Statt 100 km/h auf Landstraßen: Neues Tempolimit soll kommen

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  • Hallo allerseits,

    ich bin über diesen Artikel gestolpert:
    Statt 100 km/h auf Landstraßen: Neues Tempolimit soll kommen

    Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat schlägt vor, an Kreuzungen Tempo 70 und auf schmalen Landstraßen Tempo 80 einzuführen. Nur gut ausgebaute Strecken sollen bei 100 km/h bleiben. Begründet wird das mit steigenden Unfallzahlen.

    Für Wohnmobilfahrer ist das spannend, mehr Sicherheit durch geringere Geschwindigkeit oder mehr Zeitverlust auf ohnehin langen Strecken? Wird das eine punktuelle Maßnahme bleiben oder der Einstieg in ein generelles Landstraßen‑ Tempolimit?

    Wie seht ihr das, sinnvolle Verbesserung oder unnötige Bremse?


    Gruß Erich

  • Hallo,

    Ich halte es für überflüssig, dass generell zu regeln. An Kreuzungen und Einmündungen an Landstraßen stehen sowieso immer schon Tempo 70 Schilder. Und wenn Pkw nur noch 80 fahren dürfen, was gilt dann für LKW? 60?


    Gerade auf langen, gut ausgebauten Landstraßen erscheint mir das sehr wenig. Es wird dazu führen, das noch mehr Verkehr auf die Autobahn verlagert wird, da die Geschwindigkeitsdiskrepanz noch größer wird.

    Gruß

    Steuermann

  • Hallo allerseits,

    wenn man sich das Thema einmal in Ruhe anschaut, landet man schnell bei einer einfachen Frage:


    Wie viel Sicherheit ist uns eigentlich wie viel Zeit wert.


    Und genau da wird klar, dass der größte Unterschied gar nicht zwischen 80 und 100 km/h liegt, sondern zwischen „ich überhole jetzt noch schnell“ und „ich bleibe einfach dahinter“. Die meisten schweren Unfälle auf der Landstraße passieren nun mal bei Überholmanövern. Wenn die Geschwindigkeiten etwas näher beieinander liegen, entsteht viel weniger Druck, jemanden unbedingt überholen zu müssen. Das sorgt automatisch für mehr Gelassenheit und macht die Strecke für alle ein Stück sicherer.

    Der Zeitverlust klingt auf dem Papier oft größer, als er in Wirklichkeit ist. In der Praxis reden wir über ein paar Minuten pro Stunde, mehr nicht. Niemand fährt dauerhaft 100, weil es ständig durch Ortschaften geht, man hinter einem LKW landet oder eine Kurve kommt, die man nicht voll nimmt. Und wer ein schweres Wohnmobil fährt, ist ohnehin schon bei 80 unterwegs. Wenn also alle in einem ähnlichen Tempo unterwegs sind, wird der Verkehr sogar gleichmäßiger und ruhiger.


    Unterm Strich ist das also keine große Einschränkung, sondern eher eine kleine Anpassung mit einem spürbaren Sicherheitsgewinn. Weniger Stress, weniger riskante Situationen, weniger schwere Unfälle und das für ein paar Minuten mehr Fahrzeit.


    Gruß Erich

  • Ich finde es gut auf Landstraßen Prinzipiell 80, das dtut der Sicherheit gut. Wir fahren eh nur 80 auf Landstraßen oder auch Langsamer. Genau so bin ich auch für Tempolimit Autobahn auf 130 das schadet keinem die paar Minuten ersparnis stehen nicht im Verhältnis zur Gefahr.

    Gruß

    Rosi & Helmut

    Rosi & Helmut
    mit Hobby Unterwegs.

  • Das kann durchaus ein Bußgeld kosten wenn es dafür keinen triftigen Grund gibt.

    In der Theorie vielleicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das jemals geahndet wird, zumindest nicht bei gefahrenen 80 und erlaubten 100 Km/h. Ansonsten könnte ich jeden Tag ne Menge Anzeigen rausbringen, so wie hier teilweise geschlichen wird.

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Moin allerseits,

    wir fahren auf Landstraßen auch nur 80 km/h. Schneller darf ich sowieso laut Straßenverkehrsordnung nicht unterwegs sein (4,4 t).

    Gemäß ADAC dürfen Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 7,5 Tonnen auf Landstraßen maximal 80 km/h fahren. Das gilt auch für Lkw, Kleintransporter und Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen, die mit einem Anhänger unterwegs sind, und für Busse.

    Für Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen liegt die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 60 km/h.


    Viele Grüße

    Michael

    Liebe Grüße von Annelie und Michael


    18.05.2006 bis 18.08.2016:
    Hobby 700, 750 FML auf FIAT Ducato 2,8 JTD mit 127 PS
    ab 19.08.2016:
    Hobby Optima de Luxe T75 HGE auf Fiat Ducato 3,0 mit 177 PS

    E&P Hubstützenanlage, Standheizung, Dachklimaanlage, Backofen, SAWIKO Fahrradträger klappbar

  • OHNE TRIFTIGEN GRUND und nur darum ging es. Regeln zum Gewicht>Höchstgeschwindigkeit sind mir durchaus bekannt.

    Kein triftiger Grund wäre zb weil Gertrud und Fritz die Landschaft genießen wollen, Sprit sparen oder einfach nur der Weg das Ziel ist. Das ist es im Normalfall bei den 30 Fahrzeugen dahinter nämlich nicht. Und dann nervt es. Dann wird an den unmöglichsten Stellen überholt und der vermeintliche Zugewinn an Sicherheit ist wieder dahin.

  • Hallo zusammen,


    es gibt keine Mindestgeschwindigkeit auf den Landstraßen. Auch das Argument ohne triftigen Grund, kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Ein Microcar fährt auch auf der Landstraße nur max 45km/h. Ein Mofa sogar nur 25. Es gibt die Regel, das langsam fahrende Fahrzeuge an geeigneten Stellen das überholen der anderen ermöglichen müssen.


    Warum eigentlich die Aufregung? In NL fährt man nur 80, in Frankreich genauso. Und es gibt mit Sicherheit noch das ein oder andere Land wo das der Fall ist.

    Außerdem sind wir doch im Urlaub und nicht auf der Flucht. Lieber sicher und gesund ankommen, als schnell umkommen.


    VG Oliver

    Elke und Oliver mit einem Goldi(gen) Cooper(+04.22). Nun mit einem goldigen Rocky.
    T70GE, Fiat Ducato, Multijet 2,3l, 150 PS, HY4, 100W Solar, 150 Ah LiFePo4, GS Route Comfort mit M11 VA, GS ZLF HA.

  • es gibt keine Mindestgeschwindigkeit auf den Landstraßen


    richtig, eine Mindestgeschwindigkeit gibt es nicht, aber trotzdem kann langsames Fahren ohne triftigen Grund mit einer Ordnungswidrigkeit belegt werden. Steht so in der Straßenverkehrsordnung. Mit einem Microcar darf ich natürlich nur 45 fahren, auch wenn 100 erlaubt ist. Wenn ich damit auf der Landstraße aber dauerhaft nur 20 fahre, weil ich es nicht eilig habe, ist das eben ein Vergehen. Der Grund, es nicht eilig zu haben oder lieber entspannt fahren zu wollen, wird da wohl nicht akzeptiert.


    Allerdings werden solche "Vergehen" wohl nur in den seltensten Fällen geahndet. Und wer auf der Landstraße 80 statt 100 fährt, hat sicher nichts zu befürchten. Das kommt auf deutschen Landstraßen häufig vor. Da könnten die Ordnungshüter jeden Tag viele Strafen verhängen. Habe ich aber noch nicht von gehört. Da lässt man sicher die "Kirche im Dorf", nach dem Motto, es gibt schlimmere Vergehen.


    Warum eigentlich die Aufregung?


    Ich sehe hier keine Aufregung, sondern nur freie Meinungsäußerungen.


    Beim Thema Tempolimit, egal ob Autobahn, Landstraße oder Stadt, gibt es eben meist polarisierende Meinungen - egal ist das fast keinem. Freiheit, Emotionen, Sicherheit, Entspanntheit - jeder hat seine Prioriäten. Bei dem Thema kriegt man nie alle unter eine Decke.

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Hallo allerseits,

    die Niederlande zeigen ziemlich eindrucksvoll, wie viel entspannter und sicherer der Verkehr laufen kann, wenn man auf Landstraßen einfach ein bisschen langsamer unterwegs ist. Dort sind außerorts grundsätzlich 80 km/h angesagt und zwar nicht nur auf irgendwelchen kleinen Feldwegen, sondern auch an vielen Kreuzungen, Einmündungen und auf Strecken ohne Mitteltrennung. Der Gedanke dahinter ist eigentlich total logisch: Genau diese Bereiche gehören zu den gefährlichsten im Straßenverkehr. Die Niederländer haben deshalb bewusst gesagt: „Okay, wir nehmen Tempo raus.“ Und das wirkt. Bei 80 km/h ist der Bremsweg kürzer, die Aufprallenergie viel geringer und die Überlebenschance bei einem Unfall deutlich höher. Das kann am Ende wirklich den Unterschied machen zwischen einem Schrecken und einer Tragödie. Wenn man das sieht, wirkt die deutsche Diskussion über ein Tempolimit auf Landstraßen plötzlich gar nicht mehr so abwegig. In vielen anderen Ländern ist es völlig normal, langsamer zu fahren und es funktioniert. Bei uns darf man dagegen an ziemlich unübersichtlichen Kreuzungen oder Einmündungen weiterhin 100 km/h fahren, solange kein Schild etwas anderes sagt. Und genau das ist einer der Gründe, warum Landstraßen hier so unfallträchtig sind.


    Die BASt und weitere Unfallforschungen zeigen, dass ein Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen ohne bauliche Trennung:

    20–30 % weniger schwere Unfälle bis zu 40 % weniger tödliche Frontalcrashs deutlich weniger riskante Überholmanöver bringt.


    Quelle: Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt), Unfallforschung – Untersuchungen zur Senkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen ohne bauliche Trennung.


    Gruß Erich

  • Moin Hobbyaner,

    da ist sie schon wieder, die Überregulierungswut und der Bevormundungsversuch, diesmal allerdings nicht wie gewohnt von der EU.

    Wir fahren doch Reise,- oder Wohnmobil, wir cruisen gemütlich und entspannt unseren Zielen entgegen, wenn wir eines ins Auge gefasst haben.

    Ähm....so mach ich es

    Das heisst doch nicht das wir rasen oder schleichen, mal ganz davon abgesehen, das dies einig und allein Sache des Fahrers ist. Natürlich ist es meiner Meinung nach auch ganz normal mal in den Rückspiegel zu schauen und wenn sich eine Autoschlange gebildet hat, na ja dann fahre ich angeeigneter Stelle ran und lasse die Karawane vorbeiziehen. Ich bin allerdings jemand der sicher und zügig ans Ziel kommen möchte und im übrigen regelt die Strasseverkehrsordung in §1 doch alles was gesagt und gemacht werden soll........."Die Teilnahme am Strassenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht, jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu Verhalten, das kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird"......an die Juristen in diesem Forum, ich hoffe ich habe richtig zittiert, haben wir doch alle mal gelernt, als wir unsere Lizenz erworben haben. Der Paragraph sagt doch eigentlich alles aus, da brauch es doch keinen wiederholten Eingriff in die Gesetzgebung, die Konstrukteure des Gesetzestextes werden sich dabei schon was gedacht haben. Den Fahrer mit dem "Polo Testarossa" wird's eh nicht interessieren, der kennt meist seine Grenzen nicht und wickelt sich schneller um einen Baum als Ihm lieb ist, wo er bestenfalls ohne Blessuren davonkommt, wir im Sauerland können davon ein trauriges Lied singen.

    Ich denke, man sollte immer besser vorausschauend und defensiv fahren, nicht auf sein Recht bestehen, ja ich weiss das ist nicht immer ganz einfach, die Bissspuren in meinem Lenkrad zeugen davon, sondern auf die Fehler der Anderen Rücksicht nehmen. Auch ich habe meine schwachen Momente im Strassenverkehr, aber wer hat die nicht und wenn es hier Leute gibt die sich als unfehlbar betrachten, bzw. das vielleicht auch sind, dann umso besser.

    Da braucht es wirklich nicht schon wieder ein Bürokratiegespinst,...........ich habe mal mitbekommen, das die Bürokratie doch abgebaut werden soll, aber das habe ich wohl nur geträumt,

    in dem Sinne immer eine entspannt, unfallfreie Fahrt und Grüsse aus dem Sauerland Erich

  • Moin Erich,

    ich sag’s mal ganz entspannt: Ich hab das Gefühl, du liest da mehr „Bevormundung“ raus, als eigentlich drinsteckt. Keiner will dir das Cruisen madig machen , das machst du ja sowieso, und das ist ja auch völlig in Ordnung.

    Mir ging’s eher um den praktischen Teil. Die richtig heftigen Unfälle passieren auf der Landstraße meistens beim Überholen oder an Stellen, wo man einfach nicht weit genug gucken kann. Und da hilft ein bisschen weniger Tempo nicht, weil irgendwer uns erziehen will, sondern weil Physik und Unfallstatistik da ziemlich klare Worte sprechen.

    §1 StVO ist super, da sind wir uns einig. Nur verhindert der halt keinen Frontalcrash, wenn dir jemand mit 100 entgegenkommt, der die Kurve falsch einschätzt. Rücksicht ist wichtig , absolut , aber sie ersetzt keine Geschwindigkeit, die zur Situation passt.

    Und mal ehrlich: Wohnmobile sind selten mit 100 unterwegs. Wenn alle ein bisschen dichter beieinander liegen, gibt’s weniger Stress, weniger Überholerei und am Ende kommen alle entspannter an. Das lese ich aus deinem Beitrag übrigens auch so raus , das ist doch eigentlich genau dein Stil.

    Deshalb geht’s für mich weniger um „Bürokratiegespinst“ und mehr darum, die gefährlichsten Stellen ein bisschen zu entschärfen.

    Grüße zurück ins Sauerland Erich

  • Hallo zusammen,


    Das Problem sind, wie so oft, einige wenige, die die Regeln krass missachten und sich und die Fahrphysik überschätzen. Die bekommt man leider auch nicht mit strengeren Regeln in den Griff, bestenfalls mit höheren Strafen und engmaschiger Überwachung. Aber das will dann auch wieder keiner.


    Ich bin eigentlich auch gegen Überregulierung, aber über 80 auf Landstraßen und 130 auf Autobahnen würde ich mich freuen. Ob es denn in Sachen Sicherheit viel bringt, ist vielleicht fraglich, aber zu einem entspannteren Fahren wird es sicher führen. Beispiele aus den Nachbarländern wurden ja schon genannt.

    Gruß
    Peter


    Hobby Optima Ontour Edition V65 GE, 2020er Modell, 140 PS, 310 Wp Solar Victron MPPT 100/30, 250 Ah LiFePo4, Ladebooster VCC 1212-30, 1,5 kW Ective Wechselrichter, Votronic Smartshunt 200 S

  • Moin Erich,

    da muss ich jetzt aber mal drauf antworten................................

    ja, da magst du ja Recht haben, aber muss und kann es ja auch differenziert betrachten, aber ich sehe darin immer einen gewissen Anfang und du wirst auch bei Entschärfungen von Unfallschwerpunkten es nicht verhindern können, das sich jemand überschätzt oder Situationen gänzlich falsch einschätzt......und es ist immer eine minimal Zahl derer, die unbelehrbar sind und da nützt eine Regulierung auch nichts, so sehe ich es. Ich für meinen Teil halte die bestehenden Regelungen für ausreichend, Ausreisser wird es immer geben. Bei irgendwelchen, gearteten Verkehrsunfällen wird der Finger immer des Öfteren auf, ich sage mal ganz allgemein ( liegt wohl an der Medien Geilheit), auf die älteren, an Lebensjahren und damit resultierender Lebenserfahrung gezeigt, obwohl ich bei gefährlichen Situationen im Strassenverkehr bei jüngeren, unerfahrenen und sich überschätzenden Verkehrsteilnehmern, mich manchmal nicht des Eindrucks erwehren kann, das sie vor Fahrantritt noch an der Playstation gesessen haben müssen, wenn du verstehst was ich meine.

    Aber ich möchte auch ganz klar festhalten, es sind nicht alle so, aber es gibt sie, wie es sie auch bei älteren Semestern gibt.

    Und manchmal frage ich mich auch bei manchen Crashs, Leute, habt ihr euren Verstand zu Hause gelassen oder seid ihr einfach nur total unreif.

    Ein Beispiel dazu aus dem Sauerland: Im letzten Jahr sind zwei Autos trotz Überholverbotes und Geschwindigkeitsbegrenzung, frontal zusammengestossen. Ein Tesla mit Fahrer + 3 Jugendlichen und ich glaube ein Passat, 3 Tote, wird jetzt entsprechend vor Gericht verhandelt, da wurde vorab entsprechend in in diesen Unfallschwerpunkt eingegriffen, genutzt hat es nichts, wenn die Fahrer einfach ihr Gehirn ausschalten, und das bei 2 Gehirnen gleichzeitig, leider.

    Was soll man dazu sagen, da kann man nur den Kopf schütteln, und nur hoffen das so etwas, in der Art, nur die Ausnahme bleibt, aber ich denke das das zukünftig nicht der Fall sein wird.

    Aber auch das möchte ich noch davon unabhängig dazu bemerken, oder vielleicht auch nicht. Wir waren jetzt zu einem Kurztrip Richtung Cuxhaven unterwegs, ich war froh als wir heile das Ziel erreicht hatten und wieder heile Zuhause eingetroffen sind. Ich habe 40 Jahre Aussendienst im Automotive-Bereich hinter mich gebracht, mit 80-90000 km Jahresleistung. Ich war bestimmt auch kein Heiliger im Strassenverkehr, aber mit was für einer Aggressivität und Rücksichtslosigkeit auf den Strassen mittlerweile miteinander umgegangen wird, spottet wirklich jeder Beschreibung.

    Ich für mich kann nur festhalten, Abstand und vorausschauende Fahrweise bestimmen mittlerweile meinen Fahrstil und das schliesst zügiges Vorankommen

    nicht aus.

    In dem Sinne einen fröhlichen, sonnigen Tag aus dem Sauerland Erich 8)

  • Unser Staat ist doch nicht mal in der der Lage bei der momentanen Lage ein zumindest temporäres Tempolimit auf Autobahnen zu machen. 2022 wurde es auch abgelehnt, mit der Begründung von Wissing: wir haben nicht genug Schilder :D ok, Wissing und die FDP sind Geschichte :P

    Haben wir jetzt wohl wieder mehr Schilder? :/

    Wir sind in den vergangenen 3 Wochen vom Peloponnes zurück nach Deutschland gefahren. Sehr interessant, wäre was für deutsche Verkehrspsychologen ^^zb Küstenstraße von Montenegro bis zur Makarska Riviera ist überall begrenzt, zwischen 50 und 80. Es interessiert genau niemand. Wenn man nicht mind. 10kmh drüber fährt bekommt man zigfach den internationalen Autofahrergruß gezeigt. Vor den wenigen stationären Blitzern wird kurz abgebremst und weiter geht's. Und das wäre in D mM auch nicht anders. 130 auf der Autobahn kein Problem, auf den Landstraßen glaube ich nicht dran.

    Btw morgen ist Blitzermarathon, zumindest in Bayern, aufpassen!

    Grüße Wolf

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