Beiträge von mnagel

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Feiertag?

    ...bin auf der Suche nach einem Schaltplan für die oben angegebene Platine....

    Moin,

    in diesem Beitrag sind Pläne von Toptron enthalten; vielleicht hilft es ja....

    Hallo Martin,
    eventuell ist auch das Anschluss-Schema Nr. 3 (EVS) die richtige Variante.
    Die Zentralelektrik CBE DS300-HB in Deinem HobbyA55 ähnelt sehr der Zentralelektrik HO 04 im Womo meiner Schwiegereltern (Tokana D650 ES Baujahr 2007). Bei diesem habe ich einen VCC1212-30 und LiFePO4 nachgerüstet; Guckst Du hier: RE: "Renovierungsobjekt" Hobby Toskana D 650 ES Modelljahr 2007


    Das Problem ist folgendes :
    Falls der CBE DS300-HB am Anschluss +B1 zwingend eine Spannung von der angeschlossenen Starterbatterie erwartet, damit der Elektroblock aus den Signalen [D+activeGround= Masse bei laufender Lichtmaschine] und [Zündungs-Plus Klemme 15], die beide vom Chassis kommen, ein D+Signal mit +12V generieren kann.

    Jetzt wird in die Zuleitung zum +B1 der Votronic VCC 1212-30 eingeschliffen und es liegt nur Spannung am +B1 an, wenn der Ladebooster läuft. Dafür brauch er bei entsprechender Steuerung aber erst das D+Signal +12V .....
    d.h. der Booster geht einfach nicht in Betrieb!

    Für diesen Fall kann man das Votronic Anschluss-Schema Nr. 3 (EVS) nutzen. Dabei wird eine Leitungsbücke am VCC1212-30 gesetzt. Ich habe meinen Umbau im oben gelinkten Beitrag dokumentiert; da kannst Du alles nachlesen..

    .... In der Votronic-Verkabelung Nr. 3 gibt es eine Verbindung zwischen dem EBL-Start-Pin und IN (Startbatterie). Ich kann nicht herausfinden, wofür sie ist....

    Hallo Sergio,

    Danke für Deine Vorstellung. Vielleicht kannst Du diese auch noch in die Rubrik "Vorstellung neuer Mitglieder" posten: Vorstellung neuer Mitglieder


    Die Pläne der Platine sind sicher für einige Mitglieder auch eine wertvolle Information.


    Die Votronic-Verkabelung Nr.3 (EVS) ist für EBL-Blöcke gedacht, bei der zwingend eine Spannung der Starterbatterie am Anschlusspol B1 anliegen muss. Manche EBL-Blöcke brauchen dort die Spannung, um am Zentraldisplay den Spannungswert anzuzeigen. Meine Schwiegereltern besitzen ein Hobby Toskana D650 ES aus dem Jahr 2007. Bei diesem Wohnmobil habe ich einen Votronic VCC 1212-30 sowie eine LiFePO4 nachgerüstet. RE: "Renovierungsobjekt" Hobby Toskana D 650 ES Modelljahr 2007 Als Verdrahtungs-Schema habe ich die Votronic-Verkabelung Nr. 3 (EVS) umgesetzt. Das Toskana-EBL braucht eine Spannung am B1, damit aus [D+ active ground] und Zündung Plus] vom Ducato-Chassis das D+Signal generiert werden kann, mit dem man den Ladebooster das Startsignal gibt.. Ohne Spannung am B1 gibt es kein D+ - und dann geht der Votronic VCC1212-30 nicht in Betrieb.


    Für Dein Projekt, einen Ladebooster VCC 1212-30 in einen V65GE mit Toptron EL624 nachzurüsten, brauchst Du die Votronic-Verdrahtung Nr. 2 EBL. Und Du must nichts am Toptron ändern.

    ...BTW Kabelweg: Interessante Rechnung, den Hin- und Rückweg als Gesamtstrecke zu betrachten....


    ...BTW Stromstärke: Die Leitung ist im Toptron mit 15A abgesichert. Bei 12 Volt mit 180 W. Da der Tigerexped bei 100 W auf 20 V hochgeht liefert er 5A. Ich frage mich allerdings nach der Stromaufnahme in diesem Fall. Das steht leider nicht in der Doku.....

    Hallo Tolar,

    ich habe Deine Anmerkung zum Kabelweg (Hin- u. Rückweg) nicht verstanden. kannst Du mir das bitte erläutern, damit ich Dich nicht missverstehe.


    Der Tigerexped liefert laut Anleitung 100W Ausgangsleistung. Dazu kommt dann noch der Eigenverbrauch, den die Elektronik für die Umwandlung von 12V auf 20V verbraucht; vielleicht 5% (den Wert habe ich jetzt einfach mal geraten). Gesamt dann ca. 105W; die müssen vom Toptron über eine 12V-Leitung, macht dann (105 geteilt durch 12) 8,75A, oder?

    ... Ich spreche kein Deutsch und hoffe, dass Google Translate uns hilft, einander zu verstehen....

    Hallo Sergio,
    herzlich willkommen hier im Hobby-Wohnmobilforum. Es ist in diesem Forum gute Sitte, sich kurz vorzustellen. Vielleicht magst Du etwas über Dich erzählen?

    Zu Deiner Frage, die die Nachrüstung eines Ladeboosters im V65GE 2020 betreffen:

    Der Verdrahtungsplan ist für den Anschluss eines Ladeboosters Typ Büttner MT LB-50 oder Votronic VCC 50 gedacht. Dieser liefert einen Ladestrom von 50 Ampere. Bei diesem Booster darf die Ausgangsleitung nicht direkt an die Anschlussklemme "Batterie 1 Motor" angeschlossen werden. Der Strom ist mit 50A zu hoch. Eventuell wird dadurch die Elektronik der Zentralelektrik Toptron 624 beschädigt. Dieses Risiko wollte ich vermeiden. Daher habe ich meinen Büttner MT LB-50 direkt an die LiFePO4s angeschlossen. Dafür habe ich neue Leitungen verlegen lassen (16mm2).


    An der Zentralelektrik Toptron 624 habe ich keine Veränderungen durchgeführt. Es sind keine Dioden entfernt oder andere Baugruppen verändert worden. Das Trennrelais wäre also noch voll funktionsfähig. Wenn man dies so lässt, dann löst standig die 50A-Maxi-Sicherung neben dem Toptron aus. Der Strom fließ im Kreis. Daher habe ich die originale Ladeleitung von der Starterbatterie (10mm2) deaktiviert. Das ist in meinem Plan die rot-gestrichelte Leitung. Die 50A-Midi-Sicherung wurde an der Starterbatterie entfernt.

    Das bordeigene Ladegerät Dometic SMP 439 (230V~ -> 12V=) ist direkt mit den LiFePO4s verbunden. Es ist nicht mit dem Toptron 624 verbunden. Wenn das Wohnmobil an Landstrom angeschlossen ist, dann lädt das Dometic SMP 439 die LiFePO4s. Es fließt kein Ladestrom vom Toptron 624 zu der Starterbatterie.


    Für die Starterbatterie bietet der Büttner MT LB-50 einen Rückladezweig an. Es wird bei vollen LiFePOs ein Strom von 1-2A an die Starterbatterie geschickt.
    Die LiFePO4s werden durch eine Solaranlage auch ständig nachgeladen und sind immer zu 100% voll. Daher ist auch der Rückladezweig ständig aktiv und hält die Starterbatterie bei 13,6-13,8V.


    Wenn Du den Ladebooster Votronic VCC 121230 (30A) einbauen willst, dann brauchst Du meinen Plan nicht.
    Diesen kannst Du einfach in die originale Leitung (10mm2) einbauen. In der Montageanleitung vom VCC 1212-30 ist dies auch beschrieben. Anschluss-Schema 2 (EBL).

    Wir haben die im Ontour Edition auch verbaut. Da Hobby an der 12 Volt Dose 20A liefert, haben die die 12 Volt durch die Tigerexped ersetzt. Das sollte ausreichend sein, ohne Kabel zu tauschen.

    Hallo Tolar,
    provokant gefragt: Gehst Du davon aus, dass die 12V-Kfz-Dosen in Deinem Hobby tatsächlich eine Stromentnahme von 20A erlauben? Bei 12V multipliziert mit 20A ergäbe das ja eine Leistung von 240W. Für die KfZ-Steckdose am TV würde ich jetzt grob ca. 4-5 m Kabelstrecke von der Zentralelektrik unter dem Beifahrersitz zur Wand über der Dinette annehmen. Laut Kabelkonfigurator von Fraron wären dafür 2x11mm2 Querschnitt erforderlich:


    Als ich diese Kfz-Steckdose mal ausgebaut habe, da war dahinter eine Fahrzeugleitung mit 2x1,5mm2  =O . Und die Kabelschuhe für die Kontakte fielen vor Elend fast von den Kabelende runter. Ich vermute, der installierende Monteur trug eine "Kapitänsbinde" mit "3 schwarzen Punkten auf gelben Grund" ( :huh: 8)).


    OK, auf der Kfz-Steckdose findet sich eine "20" aufgdruckt. Das heisst, die Dose wäre bei Installation nach den anerkannten Regeln der Technik mit 20A belastbar, aber die Leitung gibt es einfach nicht her.


    Bei Hobby herrscht eine chronische Abneigung, brauchbare Leitungsquerschnitt zu verbauen. Da wird auch schon mal die SAT-Schüssel mit 2x2,5 mm2 verdrahtet, obwohl der Schüsselhersteller Kathrein dafür mind. 2x4mm2 vorgibt. Das Ergebnis ist dann ein so großer Spannungsabfall, dass die Elektronik nicht mehr mitspielt (kein Signal von der Sateliten-Anlage zum TV oder wiederkehrende Störungen).


    Die "Convertiger USB-A/-C" von tigerexped habe ich im Wandsockel unter dem Dinette-Tisch verbaut (ca. 2,5 m Strecke von der Zentralelelektrik). Da habe ich 2x4mm2 verlegt:


    Und das passt auch in etwa zu der Anleitung von tigerexped:



    Moin,

    als mögliche Alternative folgender Hinweis:
    Mit den Berker USB-A auf 12V (liefern 5V/schlappe ~2A) gingen unsere Samsung-Smartphones beim Laden regelmäßig auf Störung, weil denen der Strom verdächtig gering vorkam. Kein Wunder bei der Mini-Elektronik.


    Nachdem die Berker USB-A-Dose in die ewigen Jagdgründe entschwunden ist, habe ich diese durch einen Convertiger (USB-A/-C-Dose) von tigerexped ersetzt. Diese liefert bis zu 100W Leistung; allerdings muss mann sich dafür eine neue Leitung mit größerem Querschnitt an den Einbauort legen; der Hobby-Klingeldraht ist dafür zu schmalbrüstig.


    Weitere Infos z.B. hier:


    tigerexped Convertiger 100 USB-C/ USB-A Buck-Boost Ladegerät, 100W (für Berker), Kunststoff, schwarz bei Camping Wagner Campingzubehör
    tigerexped Convertiger 100 USB-C/ USB-A Buck-Boost Ladegerät, 100W (für Berker), Kunststoff, schwarz von tigerexped Elektro & Antennen in der Rubrik Elektrik,…
    www.campingwagner.de

    ...

    Habe den Booster jetzt umgestellt sodass 14,4V rauskommen!

    Vielleicht bin ich auch nur zu blöd, die Schaltereinstellungen von dem Votronicbooster zu verstehen 🙈....

    ... da hast Du jetzt aber bei Deinem Projekt eine Lernkurve mit vollem 360°-Looping präsentiert. Ein Rauf-und-Runter mit mehrfacher Todeskurve.

    Hoffentlich läuft es jetzt auch wirklich, damit Kurt, Peter, Olaf und ich unser "virtuelles Bier" zum Projektabschluss aufmachen können.... ;)

    ... Das Einzige was mich noch stutzig macht ist, dass mein TFT Monitor beim Motorlauf 14,8 V anzeigt!...

    N'Abend,

    Vielleicht die Schalterstellung auf dem Mäuseklavier falsch interpretiert? Die Tasten-Stellung ist ja genau umgekehrt.

    Unbedingt ein Multimeter anschaffen (am Besten gleich eins mit Strom-Messzange)!

    Andere Idee:
    Deaktivier bitte einmal vorübergehend den Ladebooster, in dem Du die Leitung für das D+Signal aus derVotronic- Klemme nimmst (den blanken Kontakt mit Isoband gegen Kurzschluss sichern). Damit sollte der Ladebooster keinen Strom liefern. Wenn jetzt bei Motorlauf trotzdem noch die 14,8V im TFT-Display erscheinen, dann ist der Ladebooster falsch angeschlossen, und die LiFePO4s bekommen den Ladestrom weiterhin über eine direkte Leitung von der Starterbatterie/Lichtmaschine.

    ... Okay danke. Und wie ist das mi dem Massekabel !

    Ist das auch egal, ob an Batterie 1 oder 2 !?

    Es gehen ja bei an das EBL und haben ja somit Verbindung.

    ...

    Von meinem Verständnis kann das Massekabel sowohl auf den Toptron-Schraubpol "Masse" oder an die Masse-Pole LiFePO4 Nr. 1 oder LiFePO4 Nr. 2 gehen, Die drei Komponeten sollten ja alle mit Leitungen gleichen Querschnitts durchverbunden sein.

    Für eine bessere Übersicht und Sortierung der Kabelwege würde ich einen passenden Ringkabelschuh auf das Kabelende crimpen und damit vorne an den Schraubpol des Toptron gehen. Dann ist klar erkennbar, dass der Ladestrom ausschließlich über den Votronic VCC1212-30 zum Toptron geht. Und ich würde alle Kabel, deren Zweck nun sicher zuzuordnen ist, mit einem Labelwriter kennzeichnen, damit man zu einem späteren Zeitpunkt seine neue Installation noch durchschaut

    ... Kann ich den Temperaturfühler vom Ladebooster auch an die zweite Batterie anklemmen oder muss die an die Batterie 1 !?

    Das sollte egal sein. Der Booster muss nur einen angeschlossenen Fühler an den Klemmen (Ts/Ts) erkennen, sonst geht er in der LiFePO4-Stellung nicht in Betrieb.


    Die Temperatur, die der Fühler am Batteriepol (egal ob LiFePO4 1 oder 2) misst, entspricht eh nicht der der Zellentemperatur im Inneren des Blocks, da es keine direkte, gute Wärmeübertragung ins innere gibt. Dazwischen liegt ja eine Kabelstrecke, die BMS-Platine und nochmals Kabel, bis man an der Zelle angekommen ist.


    Bei Bleiakkus kann über die massiven Elektroden auch eine Wärmeübertragung stattfinden und ein Temperatursensor misst eine Temperatur, die in etwa der Innentemperatur entspricht. Der Booster kann dann bei Blei die Spannung entsprechend kompensieren: Bei Kälte wird etwas erhöht, bei Wärme etwas erniedrigt.

    Das BMS im inneren der LiFePO4s misst die Temperatur eigenständig, und entscheiden danach, ob Ladestrom fließen darf oder nicht.

    ... hatte ich doch heute Morgen schon geschrieben!

    Beide LifePo sind auf 100% und eingebaut....

    Diese Information habe ich nirgens entdecken können, deshalb auch meine Nachfrage.
    Schön, wenn jetzt alles läuft. Waren ja einige Stolpersteine im Projekt.....


    Hallo Jürgen,


    einen Kurzschlusss kann man leicht verursachen, wenn man unter "Saft" arbeitet; da gebe ich Dir durchaus recht. Aber der Ladebooster ist dann nicht die Ursache dafür, sondern das Resultat von suboptimaler Einbau-Choreographie. Die Sicherung löst dann bei Überlast aus und macht ihren Job: Verhinderung von Schlimmeren, wie z.B. Leitungsbränden oder Elektronikschäden oder dass die Stromspeicher platzen.

    Die durchgebrannte 50A-Midi-Sicherung hat die Leitung vom Pluspol LiFePO4 1 zu LifePO4 2 gesichert. Beim Zusammenschalten der unterschiedlich geladenen LiFePO4s wollten diese sich ausgleichen und es ist kurzfristig ein hoher Ausgleichsstrom geflossen. Die 50A-Sicherung war träger als das BMS der beiden LiFePO4s ; diese haben die Schutzschaltungen ausgelöst; danach ist vermutlich die Sicherung durchgebrannt.


    Zur Klarstellung:

    Alte Fahrzeugtechnik (vor EURO5/6; mit "un-intelligenter" Lichtmasschine sowie Blei-Akkus als Starter- und Aufbaubatterie) kommt in der Regel ohne Ladebooster aus. Da reicht ein Trennrelais. Die zusätzliche Nachrüstung eines Ladeboosters sichert nur die ungünstige Kombination ab, wenn stark entladene Bleibatterien mit großer Kapazität von einer kleinen Lichtmaschine geladen werden sollen. Dann können die Lichtmaschinen möglicherweise überlastet werden und rauchen ab. Das hat Olaf in seinem Beitrag weiter oben bereits erklärt.


    Wenn Stimmen der Meinung sind, sie brauchen bei LiFePO4 keinen Ladebooster als strombegrenzendes Element, dann ist das deren Sicht der Dinge. Diese mache ich mir ausdrücklich nicht zu eigen! Es mag in in bestimmten Einbausituationen vielleicht ohne gehen; dann muss man aber das Risiko für Folgeschäden auch tragen. Mein Stand ist: Bei Einsatz von LiFePO4 ist ein Ladebooster einfach Pflicht. LiFePO4 hat einen sehr geringen Innenwiderstand und nimmt allen Strom auf, den sie bekommen kann. Deine 2 neuen Fritz-Berger-LiFePO4s können zusammen einen Ladestrom von mehreren Hundert Ampere ziehen. Dafür sind deine Lichtmaschine, die Kabelleitungen und die Elektronik im Toptron nicht ausgelegt und rauchen dann ab. Um dass zu verhindern, wird der Ladebooster in die Ladeleitung eingeschliffen. In Deinem Fall begrenzt der Votronic VCC1212-30 diesen auf max. 30A. Das liegt im Leistungsbereich, bei dem keine Schäden auftreten und keine aufwendigere Verkabelung mit größeren Kabelquerschnitten, Deaktivierung des Trennrelais oder dergleichen erforderlich ist.


    Wenn der Ladebooster bei dir ordnungsgemäß verkabelt ist, sind die 10mm2-Leitungen der Hobby-Serienausstattung völlig ok. Das ist auch alles in der Votronic-Montageanleitung so erklärt. Dort sind ja für unterschiedliche Wegstrecken die Leiitungs-Querschnitte aufgeführt.

    ...Eine 50a Midi Sicherung war tatsächlich doch defekt!

    Puh 🙈 Jetzt läuft alles wie gewünscht!:::


    ...Den Ladebooster habe ich wieder ausgebaut!

    Eventuell war das Teil der Grund, warum die Sicherung durchgebrannt ist!...

    Hallo Jürgen,

    leider hast Du die Fragen aus meinem letzten Beitrag noch nicht beantwortet; daher ist mir Deine Verkabelung weiterhin ein Rätsel.


    Frage Dich doch mal, warum ein strombegrenzender Ladebooster, der max. 30A liefert, für den Ausfall einer 50A-Midi-Sicherung ursächlich sein soll? Für mich ist das ein Hinweis, dass bei der Installation und der Verkabelung des Ladeboosters im Vantana noch der Wurm drin ist.


    Wenn Du jetzt 1-2 LiFePO4s eingebaut im WoMo hast, ohne das ein Ladebooster den Strom begrenzt, dann wird die ganze Installation im WoMo überlastet - und dann werden die Leitungen (10mm2), der Toptron, die Sicherungen nicht lange durchhalten; im schlimmsten Fall fackelt das WoMo ab. Zu Ladeboostern und speziell zum Votronic VCC1212-30 ist hier im Forum wirklich viel niedergeschrieben worden. Wenn das technische Verständnis und die Fähigkeiten für einen Umbau der Elektrik in Eigenleistung nicht ausreichend sind, dann ist so ein Projekt besser bei einer Fachkraft oder einer Fachwerkstatt aufgehoben,


    PS: Was ist die Erkenntnis zu der ausgebauten; vermeintlich defekten LiFePO4? Lässt sich diese extern laden; hat sich das BMS wieder berappelt?

    ...

    Habe auch noch ein Foto von den Anschlüssen, Batterie 1 und 2 am EBL gemacht! Beide Leitungen führen Strom....

    Hallo Jürgen;

    ich blicke durch die Verkabelung beim Vantana noch nicht ganz durch. Um Missverständnisse bei mir zu vermeiden, bitte folgende Fragen beantworten:


    1. Führen die beiden Leitungen immer 12V+, auch ohne Motorlauf/Lichtmaschine? Hoffentlich nicht! Wenn beide Anschlüsse immer 12V+ haben, dann ist der Ladebooster falsch angeschlossen. An "Batterie 1 Motor" darf nur 12V+ anliegen, wenn der Ladebooster in Betrieb ist.
    Sprich: Der Motor läuft; Die Lichtmaschine liefert Spannung und der TOPTRON liefert das D+-Signal für den Ladebooster.


    2. Wo sitzt die LiFePO4, die derzeit noch im Vantana verbaut ist: Unter dem Fahrersitz oder unter dem Beifahrersitz?


    3. Eine LiFePO4 hast Du ausgebaut. Welche Spannung misst Du an den leeen Polklemmen ohne Motorbetrieb? Mit Motobetrieb?


    4. Die grüne Midi-Sicherung 40A ist wo angeschlossen (Anfang/Ende)?


    5. Die nackte Streifensicherung (?A) ist wo angeschlossen (Anfang/Ende?


    6. Beide Sicherungen sind mit einem Multimeter auf Durchgäng geprüft und sind intakt?


    7. Wie sieht die Anzeige am TFT-Display mit nur einer eingebauten LiFePO4 aus?


    (8: Was macht die ausgebaute LiFePO4? Läßt sich diese laden? Anzeige der Smartphone-App?)

    Hallo zusammen,

    diese ganzen Infos wusste ich natürlich nicht! Ich werde jetzt, wie schon geschrieben, erst mal alles wieder ausbauen und prüfen, ob es direkt an den LifePo liegt.

    Marcus; diese rote Sicherung finde ich bei meinem Vantana nicht 🙈

    Gruß Jürgen

    Moin,
    dann ist der Sicherungshalter mit der 50A-Maxi-Sicherung der Unterschied in der Modellpflege "Vantana 2018" vs. "Ontour 2020" und Hobby hat einen Sicherungshalter von "Streifen" auf "Maxi" up-ge-graded.

    Wenn es nur ein Kabelpaar von den LiFePO4s nach vorne zum Toptron "Batterie 2 Aufbau" gibt, dann müssen die beiden Blöcke ja direkt untereinander verkabelt sein. Diese Strecke sollte an jedem Ende auch mit einer Sicherung geschützt sein und möglichst dicht an den Anschlusspolen liegen. Mein Kabelbaum entspricht nicht mehr dem Originalzustand; die Verbindung der beiden LiFePO4s wurde auf einen Querschnitt 35mm2 mit entsprechenden dicken Sicherungen erweitert, damit der Wechselrichter seinen Strom ziehen kann. Daher kann ich jetzt keine Vermutung anstellen, wie es beim Vantana 2018 aussieht.

    Nach der bisherigen Schilderung hier im Beitrag, gehe ich davon aus, dass die Sicherungen auf der Verbindungsstrecke fehlen/und oder ausgelöst haben, als die Ausgleichsströme geflossen sind. Daher würde ich auch prüfen (wenn die LiFePO4 mit dem vermeintlichen Defekt nochmal ausgebaut wird,) ob an den leeren Polklemmen die Spannung der anderen LiFePO4 anliegt.

    Hallo Olaf,
    genau darauf wollte ich hinaus: Die LiFePO4s erst extern einzeln vollladen und danach einbauen. Vor dem Einbau extern parallel verschalten bringt nochmal mehr Sicherheit.

    Der Hinweis mit dem Volladen vor dem Einbau ist in der Anleitung jedenfalls enthalten.