Beiträge von Griffon

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Feiertag?

    Hallo Walter,

    der Sicherungsring sitzt unter der Edelstahlplatte und hält das Thermoelement im Halteblech fest. Von oben kommst du da nicht dran, die sichtbaren Schrauben am Brenner gehören nur zum Brennerdeckel und haben mit dem Ring nichts zu tun. Wie du an die Stelle kommst, hängt vom Einbau ab. Wenn unter dem Kocher eine Schublade ist, ziehst du sie komplett heraus und kannst dann von unten an die Unterseite des Kochfelds greifen. Ist dort ein Schrankfach, öffnest du die Tür und greifst von innen nach oben. Bei manchen Einbauten lässt sich die Kochfläche auch ein Stück anheben, sodass du seitlich oder von unten hineingreifen kannst. In allen Fällen erreichst du die Unterseite des Brenners, wo das Thermoelement durch ein kleines Blech geführt wird. Dort sitzt der Ring in der Nut. Du ziehst das Thermoelement vorsichtig aus dem Blech, setzt den neuen Ring auf und drückst es wieder hinein, bis er einrastet. Dann sitzt der Flammwächter wieder fest und bleibt in der richtigen Position. Der passende Ring ist dieser hier: https://www.campingwagner.de/de/p/103320


    Gruß Erich

    Hallo Roland,

    ich meine mal gehört zu haben, dass beim Optima Ontour V65 GE (BJ 2023) verschiedene Schlossvarianten verbaut wurden. Am schnellsten findest du’s raus, wenn du mit der FIN kurz beim Händler nachfragst, welcher Schloss‑ bzw. Zylindertyp bei dir drin ist.


    Gruß Erich

    Hallo Werner und Gattin,
    ein herzliches Willkommen aus dem Madonnenländchen (Badisch‑Franken).
    Schön, dass ihr den Weg ins Hobby‑Forum gefunden habt. Ich wünsche euch viele schöne Reisen und viel Freude hier.


    Gruß Erich

    Hallo Andrea, hallo Detlef,
    ein herzliches Willkommen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis!

    Ich wünsche euch bei euren Touren eine tolle Zeit mit vielen schönen und beeindruckenden Erlebnissen.


    Gruß Erich

    Hallo Martina, hallo Peter,

    aus der Blecker Stadt Buchen ein herzliches Willkommen im Hobby Forum.

    Danke für eure schöne Vorstellung. Man merkt sofort, wie viel Erfahrung und Freude ihr am Reisen habt. Euer neuer Ontour ist richtig gut ausgestattet und klingt nach einem tollen Begleiter für viele schöne Touren.

    Ich wünsche euch eine großartige Zeit unterwegs und viele unvergessliche Erlebnisse.


    Gruß Erich

    Hallo Stefan, hallo Joachim,

    eure beiden Erfahrungen zeigen ganz gut, wie unterschiedlich diese Ampeln wirken können.

    Joachim, was du aus Spanien berichtet hast , dass viele einfach weiterfahren, obwohl die Ampel auf Rot geht, klingt eher nach einem System, das dort nicht wirklich ernst genommen wird.

    Stefan, dein Eindruck aus Frankreich ist dagegen genau das Gegenteil. Wenn die Schaltung klar angekündigt ist und die Fahrer sich daran halten, scheint das Ganze ja wirklich gut zu funktionieren. Dass die Ampel wieder auf Grün springt, sobald man korrekt fährt, finde ich eine faire Lösung.

    Am Ende hängt es wohl stark davon ab, wie konsequent das umgesetzt wird und wie sehr sich die Leute daran orientieren.

    Gruß Erich

    Hallo juppcolon,

    ich hab mir die Unterlagen zu beiden Geräten angeschaut. Beim ECTIVE siehst du ja schon in der Anleitung, dass das ein richtiges Einbaugerät ist. Feste 230‑V‑Klemmen, klare Hinweise zum Einbau, Belüftung, Absicherung – das ist alles so aufgebaut, wie man’s im Womo haben will, wenn das Ding dauerhaft laufen soll.

    Beim Renogy ist das ein bisschen anders. Der hat Schuko‑Ausgänge und die Anleitung ist eher auf „hinstellen, anklemmen, benutzen“ ausgelegt. Das funktioniert schon, aber es ist eben nicht die gleiche Kategorie, was Einbau und Dauerbetrieb angeht.

    Da du ja im Forum nach Fotos unter dem Beifahrersitz gefragt hast, gehe ich mal davon aus, dass du den Wechselrichter dort einbauen möchtest. Falls das so ist: Der Renogy ist für diesen Einbauort eher ungeeignet. Die Bauform, die fehlenden festen Anschlüsse und die notwendige Belüftung passen dafür nicht wirklich. Der ECTIVE ist für einen festen Einbau an solchen engen Stellen deutlich besser ausgelegt.

    Ich sag’s mal so: Wenn du was Festes willst, das du einbaust und dann einfach Ruhe hast, dann nimm den ECTIVE. Der Renogy geht auch, aber der ist eher für gelegentlichen Einsatz gedacht und nicht unbedingt für den festen Einbau im Fahrzeug.

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    im Zusammenhang mit der aktuellen Tempolimit‑Diskussion lohnt sich ein Blick nach Spanien. Dort setzt man seit einiger Zeit sogenannte Anti‑Raser‑Ampeln ein. Diese schalten automatisch auf Rot, sobald ein Fahrzeug die zulässige Geschwindigkeit überschreitet. Das System soll vor allem an Ortseinfahrten und auf Landstraßen für mehr Sicherheit sorgen und schwere Unfälle verhindern.


    Hier der Artikel dazu: https://www.msn.com/de-de/auto…n-deutschland/ar-AA251BGY


    Viele sind ja regelmäßig mit dem Wohnmobil in Spanien unterwegs und kennen diese Ampeln vielleicht bereits aus eigener Erfahrung. Mich würde interessieren, wie ihr das System wahrgenommen habt: Funktioniert es zuverlässig, oder führt es eher zu unnötigen Stopps?


    Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob ein solches Modell auch bei uns eine sinnvolle Alternative oder zumindest eine Ergänzung zu einem neuen Tempolimit sein könnte.


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    viele wissen das gar nicht oder haben es irgendwann mal gehört und wieder vergessen: Auf französischen Autobahnen dürfen weder der ADAC noch Schutzbrief-Anbieter helfen. Das ist gesetzlich geregelt.

    Für Fahrzeuge bis 3,5 t gelten feste staatliche Tarife, die 2026 angehoben wurden. Über 3,5 t dürfen Abschleppdienste ihre Preise selbst festlegen und das kann schnell vierstellig werden. Bei Gespannen wird grundsätzlich das komplette Gespann abgeschleppt.

    Wichtig bei einer Panne:


    • Alle Insassen müssen raus und hinter die Leitplanke

    • Warndreieck nur aufstellen, wenn es sicher ist

    • Abgeschleppt wird zur nächsten geeigneten Werkstatt

    • Alternativ max. 5 km weiter, wenn gewünscht


    Mehr dazu zu im Artikel von auto motor und sport, HIER


    Gruß Erich

    Hallo Stefan,

    ja, dazu gibt’s inzwischen mehrere Berichte in der Presse. In inFranken.de wird genau diese Vorgehensweise beschrieben: 15 Überfälle in zwei Wochen rund um Göteborg, und die Täter gehen laut Polizei oft so vor, dass sie nachts Löcher in die Türen bohren, um ins Wohnmobil zu kommen. Teilweise wird sogar von Betäubungsgas gesprochen, wobei das wie immer umstritten ist. Die Polizei warnt inzwischen ausdrücklich deutsche Camper und verteilt Infozettel auf Campingplätzen.


    Quelle: https://www.infranken.de/ratge…17?utm_source=copilot.com


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    für alle, die demnächst Richtung Schweden starten (oder schon oben sind).


    Es gibt gerade ein paar unschöne Meldungen, die man besser im Hinterkopf hat.


    In einigen Regionen, besonders Süd- und Westschweden, treiben aktuell wohl ein paar Spezialisten ihr Unwesen, die gezielt Wohnmobile und Wohnwagen aufbrechen. Und ja, leider auch auf eigentlich „sicheren“ Campingplätzen. Die Masche ist oft dieselbe: nachts ein kleines Loch in die Tür bohren, reinlangen, Tür öffnen und zack, sind sie drin.


    Betroffen waren zuletzt vor allem Gegenden rund um Göteborg, Malmö, die E6 und diverse Rastplätze. Viele der Opfer waren deutsche Urlauber, was das Ganze natürlich nicht besser macht.


    Hier zum nachlesen: Schweden-Urlaub: Auswärtiges Amt warnt Camper vor Überfällen und Einbrüchen

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    ich habe mich die letzten Tage erneut intensiv durch alles gewühlt, was man zum Thema Gasflaschen, DVGW‑Entwurf und angeblicher Außenbetankungspflicht findet – DVGW‑Unterlagen, Fachpresse, Herstellerinfos, Foren usw. Viele hoffen ja immer noch, dass irgendwann etwas Belastbares zum gestoppten DVGW‑Entwurf auftaucht. Nach all dem Lesen kann ich aber sagen:



    Es gibt weiterhin keinerlei neue verbindliche Regelung.


    Keine finale Vorgabe, kein neuer Entwurf, nicht einmal ein ernstzunehmendes Gerücht.


    Wenn man sich anschaut, warum der ursprüngliche Entwurf damals gestoppt wurde, überrascht das nicht:

    Technisch

    • Die geforderte Außenbetankung hätte keinen Sicherheitsvorteil gebracht. Es gibt keine Statistik, die Innenbetankung als gefährlich einstuft.
    • Viele Fahrzeuge hätten sich gar nicht umbauen lassen.
    • Der Entwurf stand im Widerspruch zur ECE R67.01, die Innenbetankung ausdrücklich erlaubt.
    • Schnellkupplungen und werkzeuglose Entnahme hätten mehr Dichtstellen und damit mehr potenzielle Leckagen erzeugt.
    • Die geplante Plombenpflicht war völlig praxisfern.

    Rechtlich

    • Der Entwurf hätte faktisch EU‑konforme Produkte verboten, obwohl nationale Sonderwege nicht zulässig sind.
    • Der DVGW kann keine Betriebserlaubnisse entziehen und keine Entnahmepflicht durchsetzen.
    • Besonders heikel: Bestandsanlagen. Millionen Fahrzeuge wären betroffen gewesen – ohne Rechtsgrundlage.

    Wirtschaftlich

    • Umbauten im Bereich von mehreren hundert bis über tausend Euro, oft technisch gar nicht machbar.
    • Für viele Nutzer wäre das einem Nutzungsverbot gleichgekommen.
    • Hersteller/Händler hätten Lagerbestände abschreiben und Produkte neu zertifizieren müssen.

    Sicherheit

    • Schnellkupplungen sind für R67‑Systeme nicht vorgesehen.
    • Werkzeuglose Entnahme kann im Unfallfall problematisch sein.
    • Wichtigster Punkt: Es gibt keine dokumentierten Unfälle durch Innenbetankung oder fest verbaute Tankflaschen.

    Praktisch

    • Außenstutzen lassen sich in vielen Fahrzeugen nicht sinnvoll montieren.
    • Eine Entnahmepflicht wäre extrem unpraktisch, da viele Gaskästen dafür nicht ausgelegt sind.
    • Plomben wären besonders im Ausland ein echtes Problem.

    Fazit

    Der Entwurf war technisch unausgereift, rechtlich wackelig, wirtschaftlich unverhältnismäßig, sicherheitstechnisch nicht begründet und praktisch kaum umsetzbar. Genau deshalb wurde er gestoppt – und deshalb gibt es bis heute keine neue verbindliche Regelung.


    Gruß Erich

    Schwer tue ich mich noch mit dem Wechselrichter 12VDC/230VAC.

    Hallo juppcolon,
    ich würde dir zu einem Wechselrichter mit
    vernünftiger Netzvorrangschaltung und festen 230‑V‑Klemmen raten. Für dein aktuelles Setup – also deine Batterie, die vorhandenen Verbraucher und die geplante Nutzung – passt der Ective SSI 152 exakt zu deinem Bedarf.

    Eine sehr gute technische Beschreibung findest du hier: Ective SSI152 – Handbuch & technische Daten

    Der WR ist technisch sauber aufgebaut, zuverlässig, sicher und bietet genau die Funktionen, die du brauchst, ohne dass du unnötig Geld in überdimensionierte Leistung steckst.

    Zu den kompakten „Steckdosen‑Kisten“: Die sind zwar praktisch, aber nicht für ein sauberes, dauerhaft stabiles Bordnetz gedacht. Gerade wenn du feste Verbraucher einbinden willst, sind verschraubte 230‑V‑Anschlüsse und eine integrierte Vorrangschaltung die deutlich bessere Lösung.

    Wenn du später einmal erweiterst, kannst du immer noch auf ein größeres Modell gehen , für dein jetziges Setup ist der SSI 152 aber die sinnvollste und stimmigste Wahl.


    Gruß Erich

    Hallo juppcolon,

    bevor man über Batteriegröße, Booster, Ladegerät oder Wechselrichter entscheidet, gibt es eine Frage, von der alles andere abhängt:

    Wie wichtig ist dir die Ladegeschwindigkeit – sowohl während der Fahrt als auch am Landstrom?

    Der Grund ist einfach: LiFePO₄‑Batterien verhalten sich völlig anders als AGM oder Gel. Sie können hohe Ströme problemlos aufnehmen, aber nur, wenn Booster und Ladegeräte diese Ströme auch liefern.

    Dein Dometic‑Ladegerät liefert 25 A. Das funktioniert grundsätzlich mit LiFePO₄, ist aber nicht besonders schnell. Wenn du selten am Landstrom hängst, reicht das. Wenn du jedoch nach einer Nacht wieder voll sein willst, ist es zu wenig.

    Dasselbe gilt für den Booster. Die 28 A vom Schaudt sind für eine 100‑Ah‑LiFePO₄ ausreichend. Bei 180 Ah wird es langsam. Wenn du nach kurzer Fahrt wieder voll sein möchtest, brauchst du mehr Leistung. Wenn du gemütlich unterwegs bist und die Batterie nur „mitläuft“, reicht es.

    Auch die Solaranlage spielt hinein. 110 W sind nicht viel, aber für 2–3 Tage Autarkie ausreichend, sofern du keine großen Verbraucher hast. Wenn du jedoch willst, dass die Batterie tagsüber wieder voll wird, brauchst du mehr Fläche.

    Deshalb ist die Frage nach der gewünschten Ladegeschwindigkeit entscheidend.

    Ohne diese Information kann man nicht sinnvoll beurteilen, ob deine aktuelle Konfiguration ausreicht oder ob du etwas ändern solltest.


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    zur Einordnung der aktuellen Meldungen über die angebliche „Maut‑Erstattung auch für deutsche Autofahrer“ hier die offizielle Quelle der italienischen Verkehrsregulierungsbehörde ART:

    Offizielle Pressemitteilung der ART:

    ART chiarisce il funzionamento del sistema di rimborso automatico dei pedaggi autostradali - Autorità di Regolazione dei Trasporti
    La delibera introduce per la prima volta in Italia un rimborso automatico per i disagi in autostrada. A regime i rimborsi per cantieri non potranno essere…
    www.autorita-trasporti.it


    Die Behörde stellt darin klar:

    • Das Erstattungsrecht gilt grundsätzlich für alle Nutzer, also auch für ausländische Fahrer.
    • Die technische Umsetzung erfolgt über digitale Systeme der Autobahnbetreiber.
    • Diese Systeme verlangen derzeit teilweise eine italienische Steuernummer (Codice Fiscale) oder andere Identifikationsmerkmale, die viele ausländische Privatnutzer nicht besitzen.
    • Die ART weist darauf hin, dass die Betreiber ihre Systeme anpassen müssen, damit auch ausländische Nutzer korrekt erfasst werden.

    Damit ergibt sich folgendes Bild:

    • Rechtlich ist die Erstattung auch für ausländische Fahrer vorgesehen.
    • Praktisch ist die Registrierung für Nicht‑Italiener derzeit noch nicht vollständig umgesetzt.
    • Die Medienberichte greifen die rechtliche Regelung auf, ohne die technischen Einschränkungen ausreichend zu berücksichtigen.

    Ich wollte das zur Klarstellung ergänzen, da die Überschriften der deutschen Artikel teilweise einen anderen Eindruck vermitteln.

    Gruß Erich

    in der Nähe von Nürnberg

    Hallo juppcolon,

    wenn du jemanden suchst, der bei Wohnmobil‑Elektrik nicht nur „irgendwas“ macht, sondern wirklich Ahnung hat, dann schau dir mal Fraron in Alzenau an.

    Die Jungs dort sind so eine Art geheime Adresse für alles, was mit Strom im Camper zu tun hat , egal ob Lithium‑Umbau, Booster, Wechselrichter oder komplette Neuverkabelung.

    Die beraten nicht nur gut, die wissen auch wirklich, was sie tun. Viele lassen dort umbauen, weil’s einfach sauber, zuverlässig und ohne Drama läuft.

    Hier der Link, damit du nicht suchen musst:

    https://www.fraron.de

    Von Nürnberg aus bist du in knapp einer Stunde dort , also absolut machbar, ohne dass man gleich eine Weltreise plant.

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    falls ihr mit dem Wohnmobil Richtung Italien unterwegs seid, hier eine hilfreiche Info:

    Ab heute gilt in Italien eine neue Regelung: Wenn ihr wegen Baustellen deutlich länger unterwegs seid als üblich, könnt ihr einen Teil der Maut zurückbekommen. Die Abwicklung läuft über die jeweiligen Autobahnbetreiber, und je nach Streckenlänge gibt es feste Zeitgrenzen, ab denen eine Rückzahlung möglich ist.

    Den ausführlichen Artikel findet ihr hier:

    Ab 1.6. auch für deutsche Autofahrer: Italien zahlt bei Stau Maut zurück
    Wer auf Italiens mautpflichtigen Autobahnen wegen Baustellen deutlich länger unterwegs ist als geplant, kann sich künftig einen Teil der gezahlten Maut…
    www.msn.com


    Gruß Erich