherung nix zu tun. Die Aufbaubatterien werde wohl mit 30A abgesichert sein. Diese Sicherung müsste unmittelbar an jeder Batterie verbaut sein sonst wäre das unsinnig.


    Da mir das Datenblatt des Toptron fehlt werde ich dir auf keinen Fall raten die 50A Sicherung einfach durch eine 60A (siehe Handbuch) zu ersetzten, das wäre unseriös. Wenn du aber unbedingt auf deine 50A Ladeleistung bestehst und deine Ladebooster nicht Limitieren willst kannst du den Ausgang des Ladeboosters einfach direkt an die Batterie anschliessen und den Eingang des Toptron frei lassen.
    Der einzige Grund warum die Fahrzeugversorgung auf dem Toptron aufgelegt ist das verbaute Trennrelais. Durch den Einbau eines Ladeboosters benötigst du das aber nicht mehr. Allerdings nimmst du dir damit die Möglichkeit den Ladebooster im V-Fall unkompliziert zu überbrücken. Im Urlaub könnte das schon mal Hilfreich sein.


    Ich selbst werde meinen Ladebooster am Wochenende zum 01.08 verbauen, danach weiß ich genaueres.


    Hier mal zwei Links. Da kann man sich grob einlesen:


    http://www.thestorff.de/wohnmobil-elektrik.php


    https://www.elektronik-kompendium.de/



    Gruß aus Dorsten


    Kurt

    Guten Morgen Olaf,


    Zitat

    Ja, es ist ein hohes Sicherheitsrisiko!


    1. Na ja,......immerhin tut die Sicherungseinrichtung (Sicherung) ja was sie soll.
    Ein Sicherheitsrisiko würde bestehen wenn sie das nicht tun würde.


    2. Kann die Anlage nicht falsch verbaut sein da sie, lt. Aussage von Marcus, 11 Tage korrekt funktionierte.


    Von einem hohem Sicherheitsrisiko würde ich hier nicht sprechen.


    Gruß aus Dorsten


    Kurt

    Guten Morgen Hartmut,


    das scheint ja eine endlose Geschichte zu werden.
    Ich gehe nach wie vor davon aus das der Ladebooster korrekt verbaut wurde.
    Dabei einen Fehler zu machen dürfte für die Fachwerkstatt extrem schwierig sein.
    Ich hatte das ja schon mal ausgeführt.
    In der Bedienungsanleitung wird explizit darauf hingewiesen das in dem Sekundärkreis ohne Limiter eine 60A Sicherung verbaut werden muss. Das Fehlerbild und die derzeitigen Bemühungen haben doch einen Einbaufehler bereits ausgeschlossen. Warum allerdings Marcus nicht einmal den Limiter testet obwohl wir bereits 4 x darauf hingewiesen haben ist mir ein Rätsel.
    So funktioniert das nicht.......


    Gruß aus Dorsten


    Kurt

    Guten Morgen Marcus,


    Zitat

    Macht die Prüfprozedur von der Werkstatt Sinn und hört sich das plausibel an?


    Schwierig. Das komm darauf an woher deine Werkstatt diese Werte genommen hat.
    Deiner Beschreibung nach würde ich dein Büttner MT 5000 iQ vermuten, sonst würde der Ladestrom
    beim einschalten des 230V Ladegerätes ja nicht auf den Strom an der Sicherung aufaddiert werden.


    Soweit ich weiß ging es bei deinem Problem doch um die 50A Sicherung die den KFZ Stromkreis zum Aufbau absichert.
    Über diese Sicherung läuft nicht der Strom vom 230V Ladegerät, deshalb ist die Erhöhung auf 80A in diesem Fall auch egal.
    Das kannst du ausprobieren indem du die Sicherung raus nimmst. Dein 230V Ladegerät funktioniert trotzdem.


    Dann müsste man wissen wie lange dieser Test gedauert hat. Deine 50A Sicherung braucht ja einige Zeit bis Sie bei 60A durchbrennt.


    Es könnte sich ja auch immer noch um einen Wackelkontakt handeln der zwischendurch kurzfristig an Masse kommt,....ist aber eher unwahrscheinlich.


    Immerhin bestätigt die Werkstatt ja meine Vermutung,....es fließt zu viel Strom (60A) für deine 50A Sicherung.
    Was ja immerhin auch zu denken geben sollte, ...... woher kommen aus einem auf 50A begrenzten Lader 60A? Alles ein wenig komisch.


    Schalte die Begrenzung ein, Teste und dann melde dich wieder. Ich sehe bei dir keine andere Möglichkeit als den Fehler über dem Ausschlussverfahren bei zu kommen.


    Zu der Werkstatt hatte ich dir ja schon mal was geschrieben. Sollten die beim einem so einfachen Einbau einen Fehler gemacht haben dann sind die Jungs beim 2. Mal ja auch nicht pfiffiger.


    LG aus Dorsten


    Kurt

    Morgen Hartmut,


    Zitat

    also würdest Du Dir auch kein E-Auto kaufen?


    Richtig, das hat aber andere Gründe.


    Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Ich habe geschrieben in meinem WOMO kommen mir keine Lithium Akkus.
    Im Auto oder auf dem E-Bike ist das was anderes. Im WOMO schlafe ich. Wenn ich im Auto oder auf dem Fahrrad
    Brandgeruch wahrnehme steige ich aus oder springe ab. Wenn ich im WOMO schlafe sieht das aber anders aus.
    Im Schlaf hast du diese Sinne nicht und würdest bei einem Brand ersticken, zumal,.....Fluchtwege in meinem Hobby ja eher begrenzt sind.


    Zu deinem Videos: Ich hatte ja schon geschrieben wenn wir beide Google nur oft genug bemühen werden wir immer wieder neue Quellen finden. So nimmt das nie ein Ende.


    LG aus Dorsten


    Kurt

    Hallo Hartmut,


    ich habe nicht gewusst das es so hartnäckige Befürworter von Lithiumionenakkus gibt.


    Ich zitiere mal dann brauche ich nicht soviel zu schreiben:



    Da steht im wesentlichen das was ich auch geschrieben habe bis auf die Hinweise auf die Temperaturfestigkeit die ebenfalls gravierend sind. Na klar kann man alle Hinweise auf Sicherheit und Gefahren ignorieren. Ich habe ja auch geschrieben das jeder für sich selbst entscheiden muss ob er Lithium nimmt oder nicht. Ich könnte locker noch 10 weitere Gründe gegen Lithium aufzählen. Und ja,....du hast recht, AGM hat natürlich auch seine Macken. Alles was du zu AGM geschrieben hast ist auch richtig nur für mich kein Grund mir Lithium ins Auto zu holen. Und ja,.....wenn man jetzt lange genug Google bemüht findet man auch gegenteilige Berichte die allerdings, wenn man mal richtig hinschaut, von den Herstellern gesponsert sind. Wie bereits geschrieben: ich kenne genügend Mobilisten die mit AGM zufrieden sind und nicht mal eine 2. Aufbaubatterie betreiben. Aber ich bin auch Neuling in Sachen Wohnmobil. Vielleicht ändere ich ja noch mal meine Meinung. Beim derzeitigen stand der Technik aber wohl eher nicht.


    LG aus Dorsten


    Kurt

    Guten Morgen Marcus,


    ich habe leider nur immer morgens Zeit in das Forum zu schauen, deswegen kommt die Antwort so spät.


    Zu deiner Frage:


    Zitat

    womit Deine Ablehnung für LiFePO4-Technik begründet ist


    Das ist keine Ablehnung sondern eine ganz einfache Kosten/Nutzenrechnug.


    Ich kenne die Argumente die für eine Lithiumbatterie sprechen sehr gut. Ich musste mich damit auch beruflich mehrfach auseinandersetzen. Für mich ist diese Technik, bis auf der Gewichtsvorteil, für das Womo wenig reizvoll.
    Das ist aber meine persönliche Meinung und soll jetzt nicht die User mit guten Erfahrungen ins falsche Licht rücken.


    Hier mal meine Gedanken dazu (was ich so gelesen habe):


    Lithium sind Spannungskonstanter ! Richtig, das ist Systembedingt. Nur was soll das bringen? Alle 12V Geräte sind für Spannungsschwankungen im KFZ ausgelegt, d.h. für 10,5V - 15V (siehe Anleitung deines TV).


    AGM dürfen nur bis 50% entladen werden, Lithium bis 20%! Das ist falsch.
    Beispiel: Ective DC100 AGM,...wohl die gängigste Batterie im Moment,
    Zyklen bei 30% DOD = 1000, 50% = 600; Bei 80% = 400. Bei 100 = 250
    Rechnet man jetzt mal nach kommt man auf 30%x1000 auf 30000%, 50%x600 = 30000%, 80%x400 = 32000% und bei 100%x250 = 25000% !!!


    Damit ist die Gesamtleistung auf Lebenszeit berechnet. Wie du sehen kannst ist diese (bis auf 100% = Tiefen entladen) weitgehend konstant und damit von der oft genanten 50% Grenze weit weg. Nur wer Lithium propagiert wird diese Rechnung nie aufmachen.


    Gewichtsersparnis : Na gut, das muss ich neidvoll zugeben. Da ist Lithium unschlagbar.


    Lebensdauer: Auch da ist Lithium besser, sagen zumindest die Hersteller. Nur die propagierten 5000 Ladezyklen hat bis Dato keiner erreicht. Das kannst du auch selbst aus deiner eigenen Erfahrung überprüfen z.b. Handyakku oder E-bikeakku. Die Angaben der Hersteller sind theoretische Werte unter idealsten Bedingungen die so nie geprüft wurden. Wir haben in unserem Rechenzentrum zumindest keinen Hersteller gefunden der das Garantieren wollte. Weiterhin sollte man mal bedenken wie alt du werden müsstest um mit deinem WOMO 5000 Ladezyklen hinzubekommen. Ich bin noch nicht in Rente und rechne mit ca.50 Tagen Nutzung pro Jahr,.... das schaffe ich im ganze Leben nicht. Deine AGM wird im Schnitt nach 6 Jahren durch sein, d.h. alle 6 Jahre ca 300€ für eine frische Energieversorgung. Rechne mal nach wie oft du das machen kannst bis du an den Preis für Lithium kommst.


    Für mich das absolute K.O. Kriterium,........Sicherheit. Ich kann jetzt nicht auf alle Punkte eingehen, das würde einer Diplomarbeit gleichkommen. Dazu nur soviel: In unserem Rechenzentrum wurden keine Lithiumionenakkus für die Notstromversorgung verwendet weil der Aufwand für die Sicherheitsaufrüstung derart hoch wäre das dies Unwirtschaftlich wurde. Recherchen von uns haben ergeben das im Falle eines Defektes an den Lithiumionenakkus für unser Rechenzentrum der Totalschaden vor der Tür stehen würde. Wir haben auch mit der Feuerwehr über den aufwand der Löscharbeiten und der Sicherheit diskutiert. Egal wie man es dreht und wendet,....ich möchte so ein Teil nicht unter meinem Fahrersitz aber schon gar nicht in dem Raum haben in dem ich schlafe und mit Gas heize.


    Zitat

    Auch hier im Forum sind ja bereits einige Mitglieder mit LiFePO4 im Hobby-Wohnmobil unterwegs und sehr zufrieden damit.


    Nun ja, was soll ich jetzt dazu sagen ohne in Ungnade zu fallen? Ich kenne wenigstens 10 x so viele Mobillisten die mit AGM hochzufrieden sind,....auch mit dem Betrieb eines 3000W Wechselrichters.


    Wie aber schon gesagt, jeder muss das für sich selbst entscheiden. Für mich ist das eben nichts.


    LG aus Dorsten


    Kurt

    Guten Morgen Marcus,


    ich denke mal du machst dir da zu viele Gedanken. Der Grundgedanke bei einem Wohnmobil besteht eigentlich darin sich zu entspannen und Urlaub zu machen. Natürlich sollte man, gerade im Wohnmobil wo alle Leitungen und Geräte permanent Vibrationen ausgesetzt sind alles sorgfältig im Auge behalten.


    Bis jetzt hast du doch schon mal alles richtig gemacht:


    1. Du hast den Ladebooster von einer Fachwerkstatt einbauen lassen,---- damit hast 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung (keine Garantie, das ist was anderes). Falls dir also etwas auffällt was nicht Normgerecht durchgeführt wurde dann müssen die Nachbessern. Falls jetzt aber jemand anderes daran herumfummelt können die sich gut raus reden.


    2. Hast du schon mal keine Lithium Batterie verbauen lassen (sehr gut).


    3. Hast du eine 2. Aufbaubatterie mitbestellt.


    Damit sind schon mal alle Eckdaten für zukünftige Erweiterungen wie z.B. Aufrüstung durch Solar, gegeben.


    Ich würde, wie besprochen, mit dem Dip-Schalter die Begrenzung auf 45A aktivieren und dann erst einmal testen.
    Den Termin in der Werkstatt kannst du dann immer noch nutzen.


    Einmal etwas zum Ladestrom der AGM's:
    Wenn !, ....dein Ladebooster richtig Eingebaut wurde dann stellt dieser jetzt die Energiequelle für deinen Aufbau dar.
    D.h. während der Fahrt ist der max. mögliche Strom auf 45A begrenzt. In der Regel hast du aber den Kühlschrank an der 170W (14A)
    verbraucht. Und das tut er permanent weil er auf 12v Betrieb ungeregelt arbeitet. Damit bleiben für deine Batterie ca. 30A übrig. Bei 2 Batterien macht das pro 15A pro Batterie. Nur mal so als Beispiel: Deine Fahrzeugbatterie (Auch Blei Akku) hängt an einer Lichtmaschine mit 220A,...da passiert auch nix obwohl nach dem Startvorgang im Winter auch mal locker 50A Ladestrom fließt. Blei Akkus regeln ihren Ladestrom weitgehend selbst. Das wichtigste Kriterium für die Ladung ist die Ladeschlussspannung. Sollte diese überschritten werden kann der Akku die Ladung nicht mehr aufnehmen und wandelt die überschüssige Energie in Wärme um was dann zum "kochen" der Batterie führt. Natürlich gibt es bei der Fahrzeugbatterie und der Aufbaubatterie Unterschiede. Die eine ist für hohe Kurzschlussströme beim Startvorgang und die andere auf hohe Zyklenfestigkeit optimiert. Das ändert aber nichts an dem Ladeverfahren.


    Also, wenn ich dir einen Tip geben darf,.....teste den Dip-Schalter und wenn es dich beruhigt dann lass den Einbau deines Ladeboosters gern noch mal überprüfen.Lass die Finger von der Idee mit den Lithium Akkus und vor allem,.......genieße dein Hobby.


    Ich wünsche dir viele schöne Tage mit deinem Womo


    Gruß aus Dorsten


    Kurt

    Gute Morgen Marcus,


    Zitat

    Der Ladebooster holt sich seinen Strom doch über die Anschlussleitung an der Starterbatterie und schiebt diesen mit einer gewandelten, höheren Spannung in die beiden Aufbaubatterien. Die Anschlussleitung Starterbatterie -> Ladebooster ist mit einer 80A-Sicherung direkt im Batteriekasten im Fussraum verbaut. An dieser Sicherung ist alles O.K.. Wenn der Ladebooster für einen entsprechenden Spannungsabfall in der Starterbatterie gesorgt hat, schiebt die "intelligente Lichtmaschine" wieder Strom in die Starterbatterie. Dass der Ladebooster sich dem Strom direkt von der Lichtmaschine holt wäre mir neu.

    Zitat


    Die Fahrzeugbatterie und die Lichtmaschine sind parallel geschaltet. Der Strom für den Ladebooster kommt immer von der Energiequelle mit der höchsten Spannung und dem geringsten Innenwiderstand, ....das ist die Lichtmaschine. Wenn die Lichtmaschine keinen Strom produziert sollte der Ladebooster auch kein Startsignal bekommen (D+) da sonst deine Fahrzeugbatterie sehr schnell leer sein würde. Die Lichtmaschine sorgt einfach nur dafür das die Spannung im System konstant gehalten wird, unabhängig von der Anzahl oder Stärke der Verbraucher.


    Zitat

    Bei einer schnellen Google-Suche habe ich zur Stärke der im Citroen Jumper II Grundfahrzeug Model 2020 mit 2.2 HDI und 140 PS nichts finden können. Im Teile-Handel habe ich nur Pre-EURO6dtemp-Lichtmaschinen mit 150 Ampere Ladestrom gefunden. Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Citroen sogar eine 220A-Lichtmaschine hätte, finde dazu aber gerade nicht die Quelle.


    Richtig, die Lichtmaschine bei unseren 2020 Modellen hat 220A. Das hast du in der technischen Beschreibung zu deinem Hobby gelesen,.......daher habe ich das auch.


    Zitat

    Meine Problemsicherung ist der 50A-Riegel neben der Toptron-Zentralsteuerung unter dem Beifahrersitz. Soweit ich es bis jetzt verstanden habe liegt diese zwischen der Toptron und den Aufbaubatterien und hat keine direkte Verbindung zur Lichtmaschine.


    Auch Richtig. Damit meinst du die Sicherung auf der Sekundärseite, also hinter dem Ladebooster, auf der Verbraucherseite.
    Laut deiner Bedienungsanleitung darf dort aber nur eine 50A Sicherung verbaut sein wenn der "OUT Limiter" deinen Strom auf 45A begrenzt. Aus deiner Beschreibung habe ich aber, meine ich zumindest, raus gelesen, das du auf die vollen 50A bestanden hast. Das würde dann ja nicht passen. Siehe Tabelle deiner Bedienungsanleitung auf Seite 7. Demnach müsste dort eine 60A Sicherung eingesetzt werden was aber eine Systemprüfung, zumindest beim Toptron nach sich ziehen würde. 10A Unterschied sind dann ja schon mal 145W an Leistung.


    Zitat

    Diesen Freitag habe ich einen Werkstatt-Termin bei meinem Händler. Dieser hat den Ladebooster auch eingebaut und steht in der Gewährleistungspflicht und muss den Fehler beheben.


    Das ist gut. Ich hoffe nur das die es dann beim 2. Mal hinbekommen.


    Zitat

    Nach Austausch mit dem Forumsmitglied THA alias Thomas deutet für mich halt viel darauf hin, dass auf eine Modifikation der Trennrelais-Schaltung im Toptron verzichtet wurde und die Sicherung jetzt sowohl vom Ladebooster als auch nochmal von der Starterbatterie Feuer bekommt und dann aufgrund von Überlastung durchbrennt. Leider ist der Technik-Abteilung bei Toptron keine Information zu entlocken, welche Fehlerbilder woher stammen, oder wie man gezielt das Trennrelais umgehen kann oder wieviel Strom die Leiterbahnen auf der Platine der Toptron 624 verträgt. Die Toptron 624 wird exklusiv für Hobby gebaut und ist technisch so abgenommen. Alle technischen Dinge muss der Kunde mit Hobby zu klären. Es gab da wohl auch schon einen Garantiefall mit einer Toptron-Modfikation, bei dem ein WoMo einen Schaden von 40.000 EUR hatte. Auf diesem sind die Toptrons wohl sitzengeblieben und gehen jetzt bei der Herausgabe von Technik-Infos auf Nummer sicher; sprich: Die sagen nix!


    Aus der Ferne ist das schwierig. Nur mal so ein paar Gedanken dazu. Laut Schaltplan gibt es da auch keine Modifizierung des Trennrelais. Im Prinzip ist das, in abgekürzter Form relativ einfach. Die Versorgungsleitung wird aus dem Toptron in den Ladebooster gesteckt und zwischen Ladebooster und Toptron eine Neue Leitung gezogen (kann man auch umgekehrt machen). Dann fehlt noch das D+ Signal und das war es dann aber auch schon fast. Ich glaube kaum das man da einen Fehler einbauen kann. Ich würde einfach mal nachsehen ob der Dip-Schalter für "OUT- Limit" gesetzt wurde. Falls nicht kannst du das ja selber testen und sparst du dir die Diskussion mit der Werkstatt. Zur Belastung des Toptron: Dafür gibt es 2 Eckwerte die du bereits hast. Zum ersten muss das Toptron so gebaut sein das es die Summe aller abgesicherten Stromkreise gleichzeitig aushalten muss. Demnach kannst du die Werte der Toptron Sicherungen addieren. Selbst da sind dann noch Reserven eingeplant. Weiterhin kannst du die Werte deiner beiden Sicherungen an den Aufbaubatterien zu Hilfe nehmen. Beide Sicherungen Addiert mit der Hauptsicherung zusammen ergeben den möglichen Systemgesamtstrom während der Fahrt. Das ist dann ebenfalls der Strom den der Toptron-Verteiler mindestens vertragen muss.


    Ich würde dir ja gern weiterhelfen,....aber so aus der Ferne......


    Ich selbst habe diese Arbeiten auch noch vor mir. Bei mir wird es dann eine 300W Solaranlage mit einem 30A Ladebooster da ich auch E-Bikes laden muss. Nur eine Werkstatt kommt mir da nicht ran.


    Ich hoffe es funktioniert bald alles bei dir wie es soll. Melde dich mal wie es gelaufen ist.


    Gruß aus Dorsten


    Kurt


    P.S. Solltest du tatsächlich mit dem Gedanken spielen nach WCS zu gehen dann schau dir bitte vorher die Videos auf Youtube an.
    Ich denke danach hat sich das erledigt B)

    Hallo Marcus,


    ich denke mal nicht das der Ladebooster falsch verbaut wurde. Der Hintergrund warum deine 50A sich jedes mal verabschiedet ist folgender: Der Ladebooster liefert 14,5V/50A das sind nach P=U*I, 725W. Deine "intelligente" Lichtmaschine liefert aber nur 12,5V was dazu führt das auf der Primärseite dann nach P/U=I, 58A benötigt werden. Zusätzlich rechnet man bei Volllast mit 10% Verlust. Demnach werden bei dir auf der Primärseite ca. 64A fließen. Das kannst du ganz einfach mit einem Zangenamperemeter überprüfen. Das dann die 50A Sicherung anspricht muss so sein und ist auch gut so.


    Gruß Kurt

    Mein Name ist Kurt,


    wir sind seit ca. 1 Woche Besitzer eines Optima Ontour Edition v65gq. Die letzten 30 Jahre sind wir noch mit einem Iglo Zelt in den Urlaub gefahren. Insoweit ist das nun eine echte Verbesserung. Das erste Wochenende haben wir bereit in Winterswijk hinter uns gebracht und sind sehr zufrieden mit dem Fahrzeug. Dank Obelink haben wir nun zumindest schon mal eine Grundausstattung. Dies ist im übrigen das erste Forum in dem ich mich angemeldet habe, obwohl ich aus der IT-Branche komme. Der Grund dafür war die gute Hilfe bei Problemen. Für meine Suche nach dem passenden WOMO konnte ich hier sehr viele gute Hinweise finden.. Ohne Anmeldung konnte man aber leider nicht mitdiskutieren was sich ja nun hoffentlich bald ändern wird.


    Kurt