Beiträge von Steuermann

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Feiertag?

    Bei dauerhaft strömendem Regen und sehr starkem Rückreiseverkehr (Freitag nachmittags) sind wir in Erlangen eingetroffen auf dem CP Club Rangau am Dechsendorfer Weiher. Liegt sehr schön am See und sehr nah an der A3, von der man aber nicht wirklich was hört, es liegt ein Wald dazwischen. Der Campingplatz ist sehr deutsch, wir stehen unter Pappeln, anstatt unter Pinien. Die Anmeldung ist reserviert freundlich, die Liste mit Verhaltensregeln und Verboten ist eine Seite lang.

    Gute Sanitär Anlagen, zur Zeit gibt es ein kleines Geruchsproblem, das könnte aber am Wetter liegen. Sonst alles okay, wir stehen direkt neben einem Sportplatz, hoffentlich gibt es da kein Früh-Training :D


    Die ÜN kostet 35 Euro inklusive Strom, V+E , etc. Man kann schön um den See wandern, es gibt auch Badestellen, doch die Saison ist wohl vorbei. Bei dem Wetter…


    Wenn man am Nordufer spazieren geht, kommt man nach ca. 500 Metern zum Restaurant Forsthaus, das sieht sehr gut aus…

    Ausprobiert haben wir das nicht - Ihr wisst schon, die Spanferkel Reste :P :whistling: :sleeping:


    Da zudem meine Rotweinreserven langsam zu Ende gehen, wird es Zeit, diese Reise und auch diesen Bericht einem ebensolchen zuzuführen. Wir werden morgen früh unsere letzte Etappe von Erlangen nach Swisttal Heimerzheim antreten. Vermutlich bei weiterhin strömendem Regen ☔️

    Guten Abend aus Erlangen! Wir sind heute Morgen bei Dauerregen, der seit vorgestern anhält, aus Unterschwarza abgefahren, da sich die Stellplatzwiese schon in einen See verwandelt hat.

    Mehrere Flüsse in Österreich und Bayern beginnen, über die Ufer zu treten, beispielsweise Mur und Enns. Zeit also, Land zu gewinnen und Strecke zu machen :huh:

    Unterwegs durch Österreich sah es dann so aus:

    Nein, das ist kein Bild aus dem letzten Skiurlaub, sondern heute Mittag.

    Update. Wir machen wegen des sehr schlechten Wetters und dem starken Verkehr jetzt schon Feierabend. Wir stehen bei „Oliver kocht“ in Unterschwarza, unmittelbar hinter dem slowenischen Grenzübergang. Das Restaurant verfügt über eine sehr große Wiese hinter dem Biergarten. Es gibt Stromanschlüsse, V+E, Duschen und Toiletten für Männlein und Weiblein, auch WLAN ist vorhanden. Die Übernachtung kostet eine Zwanni.


    Das Restaurant sieht sehr gut aus, an der Tür eine Erwähnung im Gault Millaut! Blöderweise haben wir ja noch das Spanferkel, ihr erinnert euch? ;( :love: . Wir sind hin und hergerissen.


    Ach ja, noch ein Tipp für eure Reise über Zagreb: kurz vor der Stadt kommt eine Mautstation, diese ist zweigeteilt und streckenrechnisch weit getrennt. Zwei rechte Spuren sind für ENC und Kartenzahlung, drei linke Spuren sind für Cash. Vor den beiden rechten Spuren ist ein Stau, also denkt man sich: auf den linken Spuren läuft der Verkehr noch, dann fahren wir mal da lang! Fehler. Man fährt da zwar noch ein Stück weiter und freut sich, aber dann kommt auch dort der Stau und der ist WESENTLICH länger. Man ärgert sich, wenn auf der rechten Seite die Kartenzahler hämisch an einem vorbeiziehen ||.


    Wir stehen jetzt erstmal hier, essen Spanferkel und schauen mal, ob der Regen 🌧️ nachlässt.

    Wir haben unseren letzten Campingplatz in Kroatien verlassen. Bezahlt haben wir 24,- pro Nacht. Nach unserem Eindruck wird dieser Platz von Langzeitcampern mit vielen Hunden frequentiert, die erste Reihe am Strand ist wohl dauerhaft durchreserviert.


    Ideal ist dieser Platz für Camper mit Booten, die direkt am Strand zu Wasser gelassen werden können, oder über die winzige Marina hinter dem Restaurant. Allerdings gilt das nur für kleinere Wasserfahrzeuge mit wenig Tiefgang. Weiter oben an der Straße haben wir aber auch eine größere Slip für Trailer/Boote gesehen, unbekannt, ob öffentlich, oder privat.


    Derzeit befinden wir uns bei schlechtem Wetter auf der A1/E71 Richtung Zagreb. Wenn alles geschmeidig läuft, wollen wir nachmittags den Millstädter See erreichen. Noch als Tipp für Rückreisende: Stand heute ist der Diesel in Kroatien 20 bis 30 ct billiger, als in Slowenien, ich habe gerade für 1,37/ltr. vollgetankt- und das an der Autobahn 🛣️!

    Ich muss nach einer Platzrunde zu Fuß noch eine Korrektur anbringen: es wurde ein zweites Sanitärhäuschen gefunden und zwar weiter hinten/oben auf dem Platz. Nochmal zwei Toiletten und zwei Duschen. Dazu eine kleine Spülecke und Chemiekloräumchen. Bei der ersten Begehung haben wir das komplett übersehen, weil man nur einen gemauerten Kreis sieht, ähnlich einer sardischen Nurage. Erst, wenn man drumherumläuft, sieht man die funktionale Seite.


    Heute nach dem Frühstück das SUP aufgepumpt und ab in die Bucht. Der Schwimmbereich am CP ist erstmal nur knietief, auch hier gilt: erst wandern, dann schwimmen. Die weitere Bucht abgepaddelt, es kommt ein inoffizieller FKK Strand direkt an der Strasse, sehr schmal und felsig. Ich vermute, die Nudisten müssen sich schon im geparkten Auto nackig machen und dann längs in die Böschung legen, für mehr reicht der Platz nicht.


    Wir sind dann über die offene Bucht auf die kleine Insel Otocic Sustipanac gepaddelt, ca. 500 Meter. Rund, bewaldet, tolle Felsen bis ins Wasser, dass sofort sehr tief wird, der Grund ist bereits drei Meter vom Ufer nicht mehr zu sehen. Toll zum Schnorcheln 🤿, weniger zum Baden, nichts für Nichtschwimmer :!:


    Dort und am Ufer hatten wir das Glück, neben Fischen, 🦎, Geckos und Krabben auch zwei Eisvögel, bzw. Kingfisher zu sehen. Ein seltener Anblick.


    Der Rückweg war dann wieder wie Fahrradfahren in Holland: immer Gegenwind. Hier kam dann noch etwas Windsee und Dünung hinzu, nichts ernsthaftes, aber genug, um die Paddler gehörig in Wallung zu bringen.


    Zurück am Bob dann erstmal Belohungskekse und Kaffee, dann die Maolette gesattelt und um die Bucht herum nach Tisno auf die Halbinsel Murter. Über die Klappbrücke scharf links kommt ihr in den Hafen, dort gibt es mehrere Restaurants, wir haben uns für das Gurman entschieden (kroatisch für Gourmand?). Jedenfalls eine vortreffliche Wahl. Ich hatte als Vorspeise eine klare Rindssuppe, die war definitiv hausgemacht und ausgesprochen lecker. Als Hauptgang hatte ich einen Seebarsch mit Kartoffeln und Mangold. Mangold scheint hier so eine nationale Gemüse-Zwangshandlung zu sein. Gibt es überall und zu Allem. Wahrscheinlich sogar als Eissorte. Ich mag ihn.


    Die beste Ehefrau von allen hatte eine köstliche Dorade mit Grillgemüse - auch sehr gut.


    Für den Rückweg von Tisno zum Platz (ungefähr 15 km) noch eine Tipp für unverbesserliche Leckerschmecker ohne vegetarischen Hintergrund: an der Straße D8 (Jadranska Magistrala) liegt Restoran Marin. Offensichtlich ein überregionaler Tempel für Tieropfer aller Art. In einem Riesengrill vor dem eigentlichen Restaurant werden Spanferkel, Schafe und sonstige Viecher über echtem, offenen Holzfeuer gegrillt. Der Größe des Grills nach zu urteilen, können aber auch ganze Rinder, Giraffen oder Stegosaurier verarbeitet werden.


    Wir sind dort natürlich nicht eingekehrt, kamen ja gerade aus einem Fischrestaurant. Aber wir haben uns zwei große Portionen Spanferkel einpacken lassen, die nehmen wir morgen mit auf die Rückreise Richtung Österreich. :love: :saint:

    Apropos Verdauung: auf der vom Platzeingang gesehen linken Seite befindet sich die Rezeption, dahinter leicht versetzt das Restaurant, welches sehr schön am Wasser, bzw. der kleinen Marine liegt. Da wir recht spät dran waren, haben wir dort gegessen und zwar garnicht mal so schlecht. Die Preise sind moderat, für 🍺 sogar günstig. Wo bekommt man sonst noch nen halben für vier Euro 💶?

    Das Personal, zwei junge Kerle, ist super freundlich. Vielleicht die Infanten und Erbfolger des Truchsess? Wer weiß :) . Es gab nach dem Essen zwei Ouzo aufs Haus, der heißt hier Rakija und ist halbwegs trinkbar. Den Rakija gibt es in der humanistischen Variante mit 40 Umdrehungen und als inoffizieller Hausbrand mit 60 %+X. Wenn man auf dauerhaft zuverlässige Hirn- und Leberfunktionen keinen gesteigerten Wert legt, ist der genau das richtige.

    Hier ein paar Bilder bei Tageslicht. Unser Stellplatz- unter 🫒 Bäumen kann man noch nicht sagen, dazu müssen die noch etwas wachsen

    Als Schattenspender für den Kühlschrank reichts aber schon ;)

    Der CP nimmt eine komplette Landzunge ein, ich denke mal, es gibt so ca. 40 - 50 Stellplätze, genau kann man das nicht sagen, es gibt keine erkennbare Parzellierung, auch Platznummern sucht man vergeblich.

    Man stellt sich so hin, wie man möchte und dass man den Nachbarn rechts und links nicht nervt. Dann sagt man das dem freundlichen Truchsess, der das dann milde abnickt.


    Der Platz ist an sich sehr schön, weiter oben stehen kleine Familienhütten, die Mobile Home heißen, bei uns nennt man das wohl mittlerweile tiny house :rolleyes:.


    Unsere Mobile sind unten am Strand, erste bis vierte Reihe irgendwie. Boden ist halbwegs eben, normale Auffahrkeile reichen aus. Strom gibt es theoretisch, aber nur dann, wenn ihr eine Steckdosensäule mit einem freien Socket findet und ca. 1,5 km Verlängerungskabel dabeihabt.


    Für zwei Nächte brauchen wir das nicht, der Wechselrichter wird's richten. Das einzige, was dann nicht funzt, ist die zickige Nespressomaschine - Schweizer eben :rolleyes: . Der Kühli läuft auf Gas. Gibt der eigentlich ein akustisches Signal, wenn ihm die Gas-Puste ausgeht, weiß das jemand?


    Wie man hier sieht, ist der Platz auch bei den Vorvätern unserer Hobbies beliebt:


    zur Infrastruktur des Platzes ist zu sagen, dass nicht nur Strom und Wasserstellen knapp bemessen sind, auch die Sanitäranlagen , welche an sich okay und sauber sind, dürften üppiger ausfallen. Für die von mir hochgerechneten 150 bis 200 Gäste stehen 2 Herrenklos und eine Dusche zur Verfügung, bei den Damen desgleichen. Da ist sportliche Ellenbogenmentalität nötig, oder antizyklische Verdauung.

    Die Durchquerung von Split während der nachmittäglichen rush hour ist jetzt nicht so toll, aber unvermeidbar wegen der Zufahrt zur Magistrale (Richtung Primosten/Trogir) oder zur Autobahn 🛣️ nach Zagreb. Wir sind wieder über Land gefahren mit einer Abkürzung durchs Hinterland, um die Halbinsel abzuschneiden. Bringt 20 Minuten und war ein Vorschlag von Google Maps. Keine Tunnel oder Höhenbeschränkungen auf dieser Route, es sei denn, euer Mobil ist zweistöckig und über 4,2 Meter hoch ;)


    Unser Ziel, den CP Kamp Kalebic haben wir so gerade noch bei Einbruch der Dämmerung erreicht, ab 20:00h ist es zu dieser Jahreszeit schon duster und Einparken und Rangieren bei Dunkelheit ist nicht soo lustig, wie ihr vermutlich auch findet. Meine Rückfahrkamera hat zumindest keinen Restlichtverstärker 8)

    Man fährt von Vela Luka zunächst an Proizd vorbei, nach einigen Reiseberichten die schönste Insel an dieser Küste. Weiter ging es bei bestem Segelwetter Backbordseite an Hvar vorbei, später dann Brac. Zwischen Brac und Solta durchquert die Fähre eine enge Wasserstraße.

    Es freut mich, dass meine Neigung zum Fabulieren (wie vor 50 Jahren schon meine Deutschlehrerin anmerkte) Euch auch ein bisschen Freude bereitet.


    Wir haben Kamp Mindel wie geplant gestern Mittag Richtung Fährhafen Vela Luka verlassen. Bezahlt haben wir für zwei Übernachtungen 57,- Euro inkl. Strom. Der CP liegt sehr schön und friedvoll. Ist ab weit ab von Allem (Baden, Einkaufen, Flanieren, etc.), das sollte man berücksichtigen, wenn man außer dem eigenen Camper und einem Paar Füße kein weiteres Fortbewegungsmittel hat. Aber auch ein Vorteil für passionierte Sternegucker, hier ist es Abends wirklich dunkel.


    Bei der Anfahrt zum Fährhafen am besten in Vela Luka rechts ab von der Promenade durch den alten Hafen Richtung Industrie 🏭. Diese Straße ist nicht so eng, wie jene durch den Ort auf dem Hinweg. Oben an der Einmündung zur Umgehungsstraße befindet sich ein großer Tommy Markt, rechts ist bereits die Fähre (Trajekt) ausgeschildert. Verladung war pünktlich und unproblematisch, die Jadrolinja Fähren sind echte RoRos, also vorwärts Rein übers Heck, Vorwärts raus über den Bug.


    Die Fahrt dauert drei Stunden und bietet optisch einiges.

    Heute war es durchgehend regnerisch. Wir haben eine Regenpause genutzt, um uns Vela Luka anzuschauen und Tickets für die morgige Fähre nach Split zu kaufen. Die Fähre ist drei Stunden unterwegs und kostet für unser Womo und zwei Leute 195,- EUR. Gegenrechnung wäre komplett zurück durch Korcula, dann 40,- für die Fähre nach Orebic, dann durch Peljesac zurück über die neue Brücke und die Uferstraße auf dem Festland bis Split.


    Zu Vela Luka selbst gibt es wenig zu sagen. Lohnt sich als Reiseziel nicht wirklich. In den umliegenden Örtlichkeiten kann man gut Olivenöl einkaufen und es gibt in der Umgebung einige Höhlen. Außerdem die Insel Proizd, die sehr schön sein soll. Man kann dort mit einem Ausflugsboot hin, oder mit dem eigenen SUP oder Kajak. Haben wir aufgrund des Schlechten Wetters nicht mehr gemacht, stattdessen an der Hafenpromenade noch einen Kaffee und als der Nieselregen nicht aufhören wollte, noch ein Eis. Der Nieselregen hat dann auch aufgehört, aber nur, weil er von einem ausgewachsenen Platzregen abgelöst wurde 🌧️. Da laut RegenRadar keine Besserung in Sicht war, haben wir den Plan aufgegeben, später im Beppo Fisch zu essen. Beppo liegt am alten Hafen auf der anderen Seite der Promenade und ist ein Tipp aus Trip Advisor.


    Wir also mit unserer Maolette durch den strömenden Regen zurück zum Camp Mindel. Die Stecke war ausreichend lang, um dem Schreiber dieser Zeilen das Wasser über das Brusthaartoupet durch die kahle Hose bis in die Mokassins zu treiben, während die beste Sozia von allen jedem „Miss Wet T-Shirt“ Wettbewerb zur Ehre gereicht hätte. Fotos gibt es davon natürlich nicht, ihr Wüstlinge X/ ^^


    Nachdem wir uns am Bob ausgewrungen und frottiert hatten, wurden Vorräte aus dem Tiefkühler und dem Vorratsschrank zubereitet. Dem Mindesthaltbarkeitsdatum zufolge, hatten wir die Idee vor drei Jahren in Frankreich schon einmal. Erstaunlich, wie lange sich manche Lebensmittel halten. Und auch erstaunlich, wie manche Lebensmittel aussehen, die das nicht tun <X

    Das Wasser kristallklar, schöne Felsen, ein paar Fische. Schnorchelschön.


    Zur Hauptbadezeit waren wir an dem ca. 150 Meter breiten und 30 Meter tiefen, abschüssigen Strand mit ca. 10 Leuten. Kann also wohl noch als Geheimtipp gelten 8o

    Der Strand hört auf den merkwürdigen Namen Martina Bok. Ein sehr kleines Schildchen im Gehölz weist darauf hin.


    Die Strände in Kroatien sind ja allgemein recht steinig, dieser ist da allerdings noch mal eine andere Liga. Felsig trifft es wohl eher. Die Quanten des Autors im obigen Bild sollten als Hinweis gelten, dass ihr hier unbedingt Strandschuhe braucht, bis ihr im Wasser seid. Dort dann allerdings auch keine Seeigel :)

    Der Platz liegt auf dem Höhenrücken der Inselspitze, zu den Stränden geht es bergabwärts, teilweise ca. 300 Meter, teilweise 1 Kilometer. Das sollte man bei 30 Grad im Schatten nur dann zu Fuß machen, wenn man den Weg kennt. Das haben wir versucht und wollten zu dem Strand, welcher sich rechter Hand unterhalb des Camps befindet. Der sah von oben zwar recht klein, aber auch recht schnuckelig aus. Problem: das gesamte, U-förmige Steilufer ist mit Privathäusern und Fewos gepflastert, mithin wohl ein Privatstrand, zu dem wir (und Andere) keinen öffentlichen Zugang gefunden haben.


    Also zurück und die Maolette, unseren treuen Chinaroller abgeladen, aufgesattelt und zweiter Versuch. Am Ende der Straße, die hier zeitweise nur noch ein Schotterweg ist, befindet sich ein - sagen wir mal grosszügig- Parkplatz. Autos kommen hier auch nicht weiter, wir mit unserem Roller und mangelnder Gesetzestreue aber schon. Also das Technikerzeugnis aus Shenzeng den steinigen Uferweg durch den Wald runtergequält, bis es wirklich nicht mehr ging. Nach 20 Metern aus dem Wald steht man vor einem der (optisch) schönsten Strände, den wir bisher gesehen haben.

    Camp Mindel ist ein recht schönes Fleckchen unter Olivenbäumen, die meisten Parzellen sind durch die typischen Steinwälle abgegrenzt.


    Wie man sieht, war das mit dem Einweisen Maßarbeit, viel Platz blieb da nicht mehr ;)

    Nach einer knappen Stunde Fahrt sind wir gestern Mittag dann an unserem letzten Platz auf Korcula angekommen, Camp Mindel oberhalb von Vela Luka. Man muss durch die Altstadt und den alten Hafen fahren, das ist recht eng, zumal wenn viel Verkehr ist. Dann noch der Strasse auf den Inselzipfel folgen, das Camp ist hier bereits ausgeschildert. Straße auch hier bei Gegenverkehr eng! Dann geht es rechts rein bis vor ein grünes Gattertor, dort sitzt der Platzeigner im Schatten unter Olivenbäumen und freut sich auch über unser unangemeldetes Kommen. Er schaut sich unseren Bob an und entscheidet dann fachmännisch, wo der noch hinpassen könnte ;) .


    Von ihm eingewiesen, hat das auch geklappt:

    So, nach einem Tag Sendepause wegen nicht vorhandenem WLAN, jetzt zusammengefasst der weitere Reisebericht. Wir sind gestern nach dem Frühstück von Port 9 aufgebrochen, nachdem wir dort ausgecheckt haben. Sehr erfreulich: für 5 ÜN auf dem wirklich schönen Platz haben wir EUR 154,50 bezahlt, also 30,- pro Nacht für Womo und zwei Leute inkl. Strom, V+E.


    Ich kann über den Platz nur Positives berichten. Zwei Dinge, die man verbessern könnte:

    1. die Sanitäranlagen sind zwar prinzipiell sauber, aber doch recht alt und abgenutzt. Da wäre mal ein makeover fällig.

    2. der Zugang zum Grauwasserablass und zur Frischwasserversorgung liegt so ungünstig, dass man das mit einem Womo über 6 Meter vergessen kann.