Beiträge von FRODO

Partner:
Feiertag?

    Hallo Stefan,


    leider ist es ein immer größer werdendes Problem in unserer Gesellschaft, dass Meinungen mehr Gewicht haben als Fakten.


    Man könnte sich doch auch zuerst, anstelle endloser Diskussionen, in ein solches Thema einfach einlesen. Die Möglichkeit zur Wissenserweiterung ist durch den Zugang zu Informationen übers Netz so einfach wie noch nie.


    Stattdessen werden Meinungen, besonders in Social Media Kanälen zu „Schwarmwissen“, welches nicht ansatzweise mit der Realität zu tun hat und keinem Faktencheck bestehen würde.


    Ziehe mich daher immer mehr von solchen Diskussionen zurück.


    Gruß

    Olaf

    Moin zusammen,


    eine anscheinend unendliche Diskussion.


    Aber eigentlich für die Katz, denn wie in einigen Kommentaren bereits geschrieben, ist die Fahrzeugklasse völlig unerheblich.

    In der Rechtsprechung geht es einzig um das Gewicht.


    Vielleicht ist den Fahrern von Womos über 3,5t schon einmal das Zusatzzeichen VZ 1024-19 aufgefallen, welches unter dem Überholverbot über 3,5t angebracht ist. Sieht man zB auf der A7 in den Kasseler Bergen oder auf der A45.


    Das Zeichen verdeutlicht auch die Gesetzeslage.




    Gruß

    Olaf

    Hallo Erich,


    ja, das Pamphlet kenne ich nur zu gut.


    Wenn allerdings die Fächerkombination im NRW Studium nicht den notwendigen Kombinationen in B-W entspricht, dann kann man sich den Antrag sparen.


    Besonders sinnig übrigens in der Primarstufe, wo man jedes Fach unterrichten muss, unabhängig von der Fächerkombi im Studium.


    Es ist und bleibt seit Jahrzehnten ein absolutes Chaos und eine der Stilblüten des ausufernden Föderalismus in Deutschland.


    Übrigens extrem zu Lasten der Kinder/Jugendlichen, was man nun leider auch immer mehr feststellen kann.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Erich,

    hallo zusammen,


    da muss ich widersprechen.

    Die Idee des Föderalistischen Staates ist eine Konsequenz aus der Vergangenheit. Niemals wieder darf eine Regierung das alleinige Recht haben, zu handeln und schalten wie es ihr gefällt. Die Konzentration der Macht im Staat auf eine Regierung, ist damit auf Dauer verhindert.


    Aber den Gründern unserer heutigen Bundesrepublik ging es dabei um politische Macht.


    Es macht keinen Sinn, dass wir 16 verschiedene Baubehörden mit unterschiedlichen Bauvorschriften haben, 16 Datenschutzbeauftragte, 16 Bildungsministerien, welche es in der Konsequenz verhindern, dass ein Lehrer mit Studium in Münster nicht in Baden-Württemberg arbeiten kann.

    Ich könnte zig Beispiele aufzählen, wo Föderalismus nur zu chaotischen Ergebnissen führt.


    Denn hier ist der Föderalismus komplett aus dem Ruder gelaufen und exakt das ist einer der Gründe, warum wir im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn in vielen Bereichen so unglaublich träge sind.


    Spanien hat 17 Landesparlamente, Italien 20, Frankreich 18 Regionalparlamente.

    Trotzdem bekommen diese Länder die Umsetzungen in nationales Recht weitaus besser hin als wir.


    Passt jetzt alles nicht wirklich zum Eingangspost. Aber vielleicht könnte man eine Rubrik für so etwas mal unter der Quasselecke erstellen.

    Allerdings sollte dann sichergestellt werden, dass wir dort keine politischen Geplänkel führen.


    Gruß

    Olaf

    Letztendlich ist das alles EU Recht/Gesetz/Norm und die EU Länder müssen die Vorgaben in nationale Verordnungen umsetzen, weil ihnen sonst Strafen auferlegt werden.


    Und tatsächlich gibt Länder, welche weitaus strenger umsetzen als wir (zB Italien).


    Deutschland hat allerdings das Problem, dass wir alles in unserer typisch deutschen Art machen. Das heißt, dass wir alles in Gesetze und Verordnungen umwandeln, in denen dann noch zu viele Organisationen „rumpfuschen“.


    Beispiel:

    Änderung der Maschinenrichtlinie bei Werkzeugmaschinen im Bereich Türsicherung/Überwachung.


    Originaler Text der EU Kommission waren 4 Sätze (Erweiterung einer bestehenden Norm).

    In Italienischen, Französischen, Spanischen,….. Normen wurden exakt die 4 Sätze übernommen.


    In Deutschland schaltet man das Deutsche Institut für Normung ein und heraus kommen nicht 4 Sätze, sondern 4 vollgeschrieben DIN A4 Seiten. Und wenn man die gelesen hat, ist man aufgrund der Formulierungen nicht in der Lage zu verstehen, was die eigentlich wollen.


    Letztendlich darf man vielfach gar nicht über die EU schimpfen. Denn die versucht die Unterschiede zu bereinigen und einheitliche Regeln für alle zu schaffen.

    Der Ärger über EU Vorgaben entsteht häufig durch die Umsetzung bei uns. Und nicht nur auf Bundes-, sondern dann noch dazu auf Landesebene.

    So haben wir beim Datenschutz nicht nur die Bundesbehörde, sondern eben auch 16 Datenschutzbeauftragte, welche das dann in Landesverordnungen unterschiedlich umsetzen.


    Föderalismus ist natürlich wichtig, kann aber ungemein anstrengend sein.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Stefan,


    ich bin bekennender Votronic Fan.

    Die gehören in vielen Bereichen wie RTWs, Feuerwehr- und THW-Fahrzeugen zu den Top Lieferanten.


    Seit fast 35 Jahren greife ich immer wieder auf deren Produkte zurück und habe tatsächlich noch nie ein Problem gehabt.


    Je nach Batteriegröße liegst Du bei einem PB12xx zwischen 260 - 440€ (15-40A).


    Gruß

    Olaf

    Hallo Peter,


    das kann ich in gewissem Maße nachvollziehen.

    Man kann in seiner „kleinen“ Welt auch nur ein bisschen etwas dazu beitragen.

    Solange CO2 Zertifikate gehandelt werden und die Industrie sich teilweise damit freikaufen kann, ist jedes persönliche Engagement nicht mal ein Tropfen auf dem heißen Stein.


    Abgesehen von unserem Hobby, kann man aber trotzdem etwas tun. Das ist dann mehr von der persönlichen Einstellung und natürlich auch von finanziellen Möglichkeiten geprägt, als dass man wirklich einen messbaren Beitrag leistet.


    GsD ist es jedem selbst überlassen und niemand wird gezwungen. Wir haben auch noch einen langen Weg vor uns, bis dass sich das Bewusstsein eines jeden dahingehend ändert.


    Gruß

    Hallo Peter,


    das war auch gar nicht meine Absicht, irgendjemandem nahezulegen auf das Wohnmobil zu verzichten.


    Mir ging es eher darum, dass man das Bewusstsein dafür hat oder entwickelt, was uns da in den nächsten Jahrzehnten bevorsteht.


    Die Gesamt-Fahrleistung eines durchschnittlichen Wohnmobils liegt weit unter dem, was den Klimawandel auch nur ansatzweise beeinflussen zu könnte.

    Unsere Art zu reisen ist gegenüber dem Massentourismus per Flug, Schiff etc ohnehin weitaus klimaneutraler.


    Aber natürlich kann jeder auch in kleinen Schritten etwas gegen den Klimawandel tun.


    Meine Devise im Leben ist: Kleinvieh macht auch Mist und wenn jeder um sich herum ein wenig kehrt, macht es die Welt automatisch sauberer.


    So kann es in Bezug auf den CO2 Ausstoß auch funktionieren.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Stefan,


    ganz offen gesprochen erwarte ich da mittlerweile gar nichts mehr.


    Diskussionen sind langatmig und führen letztlich zu nichts. Häufig endet das wie ein Schachspiel mit ner Taube. Egal welche Figur Du setzt (Argument), stolziert die übers Spielfeld, schmeißt die Figuren um, kackt alles voll und fühlt als „Gewinner“.


    Entweder man versteht es, oder man lässt es. Ich hoffe immer nur, dass erstere in der Masse überwiegen.


    Gruß

    Olaf

    Ja genauso wie der vorher prognostizierte eiskalte letzte Winter... War wohl nix.

    Wir haben hier aktuell -2°. Bis jetzt nicht so ungewöhnlich, aber Hauptsache schonmal die Paniksirene angeworfen.

    Hallo Wolf,


    von einem besonders kalten Winter war definitiv nicht die Rede.

    Allerdings gibt es Menschen, welche eine normale Wettervorhersage mit Schnee und Frost gleich als Panikmache bezeichnen und sich darüber aufregen, dass es Menschen gibt, die sich dafür interessieren.


    Die Niederschlagsmenge seit Jahresanfang ist gegenüber Vorjahren durchschnittlich schon wieder gesunken. Da nützt es nichts, wenn jemand aus Hinter-Kleinbuckelsdorf empfindet, dass es nicht wärmer als früher wäre oder weniger geregnet hätte. Gefühltes Wetter hat nichts mit Klima zu tun.


    Und wenn man jetzt sagt, dass es doch keinen Unterschied macht, ob es in Zukunft 2-3 Grad wärmer als 1980 war, der sollte mal überlegen, wo die Durchschnittstemperaturen während der letzten Eiszeit lagen.

    Nur 6 Grad weniger als heute und doch war ganz Nordeuropa mit Eis bedeckt. Niemand hätte nördlich der Alpen leben können.


    Das sollte ausreichen um zu verdeutlichen, was für Auswirkungen die nun steigenden Temperaturen haben werden. Letztendlich werden in Folge südlich der Alpen irgendwann keine Menschen mehr leben können.


    Nur 2 Grad kälter als 1980 wiederum würde bedeuten, dass in der Schweiz aufgrund Schnee und Eis kein normales Leben möglich wäre.


    Und ja ich weiß, es gibt viele Menschen denen ist das völlig Schnuppe. In 2050 wächst eh schon Gras über mir….

    Die zukünftigen Generationen werden sich dann im Nachruf definitiv nicht bedanken.



    Der Klimawandel ist nichts, was man mit „war schon immer so“, wir befinden uns am Ende einer Eiszeit“, und sonstige wissenschaftsfeindlichen Argumentationen weg reden kann.


    Ich finde es auch immer irritierend wie man Wissenschaftlern unterstellen möchte, die tun das aus reiner Panikmache oder wären womöglich von Regierungen oder Industrie bezahlt, damit diese dann Geld verdienen könnten.


    Wissenschaftler arbeiten in vielen Bereichen an den Auswirkungen und den Möglichkeiten, wie wir uns langfristig darauf einstellen können. Dazu gehört die Versorgung der Menschen genauso wie die Themen, welche die Industrie betreffen. Wie wir bei solchen Temperaturen leben und überleben können. Das alles ist höchst komplex aber dringend notwendig.


    Wissenschaftliche Evidenz entsteht dadurch, dass sich tausende von Wissenschaftlern einig sind. Und es ändert sich auch nichts daran, wenn 50 Wissenschaftler vielleicht etwas anderes sagen. Besonders dann nicht, wenn unter diesen welche sind, die sich auch sonstigen Realitäten verweigern.


    Es steht außer Zweifel, dass die Menschheit durch einen erhöhten CO2 Ausstoß den Klimawandel extrem beschleunigt und es liegt an allen das zu realisieren. Denn die Folgen sind jetzt schon sehr genau zu beobachten und wir stehen erst am Anfang.

    Die Versicherer regulierten im ersten Halbjahr Schäden durch Hochwasser in Höhe von 2,4 Milliarden Euro, Tendenz weiter steigend.


    Es nützt leider nichts dem Klimawandel dadurch zu begegnen, in dem man den Kopf in den Sand steckt. Wie weit jeder einzelne dazu beiträgt, sich damit auseinandersetzt, sich im kleinen heute schon vorbereitet, ist jedem selbst überlassen.


    Nur sollten wir uns im klaren sein, dass es zB auch nichts nützt ein paar Polizisten an die Grenzen zu stellen, und den Menschen aus südlichen Ländern den Zutritt zu verweigern. Denn fast alle Völkerwanderungen der Menschheit haben etwas mit dem Klimawandel zu tun. Da sind die paar Kriegsflüchtlinge oder Asylsuchenden noch nicht einmal ein Vorgeschmack dessen, was in 50-80 Jahren passiert


    Fakt ist, dass wir vermehrt Extremwetterlagen haben werden. Und da sind plötzliches Hochwasser oder extrem heiße Sommermonate nicht das einzige Problem.


    Und auch diese Worte sind keine Panikmache. Panik hat derjenige, welcher etwas nicht verstehen kann oder verstehen will. Wenn man die Veränderungen des Klimawandels akzeptiert, dann gibt es keinen Grund zur Panik, sondern nur zum Handeln.

    Panik können wir dann bekommen, wenn sich Wissenschafts-Feindlichkeit durchsetzt und wir dadurch blind ins Verderben laufen.


    Gruß

    Olaf


    P.S.: Und ohne Wissenschaft und Forschung hätte ich das jetzt gar nicht in ein Smartphone tippen können. Genauso wenig, wie alle diese YouTube und Tiktok Studierten mit Dummer cum Laber Abschluss, welche jeden Tag aufs Neue den gleichen Stuss verbreiten.

    Hallo Erich,

    hallo zusammen,


    wir genießen den Vorteil der verhältnismäßig kurzen Anfahrt und sind somit immer mal wieder im Elsass.


    Zuletzt um den 01. Mai. vor ein paar Tagen.



    Die von Dir genannten Orte sind wunderschön, aber leider auch sehr überlaufen.


    Wenn man den Charme dieser Orte erleben, aber nicht vom Massentourismus gestört werden möchte, so empfehle ich folgende Orte:


    Eguisheim südlich von Colmar,

    Sehr „bunt“ und eine komplett erhaltene, ringförmig aufgebaute Stadt.

    Camping Trois Châteaux, direkt am Ort


    Bergheim nordöstlich von Ribeauvillé,

    völlig unterschätzt, aber im nördlichen Teil des Ortes wunderschön. Verfügt als einziger Ort noch über eine fast vollständig umlaufende Ringmauer mit mehreren Türmen.

    Wer den Cremant d‘Alsace liebt, dem empfehle ich die Domaine Halbeisen an der Route du Vin direkt am Ortsausgang Richtung Rorschwihr. Für uns der beste Cremant Rosé im Elsass.

    Camping Les Noyers auf dem Bauernhof/Weingut für 15€ die Nacht.

    Mit E-Bikes ist von dort sehr einfach hoch auf die Haut-Kœnigsbourg zu fahren.


    Die am meisten unterschätzte größere Stadt im Elsass ist Selestad/Schlettstadt.

    Ebenfalls nicht überlaufen, aber absolut sehenswert.

    Von Bergheim ca. 10km auf den gut ausgebauten Radwegen.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Peter,


    das ist schwer zu sagen.

    Ich glaube allerdings nicht, dass der Profit nach Steuern groß gestiegen ist. In Anbetracht der vielen Insolvenzen vermute ich eher, dass die Preiserhöhungen teilweise noch nicht einmal ausgereicht haben.


    Was wir alle nicht vergessen dürfen, sind die Kulanzabwicklungen vieler der neueren Probleme. Und sehr häufig trägt der Händler die allein, weil er das als kundenbindende Maßnahme ansieht, vom Werk aber nichts dafür erhält.

    Verschenken kann aber niemand etwas und somit werden viele Stunden geleistet, die offiziell nicht „verkauft“ werden können. Das wirkt sich sehr häufig äußerst negativ auf die betriebswirtschaftlichen Kalkulationen aus.


    Ich kann da als GF eines Maschinen-Vertriebs- und Serviceunternehmens „ein Lied von singen“.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Paul,


    N steht für Neutral

    B steht für Black


    Da die Fuge in Schwarz ausgeführt ist, würde/habe ich da halt B aufgeklebt.


    An den anderen Fugen/Nähten auf dem Dach, natürlich N


    Gruß

    Olaf

    Hallo zusammen,

    hallo Erich,


    der Artikel ist natürlich in manchen Teilen etwas überzogen, aber das ist dem heutigen Journalismus zu verdanken.


    Generell sind die Kostensätze für Servicestunden im Laufe der letzten Jahre stark gestiegen. Davon kommt beim Mitarbeiter leider nicht so viel an, wie es den Anschein haben müsste.


    Fakt ist, dass die laufenden und Umlagekosten auf die Servicestunden explosionsartig gestiegen sind.


    Die Gründe sind vielfältig. Zum einen sind es natürlich Energiekosten (Strom, Wärme,..) und natürlich der immer höhere Aufwand, einen Betrieb mit den gestiegenen bürokratischen Auflagen gewinnbringend zu führen.


    Man darf auch nicht vergessen, dass hinter dem Servicepersonal immer eine Auftragsabwicklung, Buchhaltung, etc. steht.


    Aber es gibt in der eigentlichen Fragestellung auch einen weiteren Grund, warum die Kosten immer höher werden.

    Früher reichte ein technisch versierter Mitarbeiter, um fast alle Punkte an/im einem Wohnmobil abzuarbeiten.

    Durch die heutzutage immer komplizierte Technik, benötigt man perfekt ausgebildetes Fachpersonal und muss dieses ständig weiterbilden. Auch Kosten für letzteres sind im Stundensatz enthalten.


    Für mich stellt sich immer mehr die Frage, ob es hier wirklich noch in einem vernünftigen Kosten/Nutzen Verhältnis steht, mehr und mehr Elektronik und Software in den Fahrzeugen zu verbauen.


    Ich habe in den letzten Jahren in dieser Hinsicht mehr zurück-, als aufgerüstet. Füllstandsanzeigen zum Beispiel nicht mehr digital im Display, sondern über klassische analoge Anzeigen.


    Probleme mit irgendwelchen Steuergeräten, Bluetooth Verbindungen oder Smart Apps kenne ich nicht.


    Die „alte“ Technik läuft immer.

    Der Bastler um die Ecke in ganz Europa, kann mir zur Not auch immer helfen.


    Das alles hält die Kosten gering und führt auch nicht zu langen Wartezeiten auf Werkstatttermine.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Werner,


    kannst Du denn lokalisieren, wo das Wasser eventuell herkommt?


    Wie sehen die Dichtungen rund um die Dachluke(n) aus?

    Hier hilft provisorisch auf jeden Fall 50mm breites 3m Klebeband 4411B. Das hat den Vorteil, dass es eine weiche Masse enthält, welche sich auf Dach und Rahmen aufdrücken lässt, dabei auch Vertiefungen füllt.


    Habt Ihr die originale Heckkamera über den Hecktüren?

    Hier gibt es vermehrt Meldungen über Probleme mit der Dichtung.

    Das Plastikteil hat eine Ringdichtung, welche bei der Montage gerne aus der Nut rutscht und dann über die Bohrung für die Kabel, Regenwasser ins Fahrzeug eindringt.


    Gruß

    Olaf

    Hallo H.Joachim,


    nochmals eine Empfehlung:


    Im Wohnmobil nützt es Dir zumindest nachhaltig nichts, denn wenn Du es dann brauchst, wirst Du damit nur eine Notreparatur machen können.


    Denn letztendlich hättest Du in Folge eines erneuten Ablösen des Panoramafensters, dann ja doch wieder nur die gleiche Reparatur vor Dir, wie Du sie jetzt hast durchführen lassen.


    Nimm Dir also besser die Zeit und klebe es bereits jetzt, bzw nach dem Aushärten des Klebers, in ein paar Wochen direkt über die Fuge.


    Dann wird das Wasser in Zukunft abgehalten und selbst wenn Risse entstehen, kann dort kein Wasser einsickern.


    Gruß

    Olaf

    Hallo H. Joachim,


    dieser Typ der Scheiben kam mit dem Modellwechsel 2007 auf den Markt. Es betrifft die Fahrzeuge VAN, VAN-EXCLUSIVE, VAN-EXCLUSIVE L, SIESTA, SIESTA EXCLUSIVE, TOSCANA, TOSCANA EXCLUSIVE der Baujahre 2007-2012.

    Betroffen waren/sind 5.460 Fahrzeuge.


    Die KBA Referenznummer für die Rückrufaktion lautet 5234.


    Dort steht übrigens, dass es keine Meldungen über Sach- und oder Personenschäden gäbe.


    Das ist definitiv nicht richtig, denn ich kenne teilweise sogar polizeiliche Unfallaufnahmen.


    Erste Meldungen über weggeflogene Dächer kamen in 2010/2011. Das wurde erst ein wenig unter den Tisch gekehrt, konnte aber aufgrund der Häufigkeit dann nicht mehr so abgehandelt werden.

    Die 2015er Rückrufaktion wurde dann in der Promobil veröffentlicht.


    Ich habe dazu in verschiedenen Rubriken einige Kommentare gepostet und die ganze Geschichte Schritt für Schritt aufgeführt.


    Habe auch schriftlich viel mit dem KBA hin und her kommuniziert . Denn es hätte nach der ersten Rückrufaktion 2015 eigentlich spätestens 2017 bereits auch eine zweite geben müssen.


    Warum diese nicht erfolgt ist, bleibt mir bis heute schleierhaft.


    Letztendlich war mein Gesprächspartner nach vielen Mails und Bildern, plötzlich nicht mehr zuständig.


    Fakt ist, dass es immer noch Fahrzeuge gibt, welche nur die erste oder sogar keine Reparatur/Nachbesserung haben und für mich eine große Gefahr im Straßenverkehr darstellen.


    Ich empfehle jedem Fahrer eines mit dieser Version ausgestatteten Panoramafenstern, eine zusätzliche Sicherung mit einem 3M Klebeband 4411B. Das kann in 50mm Breite überlappend auf Panoramafenster und Dach geklebt werden.

    Fällt kaum auf und hält Wasser von der Klebefuge fern.


    Denn auch mit dem geänderten Primer entstehen im Laufe der Zeit Risse, in denen sich Wasser und somit im Winter Eis sammelt.

    Letzteres führt unweigerlich dazu, dass die feinen Risse größer werden und irgendwann wieder den Kleber vom Dach wegdrücken.


    Ich habe beide Aktionen hinter mir. Das „stümperhafte“ Ausfüllen der Nut, sowie das neue Einkleben des Panoramafensters.

    Nach der letzten Aktion in 2019 bildeten sich nach einiger Zeit wieder Risse und ich habe die dann mit dem umlaufend verklebten 3M komplett abgedeckt. Da kann nichts mehr passieren.


    Gruß

    Olaf

    Hallo Heinz-Günter,


    ein asymmetrisches Fenster wirst Du nicht bekommen.


    Die Wölbung habe ich auch und das neue Fenster hat damit keine Probleme.

    Ist eher der größere Innenrahmen, an dem ich etwas basteln musste.


    Ich hatte von 920x400 auf 1000x500 gewechselt.


    Daher nochmal die Frage. Wie groß wäre der Ausschnitt, wenn man da ein „rechteckiges“ einbauen würde?


    Gruß

    Olaf