Neues Verkehrsschild in München: Kommt das Überholverbot für Fahrräder bald überall?

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  • Hallo allerseits,

    In München wurde erstmals ein neues Verkehrsschild aufgestellt:


    Ein komplettes Überholverbot für einspurige Fahrzeuge wie Fahrräder.


    Betroffen ist die Regerbrücke, eine enge Stelle, an der der Mindestabstand von 1,50 m beim Überholen nicht eingehalten werden kann. Trotz durchgezogener Linie und Tempo 30 wurde dort bisher regelmäßig riskant überholt, jetzt ist es vollständig verboten.


    Wenn solche Schilder Schule machen, könnten sie an vielen engen Straßen auftauchen, besonders in Altstädten, Bergregionen oder touristischen Hotspots.

    Das könnte bedeuten, längere Kolonnen hinter Radfahrern, weniger Überholmöglichkeiten und mehr Geduld gefragt.


    Frage in die Runde.

    Ist das ein sinnvoller Schritt für mehr Sicherheit oder wird der Verkehr damit unnötig ausgebremst, gerade für größere Fahrzeuge wie Wohnmobile?


    Hier der Artikel:


    Erstmals dieses Verkehrsschild aufgehängt – was es bedeutet


    Gruß Erich

  • Gruß Alois
    Optima Ontour Edition V65 GE (2022), Citroen 165 PS, 06/2022, Rahmenfenster, große Dachluke Schlafber., zus. USB Anschl. u. Steckdosen, 2. Batterie, Heckstützen, Außensteckd.12/220V/Sat., Eingangstür mit Fenster, Truma DuoControl, 2 Alu-Tankflaschen 14 kg mit Außenbetankung, „Prick Stop“ Fahrertür, Anhängerkupplung.

  • Hallo,

    die Angabe im Artikel, dass das Verkehrszeichen erstmals aufgehängt wurde, ist etwas irreführend. Eingeführt wurde es bereits 2020. Vielleicht wurde es in München bisher nicht aufgehängt, soweit so überlegenswert.

    Es handelt sich offenbar, ich kenne das Straßenstück nicht, um einen relativ kurzen Straßenabschnitt über eine Brücke. Man mag mich berichtigen.

    Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit der Radfahrer etc. sollte diese Maßnahme akzeptabel sein. Aus dem täglichen Erleben könnte jeder wissen, dass bereits auf ausreichend breiten Straßen der vorgeschriebene Sicherheitsabstand von 1,50 m oft nicht eingehalten wird.

    Lieber Erich, die "Ausbremsung des Verkehrs 'grade für größere Fahrzeuge wie Wohnmobile' halte ich für absolut hinnehmbar. Grade mit WoMo sollten wir doch Zeit haben, oder? ;) Und sind es nicht grade die größeren Fahrzeuge, die auf schmalen Straßen eine Gefahr für Radfahrer etc. sein könnten??

    LG

    Viele Grüsse

    Dirk und Doro

    Optima Ontour Edition V65 GE (Mod. 2021, 165 PS, AHK, 2 x 110 Wp Solar, MPPT-Regler, 2 x 100 Ah LiFePO4, Wechselrichter Ective m. NVZ, Victron BlueSmart IP22, Aussendusche, -strom, -gas etc. pp.)

  • Hallo allerseits,

    ist wirklich eine zweischneidige Sache. Viele von uns sind ja selbst mit dem Rad unterwegs und wissen, wie unangenehm knappe Überholmanöver sein können. Ein bisschen mehr Klarheit durch so ein Schild kann da durchaus helfen.

    Wichtig ist am Ende nur, dass solche Schilder gezielt dort stehen, wo es wirklich eng wird und die Situation für alle Beteiligten potenziell gefährlich ist.


    Gruß Erich

  • Moin, zusammen,


    ich denke, das es akzeptabel ist, hier hinter den Fahrrädern zu bleiben, bis die Engstelle vorbei ist, denn die zulässige Geschwindigkeit ist ohnehin auf 30 km/h begrenzt. Von daher wird niemand über Gebühr eingeschränkt in seinem Fortkommen.

    Gruß

    Steuermann

  • Selber sind wir ja Womo Fahrer und die meisten auch Radfahrer.

    Leider muss man oft Feststellen das beim Überholen der Radfahrer die 1,50 bzw. 2 Meter nicht eingehalten werden. Daher finde ich es gut wenn entsprechender Schilder das Verbieten. In Norwegen Schweden usw. ist diese Rücksichtnahme eine selbstverständlichkeit, in Spanien habe ich es selber oft erlebt wie dicht man Überholt wird. Also bitte habt Verständnis und denkt auch an die Sicherheit.

    Rosi & Helmut
    mit Hobby Unterwegs.

  • Hallo allerseits,

    eure Erfahrungen decken sich übrigens ziemlich gut mit dem, was man inzwischen auch gemessen hat. Es gibt da eine recht interessante Untersuchung der Hochschule Kempten. Die haben über 2.000 Überholvorgänge ausgewertet und siehe da, ein großer Teil der Autos rauscht Radlern deutlich zu nah vorbei. Teilweise unter 50 cm. Da wundert einen dann nichts mehr, wenn man unterwegs manchmal zusammenzuckt.


    Falls es jemanden interessiert, hier der Bericht dazu:

    Studie: Großteil der Autos überholt Radler zu eng | BR24

    Gruß Erich

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