Hallo Olaf,
noch ein Nachtrag:
Meine Supervolt-LiFePO4s haben noch die ältere Elektronik mit dem passiven Balancer, der den überschüssigen Strom einer Zelle nur in Form von Wärme "vernichten" kann. Wenn die erste Zelle die 3,65V erreicht, dann wird das BMS aktiv und unterbricht den Ladevorgang und der Balancer arbeitet. Wenn der untere Wert der Hystereseschleife erreicht ist, beginnt der Ladevorgang erneut mit einem neuen Zyklus. So nähern sich alle Zellen langsam an. Durch die häufige Unterbrechung des Ladevorgangs werden die Zellen nur kurz auf dem hohen Spannungslevel gehalten und fallen dann recht schnell auf 3,37V ab. Bei Auslieferung der neuen Supervolts war eine Zelle deutlich niedriger von der Spannungslage und kam auch mit der regulären Ladespannung 14,4V nicht weiter nach oben. Die 14,7V war eine einmalige Aktion zur initialen Angleichung, so wie es die Bedienungsanleitung empfielt. Der normale Ladevorgang im Womo findet bei 14,4V statt. Nach zwei Jahren Gebrauch und bisher 57 Vollladezyklen liegen alle 8 Zellen dicht beieinander, so dass eine erneute "Stressung" nicht erforderlich war.
LiFePO4s, die über den Vesand zum Kunden gehen, werden im teilgeladenen Zustand verschickt und sind meist nicht ausbalanciert.

