Kühlschrank geht nicht auf Gas

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Feiertag?
  • Der Kühlschrank funktioniert auf 12V und 220V, aber nicht mit Gas.


    Beim Umschalten auf Gas hört man im WoMo in regelmässigen Abständen mehrere Klicks hintereinander als ob er versucht zu zünden. Wenn man aussen das untere Lüftungsgitter entfernt ist der Gasbrenner unten rechts. Der Gasbrenner hat einen Deckel den man entfernen kann. Wenn der Deckel entfernt ist sieht man aussen keinen Zündfunken und man hört auch keinen Überschlag. 12V am Gasventil am Brenner liegen an


    Das WoMo ist erst 2 Monate alt. Der Kühlschrank hat schon auf Gas funktioniert.


    Die Gasflasche war leer und es kann sein dass der Kühlschrank mehrere Stunden versucht hat zu zünden.


    Ich habe die Gasflasche mit einer vollen ersetzt. Der Brenner in der Küche zündet, also Gas ist vorhanden. Das Gasventil für den Kühlschrank ist in der offen Stellung.


    Die Zündleitung habe ich vorsichtig mit einer Zahnbürste gereinigt, bringt aber nichts.


    Es ist ein Hobby Ontour C 680 mit Dometic RML-10 Kühlschrank.


    Dazu ein paar Fragen

    Sieht man die Zündfunken bei Tageslicht?

    Sollte man einen Zündfunken aussen hören?

    Da man das Klicken nur innen hört könnte es ein Überschlag an einer falschen Stelle sein oder die Klicks werden für innen nur als Ton erzeugt.

    Weiss jemand wie die Klicks, die man innen hört, erzeugt werden?

    Spricht was dagegen den Brenner zum Testen mit einem Feuerzeug zu zünden?

    Was könnte ich noch prüfen?


    Normalerweise würde ich das WoMo beim Händler zur Garantiereparatur auf den Hof stellen. Wir sind aber gerade in den Urlaub gefahren und den Kühlschrank mit Gas zu kühlen wäre gut.


    Peter

  • Spricht was dagegen den Brenner zum Testen mit einem Feuerzeug zu zünden?

    Hallo Peter,
    zum Testen kannst du einen Zündstab nehmen. Damit siehst du sofort, ob Gas am Brenner ankommt, ohne mit einer offenen Flamme (Feuerzeug) direkt am Gerät zu arbeiten.

    Zündet er damit sauber, liegt es nicht an der Gasversorgung, sondern an der eingebauten Zündung.
    Zündet er auch damit nicht, kommt kein Gas am Brenner an – dann wäre die Gaszufuhr der nächste Ansatzpunkt.

    Gruß Erich

  • An Alle,

    also wenn ich in der letzten Zeit lese, wieviele Leute Probleme mit Gas haben und dann Selbstversuche unternehmen, schaudert es mich!!!!

    Den einzigen Ratschlag, den ich akzeptiere ist, einen Fachmann bzw autorisierte Person um Hilfe zu bitten!

    Alle anderen Tips finde ich hochriskant !!! Bei Gas hört für mich die Freundschaft auf!

    Gruß Lars

    Ich hab Spass und Freude :P !!

  • Hallo Peter, wenn du weißt was du tust bin ich vollkommen bei Erich , erst mal klären ob das Problem bei der Zündung oder der Gasversorgung liegt .

    Mein Kühlschrank hatte auch das Problem das er mit Gas nicht mehr funktionierte, es war bei uns die Düse die leider vollkommen verrostet war , der Rost hat den Gasaustritt blockiert - es half nur eine neue Düse . Dies ist übrigens ein bekanntes Standardproblem , nach dem Tausch der Düse schön die Leitung mit Lecksuchspray kontrollieren :)

    @ Lars, ich verstehe deinen Standpunkt und der ist auch für dich absolut ok !! , aber es gibt halt auch viele die wissen was sie tun und da du dich ja nicht auskennst müssen das die Menschen selber beurteilen.

  • @Erich & Joachim,

    Ich bin einen Schritt weiter, es kommt kein Gas. Mit einem Stabfeuerzeug lässt sich der Brenner nicht anzünden.

    Es ist entweder das Gasventil oder die Düse.

    Ich werde mal die Düse rausschrauben und schauen ob sie durchgängig ist und ob Gas kommt wenn die Düse heraussen ist.


    @Lars,

    ich bin noch bei der Fehleranalyse und habe noch nichts repariert. Wenn ich weiss was das Problem ist muss ich entscheiden ob ich es selber reparieren kann oder in die Werkstatt muss.


    Peter

  • saratoga,

    es geht nicht darum ob ich mich auskenne mit dem Thema ( als jahrelanger Instandhaltungsmechaniker) kann ich schon beurteilen, was geht oder nicht!

    Es gibt für solche Fälle Fachkräfte und auch Bestimmungen. Klar, wir sind alle Fachkräfte, aber von machen Dingen sollte man die Finger lassen!

    Gruß Lars

    Ich hab Spass und Freude :P !!

  • Hallo Lars,

    danke für deinen Hinweis.

    Nur zur Klarstellung:

    Der von mir beschriebene Schritt ist eine reine Diagnose und greift nicht in die Gasanlage ein. Es wird lediglich geprüft, ob Gas am Brenner ankommt – mehr nicht.

    Die von dir angesprochenen Bestimmungen gelten erst, wenn man tatsächlich in die Anlage eingreift, z. B. Düse ausbauen, Leitungen lösen oder Ventile öffnen. Das gehört selbstverständlich in die Hände eines Fachbetriebs.

    Mir ging es nur darum, Peter eine erste Orientierung zu geben, damit er einschätzen kann, wo das Problem liegen könnte.

    Gruß Erich

  • Hallo Erich,

    gegen Diagnosen habe ich absolut nichts einzuwenden, wenn es dabei bleibt.

    Dann sollte es aber dabei bleiben, um den Leuten vom Fach die Fehlersuche einzugrenzen.

    Gruß Lars :)

    Ich hab Spass und Freude :P !!

  • ok, dann sage ich es so : meine Tipps und Hinweise sind nur für Menschen die eine G-607 Qualifikation haben - wenn man die nicht hat sollte man es rein aus versicherungstechnischen Gründen unterlassen.

    Ein Verbot existiert nicht , aber eine Versicherung würde , wenn sie es denn nachweisen kann, ihre Leistung versagen.

  • Hallo zusammen,

    ich verstehe das Problem zwar, aber nicht die Lösungsvorschläge.

    Peter schreibt, das WoMo sei 2 Monate alt. Da gibt es doch ausschließlich den Weg zu Händler. Der muss in der Gewährleistungszeit Mängel beseitigen. Wenn jemand anderes als der Händler die Reparatur versucht, verliert der Eigentümer die Gewährleistung, zumindest für den Bereich des fehlerbehafteten Teils.

    Also ab zum Händler und wenn der nicht will oder kann, ab zum Anwalt.

    Viele Grüße

    Stefan

    Hobby on Tour Edition v65GQ mit 140 PS, Modell 2021, 2 x 100W Solar, 120 AH Lifepo

  • Hallo Stefan,

    du schaust da halt aus der juristischen Ecke drauf. Ich dagegen eher technisch. Für mich war das nur eine kleine Zustandsprüfung, kein Eingriff in die Gasanlage.

    Sowas ändert ja nichts am Gerät und haut weder Garantie noch Gewährleistung kaputt.

    Reparieren soll natürlich trotzdem der Händler – da sind wir uns einig.

    Gruß, Erich

  • ... es geht nicht darum ob ich mich auskenne mit dem Thema ( als jahrelanger Instandhaltungsmechaniker) kann ich schon beurteilen, was geht oder nicht!

    Es gibt für solche Fälle Fachkräfte und auch Bestimmungen. Klar, wir sind alle Fachkräfte, aber von machen Dingen sollte man die Finger lassen!...

    Hallo Lars, hallo Erich,

    Hmm, komische Stimmung hier...


    Die Diskussion hier im Beitrag irritiert mich doch etwas. Bisher bin ich davon ausgegangen, dass dieses Forum auch für den Austausch von "Fachwissen" KnowHow, Praxiserfahrungen und Lösungswegen gedacht ist (gerade wenn es um technische Problemen an den Womos geht). Der Forengründer Hartmut hat dies damals zum Start des Forums mit dem Zweck "gegenseitig Rat geben und helfen" beschrieben.

    Ich habe ja selber auch bei etlichen technischen Herausforderungen von dem Schwarmwissen hier im Forum profitiert, Daher war es für mich auch immer selbstverständlich, etwas zurückzugeben und meine Erkenntnissen zu teilen, (wenn die Expertise sattelfest und belastbar ist) und anderen Forenmitgliedern hilfreich zur Seite zu stehen.


    Ich hatte nicht den Eindruck, dass hier im Hobby-Wohnmobilforum in letzter Zeit besonders viele Probleme mit "Gas" diskutiert wurden. Nun entnehme ich den Beiträgen von Lars und Erich, dass nach deren Meinung Arbeiten an den Geräten mit Gas, wozu auch ein Absorberkühlschrank gehört, so sensibel sind, dass diese ausschließlich in einem Fachbetrieb ordnungsgemäß durchzuführen sind, Ist das erforderliche Fachwissen tatsächlich und ausschließlich dann verfügbar, wenn sich eine Werkstatt Fachbetrieb nennt und ein ensprechender Befähigungsnachweis der reparienden Person vorliegt? Ohne wenn und aber - und so absolut?


    Als konkretes Beispiel:
    Mit meinem Absorber-Kühlschrank hatte ich im Gasbetrieb am Anfang des Jahres Probleme. Das Problem wurde in diesem Beitrag diskutiert. Meinen Lösungsweg habe ich dort dokumentiert und so beschrieben, wie es für mich nachvollziehbar war.

    @Lars:

    Von Deiner fachlichen Perpektive als langjähriger Instandhaltungsmonteur, schau doch bitte mal über die Anleitung in dem o.g. Beitrag und gibt mir mal eine Rückmeldung, ob da fachlich etwas falsch beschrieben ist oder vom Schwierigkeitsgrad zu einfach dargestellt wurde? Oder ob eine Fachkraft die beschriebenen Arbeiten in einer anderen Art und Weise durchführen würde? Mit dieser Anleitung und Dokumentation haben zwei weitere Forenmitglieder Ihren baugleichen Kühlschrank mit gleichem Fehlerbild selber reparieren können. Alles läuft. Diese zwei Forenmitglieder haben dadurch einiges an Zeit und Geld gespart und mussten nicht auf Reparaturterrmine durch Fachwerkstätten warten. Oder einen neuen Kühlschrank kaufen, etc.


    Mit meinem Womo und dem reparierten Kühlschrank bin ich einen Monat später zur Gasprüfung G-607 und habe anstandslos eine Prüfplakette bekommen. Alles ordnungsgemäß und ohne Beanstandungen. Der Prüfer war sehr zufrieden mit dem Zustand an der Kühlschrankrückwand. Das der Brenner niegel-nagel-neu war und es eine neu eingebaute Einheit war, ist natürlich sofort aufgefallen.

    Dass Reinigen des Brenners, wo gegebenfalls die Düse ausgebaut werden muss ist nun wirklich keine Raketenwissenschaft. Das haben Generationen von Reisemobilbesitzern als regelmäßigen Handgriff selber durchführen können. Viel komplizierter ist der Austausch des Brenners bei dem Dometic-Kühlschrank auch nicht. Aber zur Absicherung gegen Regressforderungen bei stümperhaften Reparaturversuche könnte ich vor sämtliche Dokumentationen von mir immer einen erweiterten Disclaimer vorneweg anfügen:

    "Achtung! Alle Arbeiten, die in dieser Dokumentation beschrieben sind, sind ausschließlich durchführbar von ausgebildeten Reisemobil- und Caravantechnikern mit IHK-Prüfzeugnis (Prüfergebisse mit Mindest-Punktzahl von 92% in Theorie und auch in Praxis) in Verbindung mit einem Meisterbrief und der goldenen Ehrennadel der Innung in Annerkennung für besonders langjährige Betriebszugehörigkeit und handwerkliche Arbeit auf höchsten Qualitätniveau und mit ganz viel Erfahrung. Denn nur diesen Personen ist vorbehalten, eine Bedienungs-, Montage- oder Reparaturanleitung so zu lesen, zu verstehen und technisch ordnungsgemäß umzusetzen und nur diese können das erforderliche Werkzeug entsprechend einsetzen. Für gewöhnliche Wohnmobil-Eigner ist diese Dokumentation viel zu kompliziert und nur zu Unterhaltungszwecken oder als Diskussionsgrundlage bei der Ansprache des Reisemobil- und Caravantechniker gedacht, nicht aber als Anleitung für selbst durchzuführende Reparaturen. Im Übrigen ist diese Dokumentation nur als Füllmaterial für ungenutzten Platz im Hobby-Wohnmobilforum zu verstehen."


    (/kann Spuren von Sarkasmus enthalten )


    Wenn alle Arbeiten an 12V, 230V und Gas nur durch Fachbetriebe durchgeführt werden sollen, dann kann man hier vermutlich die Hälfte der Forenbeiträge in den Giftschrank umziehen lassen. Die ganzen Beiträge mit Umbau auf LiFePO4s, Ladebooster, Kleben von Solarmodulen auf 's Dach, etc. - alles zu gefährlich und nur für die Fachbetriebe.

    Zu meinen Erfahrungen mit meinem Hobby-Fachbetrieb und den dortigen Fachleuten:
    Der Werkstattleiter hatte einen Meisterbrief in Stahlbau (irgendwie nicht so super-relevant für Reisemobil- und Caravantechnik); alle Monteure nur Hilfskräfte mit Learning-by-Doing-Erfahrung oder Autodidakten oder anders Begabte). Das ist dann der Fachbetrieb, der meinen Ladebooster nicht richtig einbauen konnte. Erst mit Unterstützung und KnowHow aus diesem Forum konnte ich denen dann ein Verdrahtungsschema vorgeben - seitdem habe ich keine Probleme mehr.

    Ob ein Projekt am Womo ordnungsgemäß durchgeführt werden kann, liegt in der Kompetenz des Durchführenden. Der Fach- oder Meisterbrief garantiert dies auch nicht. Wenn Du es kannst, dann kannst Du es. wenn nicht, dann nicht. Wer realistisch auf sein handwerkliches Geschick und technisches Verständnis blickt und das passende Werkzeug zur Verfügung hat, der sollte schon für sich eigenverantwortlich entscheiden, was es selber erledigen kann oder wo Arbeiten die eigene Kompenz übersteigen, und woanders besser aufgehoben sind,

    Freundliche Grüße aus dem Bergischen Land


    Marcus


    Hobby Optima Ontour Edition V65GE 2020 Citroen Jumper 140 PS; 2x150Ah Supervolt-LiFePO4 ; Büttner-Batteriecomputer m. 200A-Shunt; Büttner-50A-Ladebooster; Büttner-1500W-Wechselrichter; 2x125 Wp-Solar & MMPT; DuoControl CS; Dometic CAM200 NAV; 8"-ZLF Goldschmitt HA; ZENEC Z-E3766

    Einmal editiert, zuletzt von mnagel () aus folgendem Grund: Rechtschreibung korrigiert

  • Hallo Markus,

    dein Beitrag liest sich schon so, als würdest du Lars und mir ein bisschen ans Bein pinkeln. Nicht böse gemeint, aber der Ton kommt halt so rüber, gerade wenn du schreibst, du seist irritiert und stellst in Frage, ob Fachbetriebe überhaupt mehr Kompetenz haben als irgendwer mit Werkzeugkoffer.

    Lass mich deshalb kurz erklären, worum es mir eigentlich geht und warum das nichts mit „Kompetenz absprechen“ zu tun hat, sondern schlicht mit den Regeln, die im Caravan‑Gasbereich gelten.


    1.) Flaschentausch‑Regel:

    Als Nutzer darf ich nur die leere Flasche gegen eine volle tauschen und den Druckminderer per Hand am Linksgewinde anschrauben. Punkt. Alles, was darüber hinausgeht – z. B. den Gasschlauch von einer festen Rohrleitung lösen – gilt rechtlich schon als Eingriff in die Gasanlage. Und so ein Eingriff braucht eine Fachabnahme, sonst ist die Betriebserlaubnis futsch.


    2.) 30‑mbar‑Caravan‑Regel:

    In Wohnmobilen müssen alle Bauteile, Leitungen, Regler, Düsen und Geräte für 30 mbar zugelassen sein. Sobald man an Düsen, Leitungen oder Ventilen schraubt, ist man automatisch im Bereich der fachbetriebspflichtigen Arbeiten. Da geht’s nicht um Können, sondern um Zulassung, Haftung und Sicherheit.


    3.) 10‑Jahres‑Ablaufregel: Bestimmte Bauteile wie Hochdruckschläuche, Druckminderer oder Crash‑Sensor‑Regler müssen nach zehn Jahren raus – egal wie gut sie aussehen. Das ist Teil der G‑607‑Sicherheitsvorgaben.


    Deshalb hat das nichts mit „sensibel sein“ zu tun, wie du es formulierst, sondern damit, dass wir regel‑ und gesetzeskonform handeln und das auch klar so benennen. Diagnose – klar, das darf jeder. Aber sobald man eine Schraube löst, eine Düse rausdreht oder ein Ventil öffnet, ist das eben kein „bisschen Basteln“ mehr, sondern ein regelrelevanter Eingriff.

    Ich finde es super, wenn Leute ihr Wissen teilen – das mache ich ja selbst. Aber wir müssen sauber trennen zwischen Fehleranalyse und Eingriff in die Gasanlage. Und genau da lagen wir in der Diskussion auseinander.


    In einem anderen Thread hast du meine Aussagen zu den geltenden Regeln nicht „geraderückt“, sondern eher auseinandergezogen und mit KI‑Texten aufgeblasen, die am Ende gar nicht mehr zum Thema passten. Wenn man mich schon kritisiert, dann bitte wenigstens auf Basis dessen, was ich wirklich geschrieben habe und nicht auf Grundlage von KI‑Interpretationen, die sich selbst widersprechen.

    Man sollte schon wissen das eine KI keinen Zugriff auf urheberrechtlich geschützte Originaldokumente, und viele technische Regelwerke sind nur über spezialisierte oder kostenpflichtige Quellen verfügbar. KI‑Antworten beruhen daher zwangsläufig auf frei zugänglichen Sekundärinformationen. In komplexen Themenfeldern führt das schnell zu fachlichen Fehlern und falschen Schlussfolgerungen.Wer KI‑Ergebnisse weitergibt, sollte sich bewusst sein, dass sie einer eigenen Prüfung bedürfen.

    Gruß Erich

  • Moin Leude, mal einen unmaßgeblichen Kommentar von mir……….Ball flach halten!!!

    Wenn du hier ein Problem oder eine Frage zu einer bestimmten Thematik schilderst, bekommst du immer, immer Antworten von verschiedener Aussage, jeder geht anderes an die Fragestellung heran und so auch die Gestaltung der Antwort.

    Ich für meinen Teil, filtere mir immer das heraus, was für mich relevant oder interessant ist, und in für mich in die falsche Richtung gehende Kommentare…….ja nee iss klaa….sind für mich eben nicht relevant und wenn ich mich daran echauffiere, na dann ist es einfach „vertane Zeit“. Und bitte, das schließt natürlich eine auf Augenhöhe und höfliche Diskussion nicht aus und…..nicht so empfindlich sein, das ist es wirklich nicht wert, wie gesagt, Ball immer schön flach halten, passt ja auch jetzt irgendwie zur WM.

    In dem Sinne eine fröhliche und entspannte

    Sommerzeit, es grüßt aus dem Sauerland Erich😎🫎🌲

  • Hallo zusammen,


    ich bin einer von den beiden genannten (#13) dem Marcus mit Austausch des Brenner‘s helfen konnte.


    Bin Mega zufrieden mit dem Ergebnis!!!


    Als ich vergangenes Jahr meine GoK Safe Sense selber getauscht habe, bin ich anschließend zur Gas Prüfung gefahren obwohl ich noch 1,5 Jahre Zeit gehabt hätte.


    Der Dekra TÜV Prüfer (selber Camper) hat etwas gelächelt als ich den Umbau abnehmen lassen wollte. Er meinte mehr als die Dichtheit an der einen Verschraubung würde er auch nicht durchführen.


    Mir war aber schon wichtig, das die neue Anlage im Prüfbuch eingetragen wurde.


    Dann habe ich um eine komplette Dichtigkeitsprüfung gebeten, damit ich wieder 2 Jahre Ruhe habe.


    Hat er dann ja auch gemacht mit der Aussage…wenn man(n) zuviel Geld hat🫣😂


    Grüße

    Marcel

    Hobby Optima Ontour Edition V 65 GE, 140 PS, EZ: Juni 2020, 150 AH Supervolt Lithium, 1485 W LiFePO4 tragbarer Stromspeicher 1500 Watt Sinus AC Ausgang, 120 Watt Faltbares Solarpanel+Victron Laderegler 75/15 und 2x115 Watt Black Line Schindel Solarpanel+Victron 75/15 Laderegler, Supervolt 30 A Ladebooster, Victron Smartshunt, SOG 2 Bodenvariante

  • Um die Diskussion technisch abzuschliessen hier noch meine letzten Aktionen.


    Das Gasventil hat keine Spannung wenn der Kühlschrank auf Landstrom läuft. Sobald man auf Gas umschaltet liegt ca. 12V am Gasventil an und man hört einen Klick.


    Ich habe versucht die Düse mit einem feinen Draht 0,6mm zu reinigen. Passt aber nicht rein wird zu dick sein. Eine feine Litzenader ist zu instabil.

    Die Reinigung der Düse ist im Kühlschrank Handbuch beschrieben, aber es liegtleider kein Reinigungskit bei.


    Ausbauen möchte ich die Düse nicht, Sie ist mit rotem Lack gesichert den ich natürlich nicht dabei habe. Ich nehme an dass der Lack die Düse halten soll und das Gewinde gasdicht machen soll.


    Der Kühlschrank hat zum Schluss aufgehört innen das Zündgeräusch zu erzeugen. Ein Reset (Landstrom weg und Nato Knochen aus) hat geholfen.

    Die Klicks sind wieder da.


    Also werden wir den Urlaub ohne Gas gekühlten Kühlschrank weitermachen und das WoMo nach dem Urlaub zum Händler bringen.


    Ich verstehe dass man bei Gas, 220V und anderen sicherheitsrelevanten Themen (z.B. Bremsen) vorsichtig sein muss, aber am Ende des Tages muss jeder entscheiden was er sich zutraut und wie weit er gehen möchte.


    Nochmals vielen Dank für die Hilfen


    Peter

  • Vermutlich ist der rote Lack so eine Art Siegel/ Plombe, damit erkannt wird, ob jemand die Verschraubung gelöst hat.


    Grüße

    Marcel

    Hobby Optima Ontour Edition V 65 GE, 140 PS, EZ: Juni 2020, 150 AH Supervolt Lithium, 1485 W LiFePO4 tragbarer Stromspeicher 1500 Watt Sinus AC Ausgang, 120 Watt Faltbares Solarpanel+Victron Laderegler 75/15 und 2x115 Watt Black Line Schindel Solarpanel+Victron 75/15 Laderegler, Supervolt 30 A Ladebooster, Victron Smartshunt, SOG 2 Bodenvariante

  • Hallo allerseits,

    die Gasdüse eines Absorberkühlschranks dichtet nicht über das Gewinde ab, sondern über einen präzise gefertigten konischen Metall‑auf‑Metall‑Sitz. Das Gewinde dient lediglich dazu, die Düse in diesen Sitz zu ziehen, damit die Dichtflächen sauber aneinanderliegen und der Gasdurchfluss exakt definiert bleibt. Weil dieser Dichtsitz nur zuverlässig funktioniert, wenn die Düse sich nicht verdreht oder lockert, wird sie zusätzlich mit rotem Sicherungslack fixiert. Dieser Lack hat keinerlei abdichtende Funktion, sondern wirkt wie eine niedrigfeste Schraubensicherung, die verhindert, dass sich die Düse durch die Vibrationen während der Fahrt löst.

    Im Wohnmobil ist diese Sicherung besonders wichtig, weil der Kühlschrank dort unter deutlich ungünstigeren Bedingungen arbeitet als ein stationäres Gasgerät. Die Kombination aus ständigen Erschütterungen, engen Brennkammern, kleinen Düsenbohrungen und einer offenen Flamme macht die Position der Düse sicherheitsrelevant. Schon minimale Veränderungen können das Flammenbild, die Verbrennung und die Abgasqualität beeinflussen. Der rote Lack sorgt deshalb nicht nur für Vibrationssicherheit, sondern dient gleichzeitig als Plombe. Wird die Düse gelöst, reißt der Lack, und ein Prüfer erkennt sofort, dass ein Eingriff stattgefunden hat – was für Garantie, Gasprüfung und Haftung entscheidend ist.

    Gruß Erich

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