Wer hat Erfahrung oder Meinung zu Wärmepumpen

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  • Hallo Gemeinde,


    ich denke Quasselecke passt auch für ganz anderes Gedöns,

    Wir plagen uns mit dem Gedanken unsere gut laufende Gasheizung gegen eine Wärmepumpe auszutauschen.

    Vom Objekt aus wird von allen Seiten gesagt sind beste Voraussetzungen (Dämmung; Fußbodenheizung, Kamin) gegeben.

    Es wurden uns verschiedene Anlagen (Buderus, Wolf, Samsung) vorgeschlagen die alle 4-5 kW Leistung liefern. Bei Wasser und Pufferspeicher gehen die Angeboten von eher klein, 122l bis 280l auseinander.


    Hat Wer Erfahrung oder Meinung zu dem Thema, ich sauge z.Zt. alle Infos auf.

    Gruß Marco


    seid 4/2021 V65GE on Tour edition, 140 PS, 100W Solar, Thule Fahrradlifter manuell

  • Hallo Marco,

    mit dem Thema beschäftige ich mich schon seit ein paar Jahren , bis jetzt bin ich immer zu dem Ergebnis gekommen auch meine gut funktionierenden Gasheizungen ( 3 Etagenthermen) weiterlaufen zu lassen.

    Unser Haus (mit 3 Wohnungen) ist baulich auch so weit das man mit 100-110 kw/qm Wärmebedarf schon mit einer Wärmepumpe zurechtkommen kann, aber von Jahr zu Jahr wird die Wärmepumpentechnik besser und so lohnt es kaum eine konkrete Planung aufzusetzen, wenn der aktuelle Bedarf fehlt, denn die alte Heizung läuft ja noch einwandfrei.

    Bei deinen Voraussetzungen würde ich warten bis die alte Heizung zickt und dann zuschlagen, man würde ja auch kaum anders handeln wenn man bei Gas bleiben wollte, oder ??

    Viel wichtiger ist in meinen Augen einen guten Handwerker zu haben , der die fachliche Kompetenz hat, leider sind viele Handwerksbetriebe mit der komplexen Technik überfordert und gerade bei der Wärmepumpe rächt sich eine falsche Dimensionierung später übel in der Geldbörse.

    Wer Rechtschreibefehler findet darf sie behalten :)
    Liebe Grüße aus Leverkusen
    H.Joachim

  • Hallo Ha Jo, Danke für Deine Meinung. Grundsätzlich sehe ich das auch so.

    Unsere Anlage ist 22 Jahre alt und wird über kurz oder lang nach Ersatzteilen schreien. Der Heizpilz hatte sich schon mal gemeldet, Ist seitdem aber wieder ruhig.

    Verlockend ist die momentane Förderung, selbst wenn die Preise ohne diese deutlich niedriger ausfallen werden.

    ... :/

    Gruß Marco


    seid 4/2021 V65GE on Tour edition, 140 PS, 100W Solar, Thule Fahrradlifter manuell

  • Hallo Marco,


    ich komme aus dem Bereich Umweltschutz und Energieoptimierung.

    Gut,.....nicht aus der Gebäude sondern Rechenzentrentechnik, die sich hier aber nur durch die Dimensionierung unterscheidet.


    Deine Frage stelle ich mir seit ca. 10 Jahren. Bis jetzt habe ich noch keine Entscheidung getroffen obwohl mir alle Heizungsbauer das baldige Ende meiner Gasheizung vorhersagten. Bis jetzt läuft sie klaglos.


    Aus beruflicher und privater Erfahrung weiß ich das man sich nicht "einfach so"

    eine Wärmepumpe einbauen lässt. Kollegen berichten von ständigen Defekten,

    lange Wartezeiten des Kundenservice, fehlende Ersatzteile, schöngerechnete Effizienz, schlechte Konfiguration und durch die Subventionen horrende Preise u.s.w.


    Weiterhin gibt es bereits neue Technik wie z.B. Inverterwärmepumpen.

    Kommst du an den falschen Planer wirst du veraltete oder schlecht konfigurierte Wärmepumpen bekommen.


    Das Fraunhofer Institut arbeitet bereits seit Jahren an kalorische Wärmepumpen die den Mark nochmal revolutionieren wird da sämtliche bewegte Teile wie z.B. Verdichter fehlen.


    Kalorische Wärmepumpe - Fraunhofer IPM


    Solltest du also noch Zeit haben würde ich warten. Ansonsten werden wir bei Gas bleiben. Das unsere Regierung mal wieder nicht verlässlich ist kannst du ja schon daran sehen das Gas wieder subventioniert werden soll.


    Einen guten Anbieter findest du am besten durch umhören in der Nachbarschaft deren Wärmepumpen schon mindestens 5 Jahre laufen.


    LG Kurt

    Optima Ontour Editon V65GQ 2020

  • Solltest du also noch Zeit haben würde ich warten. Ansonsten werden wir bei Gas bleiben.

    Hallo Kurt,


    genau das sind auch meine Gedanken. Auch die Sachen mit teuren Reparaturen und schön gerechneten Effizienzwerten machen mich schon länger nachdenklich. Fragst du 10 Leute, kriegst du 10 verschiedene Antworten.


    Im Grunde könnte ich meine 27 Jahre alte Brennwert-Gasheizung problemlos weiter betreiben (da immer noch sehr effizient und sparsam) - nur zwei Sachen geben mir zu denken:


    Erstens : es gibt keine Ersatzteile mehr. Beim nächsten nicht mit "Haushaltsmitteln" zu reparierenden Schaden muss die raus. Aber eine Wämepumpe kriegt man nicht auf Zuruf. Bis die drin ist, vergehen einige Monate (oder ist das inzwischen anders?). Das bedeutet, dass man entweder monatelang frieren muss und nur Kaltwasser hat oder wieder eine Gasheizung reinkommt (was deutlich schneller geht)


    Zweitens: wenn man bei Gas bleibt oder gar eine neue Gasheizung einbaut, ist man damit in 15 oder 20 Jahren wahrscheinlich ziemlich alleine (übertrieben gesagt), was bedeutet, dass das Geld, was die Versorger für das Betreiben und Instandhalten des Gasnetzes aufwenden, auf deutlich weniger Kunden umgelegt werden muss. Da muss der Rohstoff an sich gar nicht mal teurer werden - das teuerste ist dann der Overhead.


    Aber niemand kann verlässlich vorhersagen, was Gas und was Strom in 10 oder 20 Jahren kostet, bzw. was günstiger ist. Da gibt es so viele Faktoren, da traue ich keiner einzigen Prognose.

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Das Entscheidende ist die Bausubstanz hat man ein relativ gut gedämmtes Haus zB aus 2005 mit Fußbodenheizung, kann eine WP funktionieren. Den sie muss nur geringen Vorlauf bringen und arbeitet damit ohne elektrische Zuheizung und nicht im Maximalbereich. Faszinierend muss sie aber richtig eingestellt sein, was oft nicht bei Montage passiert. Dann bleibt es bei den Standardwerten der Hersteller und nicht bei den Individualwerten des Hauses. Das kostet Energie - mindestens.


    Derzeit sind die WP durch die Förderpolitik völlig überteuert.


    Dazu kommt ggf. die Dämmung des Hauses und der Umbau der Heizungsanlage auf mindestens mehrlagige und große Radiatoren, damit der Vorlauf nach unten kommt. Wirtschaftlich ist da unter Einbezug von Lebensdauer, AfA, Finanzierung kaum noch. Zudem ist der Strom aktuell noch teuer. Und: Im Winter ist auch wenig mit PV … und wann braucht man die WP?


    Gasheizung ist viel günstiger beim Einbau. Geringere AfA und Finanzierung, kein Umbau des Objektes, 1:1 Tausch. Sicher irgendwann wird Gas teurer und es kommt ein Kippunkt bei den Kosten. Aber wir mit 60 Lenzen auf der Uhr werden das vermutlich nur noch am Rande erleben. Die Kinder wollen/brauchen das Haus nicht. Also Zukunft = zu vernachlässigen.


    Ergo: es ist und bleibt eine sehr individuelle Entscheidung, die von vielen Dingen abhängt. Jemanden zu finden, der aus den ganzen Parametern die beste Entscheidung ableitet, ist schwer.

  • muss sie aber richtig eingestellt sein, was oft nicht bei Montage passiert.

    Moin,

    Ja, nur was richtig ist, ist die große Frage. Mir hat mal ein Heizungsbauer ein Konzept vorgelegt, nach dem alle Räume mehr oder weniger konstant auf eine bestimmte Temperatur geheizt werden. Das passt aber nicht zu unserer Lebensrealität. Warum sollte man Räume 24/7 beheizen, wenn man sie kaum nutzt? Und wenn man dann "dran rumdreht", fällt das ganze Konzept in sich zusammen. Mit Gas kann ich viel gezielter heizen und damit sparen. Wenn man bei einer Wärmepumpe mal eben einen Raum von 17 auf 20 Grad heizen will, dauert das ein Vielfaches länger, als bei Gas.


    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es günstiger ist (was alle, die mir Angebote gemacht haben, sagen), wenn man das ganze Haus konstant auf 20 oder gar 21 Grad hält.

    Derzeit sind die WP durch die Förderpolitik völlig überteuert.

    Leider ja. Ob das dann günstiger wird, wenn die Förderung wegfällt, kann ich mir kaum vorstellen. Maximal soviel günstiger, wie der Betrag der Förderung, also unterm Strich für den Endkunden genauso teuer wie jetzt. Warum sowas in unseren Nachbarländern nur die Hälfte kostet, hat mehrere Gründe, nicht nur die Förderung.

    Sicher irgendwann wird Gas teurer und es kommt ein Kippunkt bei den Kosten.

    Man weiß es halt nicht, aber es ist schon wahrscheinlich, dass Heizen mit Gas irgendwann teurer wird. Wenn dann der Kipppunkt kommt, beginnt der Run auf Wärmepumpen erst so richtig. Günstiger werden die dann sicher nicht.


    Ich hoffe jetzt erstmal, dass meine Gasheizung noch ein paar Jahre durchhält (die von meiner Schwester ist jetzt 35 Jahre und läuft noch weitestgehend störungsfrei) und es bald noch effizientere Wärmepumpen gibt.

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Hallo Peter,


    ich bin gerade im Urlaub, Waging am See, daher eine für mich eher untypisch kurze Antwort.


    Heizungsausfall ==> lange Lieferzeit.

    Dem sehe ich mit meinem WOMO relativ entspannt entgegen. Bei uns wurde 10 Wochen lang das Bad renoviert. Da hatten wir auch keine Dusche. Im WOMO klappt das bestens und das war Januar bis März. Heizung würde ich, falls nötig, durch Wärmewellenheizungen als Überbrückung einsetzen. Heizungsbauer vermieten so was häufig. Wenn das für dich ein Druckpunkt ist wirst du irgendwann die falsche Entscheidung treffen.


    Unser zukünftige Heizungsplanung, falls es eine Wärmepumpe wird:

    1. Inverter Wärmepumpe, Luft/Wasser, großer Kondensator, alle Kennwörter zum Zugang der Steuerung. Auch die Adminebene/Serviceebene.

    Wärmepumpe nur für die Heizung. Nur externe Systemkomponenten wie z.B. Umwälzpumpen.

    2. Warmwasser über elektronischen Durchlauferhitzer und 5Liter Heizer in der Küche.

    3. Ausreichend großer Wasserspeicher Wärmepumpe um Takten zu verhindern 4. Falls möglich Solarthermie am Wärmespeicher

    5. Falls möglich und sinnvoll 230V Heizstab im Wärmespeicher bei vorhandener Solaranlage oder Steuerung durch dynamischen Strompreis.

    6. Alle Bauteile/Systemkomponenten von Markenfirmen

    7. Handwerksbetrieb aus der näheren Umgebung mit Empfehlung der Nachbarn/Kollegen.


    LG Kurt

    Optima Ontour Editon V65GQ 2020

  • Hallo Kurt,


    das klingt nach einem sinnvollen Plan, ohne jetzt auf die Details einzugehen (davon verstehe ich auch zu wenig).


    Leider ist unser Dach wegen Aufbauten, Baumabschattungen und suboptimaler Ausrichtung kaum für Solar geeignet und eine Fußbodenheizung haben wir auch nicht. Nur die Dämmung ist einigermaßen gut. Daher bevorzuge ich aktuell eher den Plan des Abwartens, in der Hoffung auf effizientere Anlagen.


    Monatelang im Womo leben, da würde meine Frau nicht mitspielen. Aber diese Mietgeschichten hat mir mein Heizungsbauer auch schon erklärt. Das war allerdings vor drei Jahren, als man noch mehr als 1 Jahr auf die Wärmepumpe warten musste (nach der Bestellung). Das ist heute hoffentlich anders.

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Moin,

    Wir haben seit November 2024 eine Wärmepumpe am Start. Wir hatten das schon länger vor , da unsere Gasheizung 26 Jahre alt war und wir unabhängig von Gas sein wollten. Unser Haus ist von 1998 und gut gedämmt, und eine Photovoltaikanlage ist vorhanden. Wir haben keine Fussbodenheizung und es wurden nur 4 Heizkörper mit mehr Fläche getauscht. Baulich war es eine etwas größere Aktion, da wir keinen Keller haben und sich unsere alte Gasheizung in einer Kammer im Obergeschoss befand. Jetzt ist ein Teil der Wärmepumpeninneneinheit im Hauswirtschaftsraum und ein Teil in der alten Kammer.

    Fazit:

    Trotz Förderung ist der Umbau um einiges teuer. Die Abschlagszahlung ist gegenüber Gas um die Hälfte gesunken.

    Die Wartung ist bei der Wärmepumpe aufwendiger und teuerer. Die erste Wartung hat jetzt 300€ gekostet.

    Bereut habe ich den Umbau noch nicht, auch wenn es etwas gedauert hat, bis die Anlage störungsfrei lief.

    Beste Grüße

    Piet

  • Hallo,

    ein schwieriges Thema, ich bin ja von der Ölheizungsfraktion 1994 :)


    Momentan ist es ja günstig, aber es passt nix rein in den Tank.

    Gut 5 Jahre reicht es noch, da wir nur 700 Liter pro Jahr verbrauchen.

    (Ersatzteile, bzw. eine identische Heizung sind da, 100 € für ne komplette Ölheizung, kann ja kein Fehler sein)


    Das ganze läuft über einen 500 Liter Pufferspeicher in Verbindung mit einem wassergeführten Kaminofen und einem E-Heizstab der stufenlos genau den Überschuß der PV Anlage verbrutzelt.

    April bis September reicht das völlig für Warmwasser und Heizung aus. Herbst Winter übernimmt das der Ofen, mit Unterstützung der Ölheizung, gehen ja alle arbeiten, so das nicht nachgelegt werden kann.


    Für den Notfall gibt es noch eine Split / Klimaanlage mit Heizfunktion.

    Die ist im Sommer, bei zuviel Strom von der PV sehr geil....


    Ne Wärmepumpe mit COP 3-4 spart ja nicht wirklich,

    wenn die KWH Strom das dreifache kostet.

    In Verbindung mit ner PV erst recht sinnlos, da in der Heizperiode kaum (100 KwH) mtl. zur Verfügung steht. Merken die WP Leute nach dem ersten Winter, vor allem wenn der E Heizstab mit COP 1 zuheizt.


    Grüße aus Berlin

    S.Hammer

  • Ich mache die Rechnung am Ende des Jahres auf und da rechnet sich das mit einer PV Anlage. Wir bekommen allerdings eine Einspeisevergütung für nicht verbrauchten Strom und haben einen 2KW Speicher. Wenn ich es gegenrechne, habe ich 5€ im Monat an Stromkosten inkl. Wärmepumpe.

    Beste Grüße

    Piet

  • Wir brauchen bei unseren ca. 200m2 6.500 kWh an Gas, also ca. 600 EUR an voll variablen Kosten. Gleiche Rechnung bei Strom und einer Hebelung der WP von 3,5 = ca 1.900 kWh zu 0,29 EUR = 551 EUR. Ok, beides vergleichbar.


    Neue Gasheizung ca. 10.000 EUR bei 20 Jahren = rd. 40 EUR AfA im Monat. Neue Wärmepumpe ohne großen Umbau nach Förderung lt. Heizungsbauer = 30.000 EUR. AfA/Monat = rd. 120 EUR. Haltbarkeit entspricht lt. Fachaussage der Gasheizung.


    Wartung unterstelle ich einmal gleich. Da kann sich der Gaspreis verdoppeln und ich bin noch wirtschaftlich. 80 EUR * 12 Monate = 960 EUR pa. „Luft“. Da der Strompreis auch steigen wird, ist die „Luft“ noch größer.


    Sofern also die Preise nicht deutlich sinken für WP, gibt es für uns keinen Anlass zum Umstieg.


    Achja: Die PV mit 6 kw Speicher deckt im Sommer den Grundbedarf an Strom. Im Winter kommt da nicht viel. Sehe ich an meinen Statistilen. Das ändert sich auch mit einer WP nicht.

  • Wir brauchen bei unseren ca. 200m2 6.500 kWh an Gas

    Das ist aber extrem wenig für 200m2. Da kann ich deine Rechnung nachvollziehen.

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Genau so ist es, volle Zustimmung an Tolar :)


    ich habe 16KWP Anlage mit 10 KW Speicher

    plus 4 KW tragbare Powerstation (damit ich über die Nacht komme)


    2 KW Speicher geht ja gerade mal 4 Stunden, von 19-23 Uhr :)


    Auflistung Verbrauch / Erzeugung Kwh


    okt 281/ 314 ,

    Nov 355/ 119,

    Dez 379 / 75,

    Jan 381/ 102

    Feb 262/ 246


    Man könnte meinen es geht im Februar auf,

    aber es war noch 139 kwh Netzbezug für teuer Geld.


    Erzeugung in 2024 11.241 kwh und Verbrauch 3.445 Kwh !! Das geht aber nicht auf, da im Sommer zuviel Strom und im Winter zu wenig erzeugt wird.


    Daher immer noch rund 1.500 kwh Netzbezug für den Winter und in dem Zeitraum soll dann die Wärmepumpe zusätzlich laufen ??


    Aber ich will nicht meckern,

    konnte ja von 6.500 auf 1.500kwh Netzstrom reduzieren.


    Wir hören uns nach der Stromabrechnung und dem Winter :)


    Grüße aus Berlin

    S.Hammer

  • Warum habe ich das Gefühl mich verteidigen zu müssen 😉

    Spass beiseite, unsere Pumpe läuft schon seit November 2023, habe also schon ein ganzes Jahr durch. Unser Haus ist allerdings nur 106qm. Der Stromverbrauch lag inkl. Wärmepumpe bei 2400kWh mit einem SCOP von 4,7 . Das ist für mich ein zufriedenstellender Wert.

    Aber uns ging es eben auch darum, dass wir vom Gas weg wollten.

  • Der Stromverbrauch lag inkl. Wärmepumpe bei 2400kWh mit einem SCOP von 4,7

    Das hört sich natürlich sehr gut an. Wie hoch waren denn sämtliche Installationskosten, also Wärmepumpe und PV?

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Die PV Anlage haben wir schon seit 2014 . Damals kamen die Speicher gerade auf und es gab nur 2kw.

    Bei der Wärmepumpe beliefen sich die Kosten auf 39000€ minus 35% Förderung. Allerdings waren die baulichen Maßnahmen erheblich, da ,wie beschrieben ,die alten Heizungsrohre verbunden werden mußten. Das heisst, neue Rohre vom Hauswirtschaftsraum durch die Wand zum Gäste WC, durch die Decke in die alte Heizungskammer und zurück. Wir haben die Zimmerdecke vom Gäste WC abgehängt, so das man zum Glück die Rohre nicht mehr sieht.

    Piet

  • Ja, das sind schon erhebliche Investitionen. Bei mir war auch kein Angebot unter 30000, zzgl. Sockel für die Außeneinheit und Elektro. Ob sich das alles dann über die (ungewisse) Lebensdauer so einer Anlage rechnet, ist die Frage. Und die kann man im Grunde nicht beantworten, denn man weiß nicht, wie lange die Wärmepumpe hält und wie die Preisentwicklung von Gas und Strom ist. Wenn mein Dach für PV geeignet wäre, hätte ich es damals wohl riskiert, aber jetzt warte ich erstmal ab.

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Hi, ich danke Euch schon mal für die entstandene Diskussion.


    Das Pendel für oder gegen ist für uns noch nicht endgültig ausgeschlagen.

    Wir haben drei Angebote von unterschiedlichen Unternehmen mit jeweils anderen WP Modellen. Leistung und Ausstattungen sind vergleichbar.

    Die Preise lagen alle bei knapp über 30 t€. Welch Zufall, dass dies die max Förderungssumme ist. Klar sind die Preise z.Zt. überzogen, aber dass bei Wegfall der Förderung die Preise sich halbieren glaubt auch nicht wirklich jemand.


    Ob eine WP gut 20 Jahre laufen kann, glaube ich schon, bei einem Kühlschrank zweifelt das auch niemand an, und das Arbeitsprinziep ist doch recht ähnlich.

    Und die Frage, ob sich so etwas rechnet, stellen wir uns auch nicht bei jedem Neukauf, oder hat sich die Neuanschaffung des letzten PKWs oder Handys bei irgendwem 'bezahlt gemacht" ?

    Gruß Marco


    seid 4/2021 V65GE on Tour edition, 140 PS, 100W Solar, Thule Fahrradlifter manuell

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