Beiträge von UserMicha

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Feiertag?

    Hallo Johannes,


    wenn die Scheiben klatschnass sind, nachdem Du die Nacht leicht durchgeheizt hast und ansonsten niemand im Wagen war, muss irgendwo Feuchtigkeit gewesen sein, die von der erwärmten Luft aufgenommen wurde und dann an den kalten Scheiben kondensiert ist. Eigentlich kannst Du froh sein, sie so aus dem Wagen bekommen zu können. Möglicherweise musst Du dringend lüften! Warte dazu, bis es draußen kalt und trocken ist, reiße dann alle Luken weit auf, bis alle Luft ausgetauscht ist und mach dann zu und heize. Die kalte Luft enthält wenig Wasser, und wenn sie erwärmt wird, ist sie richtig trocken und nimmt die Feuchtigkeit, die Du irgendwo sitzen hast, langsam auf. Wenn es richtig warm und muckelig im Wagen ist, wieder komplett lüften und das Spielchen mehrfach wiederholen.


    Ich hatte mal Feuchtigkeit hinter der Wandverkleidung, richtig viel, die war absolut unsichtbar. Habe es erst gemerkt, als die Truma-Heizungssteuerung ausgefallen war, und ich beim Ausbau zu sehen bekam, dass sie patschnass mit Kondenswasser war.


    Thema Durchheizen: Ich habe ein Funk-Thermo/Hygrometer drin liegen, das reicht bis ins Haus. Wenn es kalt wird, heize ich ganz schwach, ca 2°-3°, gemessen am Wassertank hinter der Verkleidung. Steigt die Feuchte über 75%, wird komplett gelüftet, ansonsten bleiben alle Luken dicht. Das hat in den letzten beiden Wintern ganz gut geklappt.


    Gruß von Micha

    Hallo Frodo, hallo Sebi!


    Es war beim TÜV Nord in Münster. Der Prüfer hat eine ganze Menge gemacht, ich weiß nicht, ob mir noch alles einfällt. Jedenfalls hat er auch den Druckregler von der Gasflasche abgeschraubt und dann den Schlauch vom Druckregler lösen wollen. Dazu hat er schon auch von Beginn an seinen Schlüssel benutzt. Aber die Verschraubung ließ sich nicht einfach öffnen. Er musste ziemlich viel Kraft aufwenden. Schon dabei sagte er, dass diese Verbindung viel zu fest sei. Man solle die Schrauben nur von Hand fest ziehen und dann mit dem Schlüssel einen kleinen Tick mehr drauf geben. Besser sei nur handfest als zu feste. Als er die Teile schließlich getrennt hatte, schaute er sich das Gewinde am Druckregler ganz genau an. Und ja, es waren einige feinste graue Metallspäne darin zu sehen. Das hat ihm gereicht. Bei dem Druck sei garantiert auch die Dichtung im Schlauch beschädigt, den solle ich in jedem Fall mit auswechseln lassen. Angeguckt hat er sie aber nicht mehr.


    Mit Gas kenne ich mich nicht aus. Allerdings wusste ich auch, dass dabei alle Gewinde nur vorsichtig angezogen werden dürfen, an der Flaschenseite ist die Überwurfmutter (richtiger Name?) ja sogar nur mit Mulden für die Finger versehen. Von daher habe ich dem Mann das abgenommen. Allerdings kam es mir schon spitzfindig vor, deshalb die Prüfung zu beenden. Die Druckprüfung hat er gar nicht mehr gemacht.


    Was hat er sonst noch gemacht? Zunächst mal den Betrieb der Anlage kontrolliert. Also am Herd Sichtkontrolle, die Regler und die Abschaltung der Brenner, bei der Heizung gründliche Sichtkontrolle, Betriebskontrolle, Abschalten und Fehlermeldung beim Schließen des Gashahns im Brennbetrieb, Kontrolle, ob die Fehlermeldung in beiden Displays kommt, bleibt und keine Zündung einsetzt, auch wenn er den Hahn wieder öffnet das Gas wieder kommt. Danach hat er dann die Flasche geschlossen und den Druckregler abgebaut, wie beschrieben.


    Bei der Heizung hätte ich beinahe selbst alles vermasselt: Ich wollte sie einschalten, aber sie sprang nicht an. Warum? Weil es im Wagen über 30° war. Und ich Trottel hatte vergessen, wieder Wasser einzufüllen. Der Prüfer wollte mich echt schon aus der Halle schicken, dabei war an der Wand gegenüber ein Wasserhahn. Schlauch und Anschlusskrempel hatte ich zum Glück dabei. Vielleicht hat ihn das schon genervt?


    Übrigens bin ich noch am selben Tag zu einem Caravan-Betrieb ganz in der Nähe gefahren, der auch die Prüfung machen darf. Der hat sich alles angehört, angeschaut, seinen Kommentar dazu gemurmelt, die Druckprüfung gemacht und mir die Plakette drauf geklebt. Und mich gefragt, warum ich zum TÜV gefahren sei. Das fragt ihr mich ja auch. Einfach weil der nahe an meiner Arbeitsstelle ist.


    Mit Gruß aus Münster
    Micha

    Hallo Hobbyfahrer,


    für meinen Vantana war jetzt nach zwei Jahren die erste Gasprüfung fällig. Hab ich beim TÜV machen lassen. Und was ist passiert? Durchgefallen! Warum?


    Der Schlauch zwischen Druckregler und Verbraucher im Wagen war am Regler zu stramm angeschraubt. Der Prüfer hat ihn nur mit Schlüssel und viel Kraft abschrauben können. Bei einem Gasschlauch ist das nicht zulässig. Im Gewinde des Druckreglers waren kleinste Abriebreste aus Metall zu sehen. Und vermutlich war auch die Dichtung beschädigt, das hat er gar nicht mehr kontrolliert.


    Warum poste ich das hier? Weil ich dieses Gewinde seit dem Kauf des Neuwagens nie angerührt habe. Es war so montiert worden. Und damit ihr bei Gelegenheit, vielleicht spätestens vor der ersten Prüfung, selbst mal nachschaut.


    Mit Grüßen aus Münster


    Micha

    Hallo Jürgen,
    ja, ich war auch schon mehrmals beim Händler und wegen des SchlimmLines auch in Fockbek. Verstehe, was Du meinst. Bei kleineren Schäden (z.B. rausgerissen Gasdruckfedern am Kühlschrank) versuche ich mir selbst zu helfen und verzichte auf den Garantieanspruch. Der Aufwand lohnt nicht .
    Generell gehe ich davon aus, dass unser Modell, wie viele andere auch, schnellstmöglich zusammengeschustert wurde, um den explodierenden Markt zu bedienen. Mit den Reparaturen kommen die Werkstätten eh kaum nach, siehe Wartezeiten und Ablehnungen. Deshalb richte ich mich langfristig auf den vermehrten Einsatz von Panzerband, Klebstoff, Montageeisen und Co ein. Ein Wohnmobil ist kein Wohnzimmer , die Anforderungen an die Einrichtung sind erheblich, da ist nicht nur Rütteln sondern auch Hitze und Kälte am Werke. Auch deshalb bin ich skeptisch, wenn ich von tollen Einbauten lese. Was nicht drin ist, kann auch nicht kaputt gehen.
    Meine Meinung: Verabschiede Dich von dem Zustand beim Kauf und richte Dich auf eine kleine Dauerbaustelle ein. Garantie ist was für schwerwiegende Ausfälle, alles darunter selber machen (lassen). Der Wagen soll uns doch eine schöne Freizeit ermöglichen und nicht mit langwierigen Absprachen, Anfahrten und vielleicht sogar Streiterein genau diese verderben.
    Liebe Grüße aus Münster,
    Micha

    Hallo Jürgen, Hallo Sven,


    nur zur Erinnerung: Ich habe hier in diesem Thread weiter oben (1.12.2018) berichtet, wie es mir mit dem Austausch des Kühlschranks in Fockbek gegangen ist. Ja, es ist sehr viel Arbeit, aber es ist bei mir insgesamt dann doch gut gemacht worden. Ich habe auch keinen Zeitdruck gemacht sondern im Gegenteil darum gebeten, die Arbeit langfristig einzuplanen, damit sie in Ruhe erledigt werden kann.


    Der Austausch ist tatsächlich nicht ohne Risiko. Bei mir hat es, aus welchem Grund auch immer, einen Schaden in der Elektrik gegeben. Nach der Rücklieferung war eine Sicherung durch und, man lese und staune, eine meiner beiden Batterien ausgewechselt! Kommentarlos! Auch ohne Hinweis im Reparaturbericht. Aufgefallen ist mir das durch extrem unterschiedliches Lade- und Entladeverhalten in der Display-Anzeige. Selbst der Serviceleiter wusste davon nichts, hat sich aber sofort darum gekümmert und auch dafür gesorgt, dass ich hier bei der nächsten Vertragswerkstatt asap die richtige(!) neue Batterie eingebaut bekommen habe. Denn in Fockbek war dabei auch noch ein anderes Modell verbaut worden, das gar nicht mit meiner zweiten Batterie parallel geschaltet werden durfte! Auch das musste ich selbst heraus bekommen, denn auf Nachfrage war dem Serviceleiter von seinen Monteuren mitgeteilt worden, es sei der gleiche Typ gewesen... Das alles war dem Serviceleiter verständlicherweise sehr unangenehm, ist aber jetzt alles erledigt. Ich vermute mal, in Fockbek hat es ziemlichen Stunk deswegen gegeben.


    Mittlerweile habe ich die erste zweiwöchige Tour mit dem neuen Modell hinter mir. Natürlich waren auch bei dem schon sehr bald die Gasdruckfedern rausgerissen, aber das hatte ich ja vorher schon repariert. Das neue Modell gluckert nicht mehr! Nach dem Abschalten hört man noch eine ganze Weile ein leises Knistern (in den Leitungen?), das aber beim Schlafen nicht stört. Problematisch ist und bleibt der Ventilator am Kompressor. Wenn es im Innenraum warm wird, dreht er auf hohen Touren, und das ist nachts störend. Ausserdem hört man schon jetzt, dass das Lager altert, denn es kommt zu schwebenden Lautstärkeschwankungen.


    Ich habe mir wie bisher beholfen: Abends ca 1 Stunde volle Leistung einstellen, dann vor dem Schlafen zurück auf Stufe 2 und Nachtbetrieb. Das hat gut funktioniert.


    Ach ja, das Kondenswasser läuft auch weiterhin schon mal aus, trotz der eingeklebten Leiste. Ich lege einfach wie bisher ein kleines Tuch in die linke Ecke, das hilft. Die Dichtungen an den Klappen quietschen bei mir nicht. Sind die Halterungen fest verschraubt? Bei mir fehlte an einer Klappe jeweils eine Schraube... Vielleicht hilft etwas Talkum, wie bei Gummidichtungen.


    Noch ein Hinweis: Die Klappen müssen beim Schliessen gut einrasten, um dicht zu sein. Drückt dazu aber KEINESFALLS auf die Griffe sondern links und rechts daneben! Ansonsten gehen die Plastiklager, hinter denen die kegelförmigen Riegel einrasten, ratzfatz kaputt. Schaut euch die Mechanik an, dann werdet ihr sofort sehen, was ich meine.


    Mit Gruß aus Münster
    Michael

    Guten Tag, Servus,
    Meine Fragen an Euch:
    Wie lange kommt Ihr denn mit diesem Kühlschrank ohne Landstrom aus?
    Habt Ihr eine zweite Aufbaubatterie?


    Sven aus Berlin


    Hallo Sven, ich habe in der Osterwoche diesbezüglich mal einen Test gemacht. Wir hatten durchgehend sonniges Wetter, der Wagen stand an der Südseite fast nur in der Sonne, und ich habe, wie gesagt ein 100W-Panel auf dem Dach und zwei 95 Ah AGM Aufbau-Batterien.


    Zu Beginn waren beide Batterien vom Solar voll geladen (ist aber nicht das Maximum, das man mit Landstrom erreichen kann). Dann habe ich den leeren Kühlschrank auf Stufe 2, Automatik eingeschaltet, ansonsten keine weiteren Verbraucher. In den Kühlschrank einen Temperaturlogger gelegt. Einen Spannungslogger fürs Bordnetz habe ich leider nicht. Der Wagen hat sich (tagsüber geschlossen in der Sonne stehend) innen auf etwa 35 bis 40 °C aufgeheizt, der Kühlschrank hatte also einiges zu tun. Nachts wurde es im Wagen aber wieder deutlich kühler.


    Nach etwa 5 Tagen waren die Batterien auf ca. 2/3 der Kapazität entladen. Das 100W-Panel reicht also wie erwartet nicht aus, den Kühlschrank damit zu betreiben. Wenn es bei einem Schattenplatz im Wagen etwas kühler gewesen wäre, hätte auch die Sonne nicht voll auf das Panel scheinen können...


    Nach einem weiteren Tag in der Sonne waren die Akkus (ohne eingeschaltetem Kühlschrank) wieder fast voll. Sofern man der Anzeige glauben kann.


    Anbei die Temperaturmessung. Interessant zu sehen, wie oft der Kühlschrank anspringen muss, um die durchschnittlich 10 °C im Innenraum tagsüber zu halten. Und wie schlecht er isoliert ist, sieht man daran, wie schnell nach dem Abschalten die Temperatur wieder steigt. Das zweite Bild ist nur ein Ausschnitt vom ersten!


    Gruß von
    Micha

    So, die zweite ist jetzt auch rausgerissen. Wieder aus der Klappe, die beiden Minischraubnieten oder was auch immer das ist :(
    Ich habe die Klappe erst mal ganz abmontiert und dabei übrigens feststellen müssen, dass an beiden Scharnieren jeweils nur eine von den zwei vorgesehenen Schrauben eingesetzt war. Gut gespart (oder gepfuscht), Dometic! Dann habe ich diese selbsthärtende Multiknete in die beiden Löcher reingepresst. Hinter der nur wenige Millimeter dünnen Wand, aus der die Nietchen natürlich leicht rausrutschen, ist nur so blauer Isolierschaum. Da hinein also so viel wie möglich von der Knete. Dann einen exakt passenden Holzdübel in die Masse hineinversenkt und an der Oberfläche alles möglichst bündig abgeschliffen. In den Holzkern jeweils eine dünne Führungsbohrung, dann passende Schrauben mit Holzgewinde hineingedreht, die die Gasdruckfeder halten. Sieht bisher ganz gut aus, aber trauen kann man der Konstruktion eigentlich nicht. Denn eigentlich müsste man von der Rückseite des dünnen Bretts flächig irgendwas gegenlagern. Nur weiß ich nicht, wie ich die Klappe auseinander bekommen kann, ohne sie kaputt zu machen...


    Gruß von
    Micha

    Danke!


    Hoffentlich wird auch mal die Gasdruckfeder zum Offenhalten der Klappen besser befestigt. Bei mir ist jetzt bereits die zweite 'rausgerissen. Halte die Klappe jetzt mit dem Kopf offen...


    Hat das schon mal einer selbst repariert? Die erste haben sie mir in Minfeld durch das Hinterkleben eines Holzdübels im Innern der Klappe geflickt, in den dann anstelle der Nieten Halteschrauben gesetzt wurden. Das hält bisher. Ich weiß nur nicht, wie die dazu die Klappe auseinander genommen haben :(


    Gruß von
    Micha

    Hallo Jürgen,


    ich hab' früher verschiedene Modelle gefahren, vom VW Joker über den Hobby 600 bis zum James Cook (alle geliehen, keine Sorge!) . Hatte so meine Befürchtungen beim Vantana. Aber nach der Abdichtung des Dachfensters bin ich eigentlich gut zufrieden, denn die anderen sind mir lauter in Erinnerung geblieben. Insbesondere ist doch das 6-Gang Getriebe eine Wohltat. Für 2dB weniger würde ich die 200 € nicht einsetzen. Stattdessen etwas langsamer fahren. Denn bis etwa 110 km/h ist eigentlich alles ganz erträglich, finde ich. Und auch der Spritverbrauch...


    Mit Grüßen aus Münster
    Michael

    Hallo Sven,


    ich hab' den kurzen K55F, also relativ wenig Platz. Auf der rechten Seite stehen vier schwarze Stapelkisten, je zwei übereinander. Die sind oben und seitlich offen, man kann also notfalls auch reingreifen, ohne sie immer herausnehmen zu müssen. In einer davon ist das komplette Werkzeug (auch der Inhalt vom Wagenheberkasten, der sonst immer irgendwo rumflog). Auf der linken Seite sind je nach Bedarf ein bis zwei transparente Boxen mit Deckel und Rädchen für Schmutzwäsche etc. Die zweite kann auf der ersten stehen. Dazwischen passen Tisch und zwei Stühle. Bleibt vorne noch etwas Platz für eine Klappkiste und sonstigen Krimskrams.
    Noch ein Tipp für Leute, die keinen Anzug oder Kleider im Kleiderschrank mitnehmen: Es gibt im Baumarkt Stapelkisten im idealen Format für diesen Schrank. Ich habe da vier übereinander. An der rechten Seite habe ich im unteren Bereich eine Leiste an die Wand geschraubt (auf dem Foto nicht sichtbar), dann kippelt da auch nichts.


    Mit Gruß aus Münster
    Michael

    Hallo Stephan,
    theoretisch ist es so, wie Du es gemacht hast und es hier auch beschrieben wurde, richtig. Und zu Anfang hat es ja auch geklappt und Du hattest die 100%. Wenn jetzt bei 14V nur noch halb voll angezeigt wird, kann das meiner Meinung nach nur an der Sensorkalibrierung liegen. Allerdings ist das eine Vermutung, denn wie die Berechnungen der Kapazitätsanzeige durchgeführt werden, habe ich noch nirgends gesehen, und das ist auch nicht trivial! Wenn eine Batterie kaputt wäre, kämst Du entweder nicht auf 14V oder hättest ständig deutliche Ladeströme.
    Bei meinem Wagen haben beide Batterien eigene Sensoren, das ist optimal. Da es bei Dir anders ist, kannst Du eigentlich nur noch versuchen, den Sensor nachzukalibrieren. Und wirklich sicherzustellen, dass es keine zu hohe Übergangs- und Leitungswiderstände in der Verkabelung der beiden Batterien gibt.
    Gruß von
    Michael

    Also auch bei mir fließt das Wasser langsam ab. Da ist keine Verstopfung, dass ist Physik von Schlauch mit wenig Durchmesser und notgedrungen wenig optimalem Verlauf. Ich kenne das von früher auch von anderen Modellen. Meine Meinung: Mach Dir da nicht zu viele Gedanken drum, aber vermeide tunlichst jegliche Fremdkörper im Ablaufwasser (die Spüle sollte ja auch zuhause kein Müllschlucker sein, und hier ganz besonders nicht). Sesamkörner vom Brot z.B. kleben wie Teufel auch da, wo man sie nicht mehr sieht.
    Übrigens benutze ich viel lieber draussen eine Spülschüssel.

    Hallo Sven,
    es hängt sehr stark von den eigenen Gewohnheiten ab, dann natürlich vom Wetter etc. Deshalb meine Erfahrungen nur so als Orientierung:
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    [/ul]In jedem Fall solltest Du eine zweite Bordbatterie einbauen! Achte dabei darauf, dass es wirklich identische Typen möglichst aus der gleichen Herstellungsreihe sind. Sonst fließen dauernd erhebliche Ausgleichsströme und ruinieren die Batterien frühzeitig.
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    [/ul]Ich habe ein Solarpaneel mit 100W. Ich hätte besser 200W genommen. Die Ladung hängt sehr stark vom Einfallwinkel der Sonne ab. Weiterhin suchst Du in der Regel bestimmt auch lieber Schattenplätze auf. Was nutzt ein voll powerndes Solarpaneel, wenn Du den Strom gleich wieder verbrauchst, um den Kühlschrank im heißen Wagen zu betreiben...
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    [/ul]Auch ein reichlich dimensioniertes Solarpaneel mit bester Beleuchtung kann Dir die Batterien nicht absolut voll laden. Das hat technische Gründe und ich kann das bestätigen. Aber es verlängert die Laufzeit merklich.
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    [/ul]Wenn ich an einem Tag einige Stunden fahre und dann wieder ein oder zwei Tage stehe, komme ich inklusive dem 100W Solar auf etwa eine Woche Laufzeit. Danach ist die Batterieanzeige (für beide) am roten Bereich. Den vermeide ich aber tunlichst und fahre einen Campingplatz an. Kurze Fahrten helfen nicht viel, aber Landstrom für eine Nacht reicht dann zum Laden aus, allerdings knapp. Also morgens vor der Weiterfahrt noch etwas bummeln...
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    [/ul]Auch bei langen Fahrten bekomme ich die Batterien nicht so voll wie mit dem Landstrom.
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    [/ul]Nachts schalte ich den Kühlschrank fast komplett aus (bisher wegen des Lärms, aber das neue Modell ist bisher flüsterleise :-), dafür während der Fahrt am Abend volle Leistung. Ansonsten mittlere Einstellung.
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    [/ul]Ausser einer sparsamen Beleuchtung, der Wasserpumpe, USB-Ladegerät und dem Betriebsstrom der Heizung brauche ich ansonsten keinen Strom. Also kein TV, keine Sat-Anlage und so Wohnzimmerkram.
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    [/ul]Insgesamt bin ich in den zwei Jahren ca 25.000 km unterwegs gewesen und habe dabei nur ein einziges Mal wirklich dringend Landstrom benötigt, um nicht satt in den roten Bereich zu kommen.


    Wenn jetzt noch ein paar andere Benutzer ihre Erfahrungen schreiben, kannst Du Dir eine Vorstellung machen. Berechnungen helfen nach meiner Meinung nicht viel, da sind zu viele Variablen drin.


    Mit Gruß aus Münster,
    Michael

    Dank dir Olaf!
    Der Solarladeregler scheint defekt zu sein, daher habe ich mir auch schon nen neuen ausgeguckt. Der hat aber keine Erhaltungsladung für die Starterbatterie.


    Hallo JoeF,
    ich habe ein kleines 100W Paneel auf dem Dach und ebenfalls zwei parallel geschaltete Campingbatterieen. In der Praxis ist der Solarstrom eher knapp, denn ich stehe nicht gerne in der prallen Sonne. Dann wäre es mir eigentlich lieber, wenn er nur in die Campingbatterien ginge, denn diese erschöpfen sich durch den Kompressorkühlschrank deutlich schneller als die Starterbatterie. Landstrom habe ich unterwegs nur selten, muss also etwas haushalten.


    Was hat denn Dein Solarregler für Mucken?
    Gruß von Micha

    Leute, das Blubbern ist endlich vorbei! :)


    Hallo SlimLine-Geschädigte, hier mein Erfahrungsbericht mit dem leidigen Thema. Wie berichtet hat das Update für den Kühlschrank (bei Fa. Frey) zwar die zunehmend lauter gewordenen Ventilatorgeräusche am Kompressor beseitigt. Aber wie befürchtet nichts gegen das Blubbern geholfen, das bei meinem Gerät nachts wirklich unerträglich war. WAR!!!


    Ich habe mich also nach der nächsten Reise nochmals an Autohaus Frey und gleichzeitig direkt an Dometic gewandt. Frey hatte keine eigene Idee und sich dann selbst auch an den Hersteller gewandt. Der lies offenbar ausrichten, dass man da absolut nichts machen könne, was Frey mir kleinlaut so weitergab. Mir antwortete Dometic auf meinen Vorschlag, dass ich gerne auch direkt zu denen kommen würde, wenn sie nur irgend etwas machen könnten, ich müsse mich an Hobby halten. Die waren da sehr kurz angebunden, bei Dometic! Ein Anruf bei Hobby hat mich dann wieder an meinen Händler Frey verwiesen. Schwarzer Peter für Erwachsene...


    Da hatte ich den Kaffee endgültig auf. Jegliche Korrespondenz per E-Mail nur noch mit höchster Prio, mit Zustellungsbestätigung, mit Lesebestätigung, mit CC an alle drei Beteiligten, nur noch mit direkter persönlicher Ansprache meiner bisherigen Gesprächspartner. Und deren Antworten gingen ebenfalls in die ganze Runde. Manche werden sich wohl ziemlich vorgeführt vorgekommen sein.


    Hobby Fockbek hat die Sache dann der Abteilung Reparaturen/Ausbesserungen Kundendienst weitergegeben, und das war mein Glück. Denn hier war ich an einen kompetenten und erfahrenen Mitarbeiter geraten. Er hat mir sofort(!) den kompletten Austausch des Kühlschranks angeboten. Und das ist mittlerweile nun auch gemacht worden.


    Das neue Modell ist eine Überarbeitung des ersten, mit dem so viele Probleme aufgetreten sind. Insbesondere hat man versucht, die Blubbergeräusche zu vermindern, indem jetzt Leitungen mit größerem Querschnitt benutzt werden und diese dann auch auf der linken Seite, also nicht mehr direkt rechts am Kopfende vom Bett, verlegt werden. Auch der Komprossor flüstert nur noch. Das Einzige, was geblieben ist, ist diese armselige eingeklebte Kunststoffleiste gegen den unkontrollierten Kondenswasserfluss, aber damit kann man ganz gut leben.


    Der Austausch ist eine heftige, teure Aktion. Die Vertragswerkstätten machen das, wenn überhaupt, nicht gerne. Was so manches erklärt... Die Aktion dauert mehrere Tage, es müssen spezielle Fachleute dabei sein. In Fockbek hat das geklappt. Es hat zwar etwas Kollateralschäden gegeben, aber an deren Beseitigung sind wir gerade dran.


    Ich hatte bisher eine etwas zwiespältige Meinung von Hobby. Aber dieser Service, der ganz wesentlich auf das Engagement eines einzelnen, führenden Mitarbeiters beruht, der war und ist einfach erste Klasse! Ich habe meinen Wagen auf eigenen Wunsch selbst nach Fockbek gebracht, um die Leute dort persönlich kennen lernen zu können. Er wäre aber auch hier abgeholt worden. Und zurück kam er bis vor die Haustür, auf einem Transporter.


    Praktische Erfahrungen mit dem neuen Gerät kann ich erst im kommenden Jahr sammeln, denn eine Reise wird es erst im nächsten Frühjahr geben. Aber erste Tests ergaben volle Zufriedenheit. Naja, die Getränkeschublade schließt sehr schwer, aber das ist ein eigenes Thema - und es stört nicht beim Schlafen.


    Ach ja, nebenbei hat man in Fockbek auch die von mir bei der Übergabe erwähnten Klappergeräusche in der Schiebetür beseitigt. Der Fliegenschutz ist neu montiert worden. Die Jungs dort wissen genau, wo die Schwachpunkte sind, das ist ein Riesenvorteil gegenüber einer Vertragswerkstatt.


    Jeder mache sich seine eigene Meinung von dieser Erfahrung. Und eins noch: Trotz allen Frusts und Ärgers habe ich immer auf Gepolter und Geschimpfe verzichtet sondern stattdessen Kooperation und konstruktive Zusammenarbeit angeboten. Und auch Verständnis für Fehler in einem neu entwickelten Gerät gezeigt, denn das ist normal. Bei Hobby (Reparaturen/Ausbesserungen Kundendienst) kam es schließlich so aus dem Wald, wie ich hineingerufen hatte.


    Mit freundlichen Grüßen aus Münster


    Michael

    Hallo AChris,
    davon hat natürlich keiner was gesagt :-))
    Bin momentan gerade mit den Leuten dort gut zufrieden, und das möchte ich nicht mit einer Nachforderung verderben. Aber anfragen werde ich mal. Wenn die das direkt mit Hobby abrechnen können, dann sollten sie das auch tun und zahlen.

    Hallo Micha,
    dann drücke doch einfach bei Sebi den Dankebutton B) B)


    Danke für den Hinweis, Opa lernt dazu...


    Zum Tank: Ich war jetzt bei meinem Händler Frey in Minfeld. Hatte bereits vorher darüber telefoniert, auch mit dem Hinweis, dass ich nicht genau sagen könne, was das da drin sei. Herr Kiefer war ebenfalls der Meinung, kein Risiko einzugehen und besorgte vorab schon einen Ersatztank. Vor Ort war auch dem Monteur ohne Ausbau des Teils nicht klar, was das sein könnte. Also alles auf und komplett 'raus.


    Leute, das ist viel Arbeit! Der Monteur war nachher echt geschafft, denn er hatte auch noch einige andere Sachen an dem Wagen innerhalb des einen Arbeitstags, den ich da war, zu leisten.


    Aber was war es? Eine Verunreinigung aus Metall im Kunststoff selbst! Also keine Schraubenspitze von aussen. Es gab noch eine weitere, kleinere, in der Nähe. Hätte diese hier nicht direkt im Sichtbereich des zweiten Deckels gelegen, wäre sie nie aufgefallen. Und irgendwann durchgerostet...


    Die Werkstatt Frey hat die ganze Aktion ohne Diskussion komplett als Garantieleistung abgerechnet. Da hätte es schlimmer kommen können. Ich bin zufrieden, die Montage des neuen Tanks ist nach meinen ersten Tests erfolgreich durchgeführt worden.


    Das Ganze ist ein tückischer Fehler, der beim Zulieferer zu entdecken gewesen wäre. Ist aber eben nicht so augenfällig, weil erst beim Rosten die Stelle deutlich sichtbar wird.


    Mit Gruß aus dem trauernden Münster,
    Micha

    Hallo Nick,
    ich möchte das nicht nochmals aufmachen, denn die Haltenasen von der Plastikverkleidung waren schon von Anfang an beschädigt und eine ist mir bei meiner ersten Kontrolle ganz abgebrochen. :(


    Aber ich habe den Austausch jetzt auch hinter mir. War letzten Freitag in Minfeld bei meinem Händler. Er hatte das Kit besorgt, der Einbau war wohl problemlos. Der Monteur berichtete, dass ausser des Trennrelais, dessen Funktion er auch nicht erklärt bekommen hatte, auch früher auslösende Sicherungen eingesetzt worden seien. Es scheint sich also um eine Erkennung und Verhinderung der kritischen Situation zu handeln und nicht um eine Beseitigung der Schwachstelle auf der Leiterplatte. Das würde bedeuten, dass bei einer Ladung von komplett entleerten Batterien mit Landstrom die maximalen Ladeströme einfach abgeschaltet würden. Ob und wie das Relais dann wieder von selbst anzieht und ob die Sicherungen durchbrennen und gewechselt werden müssen, das weiß ich nicht. Der Monteur auch nicht. Hat schon jemand bei Hobby nachgefragt?


    Übrigens waren die sehr nett und engagiert bei Frey.


    Mit Gruß aus dem trauernden Münster,
    Micha