Beiträge von mnagel

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Feiertag?

    Hallo Olaf,

    noch ein Nachtrag:

    Meine Supervolt-LiFePO4s haben noch die ältere Elektronik mit dem passiven Balancer, der den überschüssigen Strom einer Zelle nur in Form von Wärme "vernichten" kann. Wenn die erste Zelle die 3,65V erreicht, dann wird das BMS aktiv und unterbricht den Ladevorgang und der Balancer arbeitet. Wenn der untere Wert der Hystereseschleife erreicht ist, beginnt der Ladevorgang erneut mit einem neuen Zyklus. So nähern sich alle Zellen langsam an. Durch die häufige Unterbrechung des Ladevorgangs werden die Zellen nur kurz auf dem hohen Spannungslevel gehalten und fallen dann recht schnell auf 3,37V ab. Bei Auslieferung der neuen Supervolts war eine Zelle deutlich niedriger von der Spannungslage und kam auch mit der regulären Ladespannung 14,4V nicht weiter nach oben. Die 14,7V war eine einmalige Aktion zur initialen Angleichung, so wie es die Bedienungsanleitung empfielt. Der normale Ladevorgang im Womo findet bei 14,4V statt. Nach zwei Jahren Gebrauch und bisher 57 Vollladezyklen liegen alle 8 Zellen dicht beieinander, so dass eine erneute "Stressung" nicht erforderlich war.


    LiFePO4s, die über den Vesand zum Kunden gehen, werden im teilgeladenen Zustand verschickt und sind meist nicht ausbalanciert.

    ... MPPT und EBL habe ich gefunden, der MPPT ist in einem der Schränke über dem Bett verbaut, der Dometic unter dem Beifahrersitz hinter der Batterie. Dort habe ich auch den Booster vermutet aber dort ist er nicht. Kann mir Jemand den Ort verraten?....

    Hallo Linseplus,

    dass sich der MPPT im Schrank oberhalb vom Bett befindet, ist eher semi-gut, So ein Laderegler gehört eigentlich in die Nähe der zu ladenden Batterie, damit Ladungsverluste reduziert werden.

    Selber fahre ich einen V65GE aus 2020 und kenne jetzt Dein Model nicht näher; daher meine Vermutung, wenn Hobby nicht alles verändert hat:

    Alles befindet sich unter dem Beifahrersitz.

    - Dometic-Ladegerät 230V-Wechselspanung/12VGleichspannung (nicht EBL!) hochkant am Blech hinter der Batterie.

    - Toptron-Zentralelektrik mit der seitlichen Leiste an Kfz-Sicherungen (=EBL!) vor der Batterie hinter der Konsolenklappe.

    -Ladebooster zwischen der Batterie und dem Toptron (hochkannt am Blech auf der Toptron-Rückseite. Da hängen bei den Ontour's Modelljahr 2022-2024 der Booster von Schaudt.
    Bau einfach mal die Kunstoffblende (wo der rote Batterietrennschalter sitzt) von der Beifahrersitzkonsole ab. Es sind Kreuzschrauben zu lösen; dann ist das Ding ab und Du hast eine freien Blick auf die Verdrahtung.

    Hallo @ mnagel,


    ich habe auch eine LiFePO4 von Superwatt Alden 150 Ah, da kann ich aber bei meinem Dometic SMP 439 die Ladekurve nicht verstellen. So wie hier beschrieben, passiert nichts ????.

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    Hallo Woma2021,

    die Einstellung der Gel-Ladekurve hat bei mir problemlos funktioniert.

    Wie in der Dometic-Anleitung beschrieben vorgehen:

    1: Ladegerät von der Aufbaubatterie trennen. Ich habe an dem Ladegerät seitlich den Sytemstecker mit den 12V-Leitungen, die zur Aufbaubatterie gehen, rausgezogen. Der Stecker sitzt ziemlich stramm, aber er läst sich mit etwas "gefühliger Gewalt" herausziehen.

    2. Ladegerät über Landstrom versorgen.

    3. Mit einem "kleinen Werkzeug" den Eínstell-Knopf betätigen. Ich hatte mir dafür einen Roulanden-Picker aus der Küche umfunktieriert, indem ich die Spitze des Pickers (ca. 1 cm lang) um 90° abgewinkelt habe. Eine Büroklammer war zu schwabbelig, um den Knopf gezielt betätigen zu können.

    4. LED-Blinksignale kontrollieren bis die richtige Kombination (1x grün, 1x rot) angezeigt wird.

    5. Landstrom abstecken, so dass das Ladegerät sich wieder schlafen legt.

    6. Den Systemstecker mit den 12V-Leitungen wieder aufstecken.


    Bei Anschluss an Landstrom sollte jetzt die Supervolt mit max. 14,4-14,5V geladen werden.


    PS: Vor dem Einbau der Supervolt-LiFePO4s habe ich diese einzeln bei uns im Keller bei Raumtemperatur mit einem Labornetzteil und max. 14,7V initial ausbalanciert, so dass alle Zellen 3,64-3,65V in der App angezeigt haben. Das kann wie in der Anleitung der Supervolt beschrieben mehrere Stunden oder Tage dauern, bis sich alle Zellen angeglichen haben.

    ...Überlegung war nun direkt 2x 12V 100Ah LiFePO4 von Renogy einzubauen und dann im Frühjahr Solar auf das Dach zu bringen.

    Sollte man eventuell an den vorhandenen Teilen etwas tauschen ?...

    Hallo Daniel,

    das Dometic SMP 439 kann weiterhein verwendet werden. Allerdings musst Du es auf die Gel-Einstellung mit 14,4V Ladeschlusssspannung umstellen. Die AGM(2?)-Einstellung mit Ladeschlussspannung 14,7V stresst die LiFePO4 und schrottet diese über kurz oder lang. Desweiteren musst Du bedenken, dass das Dometic SMP 439 nur passiv gekühlt ist einen Ladestrom von 25A liefert. Bei vollständig entladenen 200Ah-Renogys braucht es 8h Dauerlauf mit Volllast. Das kann zu einer Überhitzung des Gerätes führen. Das Dometic raucht nicht direkt ab, aber es reduziert seine Ladeleistung erheblich bis auf 0A. Daher bei stark entladenen Renogys den Ladevorgang durch Ziehen des Kaltgerätestecker ab und zu unterbrechen und dem Dometic eine Abkühlpause gönnen (so mache ich das mit meinen LiFePO4 von Supervolt und dem Dometic SMP 439 auch).


    Der Schaudt-Booster kann prinzipiell bleiben. Er brauch halt aufgrund der 25A-Ladeleistung auch entsprechend lange. Wenn der Kühlschrank auf 12V-läuft, dann nimmt er sich 15-16A, d.h. es bleiben nur noch 9-10A vom Schaudt für die Renogys übrig. Die LiFePO4s werden somit nur noch sehr, sehr langsam geladen.


    PS: Bin ja auch aus Wuppertal (Cronenberg/Hahnerberg). Ggfs können wir auch per Telefon weitere Fragen auf der Tonspur klären. Bei Bedarf bitte eine PN.

    Hallo Thomas,

    Hobby verwendet in der Baureihe keine EBLs von Schaudt. Die Zentralelektronik wird von der Firma Toptron für Hobby gefertigt. "EBL" wird im Forum auch synonym für "Toptron-Elektronik" verwendet; es ist halt die Zentrale Elektronik gemein. In der Bedienungsanleitung des Womos ist in der Regel eine Darstellung/Skizze enthalten, die Auskunft gibt, welche Anschlüsse am Elektrtoblock mit welchen Sicherungen/Ampere-Werten abgesichert sind. Der Toptron hat jedenfalls keinen extra-Eingang für Solar.

    Moin Roland,

    wenn Du so gar keine Motivation verspürst, den Beifahrersitz abzubauen:

    Am Batterietrennschalter (der rote "Natoknochen" auf der Seitenblende der Beifahrersitzkonsole) liegt 12V+ von der Bordbatterie an. Das ist lediglich ein Schaltkontakt, der die Plus-Leitung unterbricht. Die Blende ist mit 3 Kreuzschrauben auf dem Sitzgestell befestig und schnell entfernt. Auf der Rückseite des Batterietrennschalters sind die Schraubkontakte in M6 oder M8. Einen geeigneten Massepunkt findest Du am Schraubkontakt auf der Toptron-Platine (EBL) oder wenn du die Kunststoffverkleidung des Beifahrertüreinstiegs weg baust am Karosserieblech.
    Unser Solarregler ist auch am Natoknochen angeschlossen (auf der nicht geschalteten Seite, die dauerhaft mit der Bordbatterie verbunden ist). So kann über den Winter die Solaranlage schön für Stromnachschub sorgen wenn das Fahrzeug ohne Landstrom Pause hat.

    Moin,

    könntest du den Verdrahtungsplan hier bereitstellen?


    Grüße aus dem Norden

    Moin LUP-N151,

    Sorry für die späte Antwort; hatte die Woche leider wenig Zeit zu antworten.


    Meine Verdrahtung des Ladeboosters Büttner MT LB 50 orientiert sich an dem Standard-Anschluss-Schema, welches in der Bedienungsanleitung beschrieben ist.

    Der wichtige Punkt ist, dass man nicht einfach den Ladebooster parallel zur originalen Hobby-Verdrahtung dazubaut, sonst dreht sich im Fahrbetrieb der Strom im Kreis, da über das Trennrelais der Strom wieder retour zur Starterbatterie fließt:

    Starterbaterie -> Ladebooster -> Toptron m. Trennrelais - > Starterbatterie....


    Dafür habe ich die originale Ladeleitung deaktiviert durch Herausnahme der 50A-Midi-Sicherung am Verteilblech der Starterbatterie (im pdf-Anhang im Bild mit den gelben Pfeilen markiert). Der Ladebooster bekommt seinen Strom 12V+ durch die neue 16mm2-Leitung, die mit einer 80A-Mega-Sicherung (im Sicherungshalter) abgesichert ist. Vom Ladebooster geht dann auch eine neue 16mm2-Leitung auf den Plus-Pol der LiFePO4. Die 12V- vom Massepunkt auf den Ladebooster Minus-Eingang sowie vom Massepunkt auf den Minus-Pol der neuen LiFePO4-Bordbatterie müssen dann natürlich auch in mindestens 16mm2 ausgeführt sein.


    Die Erhaltungsladung der Starterbatterie bei Landstromanschluss läuft bei meiner Verdrahtung über den Ladebooster und nicht mehr über den Toptron.


    Das Trennrelais hat nun keine Funktion mehr. Eine dauerhafte Deaktivierung durch Herausbrechen irgendwelcher Dioden habe ich mir erpart. Bei Bedarf ist die gesamte Installation auch wieder rückbaubar in den originalen Hobby-Zustand.


    Anbei zur Veranschaulichung die wesentlichen Punkte im pdf.

    Alle Angaben ohne Gewähr und auf eigenes Risiko.


    Verdrahtung.pdf

    Moin,

    ich würde beim Aus-/Einbau der AGM (wenn der Sitz runter ist) einfach ein zusätzliches Kabelpaar mit passenden Ringösen und dem CTEK Stecker/Buchse mit an die Batteriepole bauen. Die gibt es in verschiedenen Ringgrößen (M10, M8, M6...) und auch als Einbau-Variante.

    Hallo Kurt,

    war ich Deiner Meinung zu milde mit meinem Urteil über unseren HOOE V65GE?

    Wir waren ja beide ziemlich angefrustet wegen der zahlreichen Mängel an unseren Fahrzeugen (Du mit 50 Reklamationspunkten, ich mit „nur“ 30). Ja, die Verarbeitung ist grottig und vieles musste nachgearbeitet werden. Was gar nicht ging, wie zum Beispiel das Baupunkt-Navi mit seinem ursprünglichem Software-Release oder das mistige Kathrein-SAT, wurde getauscht. Was ärgerlich bleibt, ist die schlechte Qualität der Kunststoff-Aussenteile, die auch bei mir beginnen, Risse auszubilden. Auch daß das Skyroof wieder Geräusche macht ist auch doof. Da muss ich auch nochmal ran und doch die andere dickere Dichtung einbauen. Die wellenschlagende Kranzleisten an den Küchenoberschränken ist auch nicht so dolle. Der Rest von meinen Mängel habe ich mit Blut, Schweiß und Tränen und mit Hilfe des Forums - und auch gerade mit Deinem Elektro-Verständnis beim Verdrahten des Ladeboosters - über die Bühne gebracht. Und eine ähnliche Leidensgeschichte habe ich auch dem Thread-Editor mit seinem V65GE in Aussicht gestellt, wenn es denn ein Hobby wird.


    Ich hoffe, daß Euer neuer Knaus mit erheblich weniger Macken daher kommt, aber ich bin mir sicher, daß Du auch dieses Wohnmobil hinkriegen wirst; Du bis ja schließlich Hobby- gestählt. Daumen-Drück!


    Ich hoffe sehr, dass Du dem Forum weiterhin als „Kellerkind“ erhalten bleibst.

    ... Meine eigentliche Frage an die Hobby Optima Besitzer ist wenn ich mich mal ganz einfach ausdrücke:

    Taugt das was oder gibt es Gründe von dem Fahrzeug besser die Finger weg zu lassen? ...

    Hallo Detleff aus Buxtehude,


    ich hatte auf eine ähnlichen Beitrag in 2021 damals folgendes geantwortet :Optima on tour V65ge Erfahrungen erwünscht


    Nun ist das Wohnmobil knapp 5 Jahre alt und hat fast 50.000 m auf der Uhr. Am Anfang hatten wir eineTour der Tränen vor uns, da das Womo sich als echter Mängelkönig entpuppte. Aber da muss mann mit einem Womo-Neufahrzeug wohl einfach durch und diese Zeit irgendwie hinter sich bringen, bis alle Mängel beseitigt sind. Das ist bei Hobby in der Anfänger-Preisklassse auch nicht anders als bei den hochpreisigen Edelmarken. Gepfuscht, geschlampt und schlecht gebaut bekommt man die Womos auch von allen anderen Marken. Mit einem höhren Budget hat man letzendlich auch keine Garantie auf ein 100%-i.O.-Fahrzeug.


    Von unserer Seite haben wir den Kauf letzendlich nicht bereut und sind nun, nachdem alle Reklamationpunkte abgearbeitet wurden, sehr gerne mit unserem Hobby Optima Ontour Edition (HOOE) unterwegs. Das Design in "unbunt-weiss-grau" gefällt uns immer noch sehr gut - und bisher haben wir auf keiner Caravan-Messe ein anderes Modell gesehen, das vom Design und Konzept als (theoretischer) Nachfolger infrage kommen würde.


    Das Womo ist nach und nach für unseren Bedarf mit weiteren Komponeten optimiert worden (z.B. 50Ah-Ladebooster, 2x150Ah Supervolt LiFePO4s, Wechselrichter mit Netzvorangschaltung, 2x125Wp Solar, Zusatzluftfeder an der Hinterachse, verstärkte Federn an der Vorderachse, Zurrschienenoptimierung in der Garage, Umrüstung auf Zenec-Navi und vernünftige Lautsprecher, Arbeitsscheinwerfer-LEDs am Heck, Froli-Bettsystem für besserenSchlafkomfort, Ambientebeleuchtung und noch einiges mehr. Das haben wir passend zum Portmonnaie nach und nach erledigt. Etliches davon habe ich selber durchgeführt. Zu den vielen Optimierungsmöglichkeiten gibt es hier im Forum undendlich viele Anregungen - und die Foristen stehen gerne mit Rat zur Seite.

    Wenn Euch der Grundriss und das Farbdesign zuspricht, dann kann ich von meiner Seite einen "DaumenHoch" geben.

    Ganz wichtig für das Womo-Fahrer-Glück ist eine gute Händlerwerkstatt. Ihr werden vermutlich auch an Anfang ein "Tal der Tränen" durchschreiten und den Händler mehrmals besuchen. Eine schlechte Werkstatt törnt da mächtig ab. Die Händlerwerkstatt in unserem Heimatort (siehe meine Profilseite) bekommt von mir ausdrücklich keine Empfehlung.

    .... Nun habe ich mir heute eine Lithiumbatterie ( CREABEST 150 AH ) bestellt und würde die gerne selber tauschen.

    Nun habe ich was von verschiedenen Einstellungen gelesen und Geräte die evtl nicht kompatibel sind :/....

    Hallo Michl,

    ist das diese Batterie, siehe Link https://www.creabest.de/produc…camping-solaranlagen-boot?

    Sieht von der Bauform höher aus als die bisherige AGM im DIN-Gehäuseformat und passt evtl. gar nicht ohne weiteres unter den Sitz. Die Aufschraub-Rundpole bauen ja nochmals höher, Polschrauben an den Kabel müssen evtl gegen Rohrkabelschuhe getauscht werden (Presszangen-Werkzeug benötigt). Evtl. LiFePO4 um 90° kippen und legen. Die Standardhalterung setzt ein DIN-Gehäuse mit unterem Haltewulst voraus. Der Umbau ist auf jedenfall nicht mit einem schnellen 1:1 Tausch gemacht, Dein Ladebooster und der Solarregler sollten auf eine LiFePO4-Ladekurve einstellbar sein.

    Die Inkompatibilitäten, die hier zuletzt angesprochen wurden sind nur für Anlagen relevant, bei denen alle Komponenten über eine zentrale Anzeige oder App steuerbar sein sollen. Dann muss die Protokoll-Sprache vereinheitlicht sein. Das ist für Dein Projekt jetzt erstmal nicht weiter von Belang,.

    ... Es gibt z.B. Kombigeräte: Der Vontronic Multiplus kann 12 Volt laden und auch 230 Volt auf die Steckdosen einspeisen. Dieser Hersteller bietet auch einen Solar MPPT Regler und einen Ladebooster an. Alle Geräte kann man dann mit dem Cerbo GX verbinden und aus dem Internet (oder über die App) steuern und überwachen....

    Hallo Ybboh,

    ist das wirklich so?
    Bisher hatte ich den Kenntnisstand, dass das Votronic-Protokol nicht kompatibel ist mit dem Cerbo GX von Victron. Daher empfahl es sich ja immer, bei einer umfangreichen Ausstattung mit verschiedenen Komponenten "markenrein" bei einem Hersteller zu bleiben, wenn man eine vollständige Vernetzung über eine zentrale Steuerung haben möchte; Entweder alles von Victron oder Votronic oder WCS Mobile Technik (jetzt neu mit Vernetzung über BUS).

    Spricht der Cerbo GX jetzt auch "Votronisch"?

    .... Jetzt bin soweit durch und lese mehr und mehr das Lifepo4 Akkus anders geladen werden müssen. Ich habe zur Info einen Toptron CH 12 MC verbaut. (ist ja nun auch schon 20 JAhre alt)

    Also habe ich mal bei Toptron angerufen und mit dem Betriebsältesten Techniker gesprochen und er meind auch "Wenn Sie den Akku auf lange sicht zerstören wollen, lassen Sie den Akku so angeschlossen"....

    Hallo Michael,

    ich kenne den Toptron CH 12 MC und dessen spezifischen Ladeprogramme und Einstellungen nicht.


    Was eine LiFePO4 auf längere Sicht wohl übel nimmt, ist eine Desulfatierfunktion des Ladegerätes, bei der mit gepulsten Stromspitzen am Anfang des Ladevorgangs etwaige Sulfat-Schichten auf den Bleiplatten von alterschwachen Batterien gelöst werden, sozusagen als Batteriepflegemaßnahme. Hat Dein Gesprächspartner etwas in diese Richtung erwähnt?


    Hast Du bereits einen Ladebooster verbaut? Aus Deinem Beitrag geht dies nicht hervor. Bei Umbau auf LiFePO4 soll/muss noch ein Ladebooster mit installiert werden. Dieser B2B-Lader (von der StarterBatterie zur AufbauBatterie) begrenzt den Ladestrom, der über Deine bestehende, ältere Kabelinstallation und die zentrale Bordelektrik läuft. LiFePO4s haben einen geringeren Innenwiderstand als Bleibatterien und ziehen deutliche höhere Ströme beim Laden, wenn diese nicht begrenzt werden. Ohne Ladebooster können Deine Kabel und die Bordelektrik zuerstört werden oder ein Kabelbrand entstehen. Ich vermute mal, das bei Dir die bisherigen Ladekabel von der Starterbatterie zum Elektroblock 10mm2 oder vielleicht auch weniger an Querschnitt haben. Für den hier im Forum immer wieder besprochene Ladebooster Votronic VCC1212-30 (30 Ampere Ladestrom) reichen die 10mm2-Leitungen aus und es muss nicht alles neu verdrahtet werden.

    Hallo Jupp,

    wie bereits in meinem vorherigen Beitrag (Zurrschienen / Airlineschienen) geschrieben, gehen bei mir die Schrauben für die Airline-Schiene am Boden nicht durch die Bodenplatte, Das sollte kein Problem mit der Dichtigkeit geben. Durch die Vielzahl der Schrauben (auf 2 Meter Schiene alle 10 cm eine Schraube = ca. 19 Schrauben) verteilt sich die Last auch sehr breit. Wieviel kN Last in alle Dimensionen dann tatsächlich aufgenommen werden können kann ohne zerstörende Prüfung natürlich nur geschätzt werden. Das ganze ist auf jeden Fall um ein Vielfaches stabiler als die lächerlichen "Zurschienenreste" die Hobby mit jeweils 8 Mini-Mini-Schräubchen in die Rückwand, Leichtbaumöbelplatten und den Bodenaufbau "anheftet". Am Boden verhindert meine Airline-Schiene durch exakt Positionierung an den Euro-Boxen-Kanten ein Verschieben in Längrichtung beim Anfahren/Bremsen.


    Beim Verkleben der Airline-Schiene an den Wänden ist sorgfältiges Verkleben mit Konstruktionskleber das "A&O", sonst reißen die Schrauben aus der Leichtbau-Konstruktion: Alle Klebeflächen an Schienen und Wänden schön anschleifen, Reinigen, Primern und die Kleberschicht nicht bis auf eine Schichtdicke von 0mm runterquetschen. Ich bin mit dem Kleber Dekalin Dekasyl MS-5 bisher gut gefahren.


    Zu den Schienen noch Folgendes:
    Es gibt extra breite Schienen, die eine besonders große Klebefläche haben. Die würde ich auswählen, damit die Lasten gut verteilt werden. Die gibt es auch in einer Light-Variante. Es muss nicht die massive Heavy-Duty-Schiene sein, die man in die Blechholme beim Kastenwagen mit Nietmuttern festmacht. Die Schwachstelle ist die Hobby-Leichtbau-Konstruktion. Die Schrauben halten die Schiene beim Kleben schön in Position, die eigentliche Arbeit erledigt anschließend die Kleberverbindung, wenn sie nach einem Tag abgebunden hat. Pro Schiene bist Du, je nach Sorte mit 2,5 bis 5kg Gewicht dabei, die Deinen Hobby schwerer machen. Ich würde die Zurrpunkte in der Garage so verteilen, wie sie Deiner Wunscheinrichtung am gerechtesten werden.


    Du hast ja bereits Erfahrung mit Deinem Kastenwagen-Gepäck, und weist, was mit soll/muss. Schienen auf Vorrat (für den Fall der Fälle) würdeich nicht nicht einbauen. Lieber bei konkretem Bedarf nochmal zusätzliche Befestigungspunkte erweitern.

    Hallo Wilfried,
    schonmal Danke für Deinen Input. In der Tat sieht Deine 12V-Verteilung HO 04 wie die in Schwiegervater's Toskana aus. Werde hoffentlich dazu morgen weitere Messungen machen und Dein Verdrahtungs-Schema nochmal genau durcharbeiten.


    PS: Für die Verdrahtung des VCC1212-30 habe ich die originale 10mm2-Ladeleitung von der Starterbatterie zum Anschluss B1 durchtrennt, und den Booster dazwischen gesetzt (Ich versuche die Installation erstmal einfach zu halten und ohne Wechselrelais auzukommen). Strom fließt somit wie folgt:

    Starter-Batterie + -> Ladebooster Input + -> Ladebooster Output + -> B1+.


    Daher ist Dein Tip, dass ohne 12V+ an B1+ keine D+ Generierung erfolgt sehr wertvoll!

    Hallo Hobby-Forum,

    ich benötige mal Hilfe von den Wissenden bezüglich der Toskana-Zentralelektrik und der Absicherung/Generierung des D+Signals:





    Für das D+Signal zum Votronic-Ladebooster VCC1212-30 habe ich eine neue Leitung 1,5mm2 (gelber Pfeil) gezogen. Da die Steckkontakte auf der Platine DS300-HB? bereits alle belegt waren, habe ich ein einen der Kabelstecker abgezogen, den alten Kabelschuh abgezwickt und beide Leitungen zusammen in einem neuen Kabelschuh (als Y-Verteilung) gecrimpt (unteres gelbes Rechteck rechte Seite).


    Vor dieser Massnahme hatte ich auf den Kontakten ein einwandfreies D+ Signal:

    [Motor aus] -> keine Spannung; Anzeige auf dem Multimeter im mV-Bereich

    [Motor an] -> übliche Werte von 12-13V


    Nun ist auf den Kontakten bei [Motor an] kein Signal mehr messbar .

    Ich kann mir das nur so erklären, daß ich beim Hantieren mit den Multimeter-Messsfühlern irgendwie ein Kurzschluss zu der dicht daneben liegenden, offenen Relais-Spule (unteres gelbes Rechtecht, links) erzeugt haben könnte, bei dem eine Sicherung weggeschmolzen ist.


    Die zugehörige Kfz-Sicherung 5A (gelbes Rechteck am rechten Rand) ist ok und hat Durchgang mit dem Multimeter. Alle anderen Sicherungen auf der Platine sind ebenso ok.


    Die Sicherungen im Armaturenbrett sind auch alle kontrolliert und haben Durchgang.


    Soweit ich recherchiert habe, liefert das Fiat-Ducato-Chassis keinen direktes D+Signal mit 12V+ sondern ein D+aktiveGround, bei dem bei Motorlauf ein Kontakt auf Massepotential gezogen wird und dann erst über ein Invertierungs-Relais in der Aufbauelektrik ein D+ mit 12V+ generiert wird. Bin ich da richtig informiert?


    Der Übergabepunkt ist in der B-Säule verborgen und mit einer 2 oder 3A Sicherung abgesichert. Die Abdeckung werde ich morgen öffnen und die Sicherung prüfen; es war heute aben zu dunkel für weitere Messungen.


    Gibt es sonst noch Sicherungen, die für das D+Signal relevant sind?


    Vielen Dank für Eure Antworten,

    Hallo Moni,

    kannst Du mit Fotos Dein Problem etwas anschaulicher erklären? Mir fehlt gerade die Fantasie, wie und wo der hintere Platz zu eng seien könnte.


    Der Gasflaschenauszug war bisher immer eine frei verkäufliche Komponente vom Hersteller "Ilse", der immer gleich aussah. Hat Hobby den Auszug oder den Möbelbau verändert?

    ...Hut ab!! Bin noch auf der Suche nach einem Schwiegersohn , der meinen Toskana 670 aufmotzt . :) Bin noch auf Blei Gel Exide.... 2x 80 AH unterwegs.

    Beim nächsten Update auf LifePO4 komme ich gerne auf Dich zurück....

    Hallo Uli,

    Danke für die lobenden Worte.


    Für die Suche nach einem geeigneten Schwiegersohn bitte in der Kategorie "Marktplatz: Suche" eine passende Anfrage erstellen. Oder alternativ in "Markplatz: Biete" die Tochter zur Heirat an einen Wohnmobil-/Caravan-Techniker" (mit Befähigungsnachweis!) inserieren.


    Wie in der Wohnmobil-/Caravan-Branche derzeit oft zu erleben, sind meine Werkstatt-Kapazitäten bereits auf lange Zeit total ausgeschöpft. Ein Toskana reicht mir völlig.


    Ich versuche, die Projekte an Schwiegereltern's Toskana oder unserem HOOE nach Möglichkeit aussagekräftig zu dokumentieren, so daß mit etwas handwerklichem Geschick und dem passenden Werkzeug ein Nachbau machbar sein sollte. Bei Fragen kannst Du mich gerne hier im Beitrag oder per PN "anfunken".

    Moin, wie ist das eigentlich mit den Scheinwerferabdeckungen. Passen die noch richtig hinten auf das Gehäuse? Bei einem You Tube Video wurden die original Abdeckungen gegen größere (tiefere) ausgetauscht, damit eine bessere Belüftung gewährleistet ist.

    Moin Teddy,

    mach Dir keinen Kopf. Ich habe die Osram Nightbreaker LED H7 (1. Generation) seit 3 Jahren sowohl beim Abblendlicht als auch beim Fernlicht verbaut und die originalen Gummiabdeckungen belassen. Auch wenn die Osrams tiefer bauen, passen die originalen Abdeckungen. Funktioniert bisher ohne Probleme....