Beiträge von Griffon

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Feiertag?

    Hallo Marina,
    empfehlen kann ich die Brennenstuhl 1182470100

    (z.B. HIER) Kabeltrommel. Das ist so ein klassischer „damit machst du nichts falsch“-Kandidat, stabil gebaut, wertig verarbeitet und mit dem Cablepilot‑System, das das Auf- und Abrollen deutlich angenehmer macht, als man vorher glaubt. Die Drehkurbel läuft sauber, alles wirkt durchdacht – und mit drei Jahren Garantie bekommt man hier ein echtes Rundum‑sorglos‑Paket.


    Schau mal HIER rein.


    Gruß Erich

    Hallo Stefan,

    Free‑Flow erkennst du eigentlich sofort: Da steht plötzlich so ein Metallbogen über der Straße, der aussieht, als hätte jemand ein modernes Kunstwerk mit einer Radarfalle kombiniert. Drumherum hängen Schilder wie:

    • „Péage Flux Libre“
    • „Péage sans barrière“
    • „Paiement en ligne“
    • oder ein Kamerasymbol, das dir freundlich signalisiert: Ich hab dich gesehen. ;)

    Wenn dir so ein High‑Tech‑Tor begegnet, weißt du das du willkommen im Free‑Flow‑Club bist und einfach durchrollen kannst, zahlen kanst du später.

    Der Haken an der Sache um deine Frage zu Google Maps zu beantworten: Diese Bögen werden nicht wirklich von der App zuverlassig erkannt. Für die App ist Maut einfach Maut. In Frankreich soll ViaMichelin deutlich besser darin sein, solche Free‑Flow‑Abschnitte zu erkennen und anzuzeigen.


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    in dem Thread zum neuen Hobby‑LCD‑Bedienpanel konnte man ja gut sehen, wie schnell moderne Technik im Wohnmobil an ihre Grenzen kommt. Da ging es um Modelljahre, Stecker, Bussysteme, Nachrüstbarkeit und darum, dass ein eigentlich simples Bedienpanel plötzlich zu einem kleinen Projekt wird, wenn man es austauschen oder modernisieren möchte. Viele Lösungen funktionieren, aber oft nur unter bestimmten Voraussetzungen und manches hängt von Details ab, die man als Nutzer kaum überblickt.

    Beim Lesen dachte ich mir: Das ist eigentlich ein typisches Beispiel dafür, wie „innovativ“ unsere Fahrzeuge inzwischen geworden sind und wie sehr diese Innovationen von Apps, Updates oder Cloud‑Diensten abhängen, die vielleicht irgendwann gar nicht mehr existieren.

    Und genau da kam mir der Gedanke: Mal eure Meinung dazu zu hören, wie sinnvoll diese ganzen Wohnmobil‑Awards eigentlich sind?

    Jedes Jahr werden Preise für „Innovation“, „Bestes Bedienkonzept“ oder „Connectivity“ vergeben. Klingt beeindruckend , aber wenn man sich anschaut, wie schnell manche dieser Systeme später Probleme machen oder nicht mehr unterstützt werden, fragt man sich schon, ob diese Auszeichnungen wirklich das bewerten, was für uns Nutzer langfristig wichtig ist.

    Deshalb interessiert mich eure Sicht:

    • Sind diese Awards eher Marketing als echte Orientierungshilfe
    • Spielen Dinge wie Reparierbarkeit, Zukunftssicherheit oder Unabhängigkeit von Apps überhaupt eine Rolle
    • Oder geht es am Ende doch nur um den Messe‑Effekt
    • Und wie erkennt man als Käufer, ob ein „Innovationssprung“ auch in ein paar Jahren noch funktioniert

    Ich fände es schön, wenn solche Preise weniger auf Hochglanz und mehr auf Alltagstauglichkeit schauen würden. Am Ende wollen wir doch alle ein Wohnmobil, das zuverlässig funktioniert , egal ob mit App, ohne App oder ganz klassisch per Knopf.

    Bin gespannt, wie ihr das seht.


    Gruß Erich

    Gibt es dann einen besseren Preis

    Hi,hi

    das 7"-Touchpanel gewinnt einen Preis und wir rechnen trotzdem weiter. ;)

    Na gut. Das 7"-Touchbedienpanel hat jetzt also offiziell einen Preis gewonnen. Während Hobby auf der Bühne die Auszeichnung entgegennimmt, diskutieren wir hier im Forum weiterhin darüber, wie man die Umrüstung von „alt“ auf „neu“ finanziell so gestaltet, dass niemand spontan in die Schnappatmung rutscht. :/

    Ich selbst fahre zwar nicht mehr aktiv, aber ich verfolge die Entwicklungen immer noch mit demselben Stirnrunzeln wie früher. :| Und es hat schon eine gewisse Ironie, wenn ein Bauteil prämiert wird, während wir parallel überlegen, ob eine Sammelbestellung nötig ist, um die Umrüstung halbwegs bezahlbar zu halten. :|

    Hobby bekommt den Award, wir bekommen die Umrüstkosten. Klar verteilte Rollen. :rolleyes:

    Duck und weg : :P


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    in der Diskussion werden der frühere Kathrein‑Konzern und die heutige Kathrein Digital Systems (KDS) teilweise gleichgesetzt. Dabei handelt es sich jedoch um unterschiedliche Unternehmen bzw. Firmenbereiche, die getrennt voneinander betrachtet werden müssen.

    Der ehemalige Kathrein‑Konzern wurde vor einigen Jahren aufgelöst. Die in vielen Wohnmobilen verbauten Sat‑ und Campinganlagen stammen jedoch aus der entsprechenden Produktsparte, die bei der Kathrein Digital Systems GmbH angesiedelt war. Dieses Unternehmen hat bis 2025 regulär produziert, verkauft und Serviceleistungen erbracht.

    Die derzeitige Insolvenz betrifft ausschließlich die Kathrein Digital Systems GmbH. Für diesen Firmenbereich liegt eine notariell bestätigte Übernahme durch Megasat vor. Der Geschäftsbetrieb wird fortgeführt; Service und Ersatzteilversorgung bleiben nach aktuellem Stand bestehen.

    Eine offizielle Mitteilung dazu findet sich hier: https://www.megasat.tv/megasat…tal-systems-und-telestar/

    Gruß Erich

    was habe ich ein Glück mit unserem Händler

    Hallo allerseits,

    wie mein Namensvetter Erich schon so treffend geschrieben hat, ist am Ende nicht das Markenlogo auf dem Aufbau entscheidend, sondern der Händler, der dahintersteht. Wenn der zuverlässig ist, sich um die kleinen und großen Problemchen kümmert und auch nach dem Kauf noch erreichbar bleibt, läuft die Kiste meistens rund. Ein guter Händler kriegt selbst größere Baustellen sauber geregelt – ein schlechter dagegen macht aus jedem Fitzelchen gleich ein Drama.

    Und wenn man sich hier die Umfrage und eure Antworten dazu anschaut, dann wird einem ja ganz anders. Die Fehlerquote bei jungen Wohnmobilen ist schon ’ne echte Hausnummer und das quer durch alle Marken. Da wundert einen wirklich nichts mehr. Umso wichtiger ist es, jemanden zu haben, der seinen Job ordentlich macht und nicht nur so tut, als würde er’s. Und vielleicht hilft diese Sammlung an Erfahrungen ja dem einen oder anderen Kaufinteressenten weiter. Danke an alle, die so offen berichtet haben.


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der hier im Forum sicher für einige Aha‑Momente sorgt. Laut einer aktuellen promobil‑Umfrage haben viele Besitzer von jungen Wohnmobilen schon im ersten Jahr Probleme und zwar deutlich mehr als noch vor ein paar Jahren .

    Kurz gesagt:

    Jung heißt leider nicht automatisch problemlos.

    Was die Umfrage zeigt:

    • 64 % der Befragten hatten im letzten Jahr irgendwelche Schwierigkeiten mit ihrem Womo.
      Die Zahlen steigen seit Jahren – also kein einmaliger Ausreißer .
    • Klar, solche freiwilligen Umfragen sind nie 100 % repräsentativ, aber wenn der Trend über mehrere Jahre nach oben geht, steckt da wohl mehr dahinter.

    Wo’s am häufigsten hakt:

    • Basisfahrzeug (Elektronik, Motor, Fahrwerk)
    • Bordelektrik
    • Wasseranlage
      Also genau die Dinge, die einem unterwegs so richtig die Laune verhageln können .

    Mein Eindruck:

    Viele denken ja: „Neu gekauft, also erstmal Ruhe.“

    Aber offenbar sind Kinderkrankheiten, Elektrik‑Zicken und Verarbeitungsmängel bei jungen Wohnmobilen inzwischen fast schon normal – unabhängig vom Hersteller.


    Zur Umfrage HIER


    Gruß Erich

    ist damit noch lange nicht mit neuen Limits zu rechnen.

    Hallo Stefan,

    danke dir für deine ausführliche Einordnung.

    Mir ging es in meinem Beitrag gar nicht darum, das Urteil selbst auszulegen, sondern darauf hinzuweisen, dass durch die Entscheidung das Thema wieder stärker in der Diskussion ist und dass verschiedene Verbände jetzt eben konkrete Vorschläge wie 120/80/30 ins Spiel bringen.

    Ob die Politik davon etwas aufgreift, steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Aber spannend ist es allemal, wie schnell das Thema nach dem Urteil wieder hochkocht.


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    das Tempolimit-Thema kommt gerade wieder richtig in Fahrt. Ein Gericht hat der Bundesregierung nämlich aufgegeben, beim Klimaschutz nachzulegen. Jetzt drängen mehrere Verbände auf Tempo 120 auf der Autobahn, 80 außerorts und 30 in der Stadt.

    Mehr Info HIER

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    Kroatien steht vor einer großen Veränderung im Straßenverkehr! Ab September 2026 wird das bisherige Mautsystem vollständig auf ein digitales Free-Flow-Verfahren umgestellt. Die bekannten Staus vor den Mautstationen, die viele Urlauber in der Hochsaison erlebt haben, sollen damit endgültig der Vergangenheit angehören. Künftig wird die Maut automatisch erhoben, ohne dass Fahrzeuge anhalten müssen. Technisch setzt Kroatien dabei auf eine Kombination aus automatischer Kennzeichenerkennung (ALPR) und speziellen Transpondern beziehungsweise Mautboxen, wie man sie bereits aus anderen europäischen Ländern kennt.

    Für Pkw und kleinere Wohnmobile bis 3,5 Tonnen besteht künftig die Wahl, das Kennzeichen online zu registrieren und die Abrechnung digital vornehmen zu lassen oder eine Mautbox zu nutzen, wie sie beispielsweise von verschiedenen Anbietern erhältlich ist. Für größere Reisemobile über 3,5 Tonnen wird die Nutzung einer solchen Mautbox verpflichtend, damit das System die richtige Fahrzeugkategorie – etwa Kategorie II oder III – korrekt zuordnen kann.

    Die Umstellung auf das Free-Flow-System macht den Einsatz einer multinationalen Mautbox besonders attraktiv. Wer ein Gerät nutzt, das auch in Ländern wie Italien oder Frankreich funktioniert, profitiert nicht nur von einer vereinfachten Abrechnung, sondern auch von mehr Komfort und teilweise sogar von Rabatten.


    Quelle: https://www.adac.de/reise-freizeit/maut-vignette/kroatien/

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    in Frankreich wurde in den vergangenen Monaten immer intensiver darüber diskutiert, die Umweltzonen sowie das gesamte Crit’Air‑Plakettensystem abzuschaffen.
    Einen passenden Artikel dazu findet ihr hier: https://www.promobil.de/touren…n/?utm_source=copilot.com

    Ende Januar gab es nun tatsächlich spürbare Bewegung. Die gemeinsame Kommission von Nationalversammlung und Senat hat dem Vorhaben zugestimmt und damit einen wichtigen Schritt in Richtung Abschaffung der Umweltzonen eingeleitet. Vollständig entschieden ist die Sache zwar noch nicht, denn die finalen Abstimmungen im Parlament stehen weiterhin aus, doch der politische Kurs ist nun klar erkennbar.

    Jetzt bleibt abzuwarten, ob das Parlament den letzten Schritt ebenfalls geht. Bis dahin fahren wir weiterhin mit Plakette und richten den Blick schon hoffnungsvoll auf eine mögliche Abschaffung.


    Gruß Erich

    Hallo allerseits,

    gute Nachrichten für Camper Wohnmobile bleiben von der neuen niederländischen Lkw‑Maut ausgenommen.

    Ab dem 1. Juli 2026 führt die Niederlande eine neue, kilometerabhängige Lkw‑Maut für schwere Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen ein. Viele Reisende mit größeren Wohnmobilen waren verunsichert doch nun steht fest:


    Wohnmobile sind ausdrücklich von der neuen Lkw‑Maut ausgenommen.


    Auch Wohnmobile über 3,5 Tonnen müssen keine Lkw‑Maut zahlen.

    Es ist keine Registrierung nötig und keine On‑Board‑Unit erforderlich.

    Die Systeme erkennen automatisch, ob es sich um ein Wohnmobil oder einen Lkw handelt.


    Lediglich auf der A24 (seit Dezember 2024) sowie künftig einer weiteren Mautstrecke bei Arnheim gilt eine separate Pkw‑Maut, die für alle Fahrzeuge fällig wird – unabhängig vom Gewicht.


    Den vollständigen Artikel findest du HIER

    Gruß Erich

    Hallo allerseits,
    auch wenn viele das Thema schon irgendwo aufgeschnappt haben, die aktuelle Umstellung betrifft Autofahrer und Wohnmobilfahrer gleichermaßen, deshalb hier eine kurze, kompakte Erinnerung.

    Der automatische Notruf eCall wird auf das neue NG eCall umgestellt, weil das alte System noch über 2G läuft. Dieses Netz wird ab 2028 schrittweise abgeschaltet. Fahrzeuge mit 2G‑Modul könnten dann Probleme bekommen, was auch beim TÜV relevant werden kann.

    NG eCall nutzt 4G/5G, ist schneller und wird ab 2026/2027 für neue Fahrzeuge verpflichtend.

    Wer den ganzen Bericht lesen möchte: HIER


    Gruß Erich

    Hallo Wolf,

    in Deutschland gibt es Eigentumsflaschen, die dem Käufer gehören.

    Beim Umfüllen in spanische Gasflaschen sieht das System jedoch anders aus: In Spanien arbeiten die Anbieter (Repsol, Cepsa usw.) ausschließlich mit Leih- bzw. Vertragssystemen. Die Flaschen bleiben immer im Besitz des Versorgers; man erhält lediglich ein Nutzungsrecht. Deshalb kann man spanische Flaschen nicht legal kaufen oder besitzen, sondern nur innerhalb dieses Systems tauschen oder zurückgeben.

    Unverändert gilt:

    Das Umfüllen von Gasflaschen ist in Deutschland generell verboten, unabhängig davon, ob es sich um eine Leih- oder Eigentumsflasche handelt. Die entsprechenden Regelwerke hatte ich ja bereits genannt und genau das geht auch aus deinem verlinkten Dokument hervor.

    Gruß Erich

    Ich wollte nur die o.g. Regelungen, die Erich rausgesucht hatte, etwas geraderücken

    Hallo Marcus,
    nach meinem Verständnis handelt es sich bei diesen Gasflaschen um ein klassisches Miet‑ bzw. Pfandsystem. Das bedeutet, die Flasche bleibt immer im Eigentum des Gasversorgers, der Nutzer erhält lediglich ein Nutzungsrecht und kann die Flasche im Tauschsystem zurückgeben.

    Damit ist ein eigenständiges Umfüllen nicht nur sicherheitstechnisch tabu, sondern auch rechtlich heikel. Man würde dabei eine fremde Sache verändern, was im Rahmen eines solchen Systems schlicht nicht vorgesehen ist.

    Kurz gesagt: Eigentümer bleibt der Versorger, und das Befüllen darf ausschließlich in dessen zugelassenen Anlagen erfolgen. Ein eigenes Befüllen ist daher für mein dafürhalten nicht erlaubt.

    Gruß Erich

    wo steht es denn das bitte PRIVATPERSONEN diese Sache nicht ausführen dürfen? Quelle?

    Hallo Wolf,

    das Verbot ergibt sich daraus, dass das Befüllen von Druckgasbehältern ausschließlich befähigten Personen in zugelassenen Anlagen erlaubt ist.Privatpersonen erfüllen diese Voraussetzungen nicht.

    Privatpersonen dürfen Gasflaschen nicht umfüllen, weil das Umfüllen rechtlich als „Befüllen eines Druckgasbehälters“ gilt.Und dieses Befüllen ist in Deutschland und Spanien ausschließlich befähigten Personen in zugelassenen Füllanlagen erlaubt.

    Quellen dazu:

    Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)


    § 14 BetrSichV – Prüfungen und Befüllung von Druckbehältern

    Druckbehälter dürfen nur von befähigten Personen und in dafür vorgesehenen Einrichtungen befüllt werden.


    TRF / TRBS – Konkretisierung der BetrSichV


    TRF 2021, Abschnitt „Befüllen von Flüssiggasflaschen“


    Gefahrgutrecht (ADR / GGVSEB)


    ADR 1.2.1 / GGVSEB


    Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)

    ProdSG § 3, § 6


    Quellen für Spanien:


    UNE 60670‑6 (Spanische Norm für Gasinstallationen)


    Viele Dinge funktionieren technisch, sind aber trotzdem verboten.


    Gasflaschen haben Sicherheitsventile, das heißt aber nicht, dass das Befüllen legal ist.


    Adapter sind frei verkäuflich , das heißt aber nicht, dass ihr Einsatz legal ist.


    Gängige Praxis“ ist kein Rechtsstatus. ;)


    Gruß Erich