Die Weichen sind gestellt. Ausbildung, „Caravan- und Reisemobiltechnik.“

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  • Hallo allerseits,


    der Ausbildungsberuf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in“ soll eine neue, dritte Fachrichtung speziell ausgelegt auf Freizeitfahrzeuge bekommen.


    Näheres Pressemitteilung:
    Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und der Caravaning Industrie Verband (CIVD)
    Hier


    Gruß Erich
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    Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahren zu geben, sondern den Jahren mehr Leben.
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    Hobby VAN T 500 GFSC Bj. 2008
    Klein aber fein, alles drin, alles dran, let's go

  • Hallo Erich,

    interessante Perspektive für Auszubildende.

    Klingt oberflächlich etwas wie „Schreiner für Wohnmobile.“

    Viele Grüße! Thoms

    Hobby Maxia Van ET

    Geht nicht, gibt´s nicht.

    Nachgerüstet: Dimmbare Außenbeleuchtung, Gasdruckdämpfer Bettgestell, CAN-Bus-Alarm, Solar, Booster, DC-DC Wandler, Victron Cerbo mit Touch Display, 1600VA Wechselrichter, 2x100A Lithium (mit Heizung), Autom. Abwasserventil mit Kamera und Funk, Android Auto PC, LED Kennzeichenbeleuchtung, LED-Scheinwerfer, LTE mit WLAN, SmartTV, 18Zoll Borbet, SOG, Victron, Alcantara Lenkrad

  • Moin Erich, ……………

    das wird jetzt ein wenig ausführlicher.

    Es ist wie immer in Deutschland, Trend verpennt. In einem seit Jahren anhaltenden, boomenden Markt. Aber besser die „Koniferen“ sind jetzt wach geworden und es läuft in die richtige Richtung. Auch wenn die Ausbildungszeit wohlmöglich 3 Jahre dauern wird, dazu kommt dann noch die fehlende Berufserfahrung, das ist ja in jedem Beruf so. Man lernt jeden Tag dazu, das brauche ich dir ja nicht zu erzählen.

    Jedenfalls wird das ein Berufsbild mit unendlichen Möglichkeiten von Entwicklungs,- und Reparaturpotential sein und an entsprechender Klientel wird es keinen Mangel geben.

    Allerdings sehe ich kein Ende an der Selbsthilfe und Eigenschrauberei, aber es macht ja auch Spaß und natürlich ist es auch ein finanzieller Aspekt, bei mir Gottseidank weniger. Wenn ich die mittlerweile allgemein gestiegenen Werkstattkosten sehe, mit der sich einige Forumer hier befassen müssen, meine Werkstatt scheint da ja ein Glücksgriff zu sein……. so kann man dem Boom auch begegnen, aber der Markt ist groß genug und ein abdriften in jede Richtung ist möglich.

    Schön das es hier den ein oder anderen Tipp gibt und bei manchem „Fachgequassel“ verstehe ich erst einmal überhaupt nichts oder nur ansatzweise, aber wenn man mal nachfragt, bekommt man es auch dann beigebracht oder einfacher erklärt, Wenn es auch etwas länger braucht, um etwas umständlicher für sich und um mehrere Ecken umzusetzen.

    Die einen sind eben talentierter und versierter, andere profitieren von deren Wissen, Können und Erfahrungen, ja einer davon bin ich auch. So lernt man sein Gefährt auch nach und nach besser kennen. Und so soll es ja auch sein.

    In dem Sinne grüßt aus dem Sauerland 🌲🌲🌲Erich😎✌️

  • Hallo Erich,

    du sprichst mir in vielen Punkten aus der Seele. Es ist wirklich typisch für Deutschland, dass neue Entwicklungen oft erst verspätet ernst genommen werden, besonders wenn es um innovative Berufsbilder geht. Aber immerhin bewegt sich etwas, und das ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Dass die Ausbildung drei Jahre dauert, ist gut nachvollziehbar. Qualität braucht Zeit. Und wie du schon sagst:

    Berufserfahrung kommt erst mit der Praxis“.

    Lernen hört nie auf, egal wie lange man schon dabei ist.

    Gerade der Austausch hier macht dieses Forum so wertvoll. Du musst nicht alles sofort verstehen, wichtig ist, dass du Fragen stellen kannst und bereit bist zu lernen. Ich sehe das genauso wie du: Mit deinem Talent bringst du dich ein, und mit jedem Tipp und jeder Erfahrung wächst du weiter.


    Und wenn du meist es geht nichts mehr kommt von irgendwoher ein Link her!


    Gruß vom Odenwälder Erich

  • Hey Jungs,

    es ist aber auch so, das du Menschen braucht die eine Ausbildung inhaltlich aufs Papier bringen und Menschen die bereit sind nebenbei als Prüfer zu arbeiten.

    Viele Grüße!

    Thomas

    Hobby Maxia Van ET

    Geht nicht, gibt´s nicht.

    Nachgerüstet: Dimmbare Außenbeleuchtung, Gasdruckdämpfer Bettgestell, CAN-Bus-Alarm, Solar, Booster, DC-DC Wandler, Victron Cerbo mit Touch Display, 1600VA Wechselrichter, 2x100A Lithium (mit Heizung), Autom. Abwasserventil mit Kamera und Funk, Android Auto PC, LED Kennzeichenbeleuchtung, LED-Scheinwerfer, LTE mit WLAN, SmartTV, 18Zoll Borbet, SOG, Victron, Alcantara Lenkrad

  • das du Menschen braucht die eine Ausbildung inhaltlich aufs Papier bringen

    Hallo Thomas,

    ja, dem kann ich nur zustimmt, viele übernehmen solche Aufgaben zusätzlich zu ihrem eigentlichen Berufstätigkeit. Ob es um die inhaltliche Gestaltung neuer Ausbildungsberufe geht, die Arbeit als Prüferin oder Prüfer oder die Mitarbeit in Prüfungsausschüssen: Das ist oft mit viel Engagement und Herzblut verbunden. Ich war selbst einmal Teil einer solchen Kommission und weiß, wie intensiv und leidenschaftlich dort gearbeitet wird. Gerade bei neuen Berufsbildern wie dem Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker mit dem Schwerpunkt „Caravan- und Reisemobiltechnik“ ist Teamarbeit gefragt. In den sogenannten Lehrplankommissionen sitzen in der Regel Vertreterinnen und Vertreter aus ganz unterschiedlichen Bereichen: Kultusministerien, berufliche Schulen, Handwerk und Industrie und auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) ist dabei. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass alle Perspektiven berücksichtigt werden, von der Praxis in der Werkstatt bis zu den Anforderungen der Bildungspolitik.

    Die Entwicklung eines neuen Berufs ist ein komplexer Prozess. Damit die Ausbildung später wirklich zu den Anforderungen der Branche passt, also auch zu dem, was wir als Wohnmobilisten erwarten, wenn wir unsere Fahrzeug in die Werkstatt bringen müssen Handwerk, Industrie und die Kultusministerien eng zusammenarbeiten. Und genau diese Abstimmung ist oft eine echte Herausforderung.

    Gruß Erich

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