Hallo Peter OB,
das Offenstehen der Klappen praktizierten wir grundsätzlich. nach jeder Fahrt nachdem wir erstmalig Feuchtigkeit im vorderen Bereich des Wohnmobils festgestellt haben.
Wurde mit den getroffenen Gegenmaßnahmen, wie untenstehend beschrieben, überflüssig.
Ob Feuchtigkeit vorhanden ist lässt sich an dem eingeklebten Schaumstoff in den Einlässen der Sicherheitsgurte feststellen.
Wirkt wie ein Schwamm, hält die Feuchtigkeit und stoppt je nach Menge das Kondenswasser.
Die Sonnenkraft reicht in der Regel auch aus um das Kondenswasser, unbemerkt und ohne Schaden, zu verdunsten.
Bei dem großen Wasserschaden (Ursache Positionsleuchte) konnte man erkennen das Kondenswasser sich im Frontbereich ansammelte (Art Wassertasche) und je nach Seitenlage des Wohnmobils rechts oder links ablief.
Beim waagrechten Stand des Wohnmobils trocknete das Kondenswasser unbemerkt (Normalität) ab.
Entdeckt habe ich diese Zusammenhänge als ich nach der Suche nach einem Kabel-Verlegungsweg für die Solaranlage war.
Zu den Rückwänden
Rechts und links sind die Rückwände halbseitig zur Karosserie (werksseitig) offen; im Frontbereich der Dachschräge angepasst und ein Stückweise nach unten (Senkrecht) abgewinkelt.
Durch Ausschäumen der werksseitigen vorhandenen Hohlräume im Bereiche der Isolierung hinter den Rückwänden und volles Schließen der Rückwände haben wir keine Feuchtigkeit mehr in den Sicherheitsgurt Einlässen feststellen können.
Darum habe ich mich gegen den Einbau von Möbellüftungsgitter entschieden.
Ob diese Gegebenheiten auf dein VAN zutreffen kann ich nicht beurteilen.
Gruß Erich