Hallo Zusammen,
also , es ist wie immer alles nicht ganz so einfach wie man es sich so denkt.
Ich hatte am Jahresanfang , vor unserer Spanientour das AGR gewechselt , weil ich das Alte reinigen wollte und eine Redundanz für ein gute Idee hielt, dabei bekam ich ein defektes Neuteil geliefert , was aber erst in Spanien auffiel ( der Wagen ruckte mächtig )
Da ich das alte ( funktionstüchtige!) AGR mit hatte , habe ich es kurzerhand wieder eingebaut und es lief wieder alles ohne Probleme.
Das defekte Teil habe ich reklamiert und sofort ein neues AGR erhalten , wieder daheim habe ich das Neue eingebaut und bin damit rumgefahren - bis zum TÜV Termin, da fiel dann auf das die Trübungswerte gerade noch verträglich waren (manchmal sogar deutlich drüber !) je nach dem wie der Motor gerade drauf war. Der Prüfer hat es aber dann hinbekommen das der Test bestanden wurde.
Jetzt habe ich viel über AGR Ventile recherchiert und herausgefunden das man die AGR Ventile an der ECU anlernen muss und genau da lag das Problem - ich habe jetzt in der Zwischenzeit das Alte original Ford Ventil gereinigt und wieder eingebaut - die Trübung ist wieder voll in der Norm , denn die ECU kannte das Ventil ja noch , weil die Werte nie überschrieben wurden .
Laut Schwarmwissen im Netz ist es wohl so das wenn man originale Ford AGR Ventile verwendet die Werte passen ,weil Ford diese als Vorgaben dem Hersteller mitgibt, aber wenn man Nachbauteile verwendet muss man selber fürs anlernen sorgen - sonst wird das nichts mit der Abgasuntersuchung .... allerdings der Preis bei Ford ist ab 300 aufwärts , der für Nachbau liegt bei 80 € ..... ich lasse das Originale (gereinigte!) jetzt drin und nehme das andere als Reserve mit.