Beiträge von saratoga

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Feiertag?

    Hallo Anke und Rainer,


    ich hätte da auch ein ganz schlechtes Bauchgefühl !


    zu deinen aufgezählten 3 Punkten ( Equipment etc.) - da habe ich schon deutlich anderes erleben dürfen .


    Wenn die Regeneration abgebrochen wurde gibt es einen Grund dafür - das Diagnosesystem meldet diesen ! Z.B. irgendwelche Parameter wie Temperatur etc sind nicht erreicht...


    Wenn euer System anzeigt das es ein Problem mit der AddBlue Versorgung hat muss dies erst geklärt werden - dies kann durchaus der Grund dafür sein das die Regeneration nicht läuft .


    Wichtig sind erst mal die Fehlercodes die euer System meldet - diese weisen nicht immer direkt auf die Ursache hin , aber geben einen ersten Ansatz zur Suche .


    Ich habe mal recherchiert (das genaue Modell kenne ich ja nicht ) , dies sind für euch übliche Mengen im DPF:

    • Schwelle für Regeneration: ~18–22 g
    • Schwelle für Notlauf: ~28–32 g
    • Aschemasse: 40–60 g (nicht regenerierbar)
    • Der Ducato/Boxer/Jumper/Master (Stellantis) startet eine aktive Regeneration typischerweise bei:
      • ~70 % Rußbeladung (normal)
      • ~80 %, wenn vorherige Regeneration abgebrochen wurde
      • ~90 %, wenn mehrere Regenerationen abgebrochen wurden


    • Was bedeutet „voll“?
      Die Stellantis‑Motorsteuergeräte (EDC17/MD1) arbeiten mit einem berechneten Rußwert in Prozent.
      • 0–30 % → Filter praktisch frei
      • 30–60 % → normaler Bereich
      • 65–70 %Anzeige „voll“ (DPF‑Symbol erscheint)
      • 70–80 % → Steuergerät fordert aktive Regeneration an
      • 80–90 % → aktive Regeneration läuft oder wird erzwungen
      • >95 %kritisch, Notlauf droht, Regeneration oft nicht mehr möglich
      • 100–120 % → „Asche voll“ / Werkstattmeldung / DPF‑Tausch
      Die Anzeige „voll“ bedeutet NICHT, dass der Filter physisch voll ist, sondern dass der berechnete Rußwert den Schwellenwert für eine notwendige Regeneration erreicht hat.


    Das passt nicht mit den genannten 4 Gramm zusammen - eigentlich ist der DPF leer.

    Hallo Zusammen,


    es ist ein komplexes Thema, viele Werkstätten sind damit massiv überfordert.


    Ein DPF muss nicht pauschal getauscht werden nur weil er voll ist , da gibt es sehr viele unterschiedliche Situationen zu beachten.


    Hat die Werkstatt überhaupt die richtige Software um den DPF direkt angesteuert freizubrennen ? Oft haben freie Werkstätten nur allgemeine Diagnosesysteme die diese Funktionen nicht bereitstellen - dann wird getauscht in der Hoffnung gut Geld zu Verdienen und der Kunde hat dann eine gewisse Zeit Ruhe , aber das Problem kommt zurück und dann wird wieder vermutet und gebastel... habe ich schon x.mal erleben dürfen.... traurig aber wahr.


    Handelt es sich bei dem Russ um eine Folgeerscheinung weil z.B. das AGR nicht richtig arbeitet, ein Sensor spinnt, eine Einspritzdüse defekt ist etc etc , also da muss man sehr sehr sehr genau hinschauen .

    Es gibt auch die Möglichkeit einen DPF auszubauen und durch eine Fachfirma reinigen zu lassen der komplette Austausch sollte die letzte Möglichkeit sein.


    ABER !!!! es muss immer herausgefunden werden warum der Filter voll wurde ohne das er die Freibrennung automatisch startete - sonst ist jeder weitere Versuch nur pures Geld verbrennen.


    Welche Fehlermeldungen hat das Fahrzeug denn im Speicher ?

    Hallo Dirk,

    ich bin da absolut deiner Meinung - ich finde eine Warnung /Hinweis ist immer gut , aber es darf nicht darin enden das wir uns keine Hinweise/Tipps mehr geben sollen - wofür denn dann noch technische Foren ??

    Ein Beispiel: Die Bremsen bei meinen Fahrzeugen mache ich alle selber und verantworte das Ganze genau so wie alles andere im Leben - es gibt keinen der für mich die Kartoffeln aus dem Feuer holt wenn ich Mist gebaut habe, das nennt man persönliche Verantwortung.

    ich fühle mich dabei deutlich besser als wenn ein angelernter, unmotivierter Schrauber bei einer Billigwerkstatt an meinen Bremsen (oder anderen sicherheitsrelevanten Systemen) arbeitet , aber das darf ja jeder für sich entscheiden und das ist auch gut so - ich kenne meine Grenzen und weiß ab wann ich mir Hilfe hole, denn auch das passiert oft genug .

    ok, dann sage ich es so : meine Tipps und Hinweise sind nur für Menschen die eine G-607 Qualifikation haben - wenn man die nicht hat sollte man es rein aus versicherungstechnischen Gründen unterlassen.

    Ein Verbot existiert nicht , aber eine Versicherung würde , wenn sie es denn nachweisen kann, ihre Leistung versagen.

    Hallo Peter, wenn du weißt was du tust bin ich vollkommen bei Erich , erst mal klären ob das Problem bei der Zündung oder der Gasversorgung liegt .

    Mein Kühlschrank hatte auch das Problem das er mit Gas nicht mehr funktionierte, es war bei uns die Düse die leider vollkommen verrostet war , der Rost hat den Gasaustritt blockiert - es half nur eine neue Düse . Dies ist übrigens ein bekanntes Standardproblem , nach dem Tausch der Düse schön die Leitung mit Lecksuchspray kontrollieren :)

    @ Lars, ich verstehe deinen Standpunkt und der ist auch für dich absolut ok !! , aber es gibt halt auch viele die wissen was sie tun und da du dich ja nicht auskennst müssen das die Menschen selber beurteilen.

    Hallo Erich, klar wird das mit den Knöpfen professioneller erledigt - es hat mich auf der letzten Tour geärgert und gestern war kurzfristig etwas Zeit um sich darum zu kümmern und den Fehler genauer zu analysieren - ich schau mir die Knöpfe dazu noch mal genau und und werde ggf. eine Einlage aus Kunststoff drehen oder wenn das nicht so einfach möglich ist ein paar Neue bestellen :)


    Mein Hauptanliegen dabei ist das nicht losgerannt wird und ohne Prüfung neue Flammwächter gekauft werden , denn diese finde ich relative teuer.


    Hallo Steuermann,

    leider habe ich keine Fotos gemacht, aber es war wirklich einfach

    - zuerst die Gasversorgung des Kochfelds am Gasverteile absperren ( nur zur Sicherheit)

    -die zwei Schrauben der Brennerabdeckung herausschrauben und den Brenner abheben

    - die Klammer des Flammwächters vorsichtig mit einem kleinen Schraubendreher noch oben ab hebeln und entfernen

    - die vier Schrauben der Edelstahlkochmulde herausdrehen und die Kochmulde vorsichtig anheben , bitte ganz vorsichtig ohne Gewalt , die Leitung hat etwas Spiel und das kann man nutzen - ich habe ein paar kleine Holzklötzchen zwischen Kochmulde und Anrichte geklemmt

    - der Flammwächter kann nach unten herausgenommen werden

    - das Kabel des Flammwächters ist mit einem runden Stecken einfach hinten auf das jeweilige Gasventil gesteckt - einfach nach hinten abziehen

    - dann hat man den Flammwächter in der Hand - für den Fall das man dann doch einen Neuen benötigt unbedingt die Länge des Anschlusskabels beachten

    Hallo Zusammen,

    gestern habe ich mir unseren Dometic Herd CE 51 BL-1797 vorgenommen, ich dachte zuerst es sind die Flammwächter , daher habe ich sie ausgebaut und durchgemessen - sie bringen die nach Vorgabe gewünschten 15-25 mVolt - also sind sie nicht die Übertäter und wurden sofort wieder eingebaut.


    Zur Funktion der Flammwächter, sie bestehen aus einem Material welches bei erhitzen eine Spannung abgibt - ähnlich einer Solarzelle , die bei Licht eine Spannung abgibt .

    Man prüft mit einem geeigneten Multimeter mit DC mV Spannungsbereich, schließt die Meßspitzen an den zwei Kontakten an - es sollte 0 mV erscheinen , dann erhitzt man die Spitze des Flammwächters mit einem Feuerzeug - die Spannung sollte in ca 3-5 sekunden auf mindestens 15 - 25 mV ansteigen - abkühlen dauert etwas länger , so 7 sek .


    Nach ein wenige weiterer Recherche im Netz wurde darauf hingewiesen das die Freigabe erst erfolgt wenn man den Gasregler eine Mindeststrecke heruntergedrückt hat und genau da lag der Hase im Pfeffer - die Ventile benötigen wohl mit dem Alter den vollen Weg um das Magnetventil vorzuspannen und einzurasten - dieser Weg ist zu einem Bruchteil eines Millimeters nicht mehr gegeben oder die Welle des Ventils hat sich ein ganz klein wenig in den Kunststoffknopf hineingearbeitet - quasi es fehlt ein winziges Stückchen Weg der Ventilwelle - ich habe jetzt in den Kunststoffknopf ein bisschen Alupapier eingelegt ( ca. 0,3-05 mm dick) und nun funktioniert das Ventil wie am ersten Tag - auch die Abschaltung wurde geprüft ( bevor es wieder zu Bedenken kommen sollte)


    Eventuell hilft das ja dem einen oder anderen von euch der sich eine solche Reparatur zutraut - ein Flammwächter kostet rund 50 € und da lohnt das genauere Prüfen schon :) und funktionierende Komponenten auszutauschen ist ja wertlos.


    P.S. ich habe alle Kontakte auch vorsorglich mit Kontaktspray behandelt , denn bei dieser geringen Spannung sind Kontaktprobleme ein K.O. Kriterium

    Hallo Zusammen ,

    jeder muss wissen was er tut ! Wenn so etwas wie Arbeiten an einem Gasherd hier diskutiert wird, ist es immer gut und vernünftig auf die Grenzen hinzuweisen !

    Ich mache alles selber an allen meinen Fahrzeugen ( außer Lackierarbeiten !)

    Ich habe kürzlich sogar eine Anhängerdeichsel eines Doppelachser 2 to Anhänger geschweißt, alles vorher mit dem TÜV besprochen und geklärt - nachher wurde alles seitens der Dekra geprüft, dokumentiert- fertig ! Plakette !

    Mir ist es auch wohler wenn Leute im Zweifel es besser sein lassen - aber deshalb sind ja solche Foren so wichtig , denn man trifft ja auch Fachleute und kann mit denen prima diskutieren!

    @ Erich : IHK Prüfer bin ich auch , allerdings für Fachinformatiker Systemintegration 😁 war die Woche schon tätig 👍

    Hallo Zusammen,

    ich habe den Beruf des Betriebsschlossers bei Bayer gelernt (danach Informatik studiert) , Gasanlagen in allen Variationen sind mir bekannt und ich wurde auch darauf geschult - also keine Sorge ich weiß was ich tue :)

    Es handelt sich um den Flammwächter , der verweigert schon mal die Flammfreigabe beim starten - also austauschen :)

    Hallo Walter ,

    ich hatte genau das gleiche Problem- ich habe die Schraubenköpfe vorsichtig ausgebohrt , danach kann man den Brenner zerlegen und die Reste der Schrauben mit einer Zange ausgedreht - neuen Schrauben - fertig

    Hallo Zusammen,

    so ganz war ich mit dem Russen bei Vollgas noch nicht zufrieden und auch der Motorlauf war rau . dann habe ich mir mal die Einspritzdüsen vorgenommen und deren Korrekturwerte angeschaut , dann kam ich zu dem Entschluß einfach mal alle angelernten Sensor und Stellgliedwerte bei meine Ford zurückzusetzen und neu anlernen zu lassen , weil ja auch schon ein paar Sensoren wie LMM und MAP neu reingekommen sind .

    Heute direkt nach dem Urlaub habe ich mir den Laptop geschnappt, bin raus mit dem Wohnmobil auf einen einsamen Wanderparkplatz gefahren - dann habe ich die mit der Software FORSCAN (frei im Netz zu beziehen !) die Service Procedure "Voreinspriztungsanpassung" gestatet - die dauerte gesamt etwa 10-15 Minuten , man muss genau lesen was durch Forscan gefordert ist , bei meinem war z.B. die Zylinderkopftemperatur um 2 Grad zu hoch - das führt dazu das die Procedure NICHT startet - aber nach ein paar Minuten abwarten und abkühlen startete die Procedure einwandfrei und durchlief verschiedene Phasen , des Lernen und Regeln, dabei dreht der Motor auch schon mal kurz etwas höher - am Ende muss man 120 sek warten und kann dann fröhlich losfahren .

    Ich muss sagen , ich bin begeistert , der Motor läuft sehr viel ruhiger, das Qualmen bei Vollgas ist vollkommen verschwunden , die Korrekturwerte der Düsen sind alle wieder im normalen Bereich von +/- 1 mg .

    Na hätte ich das mal früher gemacht !!

    Die Empfehlung lautet deutlich , beim FORD TZDCI keine Sensoren oder AGR wechseln ohne danach die Procedure durchlaufen zu lassen , sonst hat man am Ende nichts gewonnen, weil das System immer ein Problem mit neuen Sensorwerten haben wird - Folge: rauer Motorlauf, qualmen, Leistungsverlust ,zu hoher Dieselverbrauch und am Ende ist das alles schädlich für den Motor.

    Anmerkung : bei den Denso Systemen kann man das wirklich bei sich daheim im Hof durchführen , die Procedure dauert nicht lange und der Motor dreht nicht besonders hoch , da wird sich kein Nachbar beschweren können.

    Bei Bosch Systemen sieht das wohl anders aus weil die bis über 4000 Umdrehungen orgeln bei dem Verfahren.


    Ich war vorher übrigens in einigen Werkstätten und KEINE hat auf das Verfahren hingewiesen , schlimmer noch , man hat in einer Werkstatt versucht mit einem Boschdiagnosesystem meine Denso Steuerung auszulesen - das funktioniert absolut nicht und man kann auch die Servicer Proceduren gar nicht starten .

    Standardantworten der Werkstätten war : stellen sie das Fahrzeug in den Hof wir schauen mal ob wir helfen können ...... das zeigt mir leider das elementares Wissen bei vielen fehlt .

    ich habe mal die KI gefragt , ich selber habe einen Ford Transit , das schreibt die KI:

    Das Bild zeigt einen Sicherungshalter, der typisch für den Fiat Ducato (insbesondere ab der Serie 8 / Baujahr 2022) sowie baugleiche Modelle wie den Peugeot Boxer oder Citroën Jumper ist.

    Hier sind die wichtigsten Details zu diesem Bauteil:

    Funktion und Position

    Zusatz-Sicherungshalter: Dies ist ein Block für Flachstecksicherungen, die zusätzliche elektrische Systeme absichern. Er befindet sich meist im Armaturenbrett (oft fahrerseitig hinter einer Klappe oder im unteren Bereich der Mittelkonsole).Farbcodierung: Die Farben der Sicherungen stehen für deren Ampere-Stärke:Gelb: 20 ARot: 10 ABlau: 15 AGrün: 30 A


    Warum "hängt" er dort?

    Es ist bei Ducato-Modellen (besonders bei Wohnmobilen) nicht ungewöhnlich, dass dieser Block scheinbar lose hinter der Verkleidung liegt. Oft sind dies Vorbereitungen für Sonderausstattungen oder Aufbaurichtlinien der Hersteller, die je nach Ausbau genutzt werden oder eben frei bleiben.

    Wie groß ist denn die "Bannmeile" um den Abgaskamin ? - wenn man möchte kann man sich ja in gebührender Entfernung eine Abtropflippe ankleben - das es nicht mit dem Kamin in Verbindung steht wäre doch eine vernünftige Lösung .


    Kondenswasserablauf für Truma & Alde zum Kleben - Bling's Manufaktur Schweiz


    Ich persönlich sehe auch kein Problem mit den bestehenden Lösungen , aber Truma hat da nun mal das "Hausrecht" und wollen da kein Risiko eingehen, für mich nachvollziehbar und verständlich.

    Nun ja , ich leg mir für den nächsten TÜV Termin einen Schraubendreher bereit :)

    So, ich habe gesucht und gefunden :)


    ich hatte damals direkt die Herstellerfirma des PC100 "CBE" angeschrieben , man gab mir folgende Antwort :


    Sehr geehrter Herr K..........,

    danke für Ihre Email.

    Direkter Einkauf bzw. direkte Reparaturen bei uns sind leider nicht möglich.

    Für Betreuung bezüglich PC100 empfehlen wir Ihnen im Allgemeinen, sich an den Kundendienst vom Hersteller Ihres Reisemobil zu wenden.

    In diesem spezifischen Fall könnte man alternativ versuchen, sich an eine der Firmen zu wenden, die unsere Produkten verkaufen, wie z.B.:


    SIMATSHOP (www.simatshop.com - ihre Artikelnummer ist 1122)

    REIMO (www.reimo.com - ihre Artikelnummer ist E3392 für die "großen" Knöpfe auf der rechten Seite und E3391 für die kleine auf der linken Seite).

    TRIGANO SERVICE (www.trigano-service.com - ihre Artikelnummer ist XC05091302 für die "großen" Knöpfe auf der rechten Seite und XC05091303 für die kleine auf der linken Seite).

    Mit freundlichen Grüßen


    Ich bin damals bei SIMATShop fündig geworden und die konnten mir sofort die Teile zusenden :)

    ich habe gerade noch mal geschaut , die haben die noch im Sortiment für 9 € - finde ich ok :)

    Ersatztasten für das CBE PC100 Camper-Bedienfeld



    Viele Erfolg !