Stehen portable Navigationsgeräte vor dem Aus

Feiertag?
  • Hallo allerseits.


    Das Unternehmen TomTom, welches als Vorreiter im Bereich der portablen Navigationssysteme bekannt ist, beabsichtigt sich aus diesem Marktsegment zurückzuziehen.

    In vielen Situationen hat die Standorttechnologie (Location Technology) bereits die Verwendung des klassischen Navigationsgeräts überflüssig gemacht.

    Die portablen Navigationsgeräte mit ihren Saugnapfhalterungen sind mittlerweile zur Nische geworden.

    Der wachsende Trend zu mobilen Navigations- und Standortdienste, die auf dem Smartphone weit verbreitet sind, waren wohl der Auslöser für den Rückzug.

    Es ist anzunehmen, dass mit wachsender moderne Infotainmentsysteme mit Car Play oder Android Auto sowie Navi-Apps auf dem Fahrzeugbildschirm physische Geräte in naher Zukunft möglicherweise ganz vom Markt verschwinden werden.


    Wie seht ihr das :?:


    Gruß Erich

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    Keiner weiß so viel wie wir alle zusammen

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    Hobby VAN T 500 GFSC Bj. 2008

    Klein aber fein, alles drin, alles dran.

  • Sehe ich auch so. Es wird vieles abgeschafft.

    Beispiele gibt es zuhauf :


    MP3-Player,

    preiswerte kleine Digitalkameras,

    "normale" Handys (Nokia 3110),

    Terminmappen,

    elektronische Organizer,

    kleine Sprachcomputer / Übersetzer,

    kleine Spielkonsolen (Game-Boy)


    Na und demnächst folgen die Navis, das Bargeld, den Ausweis, die elektronische Fußfessel ;-), Führerschein

    und...... leider auch den Verstand....


    LG Christian

    Seid freundlich gegrüßt ..... Christian & Katrin


    Nach 12 Jahren Hobby Wohnwagen 495 UFE Prestige, 4 Jahren Hobby Van GFSC, 5 Jahren Hobby Van GESC nun einen Hymer Tramp SL 568

  • Na, na, nicht so negativ... ;)


    Einige dieser Veränderungen sind doch durchaus nützlich. Mein aktueller Firmenwagen hat auch schon kein integriertes Navi mehr. Skoda wollte dafür knapp 1.800,- Euronen laut Liste und das kann nix besser als Google Maps auf dem Smartphone.


    Wenn man bei Google Maps zukünftig vielleicht auch noch Fahrzeughöhe und -gewicht als Filtervorgabe eingeben kann, brauche ich im Womo auch kein Lkw-Navi mehr.


    Und Bargeld führe ich auch kaum noch mit mir, auch und gerade im Ausland. Geht alles mit Karte und Telefon.


    Gruß

    Steuermann

  • Das sollte nicht negativ verstanden werden. Ansonsten würden wir ja noch mit dem Fuhrwerk fahren und Grammophon anhören.


    Nur werden wir immer abhängiger von den kleinen schwarzen Kästen. Und auch abhängiger gemacht.


    Immer mehr Funktionen, bedeuten auch den Totalausfall bei Verlust, Defekt usw.


    Ich habe den "Fehler" gemacht, meiner Frau ein neues iPhone zu kaufen. Die Wiedereinrichtung soll ja gaaaaaanz einfach sein. Na dann viel Spaß beim Banking, Apple Pay usw. Auch andere Dinge wie Musikübernahme und Fotos usw gestalteten sich als nicht ganz so einfach, wenn man sich nicht der Allmacht der Cloud hingeben will.

    Wie gesagt, ich möchte die Kiste auch nicht mehr missen, aber separate Geräte haben definitiv auch ihre Vorteile und Berechtigung.

    Seid freundlich gegrüßt ..... Christian & Katrin


    Nach 12 Jahren Hobby Wohnwagen 495 UFE Prestige, 4 Jahren Hobby Van GFSC, 5 Jahren Hobby Van GESC nun einen Hymer Tramp SL 568

  • Die Krux ist doch die Fähigkeit des Homo Sapiens alles gute auch zu pervertieren. Jeder noch so simple Charakter läuft, den Blick auf's Smartphone geheftet, heute durch die Gegend.

    Es gibt eine Menge sinnvoller Anwendungen, leider überwiegen aber die anderen.

    Dann ist da noch die Gier nach den Daten der Nutzer, begehrt und wohl wertvoll.


    Kurz: Der Zug der Zeit schreitet unaufhaltbar fort. Es ist an jedem für sich das beste daraus zu machen.

    LG aus Essen. Lothar
    Lieber tausend Sterne am Himmel als fünf an der Hoteltür

  • Zum Thema Navigation: Nach wie vor haben wir einen guten Straßenatlas mit im Auto. Analoges Kartenmaterial und auch das damit Umgehen ist schon sehr gut ....

    Seid freundlich gegrüßt ..... Christian & Katrin


    Nach 12 Jahren Hobby Wohnwagen 495 UFE Prestige, 4 Jahren Hobby Van GFSC, 5 Jahren Hobby Van GESC nun einen Hymer Tramp SL 568

  • Zitat

    Die Krux ist doch die Fähigkeit des Homo Sapiens alles gute auch zu pervertieren. Jeder noch so simple Charakter läuft, den Blick auf's Smartphone geheftet, heute durch die Gegend.

    Hallo Lothar,hallo allerseits.


    Dazu habe ich einen interessanten Artikel gelesen HIER .


    Es ist schon verwunderlich in einer Gesellschaft, die von der Verbreitung von Smartphones geprägt ist, dass eine zunehmende Anzahl junger Personen sich stattdessen für einfache Mobiltelefone entscheidet, die mittlerweile als 'Dumbphones' bezeichnet werden.


    Gruß Erich

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    Hobby VAN T 500 GFSC Bj. 2008

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  • Schön wäre so ein Trend schon, allein der Glaube fehlt mir.

    Die Art der Präsentation, die hinterlegte Musik und der Verweis auf "Gründer des Vertriebes, die selber Smartphone süchtig waren" lässt mich zweifeln.

    Mehrfach so gehört bei Angeboten für "günstige" Produkte, die zwei vom Arbeitgeber nicht verstandene Mitarbeiter selbstständig entwickelt haben...

    LG aus Essen. Lothar
    Lieber tausend Sterne am Himmel als fünf an der Hoteltür

  • Es ist, wie immer, die Frage, wo ist der goldene Mittelweg?

    An der Entwicklung kommen wir nicht vorbei. Junge Leute nehmen die neuen Dinge begierig auf. Die Folgen werden erst mal ausgeblendet.

    Wenn die Sucht zum Problem wird, beginnt u.U. das Nachdenken.


    Ich beobachte sehr gern Bezahlvorgänge. Angeblich ist elektronisch schneller.

    Meiner Beobachtung nach, trifft das manchmal zu. Oft ist Bargeld schneller, wenn es richtig gehandhabt wird. In Schweden wird z.B. das Kleingeld vielfach automatisch ein-/ausgegeben.


    Navi, es ist praktisch in vielen unbekannten Situationen. Wenn man sich nicht permanent vollqausseln lassen will, nur das otische Bild auf dem Gerät beachtet, lenkt es u.U. ab. Ist mir jetzt auf der Fahrt nach Spanien ein paar Mal selbst aufgefallen. Kann schnell kritisch werden, wie ich erkennen musste. Der Blick aufs Navi ist oft schwierig. (Rallyfahrer haben deswegen ja auch den Ko-Piloten mit.)

    Ein gutes Raumgefühl und der Blick auf die Karte vor der Fahrt reicht meist aus.

    2-3 Mal im Kreisverkehr rum ist auch kein Beinbruch.


    Ich benutze das externe Navi vorwiegend als Rückfahrmonitor.

  • Vielen Dank für Eure Gedanken!

    Zitat

    2–3 Mal im Kreisverkehr rum ist auch kein Beinbruch.


    Dazu fällt mir was Lustiges ein: ;)


    Warum hat der Kreisverkehr immer so gute Laune?

    Weil er immer im Kreis geht und nie in die Sackgasse gerät.


    Gruß Erich

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    Klein aber fein, alles drin, alles dran.

  • Hallo Heinz-Günter,

    ein guter Vergleich: ich war auch lange Jahre auf Rallyes unterwegs, sowohl als Fahrer als auch als Beifahrer. Den Aufschrieb kann man so vergleichen:

    vor dem geistigen Auge wird ein Film abgespielt (die Ansage), wenn die darauf folgende Realität damit übereinstimmt passt alles.

    Vor Fahrtantritt schaue ich mir immer noch die Route an, fahre aber meist mit Navi als Bestätigung meiner Erinnerung.


    Beruflich habe ich keine Beifahrer gehabt, die Fahrtroute war auch nicht vorgeschrieben. Auf mir noch unbekannten Wegen habe ich (ausser die Route voher anzuschauen) sogar das fest eingebaute Navi und google maps paralell laufen lassen. So konnte ich auf Störungen, kurzfristige Umleitungen jederzeit individuell reagieren. Das nutze ich gegebenenfalls immer noch (meine Holde hat's nicht so mit Kartenlesen).


    Aber natürlich gilt: Karten muss man lesen können, Navis interpretieren.

    Grüßle


    Charly



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