Anti Dröhn gegen laute Starkregengeräusche - erfahrungen ?

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  • Hallo HobbiTsIstenInnenundaußen


    wir sind nun mehr als 15jahre mit wohnmobilen unterwegs, und bald 10jahre mit der Daisy, bisher hatte mich der Starkregen nie gestört, und ich hatte ihn auch nie als "laut" empfunden.

    Jetzt mit Familienerweiterung hört sich die Welt anders an, mich störts zwar immer noch ncht, aber ich empfuinde es auf einmal als sehr laut

    nun meine Fragen an die Veteranen die gefühlt schon immer mit dem WoMo unterwegs sind:


    hat jemand was gefunden um das Geräusch zu entschärfen?


    hat jemand Erfahrung mit dem "zaubergel" das man aufs Dach schmiert und dann angeblich das Womo leiser ist und nicht so warm wird (äußerst schwer zu glauben)


    hat das eure Kleinstkinder gestört damals? was machen andere?


    gehörschutz/Oropax und ähnliches brauchen wir nicht zu besprechen, es geht um die Möglichkeiten darüber hinaus.



    freue mich auf regen Austausch.

    Grüße Sebi
    °°LazyDaisy°° Hobby A55GS deluxe 130PS2,3L, Beiboot 50ccm, Kühlschrank voll Bier, und immer einen guten SingelMalt mit an Bord.

  • Hallo Sebi,

    bei meinem ersten selbst ausgebauten Wohnmobil – einem VW Bus , wurde uns schnell klar: So romantisch das Leben im Van auch sein mag, bei Regen hört der Spaß auf. Das Prasseln auf dem Blechdach war bei Starkregen derart laut, dass wir nachts regelmäßig aufwachten. Auch während der Fahrt waren die Geräusche alles andere als angenehm.

    Wir wollten mehr Ruhe, mehr Komfort, also entschieden wir uns für eine Akustikdämmung. Und wie hätte es anders sein können, wenn man eine Copilotin an seiner Seite hat, die als Klebefachfrau im Sonderfahrzeugbau beruflich zu Hause war.

    Unsere Wahl fiel auf Teroson-Matten, ergänzt durch Alubutyl und PE-Schaum. Und was soll ich sagen: Es war ein echter Gamechanger.


    Was haben wir gemacht?

    Das Dach von innen mit Teroson-Akustikmatten beklebt

    Der Geräuschpegel sank spürbar.

    Der Hall im Innenraum wurde deutlich reduziert, das Raumgefühl viel wohnlicher.

    Radkästen und Boden mit Alubutyl und PE-Schaum versehen.

    Fahrgeräusche? Kaum noch wahrnehmbar.

    Das Fahren wurde deutlich entspannter.


    Fazit:

    Die Dämmung hat unser Wohnmobil nicht nur akustisch, sondern auch atmosphärisch enorm aufgewertet. Selbst bei starkem Regen konnten wir danach ruhig schlafen, entspannt lesen oder einfach die Stille genießen.


    Gruß Erich

  • Unsere beiden Kinder sind quasi vom ersten Tag an mitgefahren. Je lauter es um sie war desto besser haben sie geschlafen.

    Im T3 empfand ich es allerdings schon sehr laut. Danach hab ich einen Renault Trafic umgebaut. Und als erstes so ziemlich alles mit AluButyl und Armaflex beklebt. Darüber dann Filz. Wie Erich schreibt, ein riesiger Unterschied. Alybutyl hat halt den Nachteil daß es doch recht schwer ist. Aber damit muß man nicht alles bekleben.

    In einem Siesta ist allerdings die Sache ja etwas komplizierter als in einem leeren Kasten. Wenn dann würde ich es mit Armaflex probieren.

  • Ja, von innen in den Alkoven hab ich auch schon überlegt 4 Platten zu kleben, bissle dekorativ, aber obs das dann rausreißt? Keine Ahnung, und dann ist die Decke halt versaut…. Von außen hab ich ja schon 2 pv Module auf dem Alkoven, die übertragen das Geräusch 1zu 1 …

    Mal sehen, ielleicht wird nur noch bei schön Wetter :sleeping: :sleeping: :sleeping: :sleeping: :sleeping:

    Grüße Sebi
    °°LazyDaisy°° Hobby A55GS deluxe 130PS2,3L, Beiboot 50ccm, Kühlschrank voll Bier, und immer einen guten SingelMalt mit an Bord.

  • Moin, Sebi,


    Die skizzierte Lösung mit der Schalldämmung Innen ist zwar durchaus gediegen, aber auch sehr aufwändig, finde ich. Zudem sind die Butylplatten nicht gerade Leichtgewichtig und bei der hohen Einbauposition vermutlich auch im Fahrverhalten des Fahrzeuges spürbar.


    Wenn das für Euch und die Kinder ein echtes Problem ist, wie wäre es mit folgender Notlösung: bei Regen einen zweilagigen , auf das Dach passenden Zuschnitt aus Luftpolsterfolie legen und an den vier Ecken mit Spanngummis am Aufbau festmachen.


    Ich würde mal behaupten, der Dämpfer Effekt ist noch besser, als bei der Innenlösung. Und wenn es am Morgen wieder trocken ist, mit den Gummis runterziehen, in eine Ikeatasche falten und ab in die Garage.


    Gruß

    Steuermann

  • Hallo Steuermann,

    deine Idee mit der Luftpolsterfolie ist wirklich kreativ, gefällt mir! Für eine schnelle Lösung bei Regen sicher nicht verkehrt. Technisch gesehen habe ich da aber ein paar Bedenken.

    Luftpolsterfolie kann zwar ein bisschen Schall schlucken, aber da sie nur lose außen aufliegt und nicht fest verbunden ist, bleibt die Wirkung eher begrenzt. Bei Wind oder stärkerem Regen kann sie verrutschen oder Schaden nehmen und bei Sturm möchte man sie wohl lieber gar nicht erst montieren.

    Die Aussage, dass der Dämpfungseffekt besser als bei der Innenlösung sei, halte ich für etwas gewagt. Durch die optimierte Schalldämmung des Dachmaterials wird die Geräuschkulisse deutlich minimiert , für ein angenehm ruhiges Fahrerlebnis. Die Folie dämpft eher oberflächlich , das ist ein Unterschied, den man hört.

    Trotzdem, für eine schnelle, unkomplizierte Maßnahme ist deine Idee charmant und praktisch. Für alle, die regelmäßig bei Regen unterwegs sind oder empfindlich auf Geräusche reagieren, dürfte eine Innenlösung aber die nachhaltigere Variante sein.


    Gruße Erich

    Einmal editiert, zuletzt von Griffon ()

  • morgen,

    bei der Innenlösung kommen mehrere Problemem zusammen, noch mehr raum in Alkoven will man nicht opfern, zeugs drankleben was nicht rückstandsdrei weggeht auch nicht, direkt unter einer "ausdünstendenen" Butyl oder sonstiger Chemikalie ist auch irgendwie unsexy ... bim A55 ist das Alkoven dach ja auch besonders dünn, im hinteren Bereich vom WoMo ists schon weniger krass ... irgendwas muss da drann wass die Schwingung der dünne Dachhaut bremst.

    bin noch nicht fertig mit ünberlegen, vermutlich überlege ich da eh solange das es wieder hinfällig ist.

    Grüße Sebi
    °°LazyDaisy°° Hobby A55GS deluxe 130PS2,3L, Beiboot 50ccm, Kühlschrank voll Bier, und immer einen guten SingelMalt mit an Bord.

  • Hallo Sebi,

    ich habe eine mögliche Lösung für den störenden „Trommelregen“ im Alkovenbereich. Zwar handelt es sich nicht um eine High-End-Dämmung, aber die Maßnahme ist einfach, kostengünstig und jederzeit rückbaubar.

    Lege eine Thermomatte mit Alubeschichtung auf das Dach des Alkovens und fixiere sie mit Saugnäpfen. Die Matte ist extrem leicht, reflektiert effektiv die Sonnenwärme und dämpft zugleich die Vibrationen der dünnen Dachhaut bei starkem Regen.

    Die Saugnäpfe haften zuverlässig auf glatten Oberflächen und lassen sich rückstandslos entfernen, ideal für den temporären Einsatz, etwa bei längeren Standzeiten oder wenn kräftige Regenschauer angekündigt sind.


    Gruß Erich


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