Hallo zusammen,
hallo Erich,
der Artikel ist natürlich in manchen Teilen etwas überzogen, aber das ist dem heutigen Journalismus zu verdanken.
Generell sind die Kostensätze für Servicestunden im Laufe der letzten Jahre stark gestiegen. Davon kommt beim Mitarbeiter leider nicht so viel an, wie es den Anschein haben müsste.
Fakt ist, dass die laufenden und Umlagekosten auf die Servicestunden explosionsartig gestiegen sind.
Die Gründe sind vielfältig. Zum einen sind es natürlich Energiekosten (Strom, Wärme,..) und natürlich der immer höhere Aufwand, einen Betrieb mit den gestiegenen bürokratischen Auflagen gewinnbringend zu führen.
Man darf auch nicht vergessen, dass hinter dem Servicepersonal immer eine Auftragsabwicklung, Buchhaltung, etc. steht.
Aber es gibt in der eigentlichen Fragestellung auch einen weiteren Grund, warum die Kosten immer höher werden.
Früher reichte ein technisch versierter Mitarbeiter, um fast alle Punkte an/im einem Wohnmobil abzuarbeiten.
Durch die heutzutage immer komplizierte Technik, benötigt man perfekt ausgebildetes Fachpersonal und muss dieses ständig weiterbilden. Auch Kosten für letzteres sind im Stundensatz enthalten.
Für mich stellt sich immer mehr die Frage, ob es hier wirklich noch in einem vernünftigen Kosten/Nutzen Verhältnis steht, mehr und mehr Elektronik und Software in den Fahrzeugen zu verbauen.
Ich habe in den letzten Jahren in dieser Hinsicht mehr zurück-, als aufgerüstet. Füllstandsanzeigen zum Beispiel nicht mehr digital im Display, sondern über klassische analoge Anzeigen.
Probleme mit irgendwelchen Steuergeräten, Bluetooth Verbindungen oder Smart Apps kenne ich nicht.
Die „alte“ Technik läuft immer.
Der Bastler um die Ecke in ganz Europa, kann mir zur Not auch immer helfen.
Das alles hält die Kosten gering und führt auch nicht zu langen Wartezeiten auf Werkstatttermine.
Gruß
Olaf

