Da kauft man sich ein Neufahrzeug, um keine Probleme zu haben, und dann das!🙈🤮👎🏼🫣

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  • Hallo zusammen!


    Von einem Bekannten habe ich folgende Story heute gehört, die ich Euch gerne mitteilen möchte. Es handelt sich allerdings nicht um ein Hobby- Wohnmobil, sondern einen Forster auf Citroën Jumper, Bj. 2025, aber EZ 2026. Nagelneu vor kurzem gekauft, u.a., weil die Besitzer damit u.a. auch nach Italien in die Städte wollten, wo die neue Euro6- Norm vorgeschrieben ist. Daher kauften sie ein Neufahrzeug.


    Das Wohnmobil haben sie bereits im Mai/ Juni übernommen und waren damit kurz unterwegs. Schon bei der allerersten Fahrt traten Probleme mit dem Automatikgetriebe (8- Gang!) auf. Das Wohnmobil wurde in die Werkstatt gebracht und stand dort einige Zeit, ist also ausgefallen! Kurz vorher, auf einem Stellplatz bei sonnigem Wetter sollte die Markise ausprobiert werden. Bei dieser fehlten aber beide Stützen!🙈 Weitere Kleinigkeiten (die ich schon wieder vergessen habe) ärgerten die stolzen Besitzer zusätzlich. So dauerte der erste Urlaub nur ein paar Tage. Zum Glück hatten sie noch ihren alten Wohnwagen, so wurde kurzerhand umdisponiert, während das neue Womo eine längere Auszeit in der Werkstatt verbrachte.


    Vor 3 Wochen sollte dann der nächste Urlaub stattfinden, nun mit neuem Getriebe, diesmal wollte die Familie nach Italien, spontan, ohne fest zu buchen. Erste Station sollte ein Campingplatz am Bodensee sein, den sie auch erreichten. Allerdings gab es auf der Fahrt dorthin einen Knall, den sie zunächst nicht zuordnen konnten. Auf ihrem Stellplatz angekommen, bemerkten sie dann einen Steinschlag am Rand der Windschutzscheibe. Die Steinschlag bildete aber nach kurzer Zeit einen immer länger werdenden Riss, so dass sie beschlossen, einen mobilen Autoglas- Service zu beauftragen, die Scheibe noch auf dem Campingplatz zu ersetzen. Dieses geschah auch nach ein paar Tagen, dabei wurde vom Fachmann beim ausbauen der defekten Scheibe, ein unsachgemäßer Einbau der Scheibe ab Werk festgestellt, denn die Dichtmasse war stellenweise so dünn, dass in absehbarer Zeit ein Wasserschaden gedroht hätte! Bei einem Neufahrzeug! 😡 Jedenfalls gab es eine neue Scheibe, so dass der Urlaub weitergehen konnte. Doch inzwischen hatte man sich entschieden, wegen der bereits verlorenen Zeit lieber doch noch ein paar Tage am Bodensee zu bleiben. Als sie dann ein paar Tage später sich auf den Rückweg machen wollten, blockierte das Getriebe (in Stellung „R“!), und der Motor ließ sich nicht mehr starten. Das Fahrzeug stand nun fest und ließ sich keinen cm bewegen, auf dem Stellplatz! Da der Besitzer selbst KFZ- Meister ist, hat er selbstverständlich alles Mögliche versucht, was halt so ohne Werkzeug und Diagnosegerät zu machen war, aber leider komplett erfolglos!


    Nun soll der ADAC das Wohnmobil in die heimische Werkstatt verbringen, schleppen geht ja nicht🙈. Dies dauert aber auch ein paar Tage. Der nun blockierte Stellplatz kostet 65€/ Tag, man konnte sich zumindest einigen, dass bis zum versprochenen Termin des ADAC (sollte heute sein) der Platz kostenfrei sei. Ob das Wohnmobil heute geholt wurde, weiß ich noch nicht.


    Ihr könnt Euch sicher vorstellen, wie sauer die Familie ist! Zeitweise kam die Idee auf, das Wohnmobil anzustecken, und mind. 15 Minuten zu warten, bevor die Feuerwehr gerufen wird 😂 ( natürlich ironisch gemeint). Aber verstehen kann ich das voll und ganz! Es wurde als Leihfahrzeug ein PKW Kombi angeboten, damit die Familie heim fahren kann. Doch das Wohnmobil musste ja komplett leergeräumt werden, wie soll denn das Gepäck für 3 Personen/ 3 Wochen in einen Kombi passen? Am Ende gab es dann immerhin einen VW Crafter für die Heimreise. Jetzt ist warten auf das Ergebnis des Schadens angesagt. Am liebsten würden sie das Wohnmobil zurückgeben und den Kaufvertrag wandeln….


    Passend zu dieser Geschichte fand ich gestern zufällig auf instagram ein Video aus Spanien, wo jemand (ein Händler?) sich nagelneue Citroen Jumper Fahrgestelle für Wohnmobile ansehen konnte, die dort auf ihren Transport in die jeweiligen Caravan- Produktionsstätten warteten. Also nur Fahrerhaus und Leiterrahmen, fahrfertig. Diese sahen so billig und minderwertig gefertigt aus, dass es erschreckend war! Spaltmaße am Leiterrahmen jenseits von gut und böse, innen weder Lack noch Versiegelung, teilweise schief verschweißt. Alles Dinge, die man später, wenn der Aufbau mal drauf ist, nicht mehr sieht. Im Fahrerhaus fand er auch minderwertige Kunststoffe, und miese Verarbeitung vor. Ich finde, das passt irgendwie ins Bild, wie heutzutage Neufahrzeuge als Massenprodukt vom Band laufen. Die meist schnell eintretenden Mängel hat dann zunächst der Kunde, und weiterhin die Händler. Auf alle Fälle massive Probleme und Schäden. Ist das nur bei Citroen so, oder auch bei Fiat, Peugeot, Opel, usw.? Wirklich erschreckend! Was bin ich froh, das wir noch ein älteres Modell besitzen, welches gerade ohne Probleme neuen TÜV bekommen hat, und auch noch keinerlei Rostprobleme aufweist. Und das beim Baujahr 2009!


    Also, ich würde mir gut überlegen, so viel Geld für ein Neufahrzeug in die Hand zu nehmen. Zumal Ältere meist solider verarbeitet waren, als es Neue heutzutage sind. Ich wollte Euch diese Erfahrung nich vorenthalten. Was meint Ihr dazu?


    VG, Frank

    Hobby Toskana 615 GLFC, 2009, 130 PS

  • Sorry, aber das Meiste der Geschichte hört sich für mich nach dem berühmten Horrorgeschichten aus dem Paulanergarten an. Ich habe folgende Story gehört....


    Allein schon der Punkt Markise ohne Beine. Geht eigentlich nicht. Die Markise muss ausgefahren werden, wenn sie montiert wird. Und d klappt man zumindest ein bein heraus, wenn sie angeschraubt wird.


    Der ganze Post ist für mich absolut überflüssig und nicht nachvollziehbar. Solche Romane aus 2. oder 3. Hand mit stiller Post veredelt braucht niemand.

    Die Linke zum Gruß (nicht politisch, für Nonbiker)

    Andreas

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