pego:
ja, pauschal behaupte ich, dass jedem innerhalb der Gewährleistung geholfen wird.
Du hast den "Steher" unter Berücksichtigung des Alters, sicherlich angemessen günstiger erwerben können - wie es doch auch praktiziert wird. Da kauft man sich nicht nur Vorteile mit ein, leider auch einige Nachteile. Davon abgesehen hätte ich an Deiner Stelle sicherlich nicht anders gehandelt.
Hobby hat vielen Forenteilnehmern und auch mir geholfen, auch über den Gewährleistungszeitraum hinaus, wie hier im Forum schon mehrmals bewiesen wurde. Kulanz nach Gewährleistungsablauf ist eine freiwillige Leistung von Hobby, ohne Rechtsanspruch.
Das Beispiel mit den vergilbten Seitenteilen (wie auch bei vielen Concorde Modellen) tritt, klar, altersgemäß nach der Gewährleistung auf. Das ist aber bei Wohnmobilen nicht einzigartig, tritt auch bei anderen Fahrzeugen (Booten) auf.
Aber jetzt mal ehrlich und sachlich, warum sollte Hobby sich bei einem 6 Jahre alten Fahrzeug hier noch erkenntlich zeigen - mal nüchtern betrachtet?
Jeder PKW Hersteller lehnt "bei solch alten Fahrzeugen" grundsätzlich jede Kulanz ab - das wird hingenommen. Meistens machen sich die PKW Händler trotz Nachdruck nicht einmal die Mühe überhaupt einen Kulanzantrag anzufertigen, wenn das Fahrzeug älter als 2 Jahre ist.
Warum stellen hier viele Kollegen gegenüber ihrem WoMo-Hersteller andere, teilweise überzogene Ansprüche?
Wie lange soll denn Hobby bei "alten Fahrzeugen noch Kulanz gewähren?
(Davon abgesehen, altert das GFK an unserem Mobil auch - besonders am Alkoven).
Ich gehe nicht davon aus, dass Hobby sich bei Antragstellung kulant zeigen wird.
Jedes Problem ist ärgerlich, nicht das jemand denkt, unser Fahrzeug hätte keine Probleme. Aber ich werde zur Beseitigung, nach Ablauf der Gewährleistung, halt selber die Probleme beseitigen müssen. Das bringt halt die Alterung des Fahrzeuge mit sich, es ist ein Gebrauchsgegenstand und kein Ausstellungsstück.
Seid doch froh, dass vor einigen Jahren die Gewährleistung auf 2 Jahre angehoben wurde, sonst sähe es noch schlimmer aus.
Das was ich hier in der letzten Zeit lese ist, dass zwei oder drei Kollegen ständig gegen Hobby wettern und einen dicken Hals schieben.
Das Anspruchsdenken muss (zeitlich gesehen) irgendwann mal ein Ende haben.
Hobby verhält sich grundsätzlich nicht abweisender als andere Hersteller, eher im Gegenteil.
Sollte jemand unzufrieden sein, muss er halt das Erlebte bei einem Neukauf mit einkalkulieren, ob man mit einem anderen Hersteller mehr "Glück" hat, sei mal dahingestellt. Ich wünsche es jedem.
Was kommt denn erst, wenn die WoMos älter als 10 Jahre sind und es keine Ersatzteile mehr gibt, da bin ich jetzt schon gespannt, was dann hier los ist.
@ Günni:
Unser Forentreffen, mitsamt der Werksführung und dem Kontakt zu Herrn Audorf sollte genau dazu dienen, uns eine Tür offen zu halten. Ich denke, dass es wichtig für uns alle war, mal unser wahres Gesicht zu zeigen, nicht versteckt hinter Avataren oder Kundennummern. Ich denke, das wurde von Hersteller- aber auch von Kundenseite an dem verlängerten Wochenende auch erkannt.
Auch dieses Forum dient ja dazu, über unseren Austausch unsere Probleme an Hobby heranzutragen - was bisher bei einigen Problemen schon geholfen hat.[/quote]
Camperfan :
Hier meine Antwort die ich als eine Abschliessende für mich betrachte.
Tut mir Leid deinen Ausführungen kann ich an dieser Stelle nicht folgen. Ich selber war über 30 Jahre im Fahrzeugbau in Bremen bei
dem größten privaten Arbeitgeber dieses Bundeslandes in verantwortlicher Stellung tätig. Sehr wohl konnten von uns gefertigte Fahrzeuge auch nach über 6 Jahren noch mit einer angemessenen Kulanz rechnen.
Die Frage ist doch was kann die Fa. HOBBY sich gegenüber mir an Kulanz in Anbetracht des Mobils welches wir kauften noch leisten ? Und hier rechnet die Fa. HOBBY "kleinkariert" sehr wahrscheinlich nach der ihr bekannten Fzg-Identnummer mit mir als Käufer ab. Der "Steher" den wir uns erlaubten zu kaufen, hat für sie entweder zu wenig oder einen verbrauchten Mehrwert erbracht. Dementsprechend können sich die Herren Audorf und Beermann dann auch erlauben mich als Kunde zu verprellen. So etwas wird dann bis in die höchste Chefetage auch gedeckt ohne jede Chance auf eine Rehabilitation.
Fast im selben Atemzug mit der Ablehnung unseres Antrages auf Kulanz, werden wir jedoch von den Herren Ritz und Schauland von HOBBY, schriftlich mit einer Einladung zu einer VIP-Veranstaltung nach Fockbek eingeladen.
Was soll diese Einladung bewirken ausser einer Absage unsererseits ?
Für mich als Käufer und Kunde wäre es respektierlicher und auch verständlicher gewesen, wenn die Fa. HOBBY sich an den Kosten einer jetzt bald notwendigen GFK-Lackierung beteiligt hätte. Auch eine vielleicht nur symbolische Beteiligung an 25% der Kosten von ca. 400,00 € hätten uns sehr wohl versöhnlich gestimmt. So aber bleibt "das Geschmäckle" als Kunde nicht ernst genommen worden zu sein...!
Kurz und knapp : "Ich war den Kundendienstverantwortlichen von HOBBY keine 100,00 € mehr Wert, obwohl ich ihnen ein 'Neufahrzeug' abkaufte, das mit ein wenig Pech auch in der Schrottpresse hätte landen können...!"
Ist es dann nicht ganz normal, sich bei einem weiteren Neuerwerb, auch bei anderen Mitwettbewerbern um zu sehen ?
Hier noch eine Ablichtung von unserem "schönen Steher" :
