Hallo Olaf und Martin,
das Frostschutzmittel „Winter Ben“ das auf der Basis Propylen-Glykol beruht ist mit dem Kennzeichenelement – Gefahrenpiktogramm „Ausrufezeichen “ (GHS07) und dem Signalwort „ Achtung“ versehen und dem dazugehörig Gefahrenhinweis(H-Satz) H 302 ausgewiesen.
So entnommen aus dem dazugehörigen Sicherungsdatenblatt zu „Winter Ben“.
Vor der Neuordnung der Gefahrenstoffe - Einstufung wurde im Zusammenhang von Propylen-Glykol mit dem Begriff „minder giftig“ die Einstufung vorgenommen.
Heute wird bei der Propylen-Glykol Einstufung von „Gesundheitsschädlich beim Verschlucken" gesprochen.
Wenn immer Restwasser in dem Trinkwassersystem trotz ausblasen bleibt, besteht die Gefahr dass das Gemisch Propylen-Glykol mit dem gebundenen Wasser beim Ausspülen in Fragmenten ebenso verbleiben.
Ein Hinweis wird indirekt über das Lieferbehältnis des Gemischs gegeben den die Entsorgung des leeren Kanister ist als Sondermüll deklariert.
Sollt durch das Ausspülen des Systems keine Rückstände verbleiben habe ich immer noch das Problem der Entsorgung, da Propylen-Glykol in die Wassergefährdungsklasse 1, schwach Wassergefährden eingestuft ist
Ich frage mich deshalb ist das probate Mittel - Leitungen ausblasen etc., wie von mir geschildert, aufgrund des gesundheitsschädlichen Potenzial von Propylen-Glykol und im Sinne des Umweltschutzes vorzuziehen?
Das beschriebene füllen der Siphon mit Frostschutzmittel habe ich dieses Jahr, war nicht das Gelbe vom Ei, bleiben lassen.
Zitat
„nicht alles was Ratten vertragen, vertragen Menschen!“
Meine Meinung dazu ist ein klares Nein zum Gefrierschutzmittel in meinem Trinkwassersystem.
Diese persönliche Meinung liegt auch darin begründet das ich nahezu drei Jahrzehnte, mit unterschiedlichen Wohnmobil (3 Stück), keinen Gefrierschaden durch das praktizierende Verfahren erlitten habe.
Gruß Erich