Beiträge von Griffon

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Feiertag?

    Hallo allerseits,

    für alle, die demnächst Richtung Schweden starten (oder schon oben sind).


    Es gibt gerade ein paar unschöne Meldungen, die man besser im Hinterkopf hat.


    In einigen Regionen, besonders Süd- und Westschweden, treiben aktuell wohl ein paar Spezialisten ihr Unwesen, die gezielt Wohnmobile und Wohnwagen aufbrechen. Und ja, leider auch auf eigentlich „sicheren“ Campingplätzen. Die Masche ist oft dieselbe: nachts ein kleines Loch in die Tür bohren, reinlangen, Tür öffnen und zack, sind sie drin.


    Betroffen waren zuletzt vor allem Gegenden rund um Göteborg, Malmö, die E6 und diverse Rastplätze. Viele der Opfer waren deutsche Urlauber, was das Ganze natürlich nicht besser macht.


    Hier zum nachlesen: Schweden-Urlaub: Auswärtiges Amt warnt Camper vor Überfällen und Einbrüchen

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    ich habe mich die letzten Tage erneut intensiv durch alles gewühlt, was man zum Thema Gasflaschen, DVGW‑Entwurf und angeblicher Außenbetankungspflicht findet – DVGW‑Unterlagen, Fachpresse, Herstellerinfos, Foren usw. Viele hoffen ja immer noch, dass irgendwann etwas Belastbares zum gestoppten DVGW‑Entwurf auftaucht. Nach all dem Lesen kann ich aber sagen:



    Es gibt weiterhin keinerlei neue verbindliche Regelung.


    Keine finale Vorgabe, kein neuer Entwurf, nicht einmal ein ernstzunehmendes Gerücht.


    Wenn man sich anschaut, warum der ursprüngliche Entwurf damals gestoppt wurde, überrascht das nicht:

    Technisch

    • Die geforderte Außenbetankung hätte keinen Sicherheitsvorteil gebracht. Es gibt keine Statistik, die Innenbetankung als gefährlich einstuft.
    • Viele Fahrzeuge hätten sich gar nicht umbauen lassen.
    • Der Entwurf stand im Widerspruch zur ECE R67.01, die Innenbetankung ausdrücklich erlaubt.
    • Schnellkupplungen und werkzeuglose Entnahme hätten mehr Dichtstellen und damit mehr potenzielle Leckagen erzeugt.
    • Die geplante Plombenpflicht war völlig praxisfern.

    Rechtlich

    • Der Entwurf hätte faktisch EU‑konforme Produkte verboten, obwohl nationale Sonderwege nicht zulässig sind.
    • Der DVGW kann keine Betriebserlaubnisse entziehen und keine Entnahmepflicht durchsetzen.
    • Besonders heikel: Bestandsanlagen. Millionen Fahrzeuge wären betroffen gewesen – ohne Rechtsgrundlage.

    Wirtschaftlich

    • Umbauten im Bereich von mehreren hundert bis über tausend Euro, oft technisch gar nicht machbar.
    • Für viele Nutzer wäre das einem Nutzungsverbot gleichgekommen.
    • Hersteller/Händler hätten Lagerbestände abschreiben und Produkte neu zertifizieren müssen.

    Sicherheit

    • Schnellkupplungen sind für R67‑Systeme nicht vorgesehen.
    • Werkzeuglose Entnahme kann im Unfallfall problematisch sein.
    • Wichtigster Punkt: Es gibt keine dokumentierten Unfälle durch Innenbetankung oder fest verbaute Tankflaschen.

    Praktisch

    • Außenstutzen lassen sich in vielen Fahrzeugen nicht sinnvoll montieren.
    • Eine Entnahmepflicht wäre extrem unpraktisch, da viele Gaskästen dafür nicht ausgelegt sind.
    • Plomben wären besonders im Ausland ein echtes Problem.

    Fazit

    Der Entwurf war technisch unausgereift, rechtlich wackelig, wirtschaftlich unverhältnismäßig, sicherheitstechnisch nicht begründet und praktisch kaum umsetzbar. Genau deshalb wurde er gestoppt – und deshalb gibt es bis heute keine neue verbindliche Regelung.


    Gruß Erich

    Schwer tue ich mich noch mit dem Wechselrichter 12VDC/230VAC.

    Hallo juppcolon,
    ich würde dir zu einem Wechselrichter mit
    vernünftiger Netzvorrangschaltung und festen 230‑V‑Klemmen raten. Für dein aktuelles Setup – also deine Batterie, die vorhandenen Verbraucher und die geplante Nutzung – passt der Ective SSI 152 exakt zu deinem Bedarf.

    Eine sehr gute technische Beschreibung findest du hier: Ective SSI152 – Handbuch & technische Daten

    Der WR ist technisch sauber aufgebaut, zuverlässig, sicher und bietet genau die Funktionen, die du brauchst, ohne dass du unnötig Geld in überdimensionierte Leistung steckst.

    Zu den kompakten „Steckdosen‑Kisten“: Die sind zwar praktisch, aber nicht für ein sauberes, dauerhaft stabiles Bordnetz gedacht. Gerade wenn du feste Verbraucher einbinden willst, sind verschraubte 230‑V‑Anschlüsse und eine integrierte Vorrangschaltung die deutlich bessere Lösung.

    Wenn du später einmal erweiterst, kannst du immer noch auf ein größeres Modell gehen , für dein jetziges Setup ist der SSI 152 aber die sinnvollste und stimmigste Wahl.


    Gruß Erich

    Hallo juppcolon,

    bevor man über Batteriegröße, Booster, Ladegerät oder Wechselrichter entscheidet, gibt es eine Frage, von der alles andere abhängt:

    Wie wichtig ist dir die Ladegeschwindigkeit – sowohl während der Fahrt als auch am Landstrom?

    Der Grund ist einfach: LiFePO₄‑Batterien verhalten sich völlig anders als AGM oder Gel. Sie können hohe Ströme problemlos aufnehmen, aber nur, wenn Booster und Ladegeräte diese Ströme auch liefern.

    Dein Dometic‑Ladegerät liefert 25 A. Das funktioniert grundsätzlich mit LiFePO₄, ist aber nicht besonders schnell. Wenn du selten am Landstrom hängst, reicht das. Wenn du jedoch nach einer Nacht wieder voll sein willst, ist es zu wenig.

    Dasselbe gilt für den Booster. Die 28 A vom Schaudt sind für eine 100‑Ah‑LiFePO₄ ausreichend. Bei 180 Ah wird es langsam. Wenn du nach kurzer Fahrt wieder voll sein möchtest, brauchst du mehr Leistung. Wenn du gemütlich unterwegs bist und die Batterie nur „mitläuft“, reicht es.

    Auch die Solaranlage spielt hinein. 110 W sind nicht viel, aber für 2–3 Tage Autarkie ausreichend, sofern du keine großen Verbraucher hast. Wenn du jedoch willst, dass die Batterie tagsüber wieder voll wird, brauchst du mehr Fläche.

    Deshalb ist die Frage nach der gewünschten Ladegeschwindigkeit entscheidend.

    Ohne diese Information kann man nicht sinnvoll beurteilen, ob deine aktuelle Konfiguration ausreicht oder ob du etwas ändern solltest.


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    zur Einordnung der aktuellen Meldungen über die angebliche „Maut‑Erstattung auch für deutsche Autofahrer“ hier die offizielle Quelle der italienischen Verkehrsregulierungsbehörde ART:

    Offizielle Pressemitteilung der ART:

    ART chiarisce il funzionamento del sistema di rimborso automatico dei pedaggi autostradali - Autorità di Regolazione dei Trasporti
    La delibera introduce per la prima volta in Italia un rimborso automatico per i disagi in autostrada. A regime i rimborsi per cantieri non potranno essere…
    www.autorita-trasporti.it


    Die Behörde stellt darin klar:

    • Das Erstattungsrecht gilt grundsätzlich für alle Nutzer, also auch für ausländische Fahrer.
    • Die technische Umsetzung erfolgt über digitale Systeme der Autobahnbetreiber.
    • Diese Systeme verlangen derzeit teilweise eine italienische Steuernummer (Codice Fiscale) oder andere Identifikationsmerkmale, die viele ausländische Privatnutzer nicht besitzen.
    • Die ART weist darauf hin, dass die Betreiber ihre Systeme anpassen müssen, damit auch ausländische Nutzer korrekt erfasst werden.

    Damit ergibt sich folgendes Bild:

    • Rechtlich ist die Erstattung auch für ausländische Fahrer vorgesehen.
    • Praktisch ist die Registrierung für Nicht‑Italiener derzeit noch nicht vollständig umgesetzt.
    • Die Medienberichte greifen die rechtliche Regelung auf, ohne die technischen Einschränkungen ausreichend zu berücksichtigen.

    Ich wollte das zur Klarstellung ergänzen, da die Überschriften der deutschen Artikel teilweise einen anderen Eindruck vermitteln.

    Gruß Erich

    in der Nähe von Nürnberg

    Hallo juppcolon,

    wenn du jemanden suchst, der bei Wohnmobil‑Elektrik nicht nur „irgendwas“ macht, sondern wirklich Ahnung hat, dann schau dir mal Fraron in Alzenau an.

    Die Jungs dort sind so eine Art geheime Adresse für alles, was mit Strom im Camper zu tun hat , egal ob Lithium‑Umbau, Booster, Wechselrichter oder komplette Neuverkabelung.

    Die beraten nicht nur gut, die wissen auch wirklich, was sie tun. Viele lassen dort umbauen, weil’s einfach sauber, zuverlässig und ohne Drama läuft.

    Hier der Link, damit du nicht suchen musst:

    https://www.fraron.de

    Von Nürnberg aus bist du in knapp einer Stunde dort , also absolut machbar, ohne dass man gleich eine Weltreise plant.

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    falls ihr mit dem Wohnmobil Richtung Italien unterwegs seid, hier eine hilfreiche Info:

    Ab heute gilt in Italien eine neue Regelung: Wenn ihr wegen Baustellen deutlich länger unterwegs seid als üblich, könnt ihr einen Teil der Maut zurückbekommen. Die Abwicklung läuft über die jeweiligen Autobahnbetreiber, und je nach Streckenlänge gibt es feste Zeitgrenzen, ab denen eine Rückzahlung möglich ist.

    Den ausführlichen Artikel findet ihr hier:

    Ab 1.6. auch für deutsche Autofahrer: Italien zahlt bei Stau Maut zurück
    Wer auf Italiens mautpflichtigen Autobahnen wegen Baustellen deutlich länger unterwegs ist als geplant, kann sich künftig einen Teil der gezahlten Maut…
    www.msn.com


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    ich habe zu diesem Thema einen älteren Beitrag verlinkt, in dem ich meinen „Stromdieb‑Sucher“ vorgestellt habe. Da das Thema Ruhestrom immer wieder für Verwirrung sorgt, hier eine kurze und verständliche Erklärung, was das Gerät leisten kann und wo seine Grenzen liegen.

    Der Stromdieb‑Sucher funktioniert im Grunde richtig gut, aber eben nur dort, wo er auch hingucken kann. Und das ist die Aufbau‑Sicherungsleiste. Alles, was Hobby sauber über Sicherungen abgesichert hat, lässt sich damit wunderbar durchtesten.

    Sicherung raus, Strom fällt? Dann weißt du sofort, in welchem Stromkreis der Verbraucher sitzt.


    Damit findest du zum Beispiel:

    • TV
    • Truma
    • Kühlschrank‑Steuerung
    • Booster
    • Ladegerät
    • USB‑Dosen
    • Lichtkreise
    • und andere normale Aufbau‑Verbraucher

    Was der Stromdieb‑Sucher aber nicht sieht, sind die Verbraucher, die direkt an der Batterie hängen oder im Ducato‑Fahrzeugnetz sitzen. Und genau diese sind bei einem Ruhestrom von rund 800 mA sehr wahrscheinlich die eigentlichen Verursacher. Dazu gehören:

    • die Thitronik‑Alarmanlage (zieht gerne 150–300 mA)
    • der Gasmelder
    • die Fiat‑Steuergeräte, wenn sie nicht richtig schlafen
    • eventuell ein Tracker oder Zubehör, das der Händler direkt an die Batterie geklemmt hat

    Diese Verbraucher laufen nicht über die Sicherungsleiste, also kann der Stromdieb‑Sucher sie auch nicht erfassen.

    Trotzdem ist das Gerät sehr nützlich, denn du kannst damit schnell und sauber ausschließen, ob der Fehler im Aufbau liegt. Wenn du dort keinen Verbraucher findest, der Strom zieht, weißt du: Der Verlust kommt von den „unsichtbaren“ Verbrauchern. Und bei 800 mA ist das fast schon gesetzt.

    In so einem Fall ist dann ganz klar der Händler gefragt.


    Hier der Thread, auf den sich das bezieht:


    Gruß Erich




    Das passt besser.

    Hallo Andreas,

    dein Hinweis mit der Blei‑Säure‑Einstellung ist sicher gut gemeint, aber in diesem Fall passt er nicht ganz zu den Anforderungen der Lithium‑Batterie und dem vorhandenen Dometic‑Ladegerät.

    Wir hatten ja oben schon ausführlich besprochen, dass das Gerät keine Lithium‑Kennlinie unterstützt und Blei/AGM eher eine Notlösung ist, wenn gerade nichts anderes verfügbar ist. Für diesen konkreten Fall führt die Einstellung daher leider nicht wirklich zum gewünschten Ergebnis.

    Und da Marina das Thema wirklich verstehen möchte, ist es hilfreich, wenn wir hier möglichst sauber und technisch korrekt bleiben , so hat sie am Ende auch wirklich etwas davon.


    Gruß Erich

    Hallo juppcolon ,
    wenn du da nicht weiterkommst
    , weder mit Typenschild noch mit der Sicherung oder der Abdeckung unter dem Sitz, dann gibt’s noch einen einfachen Weg: Hobby oder Dometic können dir das anhand der FIN sofort sagen.

    Die schauen in ihre Fahrzeugdaten und sehen direkt, welches SMP439‑Modell bei deinem Optima ab Werk drin ist.

    Ein kurzer Anruf oder eine Mail mit der FIN reicht.

    Gruß Erich

    Nachtrag:

    Das SMP 439‑01 ist technisch fast identisch mit dem 429‑01 , beide sind klassische AGM‑Ladegeräte und nicht für LiFePO₄ ausgelegt. Der Unterschied liegt nur in kleinen Anpassungen der Elektronik, aber die Ladekennlinie ist bei beiden gleich und damit für LiFePO₄ nicht optimal.


    Gruß Erich

    Hallo Marina,

    wenn du dich ohnehin ein bisschen einlesen möchtest, dann lohnt sich auch ein Blick auf den Solarregler – falls bei dir eine Solaranlage verbaut ist.

    Der Grund: Bei LiFePO₄ ist nicht nur das 230‑V‑Ladegerät wichtig, sondern auch, dass der Solarregler eine LiFePO₄‑Ladekennlinie unterstützt. Wenn er das nicht kann oder falsch eingestellt ist, lädt er den Akku dauerhaft mit der falschen Spannung.

    Falls du gar kein Solar hast, betrifft dich das natürlich nicht. Aber wenn doch, wäre das der nächste Punkt, den man prüfen sollte.


    Gruß Erich

    Hallo Marina,

    kurze Rückmeldung von mir: Das Dometic‑Ladegerät SMP 429‑01 ist tatsächlich ausschließlich für AGM/Blei ausgelegt und besitzt keine Lithium‑Kennlinie. Lithium‑Batterien brauchen ein anderes Ladeprofil und vor allem keine dauerhafte Erhaltungsladung – genau das macht AGM‑Technik aber standardmäßig.

    Wie Thomas schon geschrieben hat, ist im Maxia Van ein 230‑V‑Lader verbaut, der bei Landstrom auch die Starterbatterie mitlädt. Dieses Gerät ist jedoch ebenfalls nur für AGM optimiert. Wenn beim Umbau auf Lithium das Ladegerät nicht angepasst wurde, kann das zu den typischen Problemen führen – von BMS‑Abschaltungen bis hin zu einer nicht vollständig geladenen oder geschwächten Batterie.

    Habe HIER im Thread ja darauf hingewiesen, dass man das ganz einfach über das Typenschild prüfen kann. Wenn du kurz nachsiehst, welches Modell bei dir draufsteht, wissen wir sofort, ob es wirklich das SMP ist und ob ein Lithium‑fähiges Ladegerät notwendig wäre.

    Ich drücke die Daumen, dass deine Batterie noch fit ist.

    Gruß Erich

    Hallo juppcolon ,

    wenn du herausfinden willst, welches Dometic‑Ladegerät bei dir verbaut ist, musst du nicht gleich den ganzen Sitz zerlegen. Es gibt ein paar Tricks, mit denen man das ziemlich entspannt eingrenzen kann. Der einfachste davon ist tatsächlich die Sicherung , die verrät dir fast alles, ohne dass du überhaupt ans Gerät musst.


    Das Ladegerät hat nämlich eine eigene Sicherung, und die sitzt meistens direkt neben dem Gerät oder im Sicherungsträger unter dem Sitz. Und jetzt kommt das Schöne: Die Sicherung sagt dir praktisch sofort, welche Variante du hast. Steckt dort eine 30‑A‑Sicherung, dann ist es garantiert das SMP439‑25. Punkt. Eine 15‑A‑Sicherung würde auf das alte SMP439‑10 hindeuten, aber das ist bei einem 2024er Hobby so gut wie ausgeschlossen.


    Damit hast du schon die halbe Miete, ohne überhaupt ein Werkzeug in die Hand zu nehmen..


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    an einigen europäischen Tankstellen taucht gerade eine ziemlich fiese Betrugsmasche auf, besonders in Frankreich, Spanien, Belgien und den Niederlanden. Also genau dort, wo viele mit ihrem Wohnmobil unterwegs sind.

    Kriminelle stecken extrem dünne „Shimmer“ in den Kartenschlitz von Tankautomaten. Die Teile sind so unauffällig, dass man sie kaum bemerkt, und sie können Kartendaten auslesen, sobald man die Karte einsteckt. Kontaktloses Bezahlen ist davon nicht betroffen.

    Für Wohnmobilfahrer ist das natürlich besonders relevant, weil die oft an Selbstbedienungs-Tankstellen stehen, manchmal spät abends oder irgendwo abseits, wo man froh ist, überhaupt eine funktionierende Säule zu finden. Da schaut man nicht unbedingt jeden Kartenschlitz misstrauisch an.

    Am besten also kurz prüfen, ob der Schlitz irgendwie locker wirkt oder ungewöhnlich aussieht. Wenn’s möglich ist, einfach kontaktlos zahlen, das umgeht das Problem komplett. Und nach der Reise ruhig mal einen Blick aufs Konto werfen, nur zur Sicherheit.

    Hier der Link zum Artikel: Neue Masche

    Bleibt aufmerksam unterwegs und genießt eure Touren – sicher ist sicher.

    Gruß Erich

    Hallo juppcolon ,
    das müsste sich doch direkt über das Typenschild klären lassen. Dort steht ja eindeutig ‚SMP439…‘ mit der jeweiligen Unterbezeichnung, also z. B. SMP439
    A, SMP43910 oder SMP43925.

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,


    in Schleswig‑Holstein wird die bisherige Kurtaxe abgeschafft und durch eine „Gästeabgabe“ ersetzt. Der entscheidende Punkt: Künftig dürfen viel mehr Orte diese Abgabe verlangen, nicht nur klassische Kur- oder Erholungsorte. Damit wird’s für uns Wohnmobilfahrer an Nord- und Ostsee deutlich wahrscheinlicher, dass wir pro Person und Nacht zahlen müssen – auch auf ganz normalen Stellplätzen.

    Die Höhe bleibt erstmal ähnlich, aber der Kreis der Orte wird größer. Bedeutet: Wer in SH unterwegs ist, sollte künftig öfter mit einer Abgabe rechnen.


    Artikel dazu: HIER zum nachlesen.


    Gruß Erich

    Hallo Michael,

    dann lass uns das Pferd heute mal von hinten aufzäumen – macht einfach mehr Laune, als direkt trocken in die Technik einzusteigen. :)

    Bevor man beim Optima T70E überhaupt über Abzweigungen nachdenkt, :/ lohnt sich ein kurzer Blick auf die typischen No‑Go‑Zonen draußen am Fahrzeug. Radkasten, Abgasführung, Kühlschranklüftung und tragende Streben – alles Bereiche, die man besser meidet. Wenn man die außen vor lässt, ist schon viel gewonnen.

    Der Einbauort ergibt sich dann meistens fast von selbst: Viele landen unter der Küchenzeile oder neben dem Kühlschrank, weil der Weg nach innen kurz ist und man dort vernünftig arbeiten kann. Wie Werner schon meinte, ist der Bereich hinter dem Kühlschrankgitter oft ideal – dort hat er seine Gassteckdose abgegriffen, und das passt super zur typischen Hobby‑Bauweise.

    Innen wird’s beim Optima T70E dann richtig entspannt. Die 230‑V‑Verteilung sitzt je nach Modell unter der Sitzbank oder im Küchenblock. Am einfachsten greift man hinter einer vorhandenen Innensteckdose ab – da kommt man gut dran, die Leitungen sind sauber verlegt und man muss nichts neu erfinden. Wichtig ist nur, dass die neue Leitung über einen eigenen LS‑Automaten läuft, der FI/LS gehört ja sowieso zur Grundausstattung im Wohnmobil.

    Beim Gas sieht’s ähnlich aus: Der Gasverteiler sitzt unter der Küchenzeile, und von dort gehen die Leitungen zu Herd, Heizung und Kühlschrank. Wenn man irgendwo abgreifen möchte, ist die Herd‑Leitung meistens die angenehmste Stelle – gut erreichbar und der Weg nach draußen ist schön kurz.


    Gruß Erich