Elba und die Rotwein-Toskana 2026

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Feiertag?
  • Wir sind heute mal wieder umgezogen, fahrendes Volk halt ;)


    Schweren Herzens haben wir uns von La Spineta und Adele verabschiedet, vorher aber die Wäsche aus dem Trockenraum mitnehmen! Ich könnte mir vorstellen, dass das auch so ein Klassiker im Camperleben ist: schon 50 km auf der Autostrada und dann die Frage: wer hat eigentlich die Wäsche abgenommen? :/ ||


    Egal, wir haben alles bedacht und Nix vergessen und schlängeln uns über kleine Strässchen Richtung Montalcino. Da wir gut in der Zeit sind und nirgendwo zu bestimmter Zeit sein müssen, wagen wir mal eine Städtetour mit dem Bob. Wir fahren rauf nach Montepulciano, auf halber Höhe gibt es hinter dem Busbahnhof und dem Wochenmarktplatz einen terrassierten Stellplatz für Womos. Der Platz ist ausreichend bemessen, kostenlos und dem Vernehmen nach dürfte man sogar eine Nacht dort verbringen.


    Wollen wir aber garnicht, nur mal eben das schöne Städtchen auf dem steilen Berge anschauen, ein, zwei Kirchen begucken und natürlich den hiesigen Vino Nobile einkaufen. Ich habe mal versucht, die Panorama Funktion zu nutzen:


    …muss ich leider irgendwann mal nachholen- hier haben wir jetzt kein Netz.


    Auf dem Weg zur Vinoteca Ercolani hat sich uns dann doch tatsächlich die Caffetteria Palazzo Avignonesi in den Weg gestellt und mit einer Auslage an allerfeinsten Mignontörtchen das Weitergehen infam unterbunden. Das Back- und Naschwerk kostet 1,80 pro Stück, wenn man es draußen isst, dazu ein gepflegter Cappuccino. Würde man ein Bild suchen, um den Begriff „Verführerisch „ zu beschreiben - das wäre es! Ein Träumchen.


    Zurück in der Realität ( bei weiterhin durchwachsenem Wetter) dann so viel Wein gekauft, wie gefahrlos in einen Wanderrucksack passt. Ich habe es dabei belassen, drei Rote auszuwählen und lasse in den kommenden Tagen einen ganz gewöhnlichen 2024 Tafelwein gegen einen Rosso di Montepulciano mit Denominatione und einen Vino Nobile von 2022 antreten.

  • Nach diesem Ausflug mit dem Bob weiter nach Montalcino, genauer gesagt La Croce außerhalb von Montalcino. Dort befindet sich Aggricampeggio Piombaia. Fotos hochladen geht immer noch nicht, die muss ich euch schuldig bleiben.


    Jetzt machen wir erstmal einen kleinen Gang ums Gelände und schauen mal unverbindlich, was der Padrone so auf dem Herd hat…


    Gruß

    Steuermann

  • Wie man sieht, haben wir das Gelände für uns alleine :P :thumbup: . Es ist nachts recht ruhig, trotz der nahen Straße. Derzeit, kurz vor der Lese, schützen die Winzer ihre Trauben mit Böllerschüssen gegen die Stare. Ab und zu knallt es, ist aber nicht wirklich störend.

    Einen Pool gibt es auch, der ist aber für die Zimmergäste. Wenn man den als Womomensch benutzen möchte, kostet das extra. Verständlich, wenn man bedenkt, dass wir fürs stehen ja nichts bezahlen.

  • Heute Nacht hat es noch ein letztes, tüchtiges Schauer gegeben, frühmorgens das Wetter wieder schön. Wir haben die Maolette gesattelt und sind erstmal hoch nach Montalcino, den Ort inspizieren. Auch sehr, sehr schön. Nach zwei Kirchen und Stadtrundgang wird es Zeit für eine erste Colacione, also eine kleine Zwischenmahlzeit zwischen dem ersten Frühstück und dem späten Brunch ;)

    Wir bestellen in furchtbarem Italienisch eine Focaccia, ein Thunfisch Schnittchen und eine Art Mini-Pizza ohne alles, sowie zwei Cappuccino.


    Trotz meiner enormen Sprachkünste bringt Gianfranco tatsächlich das von uns ausgesuchte Frühstück und wir lassen es uns toskanisch gutgehen :)


    So gestärkt und da man mit diesen kleinen Bergdörfern ja schnell zu Rande ist, wurde die Maolette für eine größere Tour durch das toskanische Hinter-Hinterland gesattelt. Auf der Fotografierliste standen die „Cipressi di San Quirico d´Orcia, die Zufahrt oder Allee, sowie das Bauernhaus, die in Gladiator I Motiv war und dann San Quirico und Umland selbst.


    Da wir ja möglichst kleine Nebenstraßen auf zurück zu befahren wollten, haben wir wagemutig versucht, von iL Poggiolo über die via Francigena in Richtung Oria Bianca und Podere Pian dellˋasso vorzustoßen 8).


    Leider verwandelt sich diese Via nach recht kurzer Zeit von einer Schotterstraße, die möglicherweise noch von römischen Ochsengespannen genutzt werden könnte, in einen Weg, den höchstens noch Hardcore-Mountainbiker als akzeptabel betrachten würden. =O =O


    Das konnte ich weder unserer Maolette, noch der besten Toskana-Reisebegleiterin von allen zumuten, wir mussten also mit eingezogener Lunte den Rückzug antreten ?( ;(


    War trotzdem ein wunderbarer Tag in einer der schönsten Landschaften der Welt und wir sind pünktlich wieder am Bob und bereiten uns auf die für heute Abend geplante Weinverkostung vor :P :saint: :love:


    Gruß

    Steuermann

  • Die Weinverkostung ist vorüber und war wunderbar. Es wurden 4 verschiedene Weine aus dem eigenen Anbau von Piombaia vorgestellt. Von einem leichten Rosé, den wir schon relativ kräftig und dunkelfarbig empfanden ( hätte das ohne Etikett glatt für einen Spätburgunder gehalten), über einen Supertuscan aus der Sangiovese Grosse, bis zu einem 2021 Brunello, der ganz ausgezeichnet war. Es war auch ein sogenannter Macerato dabei, ebenfalls ein Sangiovese, aber völlig neue Keltereitechnik. Interessanter Geschmack, aber letztlich nicht so unser Ding.


    Zu der Weinverkostung, die fast Zwei Stunden dauerte, mussten wir vom Piombaia Stellplatz nur über die Straße zur Kelterei laufen. Es gab Wasser, Fenchelsalami, Pecchorino Käse und ungesalzenes, toskanisches Brot. Wir haben von unserem Vorkoster viele interessante Informationen zur Herkunft, Geschichte und Terroir erhalten.


    Die Verkostung hat 30,- Euro pro Person gekostet und wir haben für 150,- Euro Wein gekauft. Das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass die guten Brunellos bei 50 Euro anfangen und bei 200,- (für 2010er Jahrgänge) noch lange nicht aufhören.


    Insgesamt ein sehr schöner Abend, der sich wirklich gelohnt hat. Einen 21er Brunello habe ich mir geleistet - der ist für Weihnachten 🧑‍🎄 ;) :saint:


    Leicht angesäuselte gute Nacht wünscht der

    Steuermann 8o

  • Moin, liebe Leser,


    wir sind heute Morgen sehr entspannt von Montalcino über Grossetto ans Meer gefahren, das hat bei sehr gemächlicher Fahrweise 1,5 Stunden gedauert. Der erste Teil der Strecke über die kleinen, gewundenen „SP‘s“, dann den Rest bis kurz vor San Vincenco auf der Stada Statale 14, rechts den steilen Berg hoch, dann ist man in San Bartolo und auf dem CP:


    Der Platz ist klein, es gibt für Womos zwei Terrassen oder Ebenen, die dritte Ebene ist für die Pkw der Wohnwagenfraktion und für die Gäste des Ristorante.

    Ich denke, ca. 15 Mobile können hier stehen, es gibt Strom und pro Ebene auch ein Wasserhahn.

    Das beste an diesem Platz ist aber erstmal die Aussicht!

    Nach Westen:


    Nach Osten ins Landesinnere:


    Da geht einem doch das Herz auf <3 :love:

  • Der Platz hat unterhalb des Restaurants auch einen Pool, den wir nach Abstellen von Bob und Sattsehen an der Aussicht auch direkt genutzt haben.


    Die Waschräume und Toiletten sind erkennbar in die Jahre gekommen, aber sauber und funktionstüchtig. Die einzelnen Stellplätze habe ich gerade eben noch als Ebenen bezeichnet, aber eben sind sie eben nicht. Ihr müsst hier fleißig mit Keilen und Stützen arbeiten.


    Man steht wunderbar schattig unter Pinien


    Und es weht ein angenehmer Wind vom Meer. Und es ist ruhig - trotz Küstenort und Straße. Der Empfang war wieder mal über die Maßen freundlich, niente Problema, stellt euch hin, wo ihr möchtet, Anmeldung nicht erforderlich, man sieht sich, man kennt sich.


    Die beste Ehefrau von allen hat bei Betreten der Rezeption versehentlich einen Blick in die Restaurantküche geworfen. =O =O

    Etwas Riechsalz und freundlicher Zuspruch konnten sie zurück ins Leben rufen. Zudem wurde uns von Gästen mehrfach versichert, dass das Essen ganz ausgezeichnet sein soll. Do not judge a book by itˋs cover, sagt man doch!

    Wir werden also für Sonntag Abend einen Versuch starten und einen Tisch bestellen. 8)


    Am Montag melden wir uns daher entweder von Elba, oder aus der hiesigen Gastroenterologie.


    Gruß

    Steuermann

  • Buon giorno, miteinander!


    Gestern Abend sind wir noch den Berg hochgelaufen, da von dort Livemusik zu hören war. Man kommt an Olivenhainen vorbei und einigen sehr schönen Villen und hat Aussicht ins Tal. Bis zur Musik haben wir es nicht geschafft, Schall trägt und täuscht ;).

    Auf dem Rückweg sind wir an der Bar IL Sale 8 vorbeigekommen. Diese gehört zu der interessanten Hotelanlage Relais Poggio ai Santi mit „Rooms, Lodges und Glamping“, mit dem Womo kann man da allerdings nicht stehen. Sieht insgesamt auch sehr teuer aus. Interessant war das aus zwei Gründen:


    Zum einen verfügt die Hotelanlage an der Rückseite zum Pinienwald hin über ein Tier-Refugium mit Pferden, Ziegen und herzigen, kleinen Eselchen. Ich mag Esel sehr gerne leiden, solange sie ruhig sind.

    Diese Anlage scheint eine Art Gnadenhof für Tiere zu sein, es ist kein Streichelzoo oder etwas mit touristischem Hintergrund. Ungewöhnlich fanden wir das nur in der Verbindung mit dem Luxushotel.


    Zum Anderen haben wir die Bar aufgesucht, da diese grandios aussah, nach drei Seiten offen, mit Pool, mit Ausblick, mit Chic und italienischer Eleganza.


    Da wir vorher am Bob schon diniert hatten (es gab deutsche Bratwurst, die wir schon seit mehr als einer Woche im Tiefkühlfach durch die Toskana schleppen), beschränkten wir uns in der Bar auf zwei Cocktails, hier wurden sehr ungewöhnliche Mixturen angeboten. Ich hatte einen Limonen-Rum Cocktail 🍹 und die Gemahlin etwas mit Mescal 8| . Ja, Ihr habt Recht - das war unvorsichtig :evil: Den Mescal musste man in homöopathischen Schlucken trinken, sonst verödete die Mundhöhle und die Ohren fielen ab.


    Das besondere an diesen Drinks war aber das ökonomische Prinzip: sehr große Eiswürfel in eher kleinen Gläsern! Es waren zugegebenermaßen sehr schöne, klare, kantige Eiswürfel, aber sie füllten die Gläser fast vollständig aus, sodass für Saft und Alkoholika kaum noch Platz war. X(


    Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, ergibt das zusammen aber durchaus Sinn: allein mit diesen beiden „Bonsai-Cocktails „, für die wir 12 Euro pro Stück bezahlt haben, finanzieren wir das Tierfutter für obiges Refugium für einen Tag ;) ;). Wir haben also indirekt ein gutes Werk getan :saint: :saint:


    Für heute haben wir uns vorgenommen, nichts berichtenswertes zu unternehmen :whistling: :sleeping:


    Gruß

    Steuermann

  • Moin,ihr lieben Leser,


    wir waren gestern wie angekündigt im Ristorante von Mama und Nonna auf dem CP. Es gab ein 4 Gänge Menü - und zwar nur dieses. Keine Speisekarte oder sonst sonen Firlefanz :S

    Ein Antipasti Buffett mit toller Auswahl, dann Pasta alla Scoglio, also mit Meeresfrüchten, gefolgt von frittiertem Pulpo und Beilagen. Als Nachtisch konnte man wählen zwischen einem Kaffee-Halbgefrorenem und einer Reispuddingspeise mit lecker Krümelkeks drin. Der Name irgendwas mit Milleflori oder so ähnlich.


    Alles zusammen wirklich gut und authentisch. 30 Euro pro Nase inklusive Wasser, Bier, Hauswein ( ich hatte eine Flasche Roten). Ein sehr schöner Abend und eine eher unruhige Nacht - wir sind dieses späte und voluminöse Essen einfach nicht mehr gewöhnt.

  • Heute Morgen den obligatorischen Früh-Espresso, dann langsam abtakeln, dann kleines Frühstück, nochmal auf die Entsorgung, dann den Berg runter nach San Vincenzo und beim Coop die Vorräte aufgefüllt, dabei ist uns doch glatt wieder ein Poulet Roti in den Einkaufswagen gehüpft, welches hier allerdings Pollo Arrosto heißt. :)


    Von San Vincenzo zum Fährhafen in Piombino sind es eigentlich nur 20 Minuten, wenn da nicht 5 Baustellen wären, die weder Sygic, noch Google Maps kennen. Man baut wohl fleißig neue Kreisverkehre. Abenteuerliche Straßenführung, aber wir haben genug Lose eingeplant. Die Ausschilderung für den Fährhafen allgemein und für BluNavy im Besonderen ist italienisch eigenwillig, aber man kommt irgendwie an. Der Rest mit der Fähre ist problemlos.

    Die Fähren haben schon bessere Jahrzehnte gesehen, scheinen aber noch schwimmfähig zu sein.


    Jetzt geht es erstmal 1 Stunde übers Meer.

    Gruß

    Steuermann

  • ... Keine Speisekarte oder sonst sonen Firlefanz ...

    Genau mein Ding :thumbup:

    Grüßle


    Charly



    Optima de Luxe T70GE, Mj. 2019, Fiat Ducato, Multijet 2,3l, 177 PS, 2 x 100Wp Solar, 2 x Aufbaubatterie, 2 x Alphatronics-TV, Blaupunkt Naviceiver, Dometic Klima, Dieselstandheizung umschaltbar, AHK, elektr.hydr. Hubstützen, Zusatzluftfeder hinten

  • Die Fährfahrt war schön und kurzweilig, auffällig war, wie voll diese noch war. Von Nebensaison ist hier nichts zu spüren. Noch auffälliger war, wie viele Reisende einen oder mehrere Köter dabei hatten. Die Seitengänge des Schiffes waren voll davon, man musste Hindernislaufen über Berner Sennenhunde, Retriever, Mastiffs, Chihuahuas und sonstige Fusshupen. Das nimmt Formen an, die phasenweise nervig werden. :rolleyes:


    Es gab - wie eigentlich immer- einen guten Espresso an Bord, diesmal flankiert von einem Cornetto. Nein, nicht das Langnese Eis, sondern Italienisch für Croissant. Meines war mit einer unfassbar süßen Pistazienpaste gefüllt, schon beim blossen Anschauen dieses Gebäck-Ungeheuers hat man einen Diabetes Schock erlitten. Also rein damit 8o :saint:


    Damit war die Fährfahrt auch schon wieder beendet, die Fahrer wurden dreisprachig zu ihren Maschinen gerufen, alle mit der bangen Frage: springt er wohl an? Das dürfte sich insbesondere der Kollege mit dem nagelneuen BMW gedacht haben, dessen Diebstahl-Warnsirene bereits unmittelbar nach Auslaufen anschlug und sich während der ganzen Fährfahrt nicht deaktivieren ließ. Wir Zuschauer und -Hörer hatten natürlich die sardonische Hoffnung, dass die nervtötende Tröte ihm zumindest den Akku leergesogen hätte. Aber dazu war die Zeit wohl leider zu knapp :evil:


    Zu erwähnen wäre wieder einmal dass völlig alberne Gebahren des Einweisepersonales auch auf dieser Fähre: es wurde gebrüllt, geschrien, gestikuliert, als müsste die Frontlinie bei einem Zombie-Angriff begradigt werden. Und wie immer gab es für diese operettenhafte Aufführung nicht den leisesten Anlass :D :D.

  • Buon Giorno, Signore e Signora,


    Nach einem kurzen Weg von Portoferraio nach Lacona quer über die schmale Stelle der Insel (zum Leidwesen der weiblichen Besatzung hat uns Sygic auch hier wieder durch die Serpentinen gelotst), haben wir gestern Nachmittag unser nächstes Ziel erreicht, den CP Tallinucci. Unser erster Eindruck fällt nicht so positiv aus. Sehr groß, sehr laut, trotz Nebensaison voll, der Freistaat Bayern ist überproportional stark vertreten.


    Zudem sind auch noch viele Familien mit Kindern hier, allerdings fast noch mehr Herrchen, Frauchen und Hundchen :| :rolleyes: . War ja eigentlich klar, irgendwo müssen die ganzen Viecher von der Fähre ja bleiben X/.


    Es geht insgesamt recht „teutonisch“ zu auf diesem CP, das ist nicht so unser Ding. Vielleicht bin ich auch etwas ungerecht aufgrund der anderen Atmosphäre, die wir auf den Plätzen der letzten Tage erlebt hatten :/.


    Wir sind erstmal noch zwei Tage hier, mal sehen, wie sich das entwickelt…

    Gruß

    Steuermann

  • Heute haben wir mal die Gegend erkundet. Erst mit dem SUP die Buchten abgefahren , die Punta della Contessa umrundet und am Spiaggia di Laconella gebadet, der hat schönen Sand und ist auch nicht so voll, da fussläufig schwerer zu erreichen. Dann noch weiter gepaddelt bis zum Spiaggia Ghiaieto, ist aber auch nicht weiter aufregend. Also mit dem SUP zurück zur Basis und erstmal schön frühstücken :P


    Dann die Maolette gespornt und ab Richtung Capoliveri und Porto Azurro. Letzteres ist ein wirklich reizendes Hafenstädtchen mit netten Häusern, Läden und Lokalen. Unter anderem gibt es eine kleine Parfümerie, welche nur die einheimischen Düfte des Aqua d´e Elba verkauft. Und natürlich war auch noch Zeit für eine Limonata und einen Cappuccino .


    Auf dem Hin- und Rückweg haben wir uns noch drei CP angeschaut, die wir erwägen, ab Donnerstag mit unserer Anwesenheit zu adeln. Besonders erwähnenswert ist hier der CP La Riccia. Dieser hat 4-5 Plätze auf einem bewaldeten Felsvorsprung direkt über der Bucht. Ich hätte auch versucht, unseren Bob da reinzuzwängen, aber leider hatten sie nix mehr frei || . Der Weg dort zum Strand ist schwierig, aber das Panorama einmalig :!:


    Gruß

    Steuermann

  • Anzumerken ist vielleicht noch, dass die Insel noch kleiner ist, als sie von außen aussieht ;)

    Das heißt, die Entfernungen zwischen den einzelnen Orten sind gering. Die Fahrt von Lacona nach Porto Azzurro dauert 10 bis 15 Minuten, wenn man trödelt. Ein engagierter Ducati-Treiber schafft es in unter 7, schätze ich .


    Der CP Tallinucci konnte bei uns einen Pluspunkt sammeln: jeden Tag ist ein anderer Fresswagen auf dem Platz, oder, wie man heute sagt: Streetfood-Festival :P.


    Gestern war es ein Crêpe Stand, der bis spät in den Abend seine Pfannkuchen aus Luft, Zucker und Nutella vertickte, heute ein Grillwagen namens „Pollomania“ - der Name ist Programm. Man verkaufte wie verrückt Brathähnchen, Pommes Frites und gemischtes Gemüse.


    Beide Verkaufswagen erfreuten sich großer Beliebtheit, die Warteschlangen waren beachtlich.


    Wir finden die Idee grundsätzlich ganz prima, da der Hähnchenwagen allerdings nur ca. 20 Meter von unserem Stellplatz entfernt war, hatten wir geruchstechnisch das Gefühl, auf dem Hinterhof vom Wienerwald zu parken. :S . Gibt aber schlimmeres :saint:


    Für morgen planen wir eine Bootsfahrt und Schnorcheltour rund um Elba. Klingt auch wieder gewaltig, dauert aber ebenfalls nur 5 Stunden.


    Gruß

    Steuermann

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