Unterbodenschutz für die Holz-Partien des Unterbaus

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Feiertag?
  • Moin, zusammen,


    da ich an der Bühnensteckdose rumfummeln musste, ließ es sich nicht vermeiden, den angejahrten Astralkörper unter Bob´s Hintern zu schieben. Dabei sind mir zwei Dinge aufgefallen:


    1. Mit der eigenen Gelenkigkeit ist es nicht mehr so weit her ;( . Druntergekommen bin ich ja noch halbwegs elegant, aber beim rauskrabbeln habe ich kurz überlegt, meine Frau anzurufen, ob sie nicht mal eben rauskommen und etwas an den Schuhen ziehen kann, die unter ihrem Womo liegen... :whistling:


    Okay, jetzt aber ernsthaft:


    2. Der Garagen-Unterboden ist bei meinem 2006er AK 725 noch aus Holz. Durch die Hinterräder ist dieser Bereich rechts und links "gut abgespült", das Holz liegt stellenweise frei und beginnt, weich zu werden. Was tut Ihr da drauf? Auch Seilfett - wie beim Rahmen? Oder verkleiden mit Kunststoff / Alu? Oder doch wieder das gute, alte Teroson?


    Vielen Dank für Eure Tipps

    Gruß aus der wiedererlangten Vertikalen

    der Steuermann

  • Habe meine Gedankenfaulheit überwunden und etwas selber recherchiert. Empfohlen wird, das Holz zunächst mit Owatrol zu tränken und nach dem Abtrocknen eine Schicht Elaskon oder Dekaphon aufzubringen. Das Ganze bleibt dann atmungsaktiv und fault nicht.


    Könnt Ihr das anhand Eurer Erfahrungen bestätigen?

    Gruß

    Steuermann

  • Habe meine Gedankenfaulheit überwunden und etwas selber recherchiert. Empfohlen wird, das Holz zunächst mit Owatrol zu tränken und nach dem Abtrocknen eine Schicht Elaskon oder Dekaphon aufzubringen. Das Ganze bleibt dann atmungsaktiv und fault nicht.


    Könnt Ihr das anhand Eurer Erfahrungen bestätigen?

    Gruß

    Steuermann

    Hallo Steuermann,

    Owatrol ist das Maß der Dinge für Holz und (Achtung!!!) für rostiges Metall (warum beides funktioniert muß ein Chemiker erklären). Wird u.A. vom KSD (KorrosionsSchutzDepot; auf der hp gibt´s auch jede Menge Erklärungen und auch Anleitungen; ist auf jeden Fall lesenswert) zur Rostbehandlung angeboten. Mit dem Zeug hab ich grandiose Erfolge bei der Rostumwandlung, -Versiegelung etc. erreicht.


    Ich hab seit längerer Zeit einen kleinen Oldtimer-Anhänger von Westfalia in Arbeit. Die neuen Sperrholzplatten hab´ ich mit Owatrol aus der Pistole zweimal behandelt; an den Schnittkanten kann man wirklich sehen, wie das Öl ins Holz eindringt.

    Danach gebeizt und mit Klarlack versiegelt.

    Am Unterboden brauchst Du Dir die Arbeit mit Beizen und lackieren natürlich nicht machen (es sei denn, Du möchtest beim Drunterliegen eine besonders schöne Sicht haben ;) ).


    Eigentlich sollte das für´s Erste schon reichen. Wenn doch eine weitere Schicht drauf soll muss es eine sehr weiche, dicke Schicht sein (Chassis- oder Ladeflächenbeschichtung), damit aufgewirbelte Steine (o.ä. hartes Zeugs) nicht im Holz einschlagen können.

    Alles Weitere kann auch fett gespritzter Steinschlagschutz regeln; den kannst Du dann auch gleich über Rahmenausleger spritzen. Dann wird auch der Zwischenraum zwischen Holz und dessen Auflagen geschützt; dazu muß aber sicher sein, daß keine Feuchtigkeit mehr vorhanden ist. Sonst kann´s da in ein paar Jahren ein braunes Wunder geben :P.




    Fazit: Owatrol rules.

    Grüßle


    Charly



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