Genau, das ist mir jetzt auch gekommen. Da stand ich kurz „auf dem Schlauch“ 😂 Wir suchen uns hier mal nen Baumarkt…
Wasseraustritt
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Hallo Andi,
man lernt aus Erfahrung.
In die Womo-Notkiste gehören auch immer ein paar Schlauchschellen 😉
Sicherungen, ein paar Blech- oder Holzschrauben aus VA, Panzerband,, kleine Dose WD40, Silikonspray, ne kleine Tube Sika oder Dekaseal/Dekalin,… und Schlauchschellen.
Gruß
Olaf
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Hallo Olaf,
Ich habe wirklich alles was du aufgezählt hast dabei… bis auf die Schlauchschellen… dabei hab ich knapp 50 Stück daheim liegen… Aber wie du sagtest: Man lernt aus Erfahrung 😜
Kurz noch zum Thema:
Wir (bzw. meine Frau, die hat dünnere Ärmchen als ich) haben heute versucht die defekte Verschraubung aufzubekommen… die ist so fest geschmoddert und zusätzlich sieht es aus als hätte da jemand noch Teflonband reingedrückt, sodass die Verschraubung und damit der Schlauch nicht abgeht. Ich habe Angst durch mehr Kraft das ganze Teil zu zerlegen, also haben wir an den kleinen Überstand des Stutzens, der noch fühlbar ist, die Schlauchschelle angebracht. Es scheint jetzt trocken zu sein. In 10 Tagen sind wir wieder zuhause, dann werde ich den kompletten Verteiler austauschen. Hat jemand Erfahrung mit bestimmten Sorten/Marken und/oder mit Rotguss? Mein verbauter ist scheinbar von Comet und der hat unfassbar schlechte Bewertungen, deswegen muss der raus 😉
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Hallo Andi,
Rotguss/Messing hilft Dir nur bedingt weiter. Wenn es im Winter zu Frost kommt, ist das auch.nicht besser als die Kunststoff-Verteiler.
Ich habe vor einiger Zeit einen getauscht und den nächstbesten aus dem Regal von Fritz Berger genommen. Ich weiß noch nicht einmal von wem der ist.
Auf die Rezessionen gebe ich da nix. Niemand schreibt ob er zufrieden ist, sondern immer nur, das irgendwas nicht ok war.
Die Plastikverteiler tuen sich meiner Meinung nach nichts. Egal von welchem Hersteller.
Gruß
Olaf
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Zitat
Wenn es im Winter zu Frost kommt, ist das auch.nicht besser als die Kunststoff-Verteiler.
Hallo Olaf,
würde ich so nicht unterstreichen wollen in Bezug auf Frost.
Besonders bekannt für ihre außergewöhnliche Festigkeit und Langlebigkeit sind die Fittings, die aus einer Legierung bestehend : Kupfer, Zink und oft auch Zinn .
Rotguss behält auch in kühlen Umgebungen seine Stabilität und ist sehr widerstandsfähig gegen Risse, was ein häufiges Problem von Kunststoffen darstellt.
Gruß Erich
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Hallo Zusammen,
es ist ganz egal ob mal Kunststoff oder Metallverteiler nimmt - das Wasser muss vor dem Frost raus , denn das Eis dehnt sich um 10 % gegenüber Wasser aus und das hält auch kein Metallverteiler aus - auch wenn er aus Panzerstahl wäre !
Ich blase die gesamte Anlage mit einer Fahrradpumpe nach der Saison leer, dafür habe ich mir ein T-Stück mit Kugelhähnen in die Saugleitung der Pumpe gebaut , bei der Pumpe öffne ich den Filter, es kommen nach dem leerlaufenlassen der Anlage gute 1-2 Liter durch das ausblasen noch aus der Anlage !
Zusätzlich fülle ich die Wasserhähne und Siphons mit Frostschutzmittel ( aus dem Campingbedarf ungiftig !) über den Auslauf der Hähne bzw. einfach in die Siphons schütten , mit einem Luftballon den ich vorher mit Frostschutz gefüllt habe - dessen Inhalt drücke ich bei Mittelstellung in die Armaturen rein.
Ganz kompliziert ist es mit der Toilettenspülung denn man bekommt das Wasser aus dieser "Sackgasse" nur raus wenn man beim Ausblasen das Spülventil betätigt , dafür MUSS aber die Pumpe eingeschaltet sein , denn sonst wird das Magnetventil der Spülung nicht geöffnet !
Übrigens behandle ich das letzte Wasser der Saison von dem Ablassen immer mit einem Silberionen Mittel gegen Bakterien (Campingbedarf) , denn sollten trotzdem noch Reste in den Schläuchen anhaften gammelt das Wasser nicht bis zum nächsten Urlaub und hinterlässt keinen Schleim oder sonstige Ablagerungen .
Bitte nicht die gesamte Anlage mit dem Frostschutzmittel fluten , denn der Behälter der Truma hat ein Problem mit dem Mittel und könnte dadurch Lochfrass bekommen !!!! Daher nur die Hähne und Siphons füllen.
Ich habe auch mein Lehrgeld bezahlt und verschiedene Armaturen nach Frostschäden tauschen dürfen , aber seit dem ich so verfahre ist alles heile geblieben.
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Hallo Erich,
hallo H.Joachim,
der Bemerkung kann ich nur zustimmen.
Im vorherigen Fahrzeug hatte ich die alten Verteiler gegen Messingverteiler getauscht.
Großer Aufwand, mehr Gewicht und letztlich auch nicht der erwünschte Erfolg.
Denn ich wollte mir den Aufwand sparen, das Wasser aus den Leitungen zu blasen.
Nach dem ersten Winter war einer der Verteiler gerissen.
Um das Fahrzeug sicher zu überwintern kommen daher nur folgende Punkte in Betracht:
Wasser aus den Leitungen blasen, Winter Ban oder ähnliches Frostschutzmittel verwenden, oder den Winter durchheizen.
Da wir seit einigen Jahren auch im Winter fahren, heizen wir tatsächlich in der Frostperiode auf kleinster Stufe durch. Letzten Winter habe ich 3 Füllungen meiner Tankflasche verbraucht. Das ist also kostenseitig überschaubar.
Gruß
Olaf
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Kurzes Update: Nachdem gestern alles trocken war kam heute morgen das Wasser unter der Badezimmertür rausgelaufen.
Sieht so aus als wäre der komplette Verteiler hinüber… Wir haben die Pumpe jetzt abgestellt und werden die nächsten 7 Tage mit Wasser aus Kanistern überleben denke ich… schöne schei***
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Hallo Landy6676,
bei uns wurde als letztes das Magnetventil der Toilette (das befindet sich unter der Toilettenbrille und man muss die gesamte Toilette zerlegen um da dranzukommen - der Horror ) undicht ( daher mein Erfahrungsbericht
dadurch konnten wir die gesamte Wasseranlage in unserem Portugalurlaub nicht nutzen - aber wir haben gelernt das eine 2 liter Wasserflasche alles erträglich macht ! Hauptsache man ist kreativ 
P.S. das Magnetventil habe ich übrigens an eine andere Stelle positioniert , jetzt ist alles viel leichter und zugänglich
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@ H Joachim
Wenn du die Toilette entwässerst wie lange darf die Pumpe trocken laufen ohne Schaden zu nehmen?
Gruß Uwe

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Hallo Uwe,
ich habe die Pumpe immer nur stoßweise laufen lassen und immer nur für 2-3 Sekunden - dann passiert nichts , aber man ist von den Socken was da alles noch rauskommt....
man muss genau dann mit der Handpumpe Luft pumpen wenn die Pumpe läuft und das Magnetventil an der Toilette offen ist !
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Hallo Olaf,
mein nicht unterstreichen wollen bezog sich auf den Rotguss, den du ja erwähnt hast.
Dem Rotguss sagt man nach, dass es ein Material ist das für die Ewigkeit geschaffen wurde.
Die Grenzen seiner Temperatur liegen in einem sehr großen Bereich, der sich von –176 °C bis +225 °C erstreckt.
Bei der Entscheidung zwischen Kunststoff und Messing ist deine Aussage absolut zutreffend.
Rotguss und Messing sind zwei verschiedene Materialien, die jeweils ihre eigenen spezifischen Anwendungen und Vorteile haben.
Gruß Erich
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Hallo Erich,
als Metaller möchte ich hier keine Fachdiskussion starten.
Rotguss und Messing sind insofern nur Unterschiedlich, dass in Rotguss zusätzlich noch Zinn enthalten ist.
Ansonsten sind es beides Materialien, deren Hauptbestandteile Kupfer und Zink.
Das früher noch häufig hinzugefügte Blei ist zumindest in der EU mittlerweile verboten.
Gruß
Olaf
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Hallo,
da wir auch im Winter mehrfach losziehen, hab ich eine einfache Prozedur zum wiederholten 'Einwintern' des Wassersystems gesucht und erprobt (10 Jahre Hobby, 5 Jahre Bürstner).
Ich lass alles Wasser ab aus Frischwassertank & Boiler mit geöffneten Wasserhähnen.
Danach mach ich noch eine Rüttelfahrt (keine Ahnung, ob das was hilft).
That's it.
Anfangs mit dem Siesta hatte ich mal einen Haarriss am Filterglas der Wassserpumpe mit Wasseraustritt.
Ab da, hab ich das dann noch abgeschraubt.
Nachahmung auf eigene Gefahr
Grüße,
Charly -
Hallo allerseits.
Als ich mein Wohnmobil für den Winter vorbereitete, habe ich mir einen Plan gemacht, um sicherzustellen, dass alle Rohre leer sind und es keinen Frostschaden gibt.
Zuerst öffnete ich alle Ablassventile, einschließlich der Pumpe, um das Wasser abzulassen. Anschließend nutzte ich einen Kompressor, um das verbliebene Wasser aus den Rohren zu blasen.
Ich stellte das Kalt-Warm-System auf die Mittelposition, um sicherzugehen, dass alle Leitungen entleert wurden. Während dieses Prozesses durfte die Pumpe nicht laufen. Um auch das letzte Restwasser aus dem Abwassertank zu entfernen, fuhr ich eine letzte Runde um den Block und schaukelte das Fahrzeug dabei kräftig.
Um auf Nummer sicher zu gehen, ließ ich alle Ablassventile und Hähne über den Winter geöffnet. Zudem schützte ich die Pumpe vor einem versehentlichen Einschalten, indem ich die Sicherung entfernte, um einen Trockenlauf zu verhindern. So konnte ich beruhigt in die kalte Jahreszeit starten, wissend, dass mein Wohnmobil gut geschützt war.
Gruß Erich
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Hallo Erich,
wenn du so verfahren bist hast du viel Glück gehabt , denn du hast die Siphons vergessen und wenn da noch Wasser drin steht wird es gefährlich - besonders bei den Siphons unter der Dusche....
Man beachte bitte , die Armaturen haben eine Mischkammer mit ca. 1-2 ml Inhalt, wenn da noch Wasser steht Platzt das Gehäuse bei Frost - deshalb fülle ich das Frostschutzmittel per Ballon über den Auslauf ein - einfach in 2 min passiert und gibt die Restsicherheit

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Hallo Landy!
Sorry, ich lese erst jetzt Deinen Beitrag, sonst hätte ich Dir schon früher Tips geben können.🤷🏼♂️
Du hast ja scheinbar mein Posting vom letzten Jahr gelesen. Ich habe genau das selbe Wohnmobil, uns hat es auch im Urlaub in Schwerin erwischt damals. Schon erschreckend, wie ähnlich sich das liest!🙈 Ich hab damals auf einem Campingplatz die gesamte Heckgarage ausgeräumt, bis ich an die Therme links hinten kam. Dann musste ich diese Rückwand ausbauen, das ging aber erst, als ich den Rahmen der linken Außenklappe „gelöst“ hatte, weil dieser innen vor der Rückwand stand. Zum Glück ist die Rückwand geteilt, so daß man diese ganz gut rausnehmen kann. Natürlich vorher noch alle Verbindungen zur Außenwand sowie alle Regalböden entfernen.
Dann erst kam ich irgendwie an diese Wasserverteiler neben der Therme, die an der linken Außenwand geschraubt sind. Hier waren die einzelnen Plastikteile auseinander gedrückt worden, wohl durch Frost beim Vorbesitzer. Zu. Glück waren die O- Ringe noch intakt. Ich konnte mit Hilfe von starken Kabelbindern diese „Batterie“ wieder zusammendrücken. Es war dann auch dicht. Danach alles wieder zusammengebaut. Bis heute ist es dicht.👍🏼
Ich glaube, ich hatte damals auch Fotos gepostet, falls Du das noch nicht gesehen hast.
Wenn es bei Dir an der gleichen Stelle undicht sein sollte, würde es mich mal interessieren.
Hoffentlich konnte ich Dir helfen, und hoffentlich hast Du an Werkzeug alles Nötige dabei! Gern können wir auch mal telefonieren, falls es Dir hilft.
Viel Erfolg, und weiter schönen Urlaub!
Vg, Frank
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Hallo,
wenn du so verfahren bist hast du viel Glück gehabt , denn du hast die Siphons vergessen und wenn da noch Wasser drin steht wird es gefährlich - besonders bei den Siphons unter der Dusche....
Dann hab ich auch Glück gehabt 15 Jahre lang (ca. 4x/Winter).
Vermutlich rütteln meine und seine 'Rüttelfahrten' das bischen Wasser weg.
Ich hätte mich andererseits nie getraut, auf die 'lockere' und oft verborgene Wasserverteilung im Wohnmobil mit Luftdruck loszugehen, immer wieder.Aber: Chacun à son goût

Grüße,
Charly -
Hallo Charly,
das mit dem Luftdruck sollte man natürlich unter keinen Umständen übertreiben , ich habe auch nur eine Lösung nachgebaut die ich als käuflichen Artikel gesehen hatte- (Namen leider vergessen) .
Ich wünsche dir weiterhin viel Glück das du vor Frostschäden verschont bleibst, ich gehe da lieber auf Nummer sicher , denn der Ärger ist später einfach zu groß für das bisschen "Vorsorge" , aber jedem wie er mag

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