Hallo,
ich habe mir noch nie Sikaflex gekauft. Nun ist eines der Dachfenster ein wenig undicht.
Ich möchte das ganze alte Zeug rausmachen und neu abdichten. Nun sah ich, es gibt
viele verschiede Sorten von Sikaflex
Welches nehme ich am Besten?
Hallo,
ich habe mir noch nie Sikaflex gekauft. Nun ist eines der Dachfenster ein wenig undicht.
Ich möchte das ganze alte Zeug rausmachen und neu abdichten. Nun sah ich, es gibt
viele verschiede Sorten von Sikaflex
Welches nehme ich am Besten?
Hallo, dazu nimmt man Dekalin und kein Sika.
Mfg Wolf
Dekalin DEKAseal 8936
Moin,
Sikaflex geht selbstverständlich.
Der Kleber – für eine Dachluke eignet sich Sikaflex-552® AT – wird mit einer Klebepistole aufgebracht, anschliessend der Dichtstoff in der Fuge geglättet und überflüssiges Material entfernt.
Sikaflex-522 ist ein emissionsarmer, universeller STP-Klebedichtstoff
(Nachfolger von Sikaflex-221i und Sikaflex-521UV)
Sikaflex 522 besitzt eine hohe Alterungs-, Schimmel- und Witterungsbeständigkeit. Auf vielen Untergründen ohne Primer anwendbar. Frei von Isocyanat, Lösemitteln und Phthalat. Sikaflex-522 erfüllt höchste EHS-Anforderungen. Sikaflex 522 zeigt mit geringer Vorbehandlung eine gute Haftung auf einer Vielzahl von Untergründen.
Ideal geeignet für Anbauten und Reparaturen
Hohe Alterungs- und Witterungsbeständigkeit
Gute Beständigkeit gegen Schimmelpilze
Besonders emissions- und geruchsarm
Gute Haftung auf einer Vielzahl von Untergründen, ohne dass eine spezielle Vorbehandlung erforderlich ist.
Gute Farbstabilität bei UV-Einfluss
Frei von Isocyanat, Lösemittel und Phthalat
Entspricht den Hygieneanforderungen für Klima- und Lüftungsanlagen nach VDI 6022, Blatt 1:2011-07
ISEGA Zertifikat für den Einsatz im Lebensmittelbereich
EMICODE® EC1PLUS zertifiziert
Oberflächenvorbehandlung
Die Haftflächen müssen sauber, trocken und frei von Fett, Öl und Staub sein. Die Oberflächenvorbehandlung hängt von der spezifischen Beschaffenheit des Untergrundes ab und ist entscheinend für eine dauerhafte Verbindung. Hinweise zur Untergrundvorbehandlung sind in der aktuellen Sika® Vorbehandlungstabelle zu finden. Die dort enthaltenen Informationen basieren auf Erfahrungen und müssen in jedem Fall durch Vorversuche mit Originalmaterialien überprüft werden.
Verarbeitung
Sikaflex®-522 kann zwischen 5 °C und 40 °C verarbeitet werden (Änderungen in der Reaktivität müssen berücksichtigt werden). Die optimale Temperatur für Untergrund und Dichtstoff liegt zwischen 15 °C und 25 °C. Viskositätsanstieg bei kühlen Temperaturen beachten. Für eine leichte Verarbeitung den Klebstoff auf Raumtemperatur erwärmen. Sikaflex®-522 mit einer geeigneten Kartuschen- / Beutelpistole oder Pumpanlage verarbeiten. Die Hautbildezeit ist bei heißem und feuchtem Klima deutlich kürzer.
Abglätten
Das Abglätten muss vor der Hautbildung des Dichtstoffs erfolgen. Zum Abglätten empfehlen wir Sika® Abglättmittel N. Andere Abglättmittel müssen auf ihre Eignung überprüft werden.
Entfernung
Nicht ausgehärtetes Sikaflex®-522 kann mit Sika® Remover-208 oder anderen geeigneten Lösemitteln von Werkzeugen und Geräten entfernt werden. Ausgehärtetes Material kann nur noch mechanisch entfernt werden. Hände/Haut müssen sofort mit geeigneten Reinigungstüchern (z.B. Sika® Handclean) oder Industriehandreinigern und Wasser gewaschen werden. Keine Lösemittel auf der Haut verwenden!
Überlackierbarkeit
Am besten kann Sikaflex®-522 innerhalb der Hautbildezeit überlackiert werden. Erfolgt der Lackiervorgang nach der Hautbildung, kann die Haftung verbessert werden, indem die Fugenoberfläche vor dem Lackieren mit Sika® Aktivator-100 oder Sika® Aktivator-205 vorbehandelt wird. Erfordert der Lack einen Einbrennprozess (über 80 °C), erzielt man das beste Ergebnis, wenn der Dichtstoff zuvor vollständig ausgehärtet ist. Die Lackverträglichkeit muss durch Vorversuche unter Produktionsbedingungen überprüft werden. Da die Elastizität der Lacke geringer ist als die des Dichtstoffs, kann es zu Lackrissen im Fugenbereich kommen.
Technische Daten:
Verpackung: Kartusche 300 ml
Chemische Basis: Silanterminiertes Polymer (STP)
Farbe: weiß
Härtungsmechanismus: Feuchtigkeitshärtend
Dichte vor Aushärtung: 1,4 kg/l
Standfestigkeit: Gut
Verarbeitungstemperatur: 5 bis 40 °C
Hautbildezeit: 30 Minuten A
Volumenänderung: -2 %
Härte Shore A (CQP023-1 / ISO 7619-1): 40
Zugfestigkeit (CQP036-1 / ISO 527): 1,8 MPa
Reißdehnung (CQP036-1 / ISO 527): 400 %
Weiterreißwiderstand (CQP045-1 / ISO 34): 7,5 N/mm
Einsatztemperatur (CQP513-1):
-50 bis 90 °C
4 Stunden: 140 °C
1 Stunde: 150 °C
CQP = Corporate Quality Procedure: 23 °C / 50 % r.Lf. Lagerung unter 25 °C
H-Sätze
EUH211: Achtung! Beim Sprühen können gefährliche lungengängige Tröpfchen entstehen. Aerosol oder Nebel nicht einatmen.
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H412: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Ist auch günstiger als der von Dekalin😉.
Danke für die Antworten.....
wie man sieht gibt es unterschiedliche Ansichten ![]()
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