Beiträge von mnagel

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Feiertag?

    ... Das Einzige was mich noch stutzig macht ist, dass mein TFT Monitor beim Motorlauf 14,8 V anzeigt!...

    N'Abend,

    Vielleicht die Schalterstellung auf dem Mäuseklavier falsch interpretiert? Die Tasten-Stellung ist ja genau umgekehrt.

    Unbedingt ein Multimeter anschaffen (am Besten gleich eins mit Strom-Messzange)!

    Andere Idee:
    Deaktivier bitte einmal vorübergehend den Ladebooster, in dem Du die Leitung für das D+Signal aus derVotronic- Klemme nimmst (den blanken Kontakt mit Isoband gegen Kurzschluss sichern). Damit sollte der Ladebooster keinen Strom liefern. Wenn jetzt bei Motorlauf trotzdem noch die 14,8V im TFT-Display erscheinen, dann ist der Ladebooster falsch angeschlossen, und die LiFePO4s bekommen den Ladestrom weiterhin über eine direkte Leitung von der Starterbatterie/Lichtmaschine.

    ... Okay danke. Und wie ist das mi dem Massekabel !

    Ist das auch egal, ob an Batterie 1 oder 2 !?

    Es gehen ja bei an das EBL und haben ja somit Verbindung.

    ...

    Von meinem Verständnis kann das Massekabel sowohl auf den Toptron-Schraubpol "Masse" oder an die Masse-Pole LiFePO4 Nr. 1 oder LiFePO4 Nr. 2 gehen, Die drei Komponeten sollten ja alle mit Leitungen gleichen Querschnitts durchverbunden sein.

    Für eine bessere Übersicht und Sortierung der Kabelwege würde ich einen passenden Ringkabelschuh auf das Kabelende crimpen und damit vorne an den Schraubpol des Toptron gehen. Dann ist klar erkennbar, dass der Ladestrom ausschließlich über den Votronic VCC1212-30 zum Toptron geht. Und ich würde alle Kabel, deren Zweck nun sicher zuzuordnen ist, mit einem Labelwriter kennzeichnen, damit man zu einem späteren Zeitpunkt seine neue Installation noch durchschaut

    ... Kann ich den Temperaturfühler vom Ladebooster auch an die zweite Batterie anklemmen oder muss die an die Batterie 1 !?

    Das sollte egal sein. Der Booster muss nur einen angeschlossenen Fühler an den Klemmen (Ts/Ts) erkennen, sonst geht er in der LiFePO4-Stellung nicht in Betrieb.


    Die Temperatur, die der Fühler am Batteriepol (egal ob LiFePO4 1 oder 2) misst, entspricht eh nicht der der Zellentemperatur im Inneren des Blocks, da es keine direkte, gute Wärmeübertragung ins innere gibt. Dazwischen liegt ja eine Kabelstrecke, die BMS-Platine und nochmals Kabel, bis man an der Zelle angekommen ist.


    Bei Bleiakkus kann über die massiven Elektroden auch eine Wärmeübertragung stattfinden und ein Temperatursensor misst eine Temperatur, die in etwa der Innentemperatur entspricht. Der Booster kann dann bei Blei die Spannung entsprechend kompensieren: Bei Kälte wird etwas erhöht, bei Wärme etwas erniedrigt.

    Das BMS im inneren der LiFePO4s misst die Temperatur eigenständig, und entscheiden danach, ob Ladestrom fließen darf oder nicht.

    ... hatte ich doch heute Morgen schon geschrieben!

    Beide LifePo sind auf 100% und eingebaut....

    Diese Information habe ich nirgens entdecken können, deshalb auch meine Nachfrage.
    Schön, wenn jetzt alles läuft. Waren ja einige Stolpersteine im Projekt.....


    Hallo Jürgen,


    einen Kurzschlusss kann man leicht verursachen, wenn man unter "Saft" arbeitet; da gebe ich Dir durchaus recht. Aber der Ladebooster ist dann nicht die Ursache dafür, sondern das Resultat von suboptimaler Einbau-Choreographie. Die Sicherung löst dann bei Überlast aus und macht ihren Job: Verhinderung von Schlimmeren, wie z.B. Leitungsbränden oder Elektronikschäden oder dass die Stromspeicher platzen.

    Die durchgebrannte 50A-Midi-Sicherung hat die Leitung vom Pluspol LiFePO4 1 zu LifePO4 2 gesichert. Beim Zusammenschalten der unterschiedlich geladenen LiFePO4s wollten diese sich ausgleichen und es ist kurzfristig ein hoher Ausgleichsstrom geflossen. Die 50A-Sicherung war träger als das BMS der beiden LiFePO4s ; diese haben die Schutzschaltungen ausgelöst; danach ist vermutlich die Sicherung durchgebrannt.


    Zur Klarstellung:

    Alte Fahrzeugtechnik (vor EURO5/6; mit "un-intelligenter" Lichtmasschine sowie Blei-Akkus als Starter- und Aufbaubatterie) kommt in der Regel ohne Ladebooster aus. Da reicht ein Trennrelais. Die zusätzliche Nachrüstung eines Ladeboosters sichert nur die ungünstige Kombination ab, wenn stark entladene Bleibatterien mit großer Kapazität von einer kleinen Lichtmaschine geladen werden sollen. Dann können die Lichtmaschinen möglicherweise überlastet werden und rauchen ab. Das hat Olaf in seinem Beitrag weiter oben bereits erklärt.


    Wenn Stimmen der Meinung sind, sie brauchen bei LiFePO4 keinen Ladebooster als strombegrenzendes Element, dann ist das deren Sicht der Dinge. Diese mache ich mir ausdrücklich nicht zu eigen! Es mag in in bestimmten Einbausituationen vielleicht ohne gehen; dann muss man aber das Risiko für Folgeschäden auch tragen. Mein Stand ist: Bei Einsatz von LiFePO4 ist ein Ladebooster einfach Pflicht. LiFePO4 hat einen sehr geringen Innenwiderstand und nimmt allen Strom auf, den sie bekommen kann. Deine 2 neuen Fritz-Berger-LiFePO4s können zusammen einen Ladestrom von mehreren Hundert Ampere ziehen. Dafür sind deine Lichtmaschine, die Kabelleitungen und die Elektronik im Toptron nicht ausgelegt und rauchen dann ab. Um dass zu verhindern, wird der Ladebooster in die Ladeleitung eingeschliffen. In Deinem Fall begrenzt der Votronic VCC1212-30 diesen auf max. 30A. Das liegt im Leistungsbereich, bei dem keine Schäden auftreten und keine aufwendigere Verkabelung mit größeren Kabelquerschnitten, Deaktivierung des Trennrelais oder dergleichen erforderlich ist.


    Wenn der Ladebooster bei dir ordnungsgemäß verkabelt ist, sind die 10mm2-Leitungen der Hobby-Serienausstattung völlig ok. Das ist auch alles in der Votronic-Montageanleitung so erklärt. Dort sind ja für unterschiedliche Wegstrecken die Leiitungs-Querschnitte aufgeführt.

    ...Eine 50a Midi Sicherung war tatsächlich doch defekt!

    Puh 🙈 Jetzt läuft alles wie gewünscht!:::


    ...Den Ladebooster habe ich wieder ausgebaut!

    Eventuell war das Teil der Grund, warum die Sicherung durchgebrannt ist!...

    Hallo Jürgen,

    leider hast Du die Fragen aus meinem letzten Beitrag noch nicht beantwortet; daher ist mir Deine Verkabelung weiterhin ein Rätsel.


    Frage Dich doch mal, warum ein strombegrenzender Ladebooster, der max. 30A liefert, für den Ausfall einer 50A-Midi-Sicherung ursächlich sein soll? Für mich ist das ein Hinweis, dass bei der Installation und der Verkabelung des Ladeboosters im Vantana noch der Wurm drin ist.


    Wenn Du jetzt 1-2 LiFePO4s eingebaut im WoMo hast, ohne das ein Ladebooster den Strom begrenzt, dann wird die ganze Installation im WoMo überlastet - und dann werden die Leitungen (10mm2), der Toptron, die Sicherungen nicht lange durchhalten; im schlimmsten Fall fackelt das WoMo ab. Zu Ladeboostern und speziell zum Votronic VCC1212-30 ist hier im Forum wirklich viel niedergeschrieben worden. Wenn das technische Verständnis und die Fähigkeiten für einen Umbau der Elektrik in Eigenleistung nicht ausreichend sind, dann ist so ein Projekt besser bei einer Fachkraft oder einer Fachwerkstatt aufgehoben,


    PS: Was ist die Erkenntnis zu der ausgebauten; vermeintlich defekten LiFePO4? Lässt sich diese extern laden; hat sich das BMS wieder berappelt?

    ...

    Habe auch noch ein Foto von den Anschlüssen, Batterie 1 und 2 am EBL gemacht! Beide Leitungen führen Strom....

    Hallo Jürgen;

    ich blicke durch die Verkabelung beim Vantana noch nicht ganz durch. Um Missverständnisse bei mir zu vermeiden, bitte folgende Fragen beantworten:


    1. Führen die beiden Leitungen immer 12V+, auch ohne Motorlauf/Lichtmaschine? Hoffentlich nicht! Wenn beide Anschlüsse immer 12V+ haben, dann ist der Ladebooster falsch angeschlossen. An "Batterie 1 Motor" darf nur 12V+ anliegen, wenn der Ladebooster in Betrieb ist.
    Sprich: Der Motor läuft; Die Lichtmaschine liefert Spannung und der TOPTRON liefert das D+-Signal für den Ladebooster.


    2. Wo sitzt die LiFePO4, die derzeit noch im Vantana verbaut ist: Unter dem Fahrersitz oder unter dem Beifahrersitz?


    3. Eine LiFePO4 hast Du ausgebaut. Welche Spannung misst Du an den leeen Polklemmen ohne Motorbetrieb? Mit Motobetrieb?


    4. Die grüne Midi-Sicherung 40A ist wo angeschlossen (Anfang/Ende)?


    5. Die nackte Streifensicherung (?A) ist wo angeschlossen (Anfang/Ende?


    6. Beide Sicherungen sind mit einem Multimeter auf Durchgäng geprüft und sind intakt?


    7. Wie sieht die Anzeige am TFT-Display mit nur einer eingebauten LiFePO4 aus?


    (8: Was macht die ausgebaute LiFePO4? Läßt sich diese laden? Anzeige der Smartphone-App?)

    Hallo zusammen,

    diese ganzen Infos wusste ich natürlich nicht! Ich werde jetzt, wie schon geschrieben, erst mal alles wieder ausbauen und prüfen, ob es direkt an den LifePo liegt.

    Marcus; diese rote Sicherung finde ich bei meinem Vantana nicht 🙈

    Gruß Jürgen

    Moin,
    dann ist der Sicherungshalter mit der 50A-Maxi-Sicherung der Unterschied in der Modellpflege "Vantana 2018" vs. "Ontour 2020" und Hobby hat einen Sicherungshalter von "Streifen" auf "Maxi" up-ge-graded.

    Wenn es nur ein Kabelpaar von den LiFePO4s nach vorne zum Toptron "Batterie 2 Aufbau" gibt, dann müssen die beiden Blöcke ja direkt untereinander verkabelt sein. Diese Strecke sollte an jedem Ende auch mit einer Sicherung geschützt sein und möglichst dicht an den Anschlusspolen liegen. Mein Kabelbaum entspricht nicht mehr dem Originalzustand; die Verbindung der beiden LiFePO4s wurde auf einen Querschnitt 35mm2 mit entsprechenden dicken Sicherungen erweitert, damit der Wechselrichter seinen Strom ziehen kann. Daher kann ich jetzt keine Vermutung anstellen, wie es beim Vantana 2018 aussieht.

    Nach der bisherigen Schilderung hier im Beitrag, gehe ich davon aus, dass die Sicherungen auf der Verbindungsstrecke fehlen/und oder ausgelöst haben, als die Ausgleichsströme geflossen sind. Daher würde ich auch prüfen (wenn die LiFePO4 mit dem vermeintlichen Defekt nochmal ausgebaut wird,) ob an den leeren Polklemmen die Spannung der anderen LiFePO4 anliegt.

    Hallo Olaf,
    genau darauf wollte ich hinaus: Die LiFePO4s erst extern einzeln vollladen und danach einbauen. Vor dem Einbau extern parallel verschalten bringt nochmal mehr Sicherheit.

    Der Hinweis mit dem Volladen vor dem Einbau ist in der Anleitung jedenfalls enthalten.

    Hier nochmal ein paar Bilder, von den Sicherungen und den Anschlüssen, die ich geprüft habe.

    Sicherung 1 ist okay, bei der Sicherung 2 kommt kein Strom an.

    Beim Anschluss der Batterie 1 ist Strom und bei Batterie 2 ist kein Strom.

    Hallo Jürgen,
    wie sind die LiFePO4 miteinander verkabelt?
    Geht jeweils ein seperates Kabelpaar von jeder LiFePO4 auf den Toptron auf die Anschlüsse "Masse" und "Batterie 2 Aufbau"? Auf den Bildern erkennen ich dies nicht.


    Oder Sind die LiFePO4s an den Rundpolen untereinander parallel geschaltet (plus an plus / minus an minus)? Wenn zwei LiFePO4s mit unterschiedlichen Ladezustand miteinander parallel geschaltet werden, dann werden diese sich ausgleichen, um auf gleiche Spannung zu kommen. Dabei können sehr hohe Ausgleichsströme entstehen. Eventuell lagen diese oberhalb des zulässigen Bereiches und haben eine Schutzschaltung ausgelöst.
    Deshalb sollten LiFePO4s zur Sicherheit vor dem Einbau erst einmal auf Voll-Ladung gebracht, denn zwei volle LiFePO4s brauchen keinen Ausgleich oder die Ströme sind im unteren Bereich.


    Steht so auch in der Anleitung von Fritz-Berger:


    Hast Du diese rote Sicherung unter der Kappe auch geprüft? Das ist die 50A-Maxi-Sicherung, die ich weiter oben bereits erwähnt hatte.

    Hallo Jürgen,
    welche LiFePO4s von Fritz-Berger sind es? Haben Diese eventuell einen "Software-Schalter", um die Akkus auszuschalten?
    Hast Du die 50A-Hauptsicherung (rote Maxi-Sicherung unter der schwarzen Abdeckkappe) am Toptron geprüft? Wenn die durchgehauen ist, dann ist der gesamte Aufbau stromlos.

    ... so ich melde mal Vollzug. ^^...

    Hallo Becki,

    das hört sich prima an. Freut mich, dass ich Dir helfen konnte. Es ist auch immer hilfreich, wenn bei so technischen Problemen dann eine Rückmeldung ans Forum kommt - und bei Erfolg ein Thema dann auch abgeschlossen werden kann.

    .... Meinst Du es gibt eine reelle Chance, dass es bereits eine Leitung zur Versorgung des Radios über die Camper-Batterie gibt?...


    ...ich mach dann an dem Steuergerät mal auf die Suche. Leider kommt man da sehr bescheiden ran....

    Hallo Becki,

    wo ist das Verteilermodul bei Deinem WoMo installiert? Beim Ducato/Jumper-Chassis ist dies meist unter dem Beifahrersitz verbaut. Beim Transit auch? Gibt bestimmt auch dafür eine "HowTo" auf YouTube. Dann hat man einfach einen besseren Einblich in die Strom-Eingeweide.


    Beim Messen mit dem Multimeter und feinen Prüfspitzen auf gute Beleuchtung achten, damit man die Kontakte auch gut sieht/erwischt und keine Kurzschlüsse auf dem Verteilmodul oder hinter dem Radio verursacht.

    Als Erstes sollte entschlüsselt werden, welcher Pin am Anschlussblock 14 auf Betätigung der "Note"-Taste an der Anzeige reagiert.


    Nachdem Hobby sowie eine weitere Werkstatt hinter dem Radio gebastelt haben, weiß wahrscheinlich keiner mehr, welche Kabel sich hinter dem Armaturenbrett verbergen. Kann Dir dazu leider auch nicht mehr Hinweise geben.


    Wünsche viel Erfolg bei Deinem Projekt. Mach in Ruhe. Keine Hetze beim "Durchmessen"....

    ... Wir haben die Taste mit der Note und die Dokumentationsunterlagen des WoMo geben keine Info darüber, wo man das Signal oder den geschalteten Kontakt abgreifen kann. Es klickt ein Relais unter dem Beifahrersitz....

    Hallo Becki078,

    habe folgende Vermutung (ohne Gewähr von mir und auf Dein eigenes Risiko!)


    Bei Deinem Siesta Baujahr 2013 werkelt vermutlich als zentrales Verteilermodul unter dem Sitz eine Variante des itaienischen Herstellers CBE: Verteilermodul DS300 / Anzeige PC100. Im Internet findest Du mit den Suchabfrage nach "DS300 pdf" auch einige Bedienungsanleitungen in deutscher Sprach,e die die Kontakbelegung erklären (siehe pdf-Anhang). Hobby hat sich von denen eine angepasste Variante bauen lassen.


    In der Standard-Variante der PC100-Anzeige ist auf der Taste, die bei Dir mit dem "Noten-Symbol" gekennzeichnet ist, der Schaltausgang für eine Pumpe (vermutlich um eine Druckwasserpumpe zu schalten) . Der geschaltete Kontakt dafür ist auf der DS300-Platine im Steckerblock 14 Pin Nr.2; dort liegt dann 12V+ an.

    Teste mal, welcher Verbraucher dort bei Dir angeschlossen ist. Um mit diesem Kontakt die benötigte Umschaltung für das Radio zu realisieren, müsste das 12V+ von Pin Nr. 2 auf ein Kfz-Schließer-Öffner-Wechselrelais gehen:

    Pin 2 0V+ ist dann der Zustand NC (=normal-closed); Radio über Zündungsplus Klemme 15.

    Pin2 12V+ schaltet dann das Relais um auf Radiobetrieb von 12V+ über die Aufbaubatterie.

    Ich vermute, dieses Umschaltrelais hat sich Hobby bereits auf diese DS300-Variante integrieren lassen. Wenn dies nicht der Fall ist, findet sich vielleicht ein Wechselrelais im Kabelverhau hinter dem Radio,

    Es ist immer fürchterlich, wie die Hobby-Monteure den originalen Kabelbaum von der Radiovorbereitung zerrupfen; sieht so richtig gestümpert aus....

    …Danke nochmal für eure Beiträge und Infos👍….

    Immer gerne.

    Habe im Manual zum CA-360 auch keinen Hinweis gefunden, dass etwas gegen LiFePO4 spricht. Allerdings kannst Du dann den Ladezustand der LiFePO4s am Hobby-TFT nicht mehr anhand der Balkenanzeige bewerten, da diese nur für Gel oder AGM programmiert ist. Aber dafür gibt´s ja auch die Information aus der Handy-App….

    ...... generell benötigt eine Lithium Batterie kein besonderes Ladegerät. Wenn Du ein integriertes Ladegerät im EBL hast, würde es theoretisch reichen, dieses auf AGM 1 (14,4) einzustellen....

    Als Ergänzung zu Frodos Kommentar:
    Das Ladegerät sollte zudem keine Desulfatierfunktion haben oder diese sollte zuverlässig abstellbar sein. Beim Desulfatieren wird der Ladestrom kurzeitig gepulst, damit sich Sulfatkristalle von den Blei-Elektroden lösen. Das Pulsen ist laut angelesenem "Internet-Wissen" auch ein LiFePO4-Killer.


    Das Ladegerät ist bei Dir vermutlich auch unter der hinteren Beifahrer-Sitzkonsolen-Verkleidung angebracht. Welches Ladegerät werkelt bei Dir?


    Ich habe im WoMo das Dometic SMP-439 (Hobby-Serienausstattung) ohne Sulfatierfunktion. Allerdings ist es nur passiv-gekühlt. Bei stark entladenen LiFePO4s mit großer Kapapazität hat ein Ladegerät mit vielleicht 25A eine sehr lange Ladephase und kann überhitzen. Ich gönne dem SMP-439 dann zwischendurch auch mal eine Abkühlphase.


    Den LiFePO4-Austausch habe ich selbst gemacht. Bei Gehäusen mit identischen Abmessungen und Rundpolen ist das nichts anderes als ein AGM -Austausch.

    ... Ich würde auf eine defekte Batterie tippen....

    Moin zusammen,

    ich würde sagen: Von Kurt (wie gewohnt) eine sehr nachvollziehbare Interpretation der TFT-Anzeige. Ich würde aus den Bildern die gleiche Schlussfolgerung ziehen.

    Eine Frage bleibt bei mir noch:
    Warum wurde beim Vantana Modelljahr 2018 überhaupt ein Ladebooster nachgerüstet? Gab es bei diesem Jahrgang auch schon die Probleme mit der "intelligenten Lichmaschine EURO6 bei der die Aufbaubatterien nicht vollgeladen werden..."?


    Wenn Austausch der AGMs jetzt ansteht, warum dann nicht direkt auf LiFePO4 mit den ganzen Vorteilen (weniger Gewicht bei höherer nutzbarer Kapazität) umstellen? Die Hürde mit der Ladebooster-Nachrüstung ist ja bereits genommen.

    Ich habe meine beiden AGMs gegen 2xLiFePO4 Supervolt 150Ah ausgetauscht. Hat mal eben für 28kg weniger auf der Waage gesorgt bei 3facher nutzbarer Strom-Kapazität. 8) ...