Kroatien im September 2024

Partner:
Feiertag?
  • Nachteil ist ganz klar der weite, steile Weg zum Strand. Es gibt einen Weg über Treppen und Steine direkt vom und zum CP. Das sind aber gute 300 Meter durchs Gehölz. Runter noch ganz witzig, wenn man nach dem Schwimmen wieder hoch muss, ist man danach auch wieder reif für die Dusche ?(


    Man kann auch die Straße direkt neben dem Platz nehmen, die hat aber 15% Gefälle, da hat unser 125er Roller schon ordentlich Vergaser- Asthma bekommen. Mit Fahrrädern kann man das vergessen.


    Der Strand selber ist sehr schön, ein alter, kleiner Fischereihafen. Wird nach unserem Eindruck weitgehend von Einheimischen genutzt. Nebenbei: wie heißen die eigentlich? Orazacaner? Und die aus Split heißen Splitter? :/


    Ich schweife ab. Das Wasser ist wunderbar klar, von der alten Kaimauer kann man toll ins tiefe Wasser springen. Dies war der Spot, bei dem wir die meisten und größten Fische gesehen haben.


    Pod Maslinom hat uns für 2 ÜN inklusive Strom EUR 57,60 abgenommen, was ich ausgesprochen günstig finde. Es gibt V+ E, aber etwas eng für große Mobile.


    2 Tipps noch: fährt man vom Platz aus nach rechts, kommt als nächstes Örtchen Zaton. Dort in den alten Hafen abbiegen (Veliki Luka) am Pekara Ständchen herzhafte und süsse Teilchen kaufen und auf den Parkbänken an der Marina frühstücken :love:


    Fährst du vom Platz aus nach links, kommst Du nach ca. 2 Kilometern nach Trsteno. Dort gibt es ein Arboretum mit wunderbaren und teilweise riesengroßen Bäumen, einige sicher viele hundert Jahre alt. Gleich am Eingang stehen zwei Morgenländische Platanen, jeweils mehr als 5 Meter Stammdurchmesser.

  • Heute dann nach dem obligatorischen Espresso das Ränzel geschnürt, sprich: Markise einfahren, die gottverdammten Wäscheklammern nicht vergessen, Stützen rein, Strom abschlagen (steht der Kühli schon auf Gas, meine Liebe?), 🛵 ist festgezurrt, beim schließen der Hekis darauf achten, möglichst wenig Botanik einzuklemmen, macht sonst beim Rückwärtsfahren so unangenehme Geräusche. Und speziell in Pod Maslinom: keine Katze aus Versehen in der Garage? Die sind dort zutraulich und neugierig, aber nicht aufdringlich.


  • Wir haben uns entschieden, das Dubrovnik tatsächlich der südlichste Punkt unserer Dalmatinischen Reise bleibt. Heute also Richtung Norden, über Peljesac sehr kurvige Serpentine nach Orebic. Das ist der Fährhafen, um nach Korcula überzusetzen. Ihr braucht vorher auch nicht zu tanken, auch auf Korcula gibt es ausreichen Tankstellen, der Preis ist der Gleiche, derzeit 1,39 Euro für die einfache BS Diesel-Plömpe, die für unseren alten Ducato völlig ausreicht.


    Am Fähranleger (sehr schmale Straße mit Gegenverkehr) könnt ihr bis vorne vorfahren, dann schickt ihr Eure / Euren Beifahrenden zum Jadrolinjia Stand (links) ein Ticket kaufen. Kostet für unseren Bob 40,- einfache Fahrt. Die Fähre geht 18 mal am Tag, also ca. Jede halbe Stunde. Es sind zwei 🛳️ im Pendelverkehr, man wartet also nicht lange. Die Fähren sind RoRo, also vorwärts rein, vorwärts raus, Durchfahrtshöhe >4,50 Meter. Man kann aussteigen und die Überfahrt auf dem Oberdeck genießen, die Zeit reicht.

    Ausfahrt Orebic

  • Auf Korcula hatten wir uns zuerst den CP Camp Vrbovica ausgesucht. Liegt sehr schön an einer kleinen Bucht. Ist aber viel zu klein aufgeteilt für Fzg. >7,00 Meter. Es gibt nur ganz oben 4 Stellplätze unter Netzplanen für grössere Womos.


    Dann waren wir auf der gleichen Strecke zwei Kilometer weiter beim CP Oskorusica. Sehr steile Zufahrt, liegt außerdem auf der falschen Straßenseite, um an den Strand zu kommen, muss man selbige überqueren. Wollten wir nicht. Sind die schöne Strasse noch bis Knece gefahren, dahinter ist auch bald Schluss - letzte Wendemöglichkeit am Weingut nicht verpassen ;) :!:

  • Wir sind dann letztendlich auf Port 9 gelandet, liegt recht nahe an Korcula City und wir hatten den zunächst ausgeschlossen wegen der durchwachsenen Bewertungen. Nach einem halben Tag und einem Rundgang können wir die negativen Bewertungen nicht so recht nachvollziehen. Unser Stellplatz auf einer Pinienlichtung 20 Meter über dem Strand:


  • Moin Erich, ich weiß auch nicht so genau. Die Rettungs-Saniteuse hat mich beim Ein- und Aussteigen so interessiert beobachtet. Wahrscheinlich Chiropraktikerin.

    Hallo Steuermann.


    Solange sie nicht fragt, ob ihr einen Roadtrip zum Krankenhaus bestellt habt, ist alles im grünen Bereich.

    Das ist wohl das, was man mobile Pflege nennt. ;)


    Gruß Erich

  • Nachdem wir den gestrigen Tag hier mit Schwimmen und abhängen im Strandrestaurant verbracht haben, sind wir Abends mit dem 🛵 noch nach Korcula gefahren - sind von hier 5 Minuten.


    Korcula Stadt ist sehr schön, quasi eine Miniversion der Dubrovniker oder Split-er Altstädte. Auch viel touristisches, aber milder und entspannter. Eine große Marina, abends sind erkennbar viele Bootsbesatzungen der Segler und Yachten unterwegs. Sehr schöne Restaurants. Ein Marco Polo Museum ist dort, angeblich soll dieser hier zeitweise gelebt haben, oder sogar hier geboren sein.


    Ein wirklich schönes Städtchen, dass wir wärmstens zum Flanieren und Essen gehen empfehlen.

  • Heute haben wir uns ein Motorboot gemietet und sind den ganzen Tag herumgefahren zum Schnorcheln und Schwimmen. Wir sind von Lumbarda aus gestartet und haben zunächst dasSüdkap der Insel bei Raznjic bis zur Bucht Uvala Berkovica umrundet. Dann in die Meerenge zwischen Korcula und Peljesac und alle kleinen Otoks abgeklappert: Badija, Vrnik, Knezic, Sutvara, Planjak und die beiden Inseln Majsan und Majsanic, letztgenannte ist der Schnorchelspot schlechthin. Auf der großen Schwesterinsel Majsan gibt es auch eine Konoba und Bar. Nur mit dem Boot erreichbar.


    Wir waren ungefähr 8 Stunden unterwegs und haben viel gesehen, über Wasser und unter Wasser. Das ca. 5 Meter lange Boot mit 20 Kw Außenbordmotor und Hood hat uns 130 Euro gekostet- inklusive Sprit. Das ist ein Nebensaison-Schnäppchen. Man kann verhandeln :thumbup: :)


    Auch, wenn man mit Tauchen oder Schnorcheln nix am Hut hat, lohnt sich so eine Bootstour. Man sieht die Küste und die Städte aus einer Perspektive, die man sonst nicht hat und man kann kleine Buchten ansteuern, die landseitig nicht zu erreichen sind.

  • Nachdem wir gestern einen Tag Pause vom Urlaubs Stress genommen und den ganzen Tag unter Bob´s Markise abgehangen haben, mussten wir in der Nacht noch ein ziemlich heftiges Gewitter abreiten. Faul, wie ich bin, habe ich die Markise natürlich draußen gelassen, war ja mit zwei zusätzlichen Sturmsicherungen versehen ;) . Die Möbel habe ich nur zusammen gerückt und unter die Markise gestellt . Für das ab spät Abends aufziehende Gewitter ⛈️ hat das auch gereicht. Um kurz nach ein Uhr nachts kam dann aber vom nahegelegenen Hafen die Warnsirene für die vor Anker liegenden Yachten. Das verhiess nichts Gutes :!:


    Also schnell aus der Koje, rein in die Bux und raus vor die Tür, Markise abspannen und einrollen. Das und das schließen aller Fenster und Hekis haben wir noch geschafft - dann ging’s aber los, alter Finne!


    Der windgepeitschte Regen prasselte horizontal gegen das Womo, das ist schön, denn jetzt weiß ich, an welchen Klappen neue Dichtungen fällig werden ;)


    Weniger schön war, dass die Pinien, unter den wir so lauschig stehen, von der Böenwalze doch sehr heftig in Bewegung gerieten und nicht nur Nadeln und Zapfen auf uns niederregnen ließen, sondern auch ganze Äste :huh: .


    Meine Frau sah den Bob (und uns darin) schon zermalmt unter einer umgestürzten Riesen Pinie….


    Schalten Sie auch nächste Woche wieder ein, wenn Sie wissen wollen, ob unsere Helden dieses Abenteuer überleben konnten :/

  • Es ist jetzt nächste Woche und ihr habt wieder eingeschaltet… ;)


    Und ja, wir sind noch da, heile und unzermalmt. Obwohl zwischendurch von der weniger mutigen Fraktion der Vorschlag kam, doch ins nahegelegene Waschhäuschen zu flüchten. Oder, wenn schon das nicht, dann doch wenigstens die höhergelegenen Schlafgemächer zu verlassen und die todsicher hereinbrechenden Monsteräste im Tiefparterre an der Dinette in Empfang zu nehmen ||. Auch abgelehnt. Die Aussicht aus dem Alkoven Seitenfenster war aber auch sehr spektakulär: schwankende Pinien und wild krängende Segelyachten vor nahezu ununterbrochenen Blitzen ⚡️.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!