Beiträge von mnagel

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Feiertag?

    Hallo Forum,

    zum Glück habe ich noch 13 Monate Zeit, bis das Womo das nächste Mal zum TÜV/KÜS/Dekra muss. Bis dahin wird das zukünftige Prozedere hoffentlich ausreichend transparent und nachvollziehbar geregelt und auch veröffentlicht, damit man schwarz-auf-weiss die Anforderungen nachlesen kann.
    Der KÜS-Presseartikel gibt wirklich nichts konkretes her.


    Das wird ein Spaß, wenn zu allen nachgerüsteten Komponenten ein Zertifikat die EMV-Konformität bescheinigen soll. Zudem sind die Komponenten zum Teil so unzugänglich verbaut, das etwaige EMV-Kennzeichnungen, Seriennummern oder andere Kennungen bei eim Kontrolltermin gar nicht erkennbar sind. z.B. das Herstellerlabel für die fest verbauten Solarmodule auf der Unterseite der Module oder die LiFePO4s, Wechselrichter, Ladebooster, und Solarregler unter den Sitzkonsolen; alle nicht zugänglich ohne den Sitz mit Werkzeug wegzubauen.


    Da ich nur Markengeräte von Votronic, Büttner und WCS an Bord habe, macht mich der Artikel aber derzeit nicht heiß.....

    Hallo Peter,
    (ohne jetzt hier die Werbetrommel groß rühren zu wollen) die Produktlösungen von CamperStolz kennst Du?


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    ....Mit "Einstellen" meinte Marcus sicher die Kalibrierung am Display. Da hilft die Anleitung vom Votronic Shunt. Eigentlich muss man nur die Batteriekapazität (in Ah) eingeben und die Batterie einmal komplett aufladen und wieder entladen - so in etwa, genau beschrieben in der Anleitung.....

    Moin,
    bei dem Votronic-Shunt muss man zudem im Einstell-Menu auch noch den Batterie-Typ auswählen. Für LiFePO4s gibt es verschiedene zur Auswahl, je nach dem welches Fabrikat verbaut ist, und welche maximale "Ladeschlussspannung" verwendet werden soll, muss man einen bestimmten Zahlenwert auswählen. Zudem läst sich auch noch ein Relais- Ausgang mit Ein- und Ausschaltschwellen (je nach Ladegrad) parametrieren. Das ist alles in der Bedienungsanleitung gut beschrieben.Falls diese nicht vorliegt, kann man das Manual hier bei Votronic downloaden:


    Download | VOTRONIC

    Hallo Walter,

    ich vermute, dass Du da ein paar Begrifflichkeiten vertauschst.


    Ampere (Abkürzung A), Maß für die Stromstärke
    Amperstunden (Abkürzung Ah), Maß für die Stromkapazität

    Du hast vermutlich einen Shunt, der Ströme bis zu einer Stärke von 100 Ampere (A) messen kann. Höhere Ströme, z.b. durch einen Wechselrichter jenseits der 1300W werden dann nicht mehr oder falsch erfasst

    Deine LiFePO4 hat eine Kapazität von 120 Amperstunden (Ah).

    Dein Shunt kann problemlos mit Deiner liFePO4 arbeiten, wenn bei Dir keine Ströme größer 100 Ampere auftreten.


    Wie Dein 100A-Shunt einzustellen ist, dass ist in der Bedienungsanleitung, (die Dir hoffentlich vorliegt) beschrieben.

    Ansonsten bitte mal die Bezeichnung Deines Shunts mitteilen. Mit unvollständigen Informationen lassen sich konkrete Fragen nicht beantworten.

    Ich verstehe die Dichtigkeitsprüfung mit der relativ hohen Pauschale als zusätzliche Versicherung. Ich habe letztes Jahr im Sommer bei Starkregen mein undichtes Skyroof Dachfenster reklamiert. Die Dichtigkeitsprüfung im Mai hatte keine Mägel festgestellt. ^^ Es wurde dann im Dezember beim Händler auf Garantie eine komplett andere Dichtung für das Skyroof verbaut. Das Problem war bei Hobby bekannt, Rückrufaktion Fehlanzeige. Die neue Dichtung hat obendrauf eine zusätzliche Lippe, Halbkreis nach außen offen. Möglicherweise drückt die Windlast dann die Dichtung stärker gegen das Fenster. Ob das funktioniert wird sich zeigen.


    Gruß Ronald

    Hallo Ronald,
    ich wäre sehr an Fotos von dem Dichtigkeitsprofil interessiert. Könntest Du vielleicht Fotos posten, auf denen Dass profil gut erkennbar ist, am Besten mit einem Zollstock daneben als Maßstab. Das wäre prima. Danke.

    Ich habe auch eine andere Dichtung von der Händlerwerkstatt auf Garantie eingebaut bekommen. Bei mir war allerdings das Dach nicht undicht, sonderen die Wölbung der Scheibe passte nicht zur Kontur der GFK-Dachhaube. Eine zeitlang war die Passung besser und es waren auch weniger Fahrgeräusche wahrnehmbar. Nun hat sich die Dichtung wohl wieder etwas gesetzt und es ist lauter geworden. Daher wäre ein Vergleich der Dichtungen aufschlussreich.

    Hallo, alle Batterien abgeklemmt, Solarmodule abgedeckt,eine halbe Stunde gewartet.

    Alles wieder zusammen gebaut.

    Und alles funktioniert wieder.

    Danke für die Tipps.

    Hallo Ralf,
    das nennt sich dann "A-E-G-Methode":
    Ausschalten-Einschalten-Geht.

    Computer-mäßig wäre das ein Hard-Reset.

    Verätst Du uns noch, mit welchen LiFePO4-Batterien Du unterwegs bist? Das ist vielleicht für die Mitforisten interessant, die ein gleiches Fabrikat nutzen und dann mal einen ähnlichen Fehler haben.

    Hallo Ralf,
    stimmt schon, ein vernünftiges BMS lässt eine LiFePO₄ nicht einfach tiefentladen. Bevor’s kritisch wird, macht das Ding dicht und trennt die Batterie komplett raus. Von außen sieht das dann aber leider so aus, als wäre der Akku völlig im Eimer. Das BMS gibt in dem Moment praktisch 0 V raus und genau damit kommen viele Ladegeräte überhaupt nicht klar. Das Dometic SMP439 Ladegerät ist in diesem Punkt ein richtiges Sensibelchen. Sieht es keine Spannung, versucht es trotzdem irgendwie zu laden, wird heiß, blinkt wild rum und schmeißt sich am Ende selbst in die Schutzabschaltung. Solarregler und Booster sind dann genauso ratlos, weil sie auch keine Spannung erkennen und deshalb gar nicht erst loslegen.


    Gruß Erich

    Noch eine Idee:
    Wenn wie oben von Erich beschrieben das BMS die LiFePO4s abgeschaltet hat, dann und das Ladegerät daher einen totalen Spannungseinbruch erkennt und die arbeit verweigert dann vieleicht so.

    Fahrzeug so parken, dass die Solarmodule tagsüber Sonne bekommen und über den Solarladeregler an den Batteriepolen (hoffentlich genügend hohe9 Ladespannung anliegt.

    Das Dometic SMP439 hängt mit der Ausgangsseite direkt auf den LiFePO4s. Eventuell interpretiert dieses dann die höhere Spannungslage durch den Solarregler als "leer - aber noch nicht tiefentladen" und startet dann den Ladevorgang.


    Bei so leeren LiFePO4s würde ich den Ladevorgang in Etappen durchführen, da wie bereits erwähnt) das Dometic SMP439 keinen aktiven Lüfter hat und bei stundenlangen Laden unter Volllast = 25A überhitzen kann und den Ladestrom erheblich reduziert. Zwischendurch also dem Ladegerät eine Abkühlpause gönnen!


    Ansonsten mal bei Bekannten/Freunden/Nachbarn fragen, ob diese eine altes 12V-Ladegerät haben, welches keine Puls-Funktion zum De-Sulfatieren von Blei-/AGM-Batterien hat, um die LiFePO4s vorzuladen.

    Ich habe für solche Zwecke ein regelbares 25A-Labornetzteil, welches gute Dienste leistet. Kann man auch prima zum Ausballancieren der LiFePO4-Zellen verwenden.

    Klingt so, als wären die Batterien runter.

    Moin,
    eine Tiefentladung durch längere Standzeit oder schleichende Entladung durch Kriechströme sollte ein vernünftiges Batterie-Management-System (BMS) ja verhindern und die LiFePO4s rechtzeitig abschalten, bevor die Zellen Schaden nehmen.

    Mal Abwarten, was der Raldf so zu berichten hat....

    Ich hoffe ihr habt einen Tipp für mich....

    Hallo Ralf,


    Welche LiFePO4-Batterien hast Du verbaut?


    Hat das BMS der LiFePO4s eine Bluetooth-Funktion, damit Du über eine Smartphone-App die Informationen wie Zellspannung, Ladezustand oder eventuell Deaktivierungen wegen zu geringer Temperatur abfragen kannst?


    Haben die LiFePO4s Heizmatten, um diese auch bei Temperaturen von =<0°C laden zu können?


    Sind die LiFePO4s eventuell so tief entladen, dass das Dometic SMP439 mit seinen max. 25A Ladestrom durch Dauerbetrieb überlastet wurde und das Ladegerät zum Schutz vor Überhitzung in eine Thermoabschaltung gegangen ist. (Hitzeentwicklung am Ladegerät deutet ja darauf hin). Das SMP439 wird nur passiv gekühlt und arbeitet lautlos. Es hat keine Lüfter zum Runterkühlen. Eventuell Ladegerät abkühlen lassen und nochmal versuchen.


    Sicherung und FI-Fehlerstromschutzschalter im Verteilerkasten unter dem Kühlschrank sind oben?


    Hast Du ggfs. ein Multimeter zur Verfügung, um Eingangs- und Ausgangsspannungen am Ladegerät messen zu können oder ob überhaupt Landstrom anliegt?


    Der rote Batteriehaupschalter (Nato-Knochen) am Beifahrersitz ist eingeschaltet?

    .... l wieder für ein zwei Monate abklemmen das wäre meine erste Frage.

    Die zweite Frage, die mich beschäftigt, ob ich umsteige auf zwei Lithium Batterien ist das so einfach möglich oder was muss ich beachten oder brauche ich sogar intelligente Batterien? ....

    Anhand Deiner Fragestellung vermute ich,dass Du bei diesem Projekt beim Kkenntnissstnd ganz weit unten beginnst. Daher nur soviel:
    Ab Modelljahr 2022 sollte im V65GE standardmäßig ein Schaud-Ladebooster WA 1215-25 verbaut sein. Das wäre als erstes zu prüfen ob dieser vorhanden ist, ordnungsgeäß verdrahtet ist und funktioniert. Der Ladebooster ist für die Nachrüstung einer LiFePO4-Batterie absolute Pflicht. Dazu ist im Foum nun wirklich massig geschrieben worden. Die Suchfunktion sollte schon etliche Beiträge dazu liefern, wie so ein Austausch gelingt. Mit LiFePO4-Batterien im DIN-Gehäuse gleicher Baugröße und entsprechenden Rundpolen müssen die Kabelanschlüsse auch nicht geändert werden. Mit Ladeboostern in der 25A oder 30A-Leistungsklasse können auch die vorhandenen Leitungsquerschnitte weiter verwendet werden und es entfällt eine aufwendigere Neuverkabelung mit dickeren Leitungen. Ladebooster und Ladegerät müssen auf die entsprechende Ladekennlinie umgestellt werden. Bitte nur beii ausreichender Kenntnis und handwerklichen Fähigkeiten so ein Projekt durchführen, damit keine gefährlichen Fehlinstallationen das Womo in einen Haufen Asche verwandelt.

    Vielleicht hilft Dir ja ein fähiger Mitforist in Deiner Nähe und kann Dich bei so einem Vorhaben unterstützen... .

    ...Wir haben ein Hobby Optima V 65 GE aus 2022. Unser Fahrzeug wird immer an Landstrom angeschlossen, wenn es steht. ist das schädlich für die Batterien? Dass es dauernd unter Strom steht beziehungsweise ist in dem Hobby Optima ein Regler eingebaut, der dies verhindert oder soll ich den Ladestrom immer mal wieder für ein zwei Monate abklemmen das wäre meine erste Frage.....

    Hallo AdiMarion,
    wenn Du die serienmäßige Ausstattung in Deinem Fhrzeug hast bei der noch nichts geändert/umgebaut/getauscht wurde, also 95Ah-AGM-Batterie(n) für den Aufbau unter den Sitzen und das Dometic SMP439-Ladegerät (230V Landstrom -> 12V Gleichstrom) dann sind Deine AGM-Stromspeicher immer voll aufgeladen und ein Sulfatieren, welches die Batterie-Kapazität veringert sowie Tiefentladung als Killer werden vermieden. In der Bedienungsanleitung von Hobby und dem Ladegerät werden diese Funktionen (z.B Ladekurve, Erhltungsladung etc). beschrieben. Bei dauerhafte Landstromanschluss pflegt das Dometic-Ladegerät die AGM...

    ... Wieviel m Kabel habt ihr so auf eurer Kabeltrommel? Ich plane gerade eine zu kaufen und frage mich wieviel...

    Hallo Marina,
    auf die Frage nach der optimalen Kabellänge für die Landstromaeinspeisung gibt es wohl nicht die allgemeingültige Anwort die für alles und Jeden passt. Das hängt sehr von Deiner persönlichen Stellplatz-/Campingplatz-Präferenz ab.

    Zu Beginn unserer Womo-Laufbahn sind wir mit einer Standard-Kabeltrommel mit 3x2,5mm2- Querschnitt-Gummileitung und blauen CEE--Steckern/Buchse von Fritz-Berger gestartet. Dazu die Adapter von CEE-auf-Schuko und umgekehrt von Schuko-auf-CEE. Damit sollte man auf Campingplätzen/Stellplätzen mit zeitgemäßer Stromminstallation meist hinkommen.


    Dann hatten wir später in eine Solaranlage mit 2x125wp-Leistung und 300Ah-LiFePO4-Batterien investiert und konnten zunehmend für mehrere Tage autark stehen. Es bestand somit kein unmittelbarer Bedrf mehr, um sich immer an eine Landstromsteckdose zu hängen. Daher haben wir die schwere Kabeltrommel aus dem Gepäck herausgenommen und gegen eine leichte, trommel-lose 10m-CEE--Leitung 3x2,5mm2 Querschnitt von "Kalle - Das Kabel" ersetzt (spart glaube ich knapp 5 kg Gewicht und ist platzsparender zu verstauen). Diese Leitung reicht aus, um sich auf einem Stellplatz, der direkt die Stromsäule an der Parzelle hat, anzustecken. Ggfs. muss man die Parkausrichtung des Fahrzeuges so wählen, dass man mit der Leitunglänge hinkommt. Die kurze Leitung ist für uns eher eine Notfalllösung, wenn unser autarker Stromvorat nicht ausreichen sollte und man sich ausnahmsweise mal am Landstrom vollladen muss.


    Und dann hatten wir die Situation dass man auf einem mehrtägigen Musikkfestival auf der dortigen Campsite (abgeernterer Ackerboden oder Wiese) keine reguläre Strommversorgung hatten und nur über einen Baustellenverteilerschrank ganz am anderen Ende des Feldes Strom bekommen konnten. Da reichten auch die 25m Kabeltrommel und die 10m-lose Leitung als Verlängerung nicht aus. Da habe ich mir aus einer vorhandenen 50m-3x2,5mm2-Gummileitung und entsprechen CCE-Stecker/Buchsen eine lange Leitung selber zusammengebaut. Je nachdem, wo es hingehen soll, wählen wir jetzt aus, welche Leitungslänge benötigt wird und dann mitreist.

    Ich würde mir jedenfalls keine schwere 50m-Kabeltrommel als Standardgepäck in die Garage stellen, die dann immer mitfährt sondern von Fall zu Fall flexibel auswählen. Wir sind immer hart an der Grenze 3,5t zulässiges Gesamtgewicht und müssen aufpassen, dass wir nicht überladen herumfahren.

    Laut VDE-Vorschritt soll die Stromleitung für Camping ein durchgängiges 3x2,5 mm2-Kabel mit festen CEE-Stecker/-Buchse sein ohne irgendwelchen Adapterlösungen, damit der FI-Schutzschalter am Platz und im Fahrzeug ordnungsgemäß arbeiten kann. Manchmal gibt die Situation am Ort dies leider nicht so her, so dass mann stückeln und adaptieren muss.

    Auf Jeden Fall auf eine robuste Leitung mit dickem Mantel für Outdoor-Anwendung achten und CEE-Anschlüsse. Ich wundere mich, wenn ich andere Camper mit deutlich teureren Fahrzeuge sehe, wo die dünne 3x1,5mm2-Strippe mit abgerockten Schuko-Steckern über etlche Adapter ins Fahrzeig geht, und die Spritzwasserdichtigkeit erkennbar nicht mehr gegeben ist, weil der Gummi-Mantel aus der Knickschutztülle rausgerutscht ist. Gerne auch die Schadstellen geflickt und garniert mit Iso- oder Gaffa-Tape. No-Go. Ein qualitatives Kabel kauft man/frau sich eigentlich nur einmal und das hält dann erstmal etliche Jahrzente....

    Hallo Forum-Gemeinde,
    unser Dometic RML 8330 Absorberkühlschrank arbeitet nun wieder im Gasbetrieb. Ich habe den kompletten neuen Brenner https://www.ersatzteileshop.de…Bwe27U0C3t0gaAkaqEALw_wcB eingebaut. Und der neuer Brenner rauscht hörbar deutlich lauter; einen Unterschied im Flammenbild konnte ich so recht nicht erkennen. Hauptsache es läuft wieder.


    Der Austausch ist keine große Sache:
    (Keine Aufforderung zum Selberschrauben; Bitte so nur nur Nachmachen, wenn man/frau sich handwerklich sicher ist und weiß, worauf zu achten ist; ansonsten besser in die Werkstatt.)

    Absperrhahn für Gaszufuhr Kühlschrank schließen.
    Gerät stromlos machen (Landstrom ab, Batterietrennschalter für 12V aus.

    Außen das untere Lüftungsgitter entfernen.

    Hitzeschutzblech unten am Brenner ausklinken und abheben.
    Halteschraube TX20 am Kamin abschrauben und Brenner abnehmen.

    Gasverschraubung mit Maulschlüssel M11 und M14 zum Gegenkontern lösen.

    Halteklammer vom Thermoelement der Flammenüberwachung mit einer Spitzzange (am besten eine kleine + gekröpfte) nach vorne herausziehen.

    Thermoelement vorsichtig nach links aus der Halterung herausziehen, ohne die Leitung zu knicken.

    Die Zündleitung von der der Zündkerze des alten Brenners mit einem Seitenschneider kappen und mit einer Abisolierzange wenige mm abisolieren.

    Die Zündleitung von der Zündkerze des neuen Brenners auf die benötigte Länge einkürzen und ebenfalls abisolieren.

    Zuätzlichen Schrumpfschlauch mit Innenkleberlage auf die neue Leitung fädeln.

    Die beiden Kabelenden der Zündleitung mit dem beiliegenden Stoßverbinder miteinander verbinden (Crimpzange). Festen Sitz der Crimpung kontrollieren.

    Schrumpfschlauchenden des Stoßverbinders mit Feuerzeug oder Heißluftpistole sauber einschrumpfen.

    Den zusätzlichen Schlumpfschlauch als extra-Isolierung und Abdichtung gegen Feuchtigkeit über die Verbindungsstelle legen und ebenfals einschrumpfen.
    Thermoelement in die Halterung des neuen Brenners einführen und mit der Halteklammer sichern.

    Gasleitung von Hand wieder einschrauben und mit Maulschlüssel vorsichtig anziehen (M11/M14-Schlüssel) bis Leitung wieder dicht sitzt. Verschraubung nicht mit Gewalt anknallen (kontrollieren mit Spüli-Wasser, ob sich eventuell Blasen bilden, dann ist die Verschraubung noch nicht dicht!).
    Brenner am Kamin einsetzen und die TX20-Schraube wieder festschrauben.
    Hitzschutzblech wieder einklinken.

    Und dann testen, ob das Gerät wieder runterkühlt....


    Bei uns hat das Wärmetauscherblech im Kühlfach sofort Reif angesetzt. Nach 2 Stunden war der Kühlschrank von 20°C auf 0°C runtergekühlt und ich konnte den Thermostat auf die Hälfte ("6:00 Uhr"-Stellung) zurückdrehen. Danach 3 Tage Testbetrieb ohne Aussetzer. Operation gelungen - Bier kalt!

    Die Reparatur hat jetzt 85 EUR für den neuen Brenner gekostet. Einen neuen Gasfilter habe ich nicht eingesetzt, dafür hätte der Absorber aus der Möbelnische ausgebaut werden müssen. Das Düsenplättchen KZ16 ist für diesen Brenner nicht erforderlich; die Brennerdüse ist in dem Messingelement bereits enthalten.


    Zeitaufwand für den Einbau (ohne Erfahrung und mit reichlich Reserve zum Nachdenken und Überlegen) keine Stunde. Für einen Womo-Techniker, der das bereits etliche Male gemacht hat: 10-15 min.

    Hallo Markus,


    wenn ich deinem Link zum Brenner folge, steht da drin, das der für den RML8230 ist. Nicht für den 8330.

    Hallo Oliver,

    doch, der Brenner sollte passen. Auf der Webseite die Schaltfläche "mehr Spezifikationen " und danach "geeignet für" klicken und anhand der Servicenummer/Produktnummer weiter eingrenzen.


    Habe folgendes Typenschild:


    Ersatzteil passt zur Servicenummer/Produknummer:

    Hallo Marcus,

    Bei mir war die Düse zu, Pressluft o.ä. hat nicht geholfen. Die Düse lässt sich bei diesem Modell wohl nicht ausbauen. Da ich nicht gerne an Gas arbeite hat die Werkstatt den kompletten Brenner ausgetauscht.

    Viele Grüße Wolfgang

    Hallo Wolfgang,
    Danke für Deine Rückmeldung.
    Hattest Du denn auch das Problem, dass der Brenner grundsatzlich eine Flamme hatte und brannte (wie bei mir auf dem angefügten Bild)....

    ...aber trotzdem keine Kühlleistung zustande kam? Meine Düse ist ja offen. Ich kann durchsehen. Ob sich die Düsenöffnung nach knapp 6 Jahren Nutzung verändert hat, kann ich mit bloßen Auge nicht beurteilen,

    Ein neuer Brenner ist jedenfalls unterwegs. Bin gespannt, ob der Austausch etwas bringt.

    Hallo an alle, die mit dem Kühlschrank RML 8330 (manuelle Umschaltung der Medien) Probleme mit dem Gasbetrieb haben oder auch hatten.....

    Hallo Forum-Gemeinde,
    ich habe bei unserem Dometic RML 8330 jetzt auch das Problem, dass der Kühlschrankbetrieb auf Gas nicht mehr funktioniert. Der Betrieb über die beiden Heizstäbe (230V-Landstrom oder 12V Aufbaubatterie) bringt Kühlleistung und ich kann über einen Temperaturfühler im Innenraum messen, wie die Temperatur nach kurzer Zeit beginnt, sich langsam nach unten zu bewegen. Von daher gehe ich davon aus, dass das Kühlaggregat mit dem Ammoniakkreislauf grundsätzlich funktioniert.


    Der Kühlschrank ist 100%ig senkrecht positioniert. Dass Fahrzeug ist mit Keilen exakt ausgerichtet, mit einer Wasserwage habe ich den lotrechten Stand am Kühlschrank-Gehäuse kontrolliert. Daher scheidet auch ein möglicher Schrägstand des Gerätes als Ursache aus.


    Zündung über den Batterie-Zünder funktioniert. Die Zündeflammensicherung über das Thermoelement in der Brennerflamme funktioniert auch.


    Den Brenner habe ich bereits von der Gaszuleitung abgeschraubt und mit Druckluft aus der Spraydose ordenlich durchgepustet. Die Düse habe ich mit einem Watterstäbchen und Isopropanol von beiden Seiten gereinigt. Ich kann durch das Düsenloch schauen, die Düse sieht frei aus.

    .
    Das Kaminrohr habe ich mit einer Flaschenbürste von unten auf einer Länge von ca. 30 cm durchgeschrubt und Ruß/Rückstände entfernt. Von oben komme ich leider nicht an den Kamin und den Aufsätz mit den rechwinkligem T-Stück, da alles zu enge ist. Das Drallblech im Kamin habe ich deshalb auch noch nicht kontrollieren können. Dafür müsste ich den Kühlschrank teilweise aus der Möbelnische ausbauen.


    Das Flammenbild sieht für mich erstmal recht gleichmäßig aus. Eventuell brennt die Flamme etwas zu orange, was auf eine niedrige Flammentemperatur schließen ließe.




    Jedenfalls passiert auch nach Stunden im Kühlschrankinnenraum nix. Es bleibt warm.

    Was mich stutzig macht ist, dass ich beim Drehen des Gasreglers keinerlei Veränderung der Flamme erkennen kann. Ob in Stellung "1Uhr" = niedrige Kühlleistung oder "11Uhr" = volle Leistung; ich sehe keine Veränderung.

    Eventuell ist der Gasfilter am Gasregelventil verstopft, so dass dadurch zu wenig Gas an der Düse ankommt und der Brenner dadurch nur mit kleiner Flamme läuft. Auf YouTube erklärt Camper Sascha, wo dieser sitzt und wie man diesen wechselt:

    Dometic Kühlschrank defekt - Wie wechselt man den Gasfilter - und wo steckt er?
    Dometic Absorber Kühlschrank reparieren: In diesem Video zeige ich euch wie der Gasfilter gewechselt wird.Folgende fragen werden beantwortet:Warum verdeckt d...
    www.youtube.com


    Ich habe mir diesen bestellt:
    https://www.ersatzteileshop.de/filter-gasanschluss-292319100


    Bevor ich den Kühlschrank ausbaue und die ganzen Anschlüsse und Verschraubungen löse, möchte ich das Düsenplättchen vom Brenner austauschen. Laut Prägung auf der Brennerverschraubung hat dieses die Kennzahl KZ16. Dieses habe ich bestellt:

    Gasbrennerdüse, Kennzahl 16, 30 mbar – Dometic Ersatzteil Nr. 289048311 – für RGEXXXX, RMXXXX, TXXXX bei Camping Wagner Campingzubehör
    Gasbrennerdüse, Kennzahl 16, 30 mbar – Dometic Ersatzteil Nr. 289048311 – für RGEXXXX, RMXXXX, TXXXX von Dometic Heizen & Kühlen (Fest) in der Rubrik…
    www.campingwagner.de


    Hat ein Forum-Mitglied bereits Erfahrung mit dem Austausch des Düsenplättchens? Bei meinem Brenner ließ es sich jedenfalls nicht einfach mit dem weichen Wattestäbchen rausdrücken. Bevor ich etwas kaputt-repariere wollte ich daher mal fragen, ob von Euch jemand dazu etwas berichten kann.

    Als weitere Reparatur-Option habe ich noch einen kompletten neuen Brenner bestellt:
    https://www.ersatzteileshop.de…Bwe27U0C3t0gaAkaqEALw_wcB

    Dies ist laut meiner Recherche der verbesserte Ersatz-Brenner CBS2-DN16, und hat wohl eine feste Düse in der Messingverschraubung (Wenn ich falsch liege, bitte einen Hinweis!). Das Thermoelement muss vom alten auf den neuen Brenner umgebaut werden, Dafür soll dem neuen Brenner ein neuer Sicherungsring beiliegen. Die Zündkerze am neuen Brenner hat wohl eine kürzere Leitung und wird über den Stoßverbinder an die alte Leitung angecrimpt/gequetscht und mit Schrumpftschlauch gesichert. Also Zündleitung mit Zange durchknipsen, etwas abisolieren und dann mit der neuen Zündkerze verbinden.


    Hat dies bereit einer von Euch erfolgreich durchgeführt und konnte den Gasbetrieb beim RML 8330 wieder reparieren? Oder hat dies jemand über seine Werkstatt machen lassen und kann diesen Reparaturvorgang so bestätigen. Bitte eine Rückmeldung dazu. Bin für alle Hinweise dankbar.

    Wer so viel umfüllt, sollte mal über Tankgasflaschen nachdenken.

    J.Picard,
    wenn der Tip in Deinem Beitrag für mich gedacht ist:


    In der Tat nervt mich das Umfüllen der Gasflaschen und über den Einbau einer Gastankflasche habe ich bereits vor diesem überaus wertvollen Hinweis von Dir nachgedacht. Vielen Dank dafür. ;)

    Nur leider ist der in den Beiträgen etwas weiter oben genannte DVFG e.V. in seinem Nachdenk- und Abstimmungsprozess etwas langsam und hat es bis jetzt nicht geschafft, ein verbindliches Regelwerk zum ordnungsgemäßen Einbau einer Tankgasflasche zu verabschieden und diesen Umbau rechtssicher zu ordnen und zu veröffentlichen. Oder weist Du mehr zu diesem Thema und hast da einen aktuelleren Kenntnisstand?

    Die Werkstatt meines Wohnmobilhändlers verweigert aus o.g. Grund auch den Einbau von Gastankflaschen, bis endlich eine verbindliche Vorschrift zu diesem Thema verfügbar ist.

    Da bei unserem schmalen V65GE neben der Klappe des Gasflaschenfachs kein Platz in der Seitenwand vorhanden ist, um einen außenliegenden Tankanschluss zu montieren (wie dies möglicherweise in der neuen Vorschrift Pflicht werden könnte) lasse ich da erstmal keine Tankgasflasche irgendwie "ohne alles" einbauen. Den ganzen eingebauten Kram darf ich dann, wenn es eine Vorschrift mit Außenanschluss-Pflicht gibt, wieder ausbauen, sonst gibt es keinen Stempel in das gelbe Prüfheft Gasprüfung G607. Und es steht weiter im Raum, dass es für bereits eingebaute Anlagen keinen Bestandsschutz geben soll, so dass auch Altanlagen umgerüstet werden müssten.


    Soweit der Stand meines Nachdenkprozesses..

    ... graue Gasflaschen heißen auch Eigentumsflaschen. Die sind also mein Eigentum und ich kann daraus zB auch eine Bierzapfanlage bauen wenn ich das möchte.

    Und man verändert beim umfüllen auch nichts sondern man öffnet bzw schließt das Ventil. Genau dafür ist es vorgesehen.

    Zur eigentlichen Frage zum Befüllen

    https://www.gasflasche.de/gasf…tion/#9.82/50.8845/6.8094

    Moin Wolf und alle Mitlesenden;
    diese Klarstellung wollte ich heute auch posten (da war der Wolf schneller).

    Meine 2 grauen 5 kg-Eigentumsflaschen habe ich im OBI-Baumarkt erworben, und dort hängt nochmal ein großer Aushang für die Kunden mit dem Hinweis, dass diese mit Entrichtung der Nutzungsgebühr (=Kaufpreis) in das Eigentum des Käufers übergehen, das diese keine Pfandflaschen sind und bei Rückgabe auch kein Pfand/Kaufpreis/Nutzungsgebühr erstattet wird.
    Meine 11kg-ALUGAS.de-Flasche habe ich bei Fritz-Berger.de für damals 129 EUR gekauft und diese ist ebenfalls eine Eigentumsflasche.


    Das Entleeren und Wiederbefüllen mit diesen bauart-zugelassenen und regelmäßig geprüften Mehrwegflaschen findet innerhalb des bestimmungsmäßen Gebrauchs statt.


    Zu dem o.g. Link von gasflasche.de:
    Dies ist die Webpräsenz eines Mitgliedes des DVFG (Deutscher Verband Flüssiggas e.V.) Das ist der Interessenverband oder Lobbygruppe, der es seit Jahren nicht schafft ein Regelwerk zu erstellen, wie man z.B. eine Tankgasflasche ordnungsgemäß zu verbauen hat (mal soll sie fest verschraubt sein, dann soll sie im Brandfall werkzeuglos zu lösen sein. Ihr kenn ja sicherlich diese endlose Diskussion zu diesem Thema). Jedenfalls ist bei diesen Verband davon auszugehen, dass dieser keine Interesse hat, dass Nutzer Ihre Flaschen selber auffüllen, weil die DVFG-Mitglieder mit dem Gasflaschenauffüllen Ihren betrieblichen Gewinn erzielen.
    Auf der verlinkten Seite wird die Aussage getroffen, dass das Auffüllen/Umfüllen für Privatpersonen verboten sei und nur gewerbliche Anbieter dies durchführen dürfen. Leider fehlt zu dieser Aussage dann der Quellennachweis, in welchenm Gesetz/Verordnung/Technische Regel oder Norm dieses Verbot enthalten und nachzulesen ist.
      
    Ich habe mal folgenden Aussage im Netz gefunden, die der Darstellung von gasflasche.de widerspricht:
    https://scharr.de/aktuelles/pr…eite/gasflasche-umfuellen

    Darin heißt es wie folgt:
    Rechtliche Rahmenbedingungen für das Umfüllen von Gasflaschen

    Das eigenständige Gasflasche selber füllen ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Das Gefahrgutbeförderungsrecht (ADR) sowie die Betriebssicherheitsverordnung stellen klare Anforderungen an Umfüllanlagen und deren Betreiber. Wer gewerbsmäßig Flüssiggas umfüllt, benötigt entsprechende Genehmigungen, geschultes Personal und zertifizierte Anlagen.

    Privatpersonen und Unternehmen dürfen lediglich unter sehr eng definierten Bedingungen geringe Mengen umfüllen: Nach geltender Rechtslage sind bis zu zehn Kilogramm pro Stunde zulässig, ohne dass eine förmliche Genehmigung als Umfüllanlage erforderlich wird. Diese Regelung bezieht sich jedoch ausschließlich auf das Umfüllen zwischen verschiedenen Behältern – nicht auf das Befüllen an öffentlichen Tankstellen.


    Technische Ausrüstung für sicheres Umfüllen

    Wer dennoch in den gesetzlich zulässigen Grenzen Flüssiggas umfüllen möchte, benötigt spezielle Ausrüstung. Handelsübliche rote Gasschläuche sind für den Hochdruck beim Umfüllen nicht geeignet. Erforderlich sind Hochdruckschläuche mit einem Prüfdruck von mindestens 20 bar.

    Die Anschlüsse müssen kompatibel sein und über Überwurfmuttern verfügen, um ein sicheres Verbinden ohne Verdrehen der Flaschen zu ermöglichen. Zusätzlich sind Sicherheitsventile und Druckminderer empfehlenswert, um unkontrollierte Gasfreisetzung zu verhindern.

    Eine präzise Waage ist unverzichtbar, um Überfüllungen zu vermeiden. Die meisten Gasflaschen tragen Angaben zum maximalen Füllgewicht, das keinesfalls überschritten werden darf.


    Leider fehlt auch auf dieser Seite der Quellennachweis, aus welchen Gesetz/Verordnung/Technische Regel/Norm, diese Zulässigkeit abzulesen ist.


    Dies ist übrigens mein Umfüllschlauch:

    Hochdruckschlauch mit Herstellerkennung und für Propan/Butan bis 30bar geeignet. Produktionsjahr 2022. Diesen werde ich bis 2032 nutzen und dann nach 10 Jahren gegen einen neuen Umfüllschlauch ersetzen.