Aber je mehr ich zu dem Thema hier im Forum lese, bestätigt sich meine Prämisse: „Strom beißt!“ also, bevor ich durch Unwissenheit meinen Hobby abfackel, überlasse ich derartige Tätigkeiten dann doch lieber einem Fachmann oder einer Fachfrau.
Hallo Zusammen,
Andreas hat sicher Recht. Aber auch bei den Fachmännern und -frauen sollte man vorsichtig sein. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, gibt es kaum den universellen Caravantechniker, der alles kann. Schon gar nicht die immer komplizierter werdende Elektrotechnik in einem Wohnmobil.
Ich möchte an dieser Stelle nur darauf hinweisen, dass dieses Problem nun auch dem TÜV-Verband aufgefallen ist. So gibt es seit August 2025 ein neues Merkblatt zum Anbau von Solaranlagen an Wohnmobilen. Darin werden erstmals einheitliche Beurteilungskriterien für die Begutachtung von PV-Anlagen erstellt und somit sind die Kriterien für das Einzelgenehmigungsverfahren und auch für die periodische Überwachung der PV-Anlage in Fahrzeugen festgeschrieben.
Ein Hauptpunkt dieses Merkblatts beschäftigt sich auch mit lithiumbasierten Energiespeichern. Ich bezweifle mal, ob alle für den Einbau in Wohnmobilen angebotenen Akkus die erforderlichen Prüfungen vorweisen können. Dazu kommen noch Anforderungen an die Mindestabstände und die Befestigung.
Ich denke mal, es wird nicht lange dauern und dann werden die ersten Wohnmobile nicht durch den TÜV kommen, weil sich der Prüfer auch für die PV-Anlage und den Akku interessiert hat.